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Was haben Japaner mit den IARC-Experten zu tun? 3. August 2009

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Die Einsortierung der Solarien in die oberste Schublade der “krebserregenden” Substanzen durch die International Agency for Research on Cancer (IARC) hat erhebliche Wellen geschlagen.

Nachdem die Verbände bereits am Tag nach der Veröffenltichung ein wenig Ausgewogenheit in die wissenschaftliche und politische Diskussion gebracht haben, geht die Arbeitsgemeinschaft der zertifzierten Studios im Photomed-Verband (IGS) noch einen Schritt weiter und versucht es einmal mit aufklärerischem Humor.  Sie zeigt in einem Poster, zu welch absurden Schlüssen die IARC-Behauptungen führen können.

"Die Füße im Feuer" - IARC-Deutung der Ballade von C. F. Meyer?

"Die Füße im Feuer" - IARC-Deutung der Ballade von C. F. Meyer?

Gerade die Qualitäts-Sonnenstudios mit ihrem Beratungsschwerpunkt auf gesundem Sonnen fühlen sich von der IARC-Aktion doppelt unfair getroffen, sozusagen als Kollateralschäden im Kampf der dermatologisch inspirierten WHO-Forscher gegen den Mißbrauch von UV-Strahlen.

Das Chamäleon weiss: Sonne und Sonnenschein-Vitamin sind gesund! 21. April 2009

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Das  Pantherchamäleons weiss, wass es reicht

Das Pantherchamäleons weiss, wann es reicht

Dass Echsen und andere Reptilien die Sonne lieben, weiss man aus eigener sommerlicher Anschauung. Dass der Grund aber nicht allein die Wärme, sondern das Sonnenschein-Vitamin D ist, das ist neu! Chamäleons zum Beispiel nehmen extrem ausgedehnte Sonnenbäder, weil ihre Nahrung zu wenig Vitamin D enthält.

Das haben amerikanische Forscher aus dem sonnigen Texas (Texas Christian University in Fort Worth) unter Mitarbeit des bekannten Vitamin D-Forschers Michael F. Holick  in Versuchen mit Pantherchamäleons herausgefunden.

Zwar nutzten die wechselwarmen Tiere die Sonneneinstrahlung auch, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Dafür sei jedoch eine kürzere Zeit ausreichend, weisen die Wissenschaftler nach.

Sie beobachteten das Verhalten von Pantherchamäleons, die sie in zwei Gruppen aufgeteilt hatten. Die eine Gruppe bekam Grillen zu fressen, die mit einem Vitamin-D-haltigen Puder bestäubt waren, die andere Gruppe erhielt normale Grillen. Anschließend setzten sie die Reptilien in getrennte Gehege. Die Chamäleons hatten dort die Wahl zwischen einer Freifläche in der prallen Sonne und einem schattenspendenden Baum.

Die Vermutungen der Wissenschaftler bestätigten sich: Die Chamäleons, die Vitamin-D-reiche Nahrung erhalten hatten, wechselten wesentlich früher in den Schatten als die Tiere, die normale Grillen gefressen hatten. «Pantherchamäleons scheinen die Fähigkeit zu haben, ihren Vitamin-D-Pegel zu messen und die Sonnenbäder entsprechend anzupassen», erklärt der Studienleiter, Kristopher B. Karsten. Chamäleons sind auf diese Form der Vitamin-D-Bildung angewiesen, da ihre Beute nur geringe Mengen des wichtigen Provitamins enthält.

Die Forscher vermuten, dass die Tiere einen speziellen Gehirnrezeptor für das Vitamin besitzen, die ihnen genau das rechte Maß an Sonne “verordnen”. Leider kennt der Mensch ein solch hilfreiches Steuerungsgen nicht.

Genau wie beim Reptil aber wird auch beim Menschen das lebenswichtigeVitamin D  mit Hilfe von UV-Strahlen vom Körper selbst gebildet werden. In einem komplizierten Prozess wir daraus ein Hormon (“aktives” Vitamin D-Serum), das hunderte von Zellfunktionen im Körper steuer.

Quelle:  News AdHoc

Studie:  Kristopher B. Karsten et al.,  Panther Chameleons, Furcifer pardalis, Behaviorally Regulate Optimal Exposure to UV Depending on Dietary Vitamin D3 Status, Physiological and Biochemical Zoology 82(3):218–225 April 2009.

Muttermale vom Ferienstrand 4. Februar 2009

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kinder-strand-hochsitz2Der tägliche Aufenthalt zuhause an der Sonne scheint keine Auswirkungen auf die Bildung von Muttermalen (Nävi) zu haben. Der Ferienaufenthalt am Strand aber sehr wohl! Damit bilden die Ferien bei Kindern ein gesteigertes Risiko für eine Melanom-Bildung”.  So fasst Prof. Lori Crane von der Colorado School of Public Health, USA,  eine Studie mit 681 Kindern im Alter von sieben Jahren aus dem US-Bundesstaat Colorado zusammen.

