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Sonnenschein-Vitamin macht müde Beine munter 19. April 2008

Posted by lbmedien in Forschung, Sonnenschein-Vitamin, Vitamin D-Mangel.
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Vitamin D schützt die peripheren BlutgefässeEine ausreichende Versorgung mit Vitamin D – zu 90 Prozent durch Sonnenstrahlen auf die Haut – schützt die Blutgefäße vor allem in den Beinen vor Verengung durch Ablagerungen mit den Folgen von Schmerzen und Taubheit, Gehbeschwerden bis hin zur notwendigen Amputation.

Diese Entdeckung machten jetzt Mediziner am Albert Einstein College of Medicine an der Yeshiva University in New York bei einer Studie mit 4,839 Erwachsenen. Die Teilnehmer mit geringen Vitamin D-Serum im Blut entwickelten 80 Prozent häufiger eine periphere Gefäßverengung als die Probanden mit hohem Serum-Spiegel.

10-15 Minuten Aufenthalt an der Sonne jeden Tag ohne Sonnenschutzmittel“, empfiehlt Prof. Dr. Michal Melamed, einer der Autoren der Studie, “erst dann sollte man sich eincremen.”

Dass Vitamin D auch gegen die Verengung der Blutgefäße am Herzen wirksam ist, hatten mehrere Studien in de vergangenen Monaten unterstrichen (wir berichtete hier, hier und hier).

Quelle: Reuters Health Ursapharm

Studie: M.L. Malamed et al., Serum 25-Hydroxyvitamin D Levels and the Prevalence of Peripheral Arterial Disease. Results from NHANES 2001 to 2004, Arterioscler Thromb Vasc Biol. 2008 Apr 16; vorab online publiziert

Gesunde Haut durch Gemüse 19. April 2008

Posted by lbmedien in Forschung, Hautkrebs.
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Gemüse gegen \Wer reichlich Gemüse und Obst isst, erkrankt seltener an Hautkrebs, insbesondere dem Plattenepithelkarzinom, als Personen, die stärker Fleisch bevorzugen.

Das haben australische Forscher in einer zehnjährigen Studie mit 1.360 erwachsenen Australiern herausgefunden. Von 1992 bis 2002 analysierten sie die Ernährungsgewohnheiten der Teilnehmer an einer Hautkrebsstudie zwischen 25 und 75 Jahren. Die Teilnehmer wurden nach ihren Ernährungsgewohnheiten, Hautfarbe und Sonnenexposition befragt. Aus allen Ergebnissen errechneten die Wissenschaftler das Risiko, an hellem Hautkrebs (Plattenepithelkarzinomen, Basalzellkrebs oder Basaliom) zu erkranken.

Ein hoher Konsum von Obst und Gemüse senkte das Risiko für das Plattenepithelkarzinom um 54 Prozent. Besonders schützend scheint das grüne Blattgemüse zu sein, wie beispielsweise Spinat oder Salat. Es enthält besonders viele krebsvorbeugende Substanzen.

Einen Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und der Entwicklung von Basalzellkarzinomen fand die Studie dagegen nicht.

Diese völlig unterschiedliche Reaktion der beiden “hellen” Hautkrebsarten auf unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten trat noch krasser zutage in einer anderen Studie der gleichen Forschungsgruppe:

Menschen, die reichlich Nahrungsmittel konsumierten, die Antioxydanzien enthalten (u.a. die Vitamine C und E), hatten ein deutlich geringeres Risiko, an Plattenepithelkarzinom zu erkranken. Das Gegenteil aber – ein höheres Erkrankungsrisiko – fanden die Forscher beim Basaliom, der am weitesten verbreiteten “hellen” Hautkrebsart.

Quelle: Hautstadt, PubMed

Studien:
T. I. Ibiebele et al., Dietary pattern in association with squamous cell carcinoma of the skin: a prospective study, American Journal of Clinical Nutrition, 85 (5): 1401-1408

T.I. Ibiebele et al., Intake of antioxidant nutrients and the risk of skin cancer, European Journal of Cancer, 43(18):2707-16.

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