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Norwegische Forscher: Vitamin D per Sonnenbank 16. Juli 2006

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Den Einsatz von Solarien in nördlichen Ländern für eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Vitamin D hat der bekannte norwegische Wissenschaftler Prof. J. Moan befürwortet.

Trotz der Hautkrebs-Risken „sollten wir angesichts der positiven Gesundheitseffekte von UV-Strahlen unsere zurückhaltende Stellung in Sachen Besonnung und zum Gebrauch von Solarien ändern,“ so sein Fazit (Übersetzung Red.).

Quelle: Tidsskr Nor Laegeforen. 2006 Apr 6;126(8):1048-52

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Hautfarbe und Sonnenschein 16. Juli 2006

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maori.jpgAuch in Neuseeland stellten Forscher jetzt – wie derzeit praktisch weltweit – eine bedenkliche Unterversorgung mit Vitamin D fest, vor allem bei Frauen über 50.

Dieser Mangel an „Sonnenschein-Vitamin“ nahm zu, je dunkler die Haut war und je nördlicher der Wohnsitz der untersuchten Bevölkerung lag.

Mehr Sonne!?

Quelle: Osteoporosis International, Jan 2006, Pages 1 – 8

Neue UVA-Therapie bei Hauterkrankungen 15. Juli 2006

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Kaltlichtstrahlen aus reinem UVA, den langwelligen ultravioletten Strahlen (300-400 nm), wird seit neuestem an der Universitäts-Hautklinik Heidelberg als effektive, aber schonende Behandlung für Patienten mit akuter schwerer Neurodermitis und anderen chronischen Hauterkrankungen angewendet und zeigt in 80 Prozent der Fälle gute Erfolge.

Aufgrund der hohen Wellenlänge dringt das Licht tief in die Haut ein und löst dort in den Entzündungszellen (T-Zellen) der Haut einen programmierten Zelltod (die so genannte ‚Apoptose‚) aus und lässt die Entzündungsreaktion abklingen.

Insgesamt sind zwischen 15 und 30 Bestrahlungen notwendig. Die Risiken der Behandlung (Hautkrebs und Hautalterung) , so Professor Dr. Alexander Enk, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Heidelberg, sind geringer als bei einem ausgiebigen Sonnenbad in natürlichem Sonnenlicht.

Quelle: idw

Zu wenig Sonne für nordafrikanische Frauen 14. Juli 2006

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SchleierZwei neue Studien bestätigen Ergebnisse der neueren Forschung zu VitaminD-Mangel und Osteoporose: Auch in sonnenreichen Ländern bekommen Frauen nicht genug Sonne, um sich vor Osteoporose nach den Wechseljahren zu schützen.

Der Grund ist die Kleidung und hier vor allem die Verschleierung der Frauen in Teilen der nordafrikanischen Gesellschaft.

Quelle:
Annals of the Rheumatic Diseases 2006;65(Suppl 2):421
BMC Public Health 2006, 6:135

Die Sonne kann noch mehr – Teil 2 14. Juli 2006

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Die Sonne hilft nicht nur bei der Trinkwasserbeschaffung in Entwicklungsländern sondern sorgt auch für kühle Getränke im heissen Sommer:

Wasserflaschen, die durch Sonnenlicht gekühlt werden, gibt es jetzt schon als Prototypen in den USA, wo Wissenschaftler fieberhaft an der Weiterentwicklung dieser Technologie arbeiten. Dazu verbinden sie Solarzellen mit einem elektrisch betriebenen Kühlelement zu einer Art Sandwichschicht.

Die Solarzelle wandelt die Sonnenstrahlen in elektrische Energie um. Diese Energie nutzen die Forscher, um einen Temperaturunterschied zu erzeugen. Wissenschaftler nennen dies den thermoelektrischen Effekt. Durch den Temperaturunterschied lassen sich dann angrenzende Materialien nicht nur kühlen, sondern auch erwärmen.

Zum Kühlen von Wohnräumen über die Fensterscheiben oder die Hauswänden funktioniert die Technik bereits. Mit zunehmender Miniaturisierung sind auch kältespendende Überzüge für Wasserflaschen oder Autoscheiben möglich.

Quelle:wissenschaft.de, 13.07.06

Nanopartikel in Sonnencremes doch gefährlich? 11. Juli 2006

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TitandioxidUS-Forscher um Bellina Veronesi vom EPA-Labor in North-Carolina haben in Laborversuchen festgestellt, dass die in modernen Sonnencremes als reflektierende „Schutzschilder“ eingesetzten Nanopartikel wie Titandioxid möglicherweise Gehirnschäden verursachen könnten, wenn sie in die Blutbahn gelangen.

Allerdings ist fraglich, ob diese Ergebnisse auch beim Menschen gelten. Ausserdem sind die in Sonnencremes verwendeten Titandioxid-Partikel nicht „klein genug“, um über die Haut in den menschlichen Körper zu gelangen.

