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…und noch eine Bestätigung: Sonnenlicht gegen Brustkrebs 7. Februar 2009

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Wie schon im vorigen Posting noch einmal eine Studie, die eine bedeutende Rolle der Sonne und ihrer UV-Strahlen für die Vorbeugung von Brustkrebs unterstreicht:

Frauen, die sich weniger als 30 Minuten täglich in Freien aufhalten haben ein um 20 Prozent erhöhtes Risiko, an Bruskrebs zu erkranken, im Vergleich zu Frauen mit mehr als zwei Stunden Tätigkeit bei Tageslicht und an der Sonne.

Mit den Daten von 71,662 gesunden Teilnehmerinnen der Women’s Health Initiative Observational Study (WHIOS) aus den Jahren 1993-1998 verfolgten die Forscher aus unterschiedlichen Regionen der USA die Brustkrebs-Diagnosen im Verlauf von knapp neun Folgejahren. Die Zahl der Brustkrebsfälle waren – anders als erwartet –  in den nördlichen Staaten der USA nur geringfügig höher als in den südlichen Staaten. Tatsächlich erwies sich das Nord-Süd-Gefälle nicht als verlässlicher Anhaltspunkt für die Bildung  von, und die Versorgung mit Vitamin D.

Die Frage nach dem Aufenthalt an der Sonne dagegen zeigte sich als ein wichtiger Hinweis auf die unterschiedlichen Risiken einer Brustkrebserkrankung.  Je länger der tägliche Aufenthalt im Freien, desto geringer das Risiko an diesem Krebs zu erkranken.

Quelle: HighWire

Studie:  Amy E. Millen et al., Incident Invasive Breast Cancer, Geographic Location of Residence, and Reported Average Time Spent Outside, Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention, vorab online publiziert, 3. Februar 2009

Muttermale vom Ferienstrand 4. Februar 2009

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kinder-strand-hochsitz2Der tägliche Aufenthalt zuhause an der Sonne scheint keine Auswirkungen auf die Bildung von Muttermalen (Nävi) zu haben. Der Ferienaufenthalt am Strand aber sehr wohl! Damit bilden die Ferien bei Kindern ein gesteigertes Risiko für eine Melanom-Bildung”.  So fasst Prof. Lori Crane von der Colorado School of Public Health, USA,  eine Studie mit 681 Kindern im Alter von sieben Jahren aus dem US-Bundesstaat Colorado zusammen.

Die Zahl der Muttermale ist eines der Risikofaktoren für den “schwarzen Hautkrebs”.  Ferien am Strand lassen, wie die Forscher herausfanden, bei Kindern in diesem Alter die Zahl der Muttermale  jedes Mal um 5 Prozent ansteigen.  Jungen sind dabei stärker gefährdet als Mädchen.

Wie schon bei anderen Studien mit älteren Jugendlichen und Erwachsenen erwies sich der Schutz mit Sonnencreme als wenig wirksam.  Eincremen verführte zu übermäßig langem Aufenthalt in der Sonne am Strand.

Bestätigt werden auch Forschungsergebnisse aus den letzten Jahren, die belegen, dass regelmäßiger aber mäßiger Aufenthalt an der Sonne keinen Einfluss hat auf die Bildung von zusätzlichen Muttermalen und im Gefolge auf die Entstehung von Hautkrebs (Melanom) – im Gegenteil, dass aber die unvorbereitete und extreme Sonnenexposition, wie sie für den Strandurlaub im Sommer typisch ist, das Melanom-Risiko deutlich verstärken kann – ganz besonders bei kleinen Kindern.

