Sonne oder Lebertran? Experten warnen 12. November 2008
Posted by lbmedien in Sonnen-News.trackback
Im „Vitamin D-Winter“ ist die „künstliche Sonne“ im Solarium die „natürlichste“ Methode (an die 90 Prozent des Vitamin D-Bedarfs in unseren Breiten wird durch die UV-Strahlen in der Haut „produziert“), Vitamin D-Defizite zu überbrücken. Die Alternative: Nahrungsergänzung, etwa mit Lebertran, ist wirkungsvoll aber nur mit erheblichen Einschränkungen.
Jetzt hat sich die Crème de la Crème der internationalen Vitamin D-Forschung zusammengefunden in einem Protest gegen die Empfehlungen von Gesundheitsorganisationen zu Vitamin D und zu einer klaren Warnung vor dem Lebertran:
Eine ausreichende Vitamin D-Versorgung zum Schutz vor Knochen-, Infektions-, Autoimmun- und psychischen Krankheiten erfordere mindestens die fünffache Zufuhr von Vitamin D im Vergleich zu den bisher empfohlenen Mengen bei Kindern. Lebertran aber führe zu Vergiftungen (Quecksilber durch vergiftetes Meerwasser, Vitamin A-Vergiftung).
Der Appell der Forscher zur Korrektur der Richtlinien im Interesse der Gesundheit breiter Bevölkerungschichten richtet sich sowohl an staatliche als auch an private Orgnisationen.
Studie: John J. Cannell, Reinhold Vieth, Walter Willett, Michael Zasloff, John N. Hathcock, M John H. White, Sherry A. Tanumihardjo, D. Enette Larson-Meyer, Heike A. Bischoff-Ferrari, Christel J. Lamberg-Allardt, Joan M. Lappe, Anthony W. Norman, Armin Zittermann, Susan J. Whiting, William B. Grant, Bruce W. Hollis, Edward Giovannucci, Cod Liver Oil, Vitamin A Toxicity, Frequent Respiratory Infections, and the Vitamin D Deficiency Epidemic, Ann Otol Rhinol Laryngol, 2008;117:864-870.


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