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Mangel an “Sonnenschein-Vitamin” auch in Deutschland 4. Juni 2007

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Noch in ihrer laufenden Kampagne gegen Solarien behaupten Deutsche Krebshilfe und Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) ernsthaft, es gäbe in Deutschland keinerlei Vitamin D-Probleme (ausser bei einigen wenigen Problemgruppen).

Das war nach Dutzenden anderslautender internationaler Studien (s. z.B. die große europäische Studie hier) schon immer eine “gewagte” Behauptung. Jetzt veröffentlicht die Fachzeitschrift “European Journal of Clinical Nutrition” vorab online die Ergebnisse einer umfangreichen Studie am Robert-Koch-Institut speziell für Deutschland:

Für 57% der männlichen und 58% der weiblichen Probanden der Studie wurde ein Vitamin D-Defizit (<50 nmol/l) diagnostiziert. Bei den 65- to 79jährigen Frauen waren es sogar 75%.

Zusammenfassung der Robert-Koch-Forscher: “Vitamin D-Mangel ist ein generelles Gesundheitsproblem in Deutschland“.

Quelle: Pub Med

Studie: B. Hintzpeter et al., Vitamin D status and health correlates among German adults, Eur J Clin Nutr. 2007 May 30 (vorab Online publiziert)

Sonnig-warm und erfolgreich – Der erste Photomed-Kongress im Europa-Park 28. April 2007

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Begrüßung durch den Photomed-VorsitzendenMinisterialdirigent Huthmacher beim Photomed-KongressDer 1. Europäische Fachkongress Solarien und Besonnung war mit den kongresstypischen Aufs und Abs ein voller Erfolg.

Etwa 250 Mitglieder der Solarienbranche erlebten einen sonnen-warmen Tag im Europapark Rust mit Foren, Diskussionen und Veranstaltungen, die zumal am Anfang und am Ende die Zuhörer von den Stühlen rissen.

Der Tag begann schon früh nach der Begrüßung durch den Photomed-Vorsitzenden, Dr. Norbert Schmid-Keiner, mit dem ersten Highlight: Dr. jur. Karl Eugen Huthmacher, Ministerialdirigent im Bundesumweltministerium fasste den Stand der Entwicklung nach dem “Blitz aus Brüssel” pointiert und sachlich zusammen. Dabei liess er keinen Zweifel an der “Irritation” der Politik über das “unakzeptable” Resultat der Zertifizierung bis dato und dem Willen der politischen Instanzen, darauf energisch zu reagieren.

Trotz drängender Forderungen aus weiten Kreisen der Öffentlichkeit nach einer staatlichen Zwangsregulierung, sei man bereit, noch einmal einen letzten Versuch zu machen, freiwillige Standards durchzusetzen. Darauf seien alle Beteiligten, also auch Krebshilfe und ADP, verpflichtet. Die kurzfristige und kaum begründete Absage beider Organisationen zur Beteiligung am anschliessenden “Roundtable” ließen allerdings im Saal erste Zweifel aufkommen.

Die Branche ist kein verläßlicher Partner der Politik“, so beschrieb Dr. Huthmacher die Grundstimmung in weiten Teilen der Politik, fügte dann aber hinzu:”Wir sind nicht dieser Meinung“.

Was kommt auf die Branche zu?

Nach der Empfehlung der LVD ADCO (wir haben darüber ausführlich berichtet) und dem Auftrag der Kommission an die CENELEC zur Änderung der “Euronorm” werde die O,3W/m2-Regelung in deutsches Recht übernommen (GPSG und 1. GPSGV) und trete am 23.07.07, also nach einer sechsmonatigen Frist, in Kraft.

Danach wird es nicht mehr möglich sein, Geräte mit höheren Bestrahlungsstärken “in Verkehr zu bringen”.

