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Heller Hautkrebs „entschlüsselt“ 30. September 2006

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Eggert Sockfleth - Gen heller Hautkrebs entschlüsseltBerliner Forschern ist es jetzt gelungen die Gene zu entschlüsseln, die dafür verantwortlich sind, dass die natürlichen Reparaturmechanismen bei einer Schädigung der Hornzellen in der obersten Hautschicht nicht mehr greifen.
(Mehr dazu bei Photomed.de)

Qelle: idw

Sonne allein macht noch nicht glücklich – und natürlich auch nicht süchtig! 29. September 2006

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Sonne macht glücklichDer Aufenthalt an der Sonne oder im Solarium läßt „Glücksgefühle“ entstehen. Wissenschaftler führen das auf den Botenstoff Serotonin zurück, dessen Produktion im Körper durch das UV-Licht angeregt wird.

Forscher der Uni Bonn haben nun bei der Behandlung von depressiven Patienten mit einem Medikament, das die Serotonin-Konzentration fördert, entdeckt, dass – je nach Durchblutung des Gehirns – das Serotonin anschlug oder nicht.

Folgerung: Nur ein gut durchblutetes Hirn macht beim Sonnenbaden glücklich ;-)

Quelle: DLF
Artikel in „The Journal of Nuclear Medicine

Die „Sonnenbanker“ kommen! 24. September 2006

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ich-bin-sonnenbanker2.jpgEine breit angelegte Image-Kampagne für ein neues Bild der Solarienbranche wird derzeit den Sonnenstudios und dem Solarienhandel von den Solarien-Verbänden präsentiert. Die Kampagne ist angewiesen auf die aktive Mitwirkung der Studios.

Start der eigentlichen Kampagen: voraussichtlich 01. November 2006

Unter dem Slogan „Ich bin Sonnenbanker – und fühl mich wohl in meiner Haut“ soll die Kampagne mit einseitigen Vorstellungen und Vorurteilen gegenüber der künstlichen Besonnung – und den Sonnenstudios insbesondere – aufräumen.

Schwerpunkt der Kampagne für „vernünftiges Sonnen“ wird bei Aktionen am „Point of Sales (POS)„, also im Sonnenstudio selbst, liegen. Aber auch Aussenwerbung über Großplakate, Anzeigen in der Tagespresse und aktive Öffentlichkeitsarbeit sind vorgesehen.

Den Studios wird ein Paket mit Werbemitteln, eine Art Werbe-Werkzeugkasten, als Grundlage für eigene Werbeaktionen gegen eine Gebühr von € 190,- zur Verfügung gestellt.

Alle Informationen zur „Sonnenbanker-Kampagne“ finden Sie auf der Photomed-Website unter:
http://www.photomed.de/sonnenbanker.html (dann bitte weiter durchklicken)
Einen zusammenfassenden Flyer können Sie ebenfalls dort herunterladen.

Vitamin D schützt auch die Nierenzellen 21. September 2006

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Die Liste der Krebserkrankungen, bei denen das Vitamin D vorbeugend wirkt, wird immer länger.

Jetzt hat die schwedische Wissenschaftlerin Alicja Wolk vom Karolinska Institut in Stockholm nachgewiesen, dass der Verzehr von fettem Fisch, einem der wenigen Hauptliefranten von Vitamin D in der Nahrung, das Risiko an Nierenkrebs zu erkranken, (bei Frauen) um bis zu 44 Prozent senkt, also fast halbiert. Ihre Studie nutzte Daten schwedischer Frauen, die zwischen März 1987 und Dezember 1990 am Mammographie-Screening teilgenommen hatten. Dabei hatten sie auch Fragebögen zu ihren Ernährungsgewohnheiten ausgefüllt.

Quelle: Ärzteblatt

Die Studie: JAMA, 2006; 296:1371-1376, 20. September, 2006

In die Nesseln gesetzt! – „Natürliche“ Bräunung durch Buntnessel-Extrakt? 21. September 2006

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buntnessel.jpgBräunen ohne Sonne, aber mit den gleichen Schutzeffekten wie bei der natürlichen Sonnenbräune – davon träumten schon die Erfinder des inzwischen etwas in der Versenkung verschwundenen Melanotan und mit ihnen alle, die die Sonnenstrahlen nicht vertragen oder sich vor ihnen fürchten.

Ein Forscherteam am renommierten Dana Faber Cancer Institute in Boston (US-Staat Massachusetts) glaubt jetzt, einen Weg gefunden zu haben, die natürliche Produktion von Melanin – und damit die Voraussetzung für die Bräunung – in der Haut ohne UV-Strahlen anregen zu können.

In Laborversuchen mit Mäusen testeten sie eine Substanz, Forskalin, die aus den Wurzeln der Buntnessel (Plectranthus barbatus) gewonnen wird. Die Tiere hatten dieselbe genetische Abweichung wie Menschen, bei denen die Pigmentierung der Haut gestört ist. Auf die Haut aufgetragen bräunte Forskalin die Haut wie bei einem Sonnenbad.

Es zeigte sich, dass die so behandelten Mäuse, ähnlich wie „vorgebräunte“ menschliche Haut, auch gegen UV-Schäden besser geschützt waren, als die ungebräunten Tiere.

Lediglich bei Albinos, die keinerlei Melanin bilden können, blieb die Wirkung aus.