Die Zahl der Muttermale ist eines der Risikofaktoren für den “schwarzen Hautkrebs”.  Ferien am Strand lassen, wie die Forscher herausfanden, bei Kindern in diesem Alter die Zahl der Muttermale  jedes Mal um 5 Prozent ansteigen.  Jungen sind dabei stärker gefährdet als Mädchen.

Wie schon bei anderen Studien mit älteren Jugendlichen und Erwachsenen erwies sich der Schutz mit Sonnencreme als wenig wirksam.  Eincremen verführte zu übermäßig langem Aufenthalt in der Sonne am Strand.

Bestätigt werden auch Forschungsergebnisse aus den letzten Jahren, die belegen, dass regelmäßiger aber mäßiger Aufenthalt an der Sonne keinen Einfluss hat auf die Bildung von zusätzlichen Muttermalen und im Gefolge auf die Entstehung von Hautkrebs (Melanom) – im Gegenteil, dass aber die unvorbereitete und extreme Sonnenexposition, wie sie für den Strandurlaub im Sommer typisch ist, das Melanom-Risiko deutlich verstärken kann – ganz besonders bei kleinen Kindern.

Quelle: Newswise

Mit Bild-Manipulationen gegen die Sonnenbank 17. September 2008

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Schocktherapie mit Hilfe modernen Bildbearbeitungs-Software setzt die englische Cancer Research UK ein in ihrer Herbstkampagne 2008 gegen Solarien und künstliche Besonnung.

Die Sängerin Sandi Thom, 27, stellte sich für diesen Schocker zur Verfügung. Ihr akutelles Porträt (linkes Bild) wurde phototechnisch um 30 Jahre “normal gealtert” (Bild Mitte) und ihm dann Runzeln, Pigmentverschiebungen und Hängebacken verpasst (Bild rechts), um die Folgen von übermäßiger Sonnenbank-Nutzung zu demonstrieren.

Wir wollen die Jugendlichen mit dieser Schocktherapie zum Nachdenken zwingen“, so die Sprecherin von Cancer Resesarch UK.

Beeindruckt war zumindest die Sängerin selbst von ihrem verunstalteten Konterfei und zog werbewirksam die Konsequenz: “Der Gedanke, dass ich mit 57 Jahren so aussehen sollte, macht mich schaudern. Ich werde jedenfalls nach diesem Anblick keine Sonnenbank mehr benutzen.

Die Bilder fanden ein breites Medien-Echo. Lediglich der britische Verband der Besonnungsbranche The Sunbed Association meldete sich mit dem sachlichen Hinweis, dass ein vernünftiger  Gebrauch der Sonnenbank niemals solche Folgeschäden nach sich ziehen könne.

Nicht Sonnenbank und Sonnenstudio,” so die Sprecherin des Verbands, Kathy Banks, “sondern das völlig unkontrollierte und unvorbereitete Sonnen im Freien, vor allem in den Ferien, ist das Problem.”

Ähnlich wie in Deutschland ist es den Vertretern der Besonnungsbranche in England bisher nicht gelungen,  die Anti-Solarien-Fronde für eine rationale, an den tatsächlichen Probleme orientierte, gemeinsame Aufklärungskampagne über die Gesundheitswirkungen der UV-Strahlen und das richtige Verhalten an der Sonne und im Solarium zu gewinnen.

Quelle und Photos: BBC

Mag die Sonne keine Männer? 31. August 2008

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Frauen verkraften mehr Sonne - von Anfang an!

Frauen verkraften mehr Sonne - von Anfang an!

Dass die Sonne unser Leben und unsere Gesundheit beeinflusst, ist allgemein bekannt. Dass sie aber dabei einen Unterschied macht zwischen Männern und Frauen und die Männer schlechter behandelt, das ist eine überraschend neue Erkenntnis.

Dass Frauen in unseren Breiten im Durchschnitt länger leben als Männer, ist ebenfalls ein Gemeinplatz. Aber dass die Sonne dabei ihre Hand, pardon: ihre UV-Strahlen, im Spiel hat, wussten wir bisher nicht.

