Sonnen ist Gesundheitsvorsorge 10. September 2008
Posted by lbmedien in Sonnen-News, Vitamin D-Mangel.Tags: Jugendliche, Osteoporose, Vorsorge
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Osteoporose ähnelt der Rente – sie ist weit weg! Junge Menschen beschäftigen sich nur selten mit dem einen wie mit dem anderen. In beiden Fällen kann das fatal sein!
Die beste Methode, der Volkskrankheit Osteoporose im Alter vorzubeugen, ist nämlich die Festigung der Knochen in jungen Jahren. Wer im Kindes- und Jugendalter ausreichend Sonne und damit Vitamin D bekommt für die Einlagerung von Kalzium in die Knochen, hat später im Leben ein bei weitem geringeres Risiko, an Osteoporose, Osteomalzie und ähnlichen Leiden zu erkranken.
Darauf verweist die kanadische Osteoporose-Gesellschaft bei der Vorstellung einer Studie, die die Sorglosigkeit der jüngeren Generation bei der Vorsorge vor Osteoporose belegt. Danach betrachten junge Leute die Osteoporose als eine typische „Altfrauenkrankheit“, mit der man sich jetzt nicht beschäftigen müsse. Mit zunehmendem Alter wächst dann die Furcht vor der Krankheit und damit die Bereitschaft, Gegenmaßnahmen zu ergreifen – oft zu spät.
„Das äusserst geringe Problembewusstsein der jungen Leute macht Sorge, weil es der Vorbote einer riesigen Epidemie sein könnte„. So der Studienleiter Prof. Dr. Shanthi Johnson von der University of Regina.
Quelle: ScienceDaily
Studie: Erscheint in der Oktober Ausgabe von Health, Education & Behavior
83 Prozent aller Jugendlichen „leisten“ sich einen Sonnenbrand – oder mehrere 27. Juni 2008
Posted by lbmedien in Sonnen-News.Tags: Jugendliche, Sonnenbrand, Vorbräunen
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Während in Berlin und in den Medien über ein Verbot von Solarium-Nutzung für Jugendliche unter 18 Jahren wortreich diskutiert und reguliert wird, verbrennen sich Jugendliche massenhaft die Haut im Freibad, am Baggersee oder am südlichen Ferienstrand.
Unglaubliche 83 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren hatten in den letzten drei Jahren einen Sonnenbrand, 63 Prozent sogar mehrere. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Beiersdorf zum Sonnenschutzverhalten in Deutschland.
Wenn plötzlich und ohne Vorbereitung eine Überdosis an UV-Strahlen auf die Haut trifft, führt das nicht nur zum schmerzenden Sonnenbrand sondern hat vor allem bei Jugendlichen erhebliche Lanzeitfolgen bis hin möglicherweise zum Hautkrebs.
Eine allmähliche Gewöhnung der Haut an die Sommersonne oder mehr noch: der regelmäßige Genuss der UV-Strahlen in der Natur oder im Solarium hat dagegen eine eher schützende Wirkung. Studien kommen immer wieder zu dem Ergebnis, dass kontinuierliches Sonnen unterhalb der Erythem-Schwelle (erste Hautrötung) zum Beispiel entscheidend dazu beiträgt, eine Krebskrankheit – auch den gefährlichen „schwarzen“ Hautkrebs (Melanom) – zu verhindern oder zu überleben.
Quelle: newsaktuell/Beiersdorf (SUN Care Monitor, telefonische Repräsentativbefragung von 1.000 Personen über 14 Jahren in Deutschland im Auftrag der Beiersdorf AG, Befragungszeitraum 05/2008 )
Foto: Flickr/Byron Bay
Sonne macht das Herz frei 17. Februar 2008
Posted by lbmedien in Forschung, Sonnenstrahlen, Vitamin D.Tags: Herzinsuffizienz, Jugendliche, junge Erwachsene, Sonnen-Exposition Kinder
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Nach einem sonnenreichen Lebenswandel in jüngeren Jahren stellt sich später sehr viel seltener eine Herzinsuffizienz ein.
Ein Forscherteam um Dr. Armin Zittermann an der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie in Bad Oeynhausen hatte 150 Herz-Patienten und ebenso vielen Gesunden einen Fragebogen vorgelegt, in dem alle Verhaltensweisen abgefragt wurden, die zur Vitamin D-Versorgung beitragen können – vor allem also der Aufenthalt an der Sonne in Kindheit und Jugendjahren.
Die Patienten mit Herzinsuffizienz lebten häufiger in Großstädten, gehörten seltener einem Sportverein an, machten seltener Urlaub im Süden und kamen generell seltener an die Sonne als die Mitglieder der gesunden Kontrollgruppe.
Erst vor wenigen Wochen hatte eine Studie an der Harvard Universität zur vorbeugenden Wirkung von Vitamin D für Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit Aufsehen erregt.
Quelle: PubMed
Studie: A. Zittermann et al., Patients with congestive heart failure and healthy controls differ in vitamin D-associated lifestyle factors, Internationale Zeitschrift für Vitamin- und Ernährungsforschung, 77(4):280-8