Jugendschutz, Altgeräte, Bestandssicherung zertifizierter Studios

Nach dieser klaren Regelung bleibe für die Politik noch in drei Problemfeldern Lösungen zu finden:

  1. Es werde im Rahmen des Jugendschutzes eine Regelung des Zugangs Jugendlicher zu Solarien geben.
  2. Die Behandlung der Altgeräte, sei politisch in der Hand der Länder (aber auch auf Bundesebene würden die verschiedenen Möglichkeiten ausgelotet), könne aber möglicherweise auch auf der “Brüsseler Schiene” geregelt werden.
  3. Zur Bestandsgarantie zertifizierter Studios fasste Huthmacher das Verhandlungsergebnis aus mehrere Gesprächrunden aus dem Februar und März dieses Jahres folgendermaßen zusammen:
    1. Alle bereits zertifizierten und alle bis Ende Juli 2008 zertifizierten bzw. wiederzertifizierten Studios können die Bestrahlungsstärken (0,6W/m2 für Altgeräte, 0,3 für Neugeräte) bis zum Ende der Vertragszeit, also maximal bis zum Juli 2011, nutzen
    2. Alle nach dem Juli 2008 neu zertifizierten Studios sind auf den neuen Standard 0,3 W/m2 für alle Geräte verpflichtet.

Damit erhalten die Studios sowohl eine großzügige Vorbereitungsszeit als auch eine kaum erwartete Investitionssicherheit, wenn sie sich zertifizieren lassen. Der einzige Wermutstropfen in diesem an sich erfreulichen Szenarium bleibt die Unsicherheit bei den Altgeräten, denn weder für eine Altgeräte-Regelung, egal auf welcher politischer Ebene, noch für die Ergänzung der Jugendschutzgesetze konnte Dr. Huthmacher den Zuhörern eine Zeitperspektive bieten.

Viele Fragen – und einige blieben offen

Der Appell “Zertifizierung jetzt!”, gewürzt mit der leisen Drohung: “Wer sich jetzt nicht zertifiziert, der steht am Pranger!” fand in der Halle ein durchweg positives Echo, das sich in vielen Fragen und sachlich-freundlichen Antworten des Referenten niederschlug – lange über die angesetzte Zeit hinaus.

In der anschliessenden Podiumsrunde versuchten die Vertreter der Branche erst garnicht, Versäumnisse der Vergangenheit zu überspielen. Tatsächlich zeigte sich eine so wohl noch nie dagewesene Einmütigkeit über die Notwendigkeit der Zertifizierung.

Aus dem Publikum kamen durchaus auch selbstkritische Töne. Von Betreibern zertifizierter wie nicht-zertifizierter Studios aber auch die Frage an die Podiumsteilnehmer, warum die Studios bisher bei der Aufklärung über, und Werbung für die zertifizierten Studios  allein gelassen worden seien.

Einigermassen beschämend für die Branche, dass Dr. Huthmacher Kritiken und Forderungen nach einer angemessenen Durchsetzung der Marke “Zertifiziertes Sonnenstudio” in der breiten Öffentlichkeit mit dem Hinweis auf die Eigenverantwortung der Branche und – ausgerechnet – auf die bereits angelaufene Kampagne von Krebshilfe und ADP kontern konnte. Darüber hinaus engagiere sich das BMU gemeinsam mit allen Beteiligten am Runden Tisch für die Zertifizierung, z.B. in einem für Ende Mai geplanten Mailing an alle Sonnenstudios und möglicherweise auch mit Aktonen in der Öffentlichkeit.

Die Reaktionen des Publikums im Saal liesse sich mit “positiv nachdenklich” beschreiben.

Nach diesem gelungenen Einstieg in den Kongress verteilten sich die Teilnehmer auf die zwei angebotenen “Themenstränge”. Dass die Veranstalter hier das richtige Gespür für die Bedürfnisse der Teilnehmer hatten, zeigte sich an der ausgewogenen Verteilung auf diese beiden “Stränge”.

Informationen zu diesen Vorträgen mit einer Online-Bildergalerie werden Sie hier und auf www.photomed.de am kommenden Montag finden.

Jetzt geht`s los! Alle ziehen am Zertifizierungs-Strang 22. Februar 2007

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Die “Bonner Runde” im Bundesumweltministerium ist gelaufen und es gibt Erfreuliches aber halt auch nachdenklich Stimmendes zu berichten Die freundliche und konsens-geneigte Atmosphäre, in der das Gespräch auch mit ADP und Krebshilfe stattfand, konnte nicht ganz vergessen machen, dass es für alle Anwesenden einige Überraschungen gab – ob gut oder schlecht wird sich erst im Laufe der nächsten Monate zeigen.

