Zu wenig “Sonnenschein-Vitamin” bei Schwangeren und Babies 20. Januar 2007
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Babies von Frauen, die während der Schwangerschaft an Vitamin D-Mangel leiden haben ein stark erhöhtes Risiko, an Knochenschwäche, Diabetes oder Schizophrenie zu erkranken. (Wir haben in diesem Weblog häufiger über wissenschaftliche Studien zu diesem Problem berichtet ->hier, hier, hier, hier, hier und hier). Besonders gefährdet sind Frauen und Babies in nördlicheren Breiten mit längerem “Vitamin D-Winter” und dunkelhäutige Frauen.
Eine weitere Bestätigung dieser Beobachtung legt jetzt eine Forschergruppe aus Pittsburgh, Pennsylvania, USA, vor. Obwohl Pittsburgh auf dem 40 Breitengrad liegt – und damit auf etwa der gleichen Höhe wie Neapel – fanden die Forscher eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D bei fast 85 Prozent der schwarzen und immerhin noch bei fast der Hälfte der weissen Frauen – und ihrer Babies.
Dabei hatten 90 Prozent der Frauen während der Schwangerschaft in der einen oder anderen Form zusätzliche Vitamine zu sich genommen!
Vitamin D wird zu 80-90 Prozent durch Sonneneinstrahlung (UV-B Strahlen) über die Haut im Körper direkt produziert. Im “Vitamin D-Winter” (rund um den 50 Breitengrad in Deutschland zum Beispiel von Ende Oktober bis März) hat die natürliche Sonne nicht ausreichend Kraft, um diesen Prozess im Körper anzustossen.
Quelle: PubMed
Studie: Lisa M. Bodnar et al., High Prevalence of Vitamin D Insufficiency in Black and White Pregnant Women Residing in the Northern United States and Their Neonates, The Journal of Nutrition 137:447-452, February 2007


[...] und des Kleinkinds. (In den vergangenen Monaten hatten wir mehrfach berichtet: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und [...]