Forscher aus dem US-Bundesstaat Maine stiessen jetzt auf der Suche nach einer Erklärung für den Unterschied in der Lebensdauer von Männern und Frauen (in Maine durchschnittlich 7 Jahre) auf ein erstaunliches Phänomen:
Bei den Jahrgängen, die in Jahren mit einem Höhepunkt im Sonnen-Zyklus (eine Periode von ca. drei Jahren, die etwa alle elf Jahre auftritt) geboren wurden, klaffte die Lücke zwischen den Lebenserwartungen der Geschlechter wesentlich weiter auseinander als in Jahren mit geringerer Sonnen-Energie. In anderen Worten: Je aktiver die Sonne zum Zeitpunkt der Empfängnis und Geburt war, umso kürzer die Lebenserwartung der neugeborenen Jungen im Vergleich zu den Mädchen.

Die Forscher schließen daraus, dass die Sonne das menschliche Erbgut am stärksten zum Zeitpunkt der Empfängnis bis zur Geburt beeinflusst – und zwar unterschiedlich je nach Geschlecht,  so bereits bei der Geburt den Mann für verschiedene Krankheiten empfänglicher macht und damit sein Leben verkürzt – und das je größer die Energie ist, mit der die Sonne zu diesem Zeitpunkt (Höhepunkt der Sonnenzyklen) die Erde bestrahlt.

Über ähnliche Beobachtungen, die den Schluss nahelegen, dass Frauen – zumindest was das Verhälntnis zur Sonne und ihren UV-Strahlen angeht – das stärkere Geschlecht sind, hatten wir schon früher berichtet

Quelle: PubMed

Studie: Davis GE, Lowell WE, Peaks of solar cycles affect the gender ratio, Medical Hypotheses, 26. August 2008 (vorab online publiziert)

Foto: Maverley/Flickr

Die im Dunkeln…. 27. August 2008

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Büroarbeit heisst Sonnenmangel

Büroarbeit heisst Sonnenmangel

Büroangestellte kommen zu wenig an frische Luft und Sonne! So eine aktuelle Umfrage durch das Institut Ciao Research. Fast ein Viertel der Büroarbeiter ist pro Tag weniger als 20 Minuten im Sonnenlicht.

Für die Betroffenen kommt diese Erkenntnis nicht gerade überraschend. Die Warner und Mahner vor Sonne und Solarium, die auch in diesem Jahr wieder mit Horrorvisionen unterwegs sind, sollten bei diesen Daten allerdings ins Grübeln kommen. Denn zu ihren Standards gehört die beharrliche Leugnung eines geradezu epidemischen Problems: Der Vitamin D-Mangel, in Deutschland bei fast 60 Prozent der Bevölkerung verbreitet. Vitamin D aber wird zu etwa 90 Prozent im Körper direkt durch die UV-Strahlen der Sonne (und im Solarium) gebildet. Dafür aber reicht der Aufenthalt von “Büromenschen” an der Sonne nicht aus!

Eine weitere Folge des Sonnenmangels: Schlechte Laune bis hin zu Depressionen. Nahezu zwei Drittel der Arbeitskräfte sind nach eigener Aussage deprimiert. Als Grund geben sie an, dass es sie frustriert, den Schreibtisch nicht verlassen zu können und mehr Tageslicht zu sehen. Vier von fünf Befragten sind unmotiviert, weil sie wissen, dass sie den ganzen Tag im Inneren eines Gebäudes arbeiten müssen. Und einige der Befragten erklärten, es sei in diesem Zusammenhang sogar vertretbar, einen Krankheitstag vorzutäuschen, um Sonnenlicht zu tanken.

Einfacher wäre sicher die Lösung:
Ein individuell abgestimmtes, hautsicheres Sonnenbad im (zertifizierten) Sonnenstudio (Gütesiegel “Geprüftes Sonnenstudio”).

Quelle: cid/sm

Vitamin D – “Zu gut um wahr zu sein!” 6. Mai 2008

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Stellen Sie sich ein Nahrungsmittel vor, das hilft bei der Vorsorge vor Krebskrankheiten, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tuberkulose, das Knochen stabil macht und vor Autoimmun-Krankheiten wie Multipler Sklerose , rheumatischer Arthritis und Diabetes im Jugendalter schützt.” So beginnt ein Artikel in der berühmten Washington Post über die Wirkungen des “Sonnenschein-Vitamins” D.

Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Vertretern der US-Gesundheitsorganisationen wie den National Institutes of Health und dem National Cancer Institute referiert die Zeitung die wichtigsten Effekte einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung und zitiert Studien und internationalen Konferenzen aus jüngster Zeit (die auch in unserem Weblog vorgestellt wurden – ein Beispiel) bei denen vor allem die erstaunlichen Effekte des Vitamins – das eigentlich ein Hormon ist – bei der Bekämpfung von Brust- Darm-, Prostata- und Lungen-Krebs vorgestellt wurden – neben der zentralen Rolle für die Knochenbildung und -stabilität in allen Altersgruppen.