Quelle: Newswise

Sonne schützt vor Hautkrebs – aber in welcher Dosis? 14. November 2008

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Wieviel Sonne ist genug gegen den Hautkrebs

Wieviel Sonne ist genug gegen den Hautkrebs

Was früher absurd erschien, wird jetzt durch immer neue wissenschaftliche Studienergebnisse zur Gewissheit: Die UV-Strahlen der Sonne spielen nicht nur bei der Entstehung von (vor allem “weißem”) Hautkrebs eine Rolle sondern auch bei der Verhinderung des gefährlichen “schwarzen” Hautkrebses, des Melanoms. (Über eine erst kürzlich erschienene Studien mit diesem Ergebnis haben wir bereits berichtet)

Zwei wissenschaftliche Präsentationen beim diesjährigen Kongress des American Institute for Cancer Research (AICR) mit dem Thema Ernährung, Bewegung und Krebs (Food, Nutrition, Physical Activity and Cancer) in Wahington D.C. behandelten dieses augenscheinliche Paradox mit neuen bahnbrechenden Erkenntnissen:

Zwar ist seit langem die vorbeugende und heilende Wirkung des “Sonnenschein-Vitamins” D3 bei vielen Krebsarten bekannt, aber im wesentlich unbekannt geblieben ist die Art und Weise, wie dieses Vitamin – oder besser: Hormon – seine schützende Wirkung erreicht.  Auf dem Kongress nun berichtete Prof. John White von der  McGill University über Versuche, die zeigen, dass der Vitamin-Rezeptor bestimmte Proteine anregt, die den Zell-Zyklus zwischen Entstehung und Absterben regulieren und Gene aktivieren, die die Ausbreitung von Tumor-Zellen unterdrücken.

Dass Vitamin D diese schützende und krebsverhindernde Wirkung auch beim Hautkrebs ausübt, belegt die Forschung einer Gruppe von Wissenschaftlern an der University of California, San Francisco unter Leitung von Prof. Daniel Bikle.  Bei Labor-Experimente zeigte sich, dass Mäuse, denen das Vitamin D-Rezeptoren-Gen fehlt, die also Vitamin D nicht im Körper “verarbeiten” und für die Zellregulierung nutzen können, sehr viel häufiger unter  starker UV-Bestrahlung an einem Melanom erkrankten als “normale” Mäuse.

Es habe sich gezeigt, so Prof. Bikle, dass eine relativ kurze Besonnung von 10-15 Minuten den Vitamin D-Rezeptor anregte, zwei unterschiedliche Prozesse in Gang zu setzten, die offensichtlich einen wirksamen Schutz gegen den Hautkrebs bildeten.

Kontrovers diskutiert wurde also nicht mehr die Frage: Schützt die Sonne vor Hautkrebs, ja oder nein! sondern lediglich die Frage nach der richtigen Dosierung zwischen krebsverhindernder und krebserzeugender Wirkung der Sonnenstrahlen. Dr. Mary Frances Picciano vom regierungsoffiziellen National Institutes of Health forderte daher weitere Forschungen zu den Grenzen “sicherer” Besonnung für eine ausreichende Vitamin D-Versorgung. Andererseits aber kündigte Sie eine Anpassung nach oben der Empfehlungen öffentlicher US-Gesundheitsorganisationen für die optimale Vitamin D-Zufuhr an.

Quelle: AICR-Presseinfo

Freispruch für die Mittagssonne 31. März 2008

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Mittagssonne optimale Vitmain D-VersorgungKaum klettert die Sonne am Himmel etwas höher, schon haben die Warnungen vor ihren gefährlichen Strahlen wieder Hochkonjunktur. Zu den Standards dieser Anleitungen zum Umgang mit den Sonnenstrahlen gehört der Rat, die Mittagssonne zu meiden.

Genau dieser Rat aber, so der renommierte norwegische Wissenschaftler Prof. Johan Moan, führt in die Irre.  “Um die optimale Vitamin D-Versorgung durch die Sonnenstrahlen zu erreichen mit der geringsten Hautkrebs-Gefahr ist die Mittagszeit die beste Periode.  Das bedeutet aber, daß die gemeinhin von Gesundheits-Organisationen in vielen Ländern erteilte Empfehlung, die drei bis fünf Stunden rund um die Mittagszeit zu meiden,  nicht nur falsch ist, sondern sogar das Hautkrebsrisiko erhöht,”  so das Resumé einer Studie am Krebsforschungszentrum (Institute for Cancer Research) in Oslo.