Der Leiter des EU-Forschungsprojekt „NanoDerm“ der Leipziger Professor Tilman Butz fasst bisherige Untersuchungen zusammen: „Entwarnung mit einigen Vorbehalten“. Der TAZ sagte er: „Die ultrafeinen Teilchen können die Hornhaut nicht durchdringen.“

Quelle: TAZ

„Vorsicht Sonne!“ Was den Regulierern so alles einfällt 7. Juli 2006

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Eine Meldung aus Long Island, USA, liest sich wie eine Paraphrase zur Pressemeldung der EU von gestern:

Der Bezirk Suffolk auf Long Island hat ein Gesetz verabschiedet, nach dem Sonnenstudios verpflichtet werden sollen, im Studio und auf allen Werbeträgern, Postern, Aussendungen, Flyern etc. einen Aufdruck zu führen, der auf die Gefahren der künstlichen Besonnung hinweist. Die Parallele zur Tabakwerbung drängt sich auf. (Allerdings ist „Sonne ist tödlich!“ nicht zwingend vorgeschrieben ;-))

Die hochproduktiven Gesetzesmühlen in Sachen Solarien der USA sind für die deutschen Verhältnisse deshalb so interessant, weil dort in hunderten von Gesetzgebungskörperschaften von der Bundes- bis zur kleinsten lokalen Ebene alle denkbaren Varianten – von sinnvoll bis absurd – der staatlichen Regulierung durchgespielt werden.

Interessant auch, dass in diesem Fall – wie auch sonst in den allermeisten Fällen – die untere Altersgrenze für den Solariumbesuch bei 15 Jahren festgeschrieben wird. Allerdings müssen die Jugendlichen bis zum 18. Lebenjahr eine elterliche Erlaubnis vorweisen.

Quelle: NewsDay

EU geht mit Anti-Solarien-Statements in die Vollen: „Wir müssen rasch handeln“ 7. Juli 2006

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Markos KiprianouMit einem lauten Knall hat sie EU-Kommission die seit langem schwelende Diskussion um die „Euronorm“ durch eine eindeutig-einseitige Erklärung „belebt“. Überschrift:

„Wissenschaftler warnen: Ultraviolette Strahlung von Sonnenbänken erhöht das Hautkrebsrisiko“ 

Der für zuständige Kommissar Markos Kyprianou erklärte: „Es bereitet mir Sorge, dass die unkritische Benutzung dieser Bräunungsgeräte zu kosmetischen Zwecken die Hautkrebsinzidenz erhöhen könnte. Wir müssen rasch handeln, um die Öffentlichkeit über die mit Sonnenbänken verbundenen Risiken aufzuklären. Außerdem benötigen wir Leitlinien für Verbraucher, damit sie erkennen können, ob sie Risikofaktoren aufweisen und diese Geräte deshalb nicht benutzen sollten. Ich werde unverzüglich die entsprechenden Initiativen vorschlagen”.

Der für Unternehmen und Industriepolitik zuständige Vizepräsident der Kommission, Günter Verheugen, erklärte: „Die Kommission ruft die Mitgliedstaaten und die Hersteller von Sonnenbänken dazu auf, Sonnenbänke mit geeigneten Warnhinweisen und Bedienungsanleitungen zu versehen, um damit das entsprechende Hautkrebsrisiko der Benutzer zu verringern.

Die EU-Kommission nutzt die Gelegenheit der Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Stellungnahme der Expertenkommission (SCCP) zur Revision der sog. „Euronorm“ (wir hatten vor längerer Zeit bereits berichtet) um offensichtlich die dort eher ambivalenten Schlussfolgerungen politisch zuzuspitzen.

Keine guten Aussichten für die europäische Solarienbranche!
Zu Entstehung, Hintergründen und Konsequenzen der Diskussion um die „Euronorm“ ein zusammenfassender Überblick von Dr. P. Bocionek.

Die SCCP-Stellungnahme im Original

Quelle: EU-Pressemitteilung

Treffen im BMU – Zertifizierung, oder….! 4. Juli 2006

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Zertifizierung ohne „Wenn“ und „Aber“. So offensichtlich  nach ersten unbestätigten Informationen das Fazit des zweiten Treffens der RTS-Teilnehmer mit dem Bundesumweltministeriuim heute in Bonn.

Mit verkürzter Tagesordnung – die Krebshilfe hatte nicht teilnehmen können – wurde unter anderem das Positionspapier der Solarienverbände diskutiert. Die dort gemachten Kompromissvorschläge und Lösungsansätze für die offensichtlichen Probleme des RTS-Prozesses und der Durchsetzung des Labels „zertifiziertes Solarium“ fanden – nicht überraschend – vor allem auf Seiten der Dermatologen wenig Gegenliebe.

Die Zertifizierung  soll/muss also ohne Abstriche durchgesetzt werden, wenn eine (unausgesprochen: noch restriktivere) gesetzliche Regulierung vermieden werden soll.

Allerdings scheint das Ministerium Bereitschaft signalisiert zu haben, sich in der ein oder anderen Form an Kommunikationsmaßnahmen oder Appellen für die Zertifizierung aktiv zu beteiligen. Einzelheiten dazu werden sicher in den nächsten Wochen bekannt werden.

Bis Mitte August wird von Seiten der Solarienverbände ein weiterer Versuch gemacht, zu einer Art Konsenspapier zu kommen.

Die angedachten Kommunikationsmaßnahmen zur Durchsetzung der Marke „Zertifiziertes Solarium“ bei breiten Publikumszielgruppen scheint nicht Gegenstand der Gespräche gewesen zu sein.