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Sonnen-Vitamin gegen viele Krebsarten wirksam 28. Dezember 2005

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Nicht weniger als 63 wissenschaftliche Studien aus den letzten Jahren haben den positiven Zusammenhang von Vitamin D und Vorbeugung bei vielen Krebsarten nachgewiesen (vor allem aber keineswegs ausschließlich Darm-, Brust-, Prostata-, Eierstock-Krebs).
In einem online vorab veröffentlichten Fachartikel „The Role of Vitamin D in Cancer Prevention“ mit einem zusammenfassenden Überblick betonen die Autoren, mit welch einfachen Mitteln zig-tausende Menschenleben zu retten wären.
Zusammenfassung: http://www.photomed.de/krebs-praevention.html
Quelle: Garland, Holick u.a., Am J Public Health, Dec 2005

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AOK: Hautkrebstests nach Urlaub ist „Abzocke“ 27. Dezember 2005

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Der „Berliner Kurier“ berichtet über eine „Klage“ der AOK über „Abzocke“ der Ärzte bei den sogenannten IGeL-Leistungen (individuellen Gesundheitsleistungen) . „Hautärzte empfahlen nach dem Sommerurlaub einen speziellen Hautkrebs-Test – auf Kosten des verunsicherten Patienten.
Im Jahr geben die Deutschen dafür über eine Milliarde Euro aus. `Ärzte werden sogar gezielt geschult, um durch geschickte Fragestellung die Unsicherheit der Patienten auszuloten´, so (AOK-Chef Rolf) Hoberg. Sie erhielten dafür ein Verkaufstraining wie Handelsvertreter.“

Keine Verbindung von UV-Strahlen und Melanom? 23. Dezember 2005

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In einer umfassenden Studie rücken jetzt Forscher der Universität Texas (M. D. Anderson Cancer Center) die ständig in den Medien wiederholte Behautpung zurecht, dass UV-Strahlen den gefährlichen „schwarzen Hautkrebs“ verursachten. Deutlicher sei allerdings die Verbindung von UV-Bestrahlung und den unterschiedlichen Formen des (harmloseren) „weißen Hautkrebs“.
http://www.photomed.de/melanom-uv.html
Abstract: http://jncicancerspectrum.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/jnci;97/24/1822

Lehrstück? 22. Dezember 2005

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Während sich einerseits die positiven wissenschaftlichen News zum Nutzen, ja zur Unverzichtbarkeit ausreichender Besonnung häufen (photomed.de berichtet regelmäßig über neue Erkenntnisse), bringen Unvernunft und Leichtsinn von Sonnenanbetern und Studios die Branche an den Rand von Überregulierung oder gar von Verboten.
Fast gleichzeitig förderten in diesen Tagen zwei Umfragestudien in England und Irland Ergebnisse zutage, die umgehend zu politischen Forderungen nach Einschränkungen und Verboten von Sonnenstudios auf regionaler und kommunaler Ebene führten:

  • Ein erheblicher Anteil der Erstnutzer von Solarien, so beide Studien, sind 15 Jahre und jünger.
  • Ein Viertel der Erstnutzer sind zwischen 15 uns 19 Jahren,
  • 11-12jährige nutzen Solarien zum Teil täglich auf ihrem Schulweg.

Das könnten uns hier in Deutschland nicht passieren! Oder?
Bericht über irische Studie
Lokale englische Studie

Mit Sonne atmet sich`s leichter 16. Dezember 2005

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Eine in diesen Tagen veröffentlichte Studie weist zum ersten Mal nach, dass das „Sonnenschein-Vitamin“ D3 die Lungenfunktionen stärkt und Lungenkranken das Atmen erleichtert. Vor allem Ältere und Raucher scheinen besonders von diesem Effekt zu profitieren. „Rentner und Raucher zur Sonne…“(?)
Veröffentlicht in: Chest, Dez. 2005, S. 3792-3798

Auch bei bestimmten Asthma-Erkrankungen, die bisher mit den üblichen Asthma-Medikamenten nicht erfolgreich behandelt werden konnten, zeigten sich Erfolge nach Vitamin D-Behandlung. Die Forschervermuten, dass Vitamin D auch bei anderen entzündlichen Prozessen und Immunerkrankungen wirksam eingesetzt werden könnte.
Quelle: The Journal of Clinical Investigation

Bräunungs-Gen mit interessanten Perspektiven nicht nur für Zebrafische 16. Dezember 2005

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Dass die Farbe der Haut genetisch bedingt ist, ist ja sicher keine neue Erkenntnis, die Zusammenhänge aber sind nach wie vor weitgehend unklar.
Forscher an der Penn State University, USA, haben jetzt bei der Untersuchung von Zebrafischen und dem Vergleich in Gen-Datenbanken herausgefunden, dass eine Aminosäure in nur einem Gen namens SLC24A5 dafür sorgt, dass z.B. Europäer hellere Haut haben als Asiaten oder Afrikaner.
Die praktischen Auswirkungen dieser Entdeckung reichen von der Bekämpfung des Hautkrebs bis zur Entwicklung von sonnenlosen Bräunungsmethoden.
http://www.photomed.de/hautfarbe-gen.html
Veröffentlicht 16. Dezember 2005 in: Science Magazine, S.1782-1786

Stress fördert Hautkrebs 7. Dezember 2005

Posted by lbmedien in UV-Strahlen - Wirkungen.
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Dass überdosierte UV-Strahlung die Entstehung von Hautkrebs wahrscheinlicher macht, wird unermüdlich in den Medien propagiert. Dass aber in Wirklichkeit eine Fülle von anderen Ursachen möglicherweise einen bedeutenderen Einfluss auf die steigende Hautkrebsrate haben, wird meistens stillschweigend übergangen.

Ein weiterer krebsfördernder Faktor ist jetzt von einer US-Forschergruppe erstmals im Labor nachgewiesen: Stress!

Unter Stress über einen längeren Zeitraum gesetzte Mäuse entwickelten unter intensiver UV-Bestrahlung wesentlich häufiger einen Hautkrebs als die nicht-gestressten Artgenossen.

Journal of the National Cancer Institute, Dec. 7, 2005; vol 97: pp 1760-1767

Die positiven, entspannenden Wellness-Wirkungen des kontrollierten (!) Sonnenbadens im Sonnenstudio könnten zu dem Umkehrschluss führen, dass ein systematisches Wohlfühlprogramm mit regelmäßigem Solarienbesuch das Hautkrebsrisiko senkt – nicht nur bei Mäusen.

Wer hätte das gedacht! 1. Dezember 2005

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Architekten, Ingenieure, Manager, Anwälte und Ärzte neigen offenbar zu Hautkrebs. Dermatologen werden nicht gesondert ausgewiesen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie über Krebsrisiko am Arbeitsplatz, die jetzt in der Neuen Zürcher Zeitung vorgestellt wird.

Über die Gründe für die Hautkrebs-Anfälligkeit gerade dieser Berufsgruppen, die nicht unbeding zu den „Kern-Nutzern“ von Solarien gehören, kann nur spekuliert werden.

http://www.nzz.ch/2005/11/30/ma/articleDCZXO.html