20 Minuten Sonnenstrahlen oder 400 Glas Milch?

Der einfachste Weg zum Vitamin D, so meint auch die Washington Post, ist der Aufenthalte an der Sonne (oder auf der Sonnenbank). Nur 20 Minuten an der Sommer-Sonne ohne Sonnencreme “produziert” 20.000 IU (Internationale Einheiten) Vitamin D. Das Entspricht etwa 400 Gläsern mit Milch.

Und während eine zu hohe Dosis des Vitamins in Pillenform zu Vergiftungen führen könne, sei das bei der UV-Bestrahlung nicht möglich.

Quelle: Washington Post

Mehr Sonne bedeutet nicht: mehr Melanom 16. April 2008

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Ein höherer UV-Index über das gesamte Jahr hat keinen Einfluss auf die Zahl der Melanom-Erkrankungen.

Das ist das Ergebnis einer Langzeitudie (1982-2002) mit mehr als 80.000 Teilnehmerinnen in den USA. Die Forscher vom Brigham and Women’s Hospital in Boston verglichen die Daten der Frauen in den verschiedenen Regionen der USA jeweils nach der Geburt und im Alter von 15 bzw. 30 Jahren. Lediglich für den zu den “weißen” Hautkrebsarten zählenden Stachelzell-Krebs ergab sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen den Regionen mit niedrigem und denen mit höherem (6 bzw 7) UV-Index.

Beim Basaliom, einer weiteren Spielart des relativ harmlosen “weißen” Hautkrebs, war der Zusammenhang minimal. Beim “schwarzen” Hautkrebs konnte überhaupt keine Verbindung zwischen höherem UV-Index, d.h. einer intensiveren Sonneneinstrahlung über das gesamte Jahr, und dem gefährlichen Melanom festgestellt werden.

Quelle: HIghWire

Studie: Abrar A. Qureshi et al, Geographic Variation and Risk of Skin Cancer in US Women, Differences Between Melanoma, Squamous Cell Carcinoma, and Basal Cell Carcinoma, Archives of Internal Medicine, 2008;168(5):501-507

Weiche Knochen bei Babies von Müttern mit Sonnen-Mangel 13. April 2008

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Sonne und Vitamin D-Bildung in der Schwangerschaft verhindert Knochenweiche bei Babies

Die Schädelknochen von Babies, deren Mütter ca. vier Monate vor der Geburt an akutem Vitamin D-Mangel leiden, sind zu weich – und das auch noch für längere Zeit nach der Geburt. Gleichzeitig weisen diese Kinder auch noch Jahre später eine geringere Knochendichte, eine Anfälligkeit für Diabetes und ein geschwächtes Immunsystem auf.

Japanische Forscher hatten 1120 normale Babies 5-7 Tage nach der Geburt untersucht und fanden bei 246 von ihnen Hinweise auf Knochenweiche der Schädeldecke.

Auffällig dabei war die Abhängigkeit von der Jahreszeit. Kinder, die 3-4 Monate nach dem sonnenreichen Sommertagen geboren waren, litten sehr viel seltener an weichen Knochen als im Frühjahr geborene Kinder.

Die Rate der Erkrankungen war eindeutig beeinflusst von der Länge der Sonnentage ungefähr vier Monate vor der Geburt“, so der Leiter der Forschungsgruppe am Kyoto University Hospital, Dr. Tohru Yorifuji.

Quelle: Reuters Health

Studie: J. Yorifuji et al., Craniotabes in normal newborns; the earliest sign of subclinical vitamin D deficiency. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism, vorab online Februar 2008

Sonnenmangel im Sonnenstaat? 9. März 2008

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KonferenzAuch in einem der sonnenreichsten Staaten der USA, Arizona, leidet ein beträchlicher Teil der Bevölkerung unter Vitamin D-Mangel.

Eine Studie an der Universität von Arizona in Tucson mit 637 Teilnehmern stellte bei 25.4% der Probanden einen Vitamin D-Spiegel (25(OH)D) im Blut von weniger als 20 ng/mL. Afro-Amerikaner (55.5%) and Hispanics (37.6%) litten deutlich häufiger an einem Mangel (<20 ng/mL) als Weisse (22.7%). Vor allem bei den Weissen war der entscheidende Faktor für die Vitamin D-Versorgung der Aufenthalt an der Sonne bzw. die zu geringe Sonnen-Exposition.

Vor allem die moderne Lebens- und Arbeitsweise mit Büroarbeit und Freizeit mit TV und Computer scheinen dafür verantwortlich zu sein, dass selbst in Weltgegenden mit einem reichen “Sonnen-Angebot” ein derart weit verbreiteter Mangel an Vitamin D zu beobachten ist.

Quelle: PubMed

Studie: Elizabeth T Jacobs et al., Vitamin D insufficiency in southern Arizona, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 87, No. 3, 608-613, March 2008

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