Zwei Themen standen auf der Tagesordnung:

  1. Die Folgen der LVD-Empfehlung für die “Inverkehrbringung” von Neugeräten (max. erythemwirksame Bestrahlungsstärke 0,3W/m2).
  2. Gemeinsame Initiativen zur Beförderung der Zertifizierung von Sonnenstudios.

Klar war ja bereits und wurde (mit unbedeutenden Restzweifeln) im Gespräch auch so bestätigt, dass die Produktion und der Verkauf von Geräten mit mehr als 0,3W/m2 erythemwirksame Bestrahlungsstärken nach dem 23. Juli nicht mehr statthaft sein wird. Verantwortlich für die Einhaltung dieser Vorschrift sind in jedem Fall die Hersteller. Nach Auffassung des BMU müssen die Geräte gegen Manipulationen im Nachhinein gesichert sein.

Aber “spannender”: Was geschieht mit den Altgeräten – und wer bestimmt das?

Und hier die erste Überraschung: Zuständig für die Altgeräte-Regulierung sind die Bundesländer.

Eine länderübergreifende “Arbeitsgruppe Marktüberwachung” mit Fachbeamten für Sicherheitstechnik der Länder wird im Mai dieses Jahres zusammentreten aber vermutlich nur die Brüsseler Empfehlung für den deutschen Markt bestätigen.

Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig über die Notwendigkeit einer, von Photomed geforderten, Bestandsgarantie für zertifizierte Studios bis zum Auslauf der jeweiligen Zertifizierungsverträge (3 Jahre).

Das bedeutet, dass alle Sonnenstudios mit Zertifizierungen mit den Geräten (0,6 W/m2) über die Vertragslaufzeit werden arbeiten können.  Allerdings wird die 0, W/m2 Norm voraussichtlich zum 23.07.07  in die RTS-Kriterien für die Zertifizierung eingearbeitet werden. Studios, die nach diesem Zeitpunkt zertifiziert werden (bzw. die Zertifizierung beantragen – darüber muss noch entscheiden werden), verpflichten sich, auf der neuen Basis zu arbeiten.

Das positive Highlight der Gespächsrunde: Alle Gesprächspartner stimmten einer großangelegten Aktion zur Beförderung der Zertifizierung von Sonnenstudios zu. Endlich scheint es tatsächlich gelungen zu sein, alle Spieler auf dem heiss umkämpften Öffentlichkeitsfeld “künstliche Besonnung” in einer einzigen postiven Aktion zusammenzubringen . Nicht nur BMU und BfS sondern auch die Krebshilfe und ADP beteiligen sich aktiv an dieser Aktion, die im Mai 2007 mit einer zentralen Pressekonferenz aller Beteiligten in Berlin starten wird.

De facto bedeutet das ein Ende der unfairen aber leider wirksamen Anti-Solarien-Kampagnen der Vergangenheit. Besonnung in zertifizierten Studios wird in der Öffentlichkeit “unangreifbar”.

Vorab bereits werden die Noch-Nicht-Zertifizierten einen gemeinsamen Brief der Teilnehmer an dieser Geprächsrunde erhalten mit der dringenden Aufforderung, sich der Zertifizierung zu stellen.

Die Hersteller wollen sich darüber hinaus verpflichten, mehr Studios (die Rede ist von 250 Studios) als bisher angeboten bei der Finanzierung der Zeritifizierung zu unterstützen.

Dem sonnigen Klima der Konferenz tat es auch keinen Abbruch, dass das BMU seine alte Drohung mit einem eigenen “Produktsicherheitsgesetzt” wiederholte, für den Fall, dass die Zertifizierung endgültig scheitern sollte.

Nach dieser Konferenz bleibt vor allem die Ungewissheit über die Übergangsregelung bei den Altgeräten. Die erhoffte Investitionssicherheit für die Studios steht damit nach wie vor aus.

