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Dicke mit höherem Hautkrebs-Risiko 9. Oktober 2007

Posted by lbmedien in Forschung, Hautkrebs, Melanom, Sonnenstrahlen.
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Dicke und Hautkrebs-RisikoEs gibt ein Fülle von Risikofaktoren für die Erkrankung an “schwarzem” Hautkrebs (Melanom). Die übliche Konzentration auf die Rolle der Sonne und der UV-Strahlen führt in die Irre.

Zwei dieser Risikofaktoren, Übergewicht und Ernährung, untersuchten jetzt griechische Forscher an den Universitäten von Athen, Harvard (USA) und Thessaloniki. Sie untersuchten vor allem den Gehalt von Leptin im Blut von 55 Melanom-Patienten und 165 gesunden Personen. Leptin, ein Hormon das u.a. den Appetit regelt, wird vor allem bei Menschen mit Übergewicht verstärkt ausgeschüttet.

Ausserdem stellten die Wissenschaftler Fragen nach den Ernährungs- und Lebensgewohneiten der Probanden.

Dabei zeigte sich ein deutlich (50 Prozentpunkte) höheres Melanom-Risiko bei übergewichtigen Teilnehmern mit hohem Leptin-Spiegel im Blut, während körperliche Betätigung, geringer Alkoholkonsum und die typische Mittelmeerkost mit viel Obst und Gemüse das Risko tendentiell minderte.

Die Sonne war ein Risikofaktor nur bei Menschen mit besonders hoher Sonnen-Empflindlichkeit (Hauttyp 1).

Quelle: PubMed

Studie: E. T. Petridou et al., Melanoma risk in association with serum leptin levels and lifestyle parameters: a case–control study, Annals of Oncology, vorab online veröffentlicht Oktober 2007

Kein Zusammenhang zwischen Sonnenbank und “schwarzem” Hautkrebs 1. Oktober 2007

Posted by lbmedien in Besonnung, Hautkrebs, Sonnenbank.
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frau-nah-sonnenbank-solarent.jpgDie Nutzung von Solarien hat nichts mit der Entstehung von “schwarzem” Hautkrebs (Melanom) zu tun. Das ist das Ergebnis einer dänischen Studie, die in diesen Tage in der internationalen Fachzeitschrift “Photodermatology, Photoimmunology & Photomedicine” veröffentlicht wurde.

Die Forscher waren von der Annahme ausgegangen, dass sich ein Unterschied in der Entwicklung der Melanom-Fälle seit der Erfindung und dem Boom der Sonnenbank in Dänemark zwischen Männern und Frauen durch die wesentlich höher Nutzung der Sonnenbank durch Frauen ergeben müsste.

Zu ihrer Überraschung aber entwickelten sich die Kurven der Melanom-Fälle (Inzidenz) von Frauen und Männern völlig gleich, sowohl in den Jahren vor (1977-89) wie nach (1990-2004) dem Solarien-Boom. Und das obwohl die Frauen drei-viermal häufiger ein Solarium nutzten als die Männer.

Auch die Erklärung, dass sich halt die Männer in dieser Zeit statt im Solarium häufiger im Freien sonnten, erwies sich als nicht stichhaltig. Es gab keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern in ihrem Freizeitverhalten an der Sonne über den gesamten untersuchten Zeitraum.

Ein Einfluss der Sonnenbank auf die Entstehung von schwarzem Hautkrebs sei damit sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher allerdings nach Lage der Daten ein Zusammenhang von Solariennutzung und dem harmloseren Basaliom.

Quelle: PubMed

Studie: A. Faurschou , H.C Wulf, Ecological analysis of the relation between sunbeds and skin cancer, Photodermatology, Photoimmunology & Photomedicine, 2007; 23(4):120-5

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