Zur Begründung verweisen die Forscher auf die unterschiedlichen Wellenlängen der UV-Strahlen (UVA und UVB) und ihre unterschiedliche Intensität zu den verschiedenen Tageszeiten.  Ein Grund für den Irrtum bisheriger Ratgeber sei auch darin zu suchen, dass die Folgen der UV-Bestrahlung immer an besonnten, horizontalen Flächen gemessen worden sei, der menschliche Körper ja aber eher zylindrische, vertikale Formen aufweise mit deutlich von der Flächenbestrahlung abweichenden Reaktionen auf die Sonnenstrahlen.

Quelle: PubMed 

Studie: J. Moan, A. Dahlback, A.C. Porojnic,  At what time should one go out in the sun? Advances in Experimental Medicine and  Biology, 624:86-8, 2008

Sonnenmangel im Sonnenstaat? 9. März 2008

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KonferenzAuch in einem der sonnenreichsten Staaten der USA, Arizona, leidet ein beträchlicher Teil der Bevölkerung unter Vitamin D-Mangel.

Eine Studie an der Universität von Arizona in Tucson mit 637 Teilnehmern stellte bei 25.4% der Probanden einen Vitamin D-Spiegel (25(OH)D) im Blut von weniger als 20 ng/mL. Afro-Amerikaner (55.5%) and Hispanics (37.6%) litten deutlich häufiger an einem Mangel (<20 ng/mL) als Weisse (22.7%). Vor allem bei den Weissen war der entscheidende Faktor für die Vitamin D-Versorgung der Aufenthalt an der Sonne bzw. die zu geringe Sonnen-Exposition.

Vor allem die moderne Lebens- und Arbeitsweise mit Büroarbeit und Freizeit mit TV und Computer scheinen dafür verantwortlich zu sein, dass selbst in Weltgegenden mit einem reichen “Sonnen-Angebot” ein derart weit verbreiteter Mangel an Vitamin D zu beobachten ist.

Quelle: PubMed

Studie: Elizabeth T Jacobs et al., Vitamin D insufficiency in southern Arizona, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 87, No. 3, 608-613, March 2008

Sonnenschein-Vitamin bekämpft Tuberkulose 16. Februar 2008

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Zauberberg - Vitamin D und TuberkuloseMan muss nicht Thomas Mann`s “Zauberberg” gelesen haben, um von einer der ältesten “Anwendungen” der Sonne als Heilmittel zu wissen: Bei Tuberkulose war der Aufenthalt an der Sonne im Freien (am besten in großer Höhe) schon vor einem Jahrhundert das Mittel der Wahl.

Warum das aber so ist, wird erst allmählich bekannt mit der Erforschung der immunregulierenden und antibakteriellen Wirkungen des “Sonnenschein-Vitamins” D3.

In einer umfassenden Review- und Meta-Studie, die Forschungergebnisse aus den vergangenen Jahren seit 1980 zusammenfasst, kommen jetzt australische Forscher zu dem eindeutigen Ergebnis, dass “ein niedriger Pegel des Vitamin D-Serums im Blut das Risiko einer akiven Tuberkulose-Erkrankung erhöht.”

Gestützt wird diese Aussage durch eine gleichzeitig erschienene Studie mit 375 afrikanischen Einwanderern nach Australien. 78 Prozent der Probanden hatten eine deutliches Vitamin D-Defizit. Durch die dunkle Pigmentierung konnte unter den veränderten Umständen im Einwanderungsland die Sonne nicht ausreichend Vitamin D3 durch die UV-Strahlen in der Haut bilden.