Auf der “sicheren Seite” mit klaren, auch zeitgenauen Garantien sind dagegen die zertifizierten Studios.

Fetter Fisch für kluge Kinder? 16. Februar 2007

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Fetter Fisch, Omega 3, Vitamin DMütter, die während der Schwangerschaft sehr viel Fisch (über 340 Gramm pro Woche) essen, bekommen intelligentere Kinder. Das jedenfalls behauptet eine Studie unter Mitarbeit der US- Gesundheitsbehörde (NIH) in Bethesda, USA.

11.875 Frauen wurden jeweils in der 32. Schwangerschaftswoche nach ihrem Fischkonsum befragt.

Die Kinder dieser Mütter wurden dann im Alter von sechs Monaten bis zu acht Jahren auf ihre geistigen Fähigkeiten untersucht., mit dem Ergebnis: Je mehr Fisch die Mütter aßen, umso besser fielen die Werte für soziales Verhalten und soziale Fähigkeiten, die Feinmotorik und die Kommunikation ihrer Sprösslinge aus.

Die Erklärung der Forscher für dieses Phänomen: In Fisch und anderen Meeresfrüchten kommen besonders viele so genannte Omega-3-Fettsäuren vor, die der Mensch benötigt, aber nicht selbst herstellen kann. Die optimale Entwicklung der Nerven und des Hirns von Kleinkindern hänge vielfach von diesen Fettsäuren ab.

Andere Faktoren, die dieses Ergebnis erklären könnten, wurden in der Studie ausgeschlossen – erstaunlicherweise aber wurde Vitamin D als “Verdächtiger” nicht untersucht. Die Tatsache, dass dieser Zusammenhang bereits in verschiedenen Untersuchungen (über einige hatten wir berichtet->hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) nachgewiesen wurde und fetter Fisch in der Tat eines der ganz wenigen Lebensmittel mit nennenswertem Vitamin D-Gehalt ist, hätte diese Vermutung zumindest nahegelegt.

Dann allerdings hätte sich auch die Frage gestellt, ob das gleiche Ergebnis (ausreichende Versorgung mit Vitamin D3) nicht leichter zu erreichen wäre mit etwas mehr Sonne (oder Solarium). Denn die Zahl der Schwangeren, die wöchentlich drei Fischmahlzeiten zu (oder besser: auf) sich nehmen, dürfte recht begrenzt sein.

Außerdem hatten die US-Behörden erst kürzlich die Schwangeren vor zu viel Fisch in der Nahrung gewarnt, da durch das Nervengift Methylquecksilber in den Fischen auch der Fötus geschädigt werden könnte.

Quelle: The Lancet
Studie: Joseph R Hibbeln et al., Maternal seafood consumption in pregnancy and neurodevelopmental outcomes in childhood ALSPAC study: an observational cohort study, The Lancet, Vol 369 February 17, 2007

Auch ESA nimmt Stellung 11. Februar 2007

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European Sunlight Association, ESADer europäische Branchenverband European Sunlight Association, ESA, nimmt nun ebenfalls, nach Photomed und SLS/FVS Stellung zu den Vorgängen um die Brüsseler Direktive (Low Voltage Directive, LVD). Hier der Text des ESA-Generalsekretärs, Frank Harbusch (allerdings vorderhand noch auf Englisch).

Eine “Empfehlung” aus Brüssel wirbelt erheblichen Branchen-Staub auf – Photomed bezieht Position 4. Februar 2007

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Photomed zu erythemwirksamen BestrahlungsstärkenBlitze aus Brüssel” hatten ein Gewitter oder gar einen Vulkanausbruch angekündigt. Das kam, aber es kam nicht unerwartet: Das Gutachten der von der EU eingesetzten wissenschaftlichen Kommission (SCCP) bereits im Juni 06 (wir hatten berichtet) hatte die Richtung längst vorgegeben. Der lange Weg zu einer deutlich restriktiveren Euronorm ging im November in eine entscheidende Etappe.

Die Low Voltage Directive LVD wurde am 14.11.2006 durch eine Empfehlung der zuständigen Arbeitgruppe (ADCO) für Solarien ausgeführt.

