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Bestätigt: Jugendliche leiden unter Sonnenmangel 10. Juli 2007

Posted by lbmedien in Forschung, Jugendliche, Sonnen-News, Sonnenschein-Vitamin, Vitamin D-Mangel.
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Je geringer und schwächer die Sonnenstrahlen und je stärker sie – durch eine stärkere Pigmentierung der Haut – abgeblockt werden, desto häufiger tritt auch und gerade bei ansonsten völlig gesunden Kindern und Jugendlichen ein bedenkliches Vitamin D-Defizit (Serum 25(OH)D) auf.

Der beste Weg, den Vitamin D-Pegel im Blut zu erhöhen ist der Aufenthalt an der Sonne“, so Prof. Babette Zemel, Direktorin am Nutrition and Growth Laboratory, Children’s Hospital of Philadelphia. Vitamin D-Defizite entstünden bei älteren Kindern vor allem deshalb, weil Kinder heute weniger im Freien spielten.

Eine Untersuchung von Kindern und Jugendlichen aus dem Nord-Osten der USA im Alter von 6-21 Jahren ergab ein Vitmamin D-Defizit (<30 ng/mL) bei erstaunlichen 55% der Probanden. Vor allem im sonnenarmen Winter stieg der Anteil deutlich an und ging im Sommer ebenso deutlich wieder zurück.

Ältere und dunkelhäutige Jugendliche hatten ein größeres Risiko für Vitamin D-Defizite ebenso wie Kinder und Jugendliche mi Vitamin-D-armer Ernährung.

Über ähnliche Studienergebnisse hatten wir in letzter Zeit häufger berichtet (Beispiel hier).

Quelle: PubCrawler

Studie: Francis L Weng et al., Risk factors for low serum 25-hydroxyvitamin D concentrations in otherwise healthy children and adolescents, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 86, No. 1, 150-158, July 2007

Mehr Wahrheit und Klarheit beim Sonnenschutz 10. Juli 2007

Posted by lbmedien in Sonnen-News, Sonnenbrand, Sonnenschutz, UVA.
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eincremen-vitd-nationalreviewofmedicine.jpgEin neues System von Kennzeichnungen für Sonnenschutzmittel soll den Verbraucher schon in diesem Sommer vor falschen Behauptungen und gefährlichen Fehleinschätzugen schützen.

Das System, zu dem sich die europäische Kosmetikindustrie freiwillig verpflichtet hat, basiert auf einer Leitlinie der EU-Kommission und soll für klarere Informationen sorgen. Je nach Schutzwirkung ist auf dem Produkt die Kategorie «geringer Schutz», «mittlerer Schutz», «hoher Schutz» oder «sehr hoher Schutz» angegeben.

Außerdem sollte ein neues «UV-A»-Logo zu sehen sein.

Bis spätestens zum Sommer 2008 soll die neue Etikettierung flächdeckend gültig sein.

Ob dieser zweifellose Fortschritt die in letzter Zeit in verschiedenen Studien nachgewiesenen Gefahren einer eher verstärkten als geminderten Hautkrebsgefahr durch falsche Anwendung und falsches Sicherheitsbewusstsein beim Gebrauch von Sonnenschutzmitteln (wir hatten berichtet) deutlich vermindern kann, bleibt abzuwarten.

Foto: National Review of Medicine

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