Teilnehmer mit einem Vitamin D-Defizit litten sehr viel häufiger an Tuberkulose. Zum ersten Mal wurde in dieser Studie nicht nur die “offene” Tuberkulose sondern auch die latente Infizierung gemessen. In beiden Fällen zeigte sich die gleiche Verbindung mit einem Vitamin D-Mangel.

“Ein niedrige Vitamin D-Spiegel erhöht das Risiko einer Erstinfektion mit mykobakterieller Tuberkulose. Und einmal infiziert erhöht der Vitamin D-Mangel die Wahrscheinlichkeit einer offenen TB,” so die Studienleiterin Dr. Katherine Gibney vom Royal Melbourne Hospital in einem Interview.

(Über weitere Studien zu diesem Thema haben wir hier, hier und hier berichtet)

Quellen: Reuters Health/PubMed

Studien:
Kelechi E Nnoaham, Aileen Clarke, Low serum vitamin D levels and tuberculosis: a systematic review and meta-analysis, International Journal of Epidemiology 2008 37(1):113-119 (PDF kostenlos)

K.B. Gibney et al., Vitamin D deficiency is associated with tuberculosis and latent tuberculosis infection in immigrants from sub-Saharan Africa, Clin Infect Dis, Februar 2008;46(3):443-6

Und was die Sonne sonst noch kann (6) 15. Februar 2008

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Sonnenenergie aus dem WeltraumDie Kraft der Sonnenstrahlen scheint unbegrenzt. Leben und Gesundheit aller Lebewesen auf der Erde hängt von ihnen ab. Wenn man sie aber als Energiequelle für die tägliche Versorgung nutzen will, gibt es eine Reihe von Hindernissen: An wolkigen Tagen oder gar in der Nacht ist ihre Energie schwach oder fehlt ganz. Instrumente auf der Erde zum Auffangen, Bündeln und Weiterleiten sind darüber hinaus vielen Gefährdungen ausgesetzt.

Was tun?

In Japan hat man jetzt die Antwort gefunden: Die Sonnenenergie soll nicht erst auf der Erde sondern schon im Weltraum eingefangen und dann zur Erde gebeamt werden.

Die japanische Weltraumbehörde hat das Programm JAXA gestartet, unter dem Satelliten mit Sonnenkollektoren in eine Umlaufbahn um die Erde geschossen werden und die gesammelte Sonnenenergie dann als Mikrowellen zur Erde senden sollen. Dort werden die Mikrowellen wieder in elektrische Energie umgewandelt.

Jede der “Bodenstationen” könnte – geplant ab 2030 – dann eine halbe Million Haushalte mit Energie versorgen.

Quelle: InventorSpot/JAXA

Macht Sonne schlau? 10. Dezember 2007

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Machen Sonne und Vitamin D klug?Fördert der regelmäßige Aufenthalt an der Sonne (oder im Solarium) und der damit verbundene hohe Vitamin D-Serumspiegel im Blut die geistige Leistungsfähigkeit? Oder umgekehrt: Führt zu wenig Sonne und ein Vitamin D-Defizit zu krankhaften Veränderungen der Gehirn- und Nervenfunktionen?

Dieser spannenden Frage sind jetzt zwei Wissenschaftler des Children’s Hospital Oakland Research Institute in Kalifornien nachgegangen. Ihr Fazit nach einer gründlichen Durchsicht der wichtigsten Studien aus den vergangenen Jahren zu diesem Thema:

Wir kommen zu dem Schluss, dass es reichlich biologische Belege gibt für die wichtige Rolle des Vitamins D für die Entwicklung des Gehirns und seiner Funktionen.