Die Empfehlung trat am 22.01.2007 mit der Veröffentlichung in Kraft.

Gleichzeitig hat die Europäische Kommission an CENELEC den Auftrag erteilt, die Euronorm EN 60335-2-27 entsprechend anzupassen.

Die Solarien-Hersteller erhalten eine Übergangsfrist von 6 Monaten. Danach ist Herstellung und Verkauf von Geräten mit Leistungen über einer Bestrahlungsstärke von 0,3W/m2 nicht mehr zulässig.

Eine Regelung der Nutzung von Altgeräten steht aus. In Gesprächen zwischen Vertretern der Solarien-Branche, dem BfS, dem BMU und anderen Ministerien und Organisationen wird über diese Übergangslösungen verhandelt.

Die Position des Photomed-Verbands in diesen Verhandlungen

  1. Der Photomed-Verband begrüßt alle Regelungen, die dem Verbraucherschutz im Umgang mit technischen Geräten Rechnung tragen und das größte Organ des menschlichen Körpers, die Haut, schützen.
  2. Der Photomed-Verband geht selbstverständlich davon aus, dass nicht nur die Bestimmungen der LVD sondern auch die noch zu treffenden Übergangsregelungen für Altgeräte überall gelten und durchgesetzt werden, nicht nur in Sonnenstudios sondern in allen kommerziellen Betrieben, in denen Besonnungsgeräte aufgestellt sind und betrieben werden.
  3. Der Photomed-Verband sieht in der einheitlichen, verbindlichen Regelung der erythemwirksamen Bestrahlungsstärken neben den Belastungen für die Studios und der ungewissen Reaktion des Marktes auch eine große Chance für die Durchsetzung von Qualität und Professionalität in der Branche. Jedes Studio kann jetzt auf die Bestätigung seiner Qualitäts-Services durch das RTS-Siegel “Zertifiziertes Solarium” setzen, da die Abwanderung von Zielgruppen zu “Turbo-Bräunern” nicht länger möglich ist.
  4. Die für die Regulierung des Besonnungsmarktes und für die Marktaufsicht in Deutschland zuständigen Stellen werden aufgefordert den Betreibern von Sonnenstudios eine angemessene Zeit für die Umsetzung notwendiger Umrüstungen ihrer Geräte einzuräumen.
  5. Die verantwortlichen Entscheidungsträger werden aufgefordert alle Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um die Arbeitsplätze von 40.000 Mitarbeitern und die Existenz von 5500 Unternehmen zu erhalten.
  6. Der Photomed-Verband schlägt die sofortige Wieder-Einberufung des „Runden Tisch Solarien“ (RTS) vor.
  7. Der Photomedverband fordert den Bestandschutz für alle zertifizierten Studios.
  8. Der Photomed-Verband fordert die Hersteller von Besonnungsgeräten auf,
    • rechtzeitig Materialien und Verfahren für die Umrüstung der Altgeräte zur Verfügung zu stellen,
    • die Umrüstung möglichst aller Geräte zu ermöglichen,
    • die Umrüstungssätze und deren Einbau zu einem Preis zur Verfügung zu stellen, der die Studios nicht über Gebühr belastet oder gar in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet,
    • Umrüstungssätze (ohne Röhren) für Gerate mit einem Produktionsalter von 2 Jahren oder jünger kostenlos zur Verfügung zu stellen,
    • für die kostenlose Entsorgung nicht umrüstbarer Altgeräte zu sorgen,
    • die technischer Zulassung der umgerüsteten Geräte (Prüfsiegel, GS-Zeichen) sicherzustellen.

    9. Die für ähnliche technologische Anpassungsprozesse und Umrüstungsmaßnahmen üblichen staatlichen Förder- und Unterstützungsmaßnahmen sollten für die Umstellung auf die neuen Regelungen für den Solarienbetrieb ebenfalls großzügig angewendet werden.

Die für diese Vorgänge relevanten Dokumente und Adressen im Internet:
http://ec.europa.eu/enterprise/electr_equipment/lv/guides/index.htm (Empfehlung LVD ADCO)
http://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/04_sccp/docs/sccp_o_031b.pdf (SCCP Gutachten)

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