Ob damit aber ein direkter Wirkungszusammenhang z. B. von Vitamin D-Mangel und Defiziten bei den geistigen Fähigkeiten oder im Verhalten von Menschen und Tieren bewiesen ist, das lassen die Autoren vorsichtshalber offen; dazu sei das Thema zu komplex und mehr experimentelle Studien seien notwendig. (Über einige der hier besprochenen Studien hatten wir bereits in diesem Weblog berichtet:  hier, hier, hier,  hier und hier).

Quelle: HighWire

Studie: Joyce C. McCann, Bruce N. Ames, Is there convincing biological or behavioral evidence linking vitamin D deficiency to brain dysfunction?, FASEB Journal, Jan. 2008; vorab online publiziert 4. Dezember, 2007

Kaffee und Sport machen schlank und helfen der Haut bei der Reparatur von UV-Schäden 1. August 2007

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Bewegung und Kaffee gegen UV-Schäden der HautHautschäden durch UV-Licht werden durch den natürlichen “Reparaturbetrieb” der Haut beseitigt. Das hat allerdings Grenzen. Beim unvernünftigen Sonnen im Freien wie im Solarium reichen die Selbstheilungskräfte nicht mehr aus, es entstehen bleibende Schäden bis hin zum Hautkrebs.

Viel Bewegung und ein paar Tassen Kaffee pro Tag aber können diese Selbstheilungskräften stärken und das Risiko beim Sonnenbaden senken. Das haben Forscher an der bekannten Rutgers Universität in New Jersey, USA, im Laborversuch mit Mäusen herausgefunden.

Sie vesetzten das Trinkwasser der Mäuse mit Koffein, liessen sie sich im Laufrad austoben und bestrahlten sie mit UV-Strahlen. Eine Kontrollgruppe erhielt statt des Koffeins Placebos. Schon nach zwei Wochen hatte sich das Körperfett der sportlichen und “Kaffeetrinker”-Mäuse um 77% reduziert.

Gleichzeitig hatte sich die Fähigkeit zur Beseitigung UV-geschädigter Zellen in der Haut (Apoptose) drastisch verbessert – bei den sportlichen Mäusen ohne Kaffee ebenso wie bei den kaffeetrinkenden unsportlichen Mäusen um einige Prozentpunkte. Bei den Mäusen aber, die sowohl regelmäßig ihren “Kaffee” tranken als auch fleissig im Laufrad traten, hatte sich diese Fähigkeit um das Doppelte erhöht.

Quelle: PubMed

Studie: A.H. Conney et al., Voluntary exercise together with oral caffeine markedly stimulates UVB light-induced apoptosis and decreases tissue fat in SKH-1 mice, Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. 30. Juli 2007, vorab online veröffentlicht

Zu heiss? 18. Juli 2007

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Infrarot-Strahlung und Krebs?Solariengegner haben ein merkwürdig gespanntes Verhältnis zu Daten und Fakten. Das wissen wir nicht erst seit Prof. Breitbarts 70.000 Sonnenstudios und seinen 393.638 von der Sonnenbank “verschwundenen” jungen Mädchen und es bedurfte auch nicht der jüngsten präsidial-königlichen Äusserungen bei der Pressekonferenz von BMU und BfS vor einigen Tagen. Bedauerlich nur, dass die Medien immer wieder diesen Unsinn kritiklos schlucken.

Nicht so der “Spiegel”.

In einen beissenden Konter lief dort der Düsseldorfer Professor Jean Krutmann, der gern in von der Kosmetikindustrie (Ladival) gesponserten Presseverlautbarungen vor Sonne und Solarien “warnt”. Er hatte versucht, neben den UV-Strahlen, mit denen Ladival-Präparate souverän fertig werden, eine neues Geschäftfeld mit Sonnenschutzmitteln auch gegen die Infrarot-Strahlung der Sonne aufzutun. Auch diese kurzwelligen Wärmestrahlungen seien irgendwie krebserregend.

Wie immer folgten fast alle Medien der professoralen Weisung. Der “Spiegel” schaute genauer hin. Hier das Ergebnis: Krebs durch Wärme?

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