Chemische Selbstbräuner werden von Solariengegnern gern als Alternative zur Sonnenbank angepriesen – trotz der gefährlichen Tatsache, dass sie die chemisch Gebräunten in falscher Sicherheit wiegen und damit schutzlos den UV-Strahlen z.B. am Mittelmeerstrand ausliefern.

Im Gegesatz dazu scheint die Behandlung mit Forskalin die gleiche Schutzwirkung zu entfalten wie die natürliche Bräunung unter der Sonne oder im Solarium.

Ob diese Wirkung allerdings auch bei Menschen eintritt, bleibt vorläufig ungewiss. Menschen mit dem Hauttyp 1 und/oder genetisch bedingter UV-Überempfindlichkeit werden sich also noch in Geduld fassen müssen.

Quelle: APA

Originalbeitrag in: Nature, 443, 340-344 (21 September 2006)

Heute ist „Hauttag“ 20. September 2006

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hauttag.jpgBeim ersten deutschen „Hauttag“ heute, Mittwoch, informieren Experten ausführlich über alle Fragen rundum das größte menschliche Sinnesrogan, die Haut. Die Aktion dient der Selbstdarstellung der Hautärzte und ihrer Leistungen, neuer Therapien und Behandlungsmethoden.
Etwa 2.800 Hautarztpraxen sowie 110 Hautkliniken beteiligen sich bundesweit an der vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) organisierten Aktion.

Alle teilnehmenden Fachleute werben durch ein Poster mit dem Motto „In meiner Haut will ich mich wohlfühlen“, vor Ort liegen außerdem Flyer und Broschüren aus. (Wie sich die Slogans gleichen: In der „Sonnenbanker„-Kapmpagne der Solarienverbände heisst es: „…und fühl mich wohl in meiner Haut!“)
In einem eigenen Internet-Forum http://www.hauttag.de werden Fragen zum gesamten Spektrum der Dermatologie von Fachärzten kostenlos beantwortet.

Quelle: pte

Die neue PR-Formel: Was nackte Stars mit Hautkrebs und Designer-Mode zu tun haben 19. September 2006

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skin-cancer-kampagne-nackt.jpgWinona Ryder zieht sich aus. Naomi Campbell lässt die Hüllen fallen wie auch ein weiteres halbes Dutzend weiblicher und männlicher Stars. An strategisch entscheidenden Stellen verhindert den Einblick ein Schild mit einem Spruch:
„Schütze die Haut, in der du bist
„.
skincancer-nackt.jpg Auf überlebensgroßen Plakaten und auf T-Shirts für 20 Dollar das Stück kann das Ergebnis bewundert werden.

Gesponsert wird die Show vom – ebenfalls nackten und ebenfalls angesagten – New Yorker Jung-Designer Marc Jacobs, der sich über die Resonanz weltweit nicht beklagen kann. Der kollektive Strip-Teaseskin-cancer-nackt.jpg dient einem guten Zweck (und dafür ziehen sich in letzter Zeit immer mehr Stars vor Kameras aus), hier:
Dem „Hautkrebs-Bewusstsein„.

Der Erlös dieser Bewusstseins-Entwicklung durch Nacktheit kommt der York University School of Medicine’s Interdisciplinary Melanoma Cooperative Group zugute.

Quellen: Netzeitung, WWD

Schutz und Wiedergutmachung 18. September 2006

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frau-kind-eincremen.jpgDer Sonnenschutz war letzthin ins Gerede gekommen: Die Kontroverse um den zumeist fehlenden UVA-Schutz mit den drohenden Hintergrundgeräuschen aus Brüssel, die Entdeckung, dass bei ungenauer und falsch getimeter Anwendung die Sonnencremes mehr Schaden als Nutzen stiften können.

Jetzt endlich wieder ein freundliches Signal von der kosmetischen Forschung. Britische Wissenschaftler von der Universität in Bath verkünden dieser Tage, dass sie eine Sonnencreme entwickelt haben, die nicht nur die Haut vor der Sonne schützt, sondern die durch unvorsichtiges Sonnen entstandenen Schäden wieder reparieren kann.

Eine neue Substanz mit der Bezeichnung Chelator soll in der Lage sein, das durch die Verbrennungen der Haut freigesetzte Eisen aufzunehmen, damit Entzündungen und Schmerz zu vermeiden und gleichzeitig die zerstörerischen „Freien Radikalen“ an der Entwicklung zu hindern.

Ein zusätzlicher Vorteil dieses neuen Wirkstoffs: Es schaltet sich bei Sonneneinstrahlung von selber an und anschliessend auch selbst wieder aus, so dass nur das notwendige Minimum des Wirkstoffs in den Körper gelangen kann und Nebenwirkungen vermieden werden.

Quelle: BBCNews

Die Grippe kommt, wenn die Sonne geht 18. September 2006

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grippe.jpgDer Herbst ist im Anmarsch und mit ihm die Grippe.

Lange haben die Wissenschaftler gerätselt, wieso die Grippewellen fast immer in der „dunklen Jahreszeit“ über das Land schwappen, warum der Virus sozusagen das Licht scheut.

Eine Gruppe englischer und US-Forscher, darunter so bekannte Namen wie die Profs. Vieth, Holick, Garland, Grant und Giovanucci glauben jetzt, die Antwort gefunden zu haben: Vitamin D-Mangel durch mangelnden Sonnenschein auf der Haut.Medikamente gegen Grippe

Schon 1981 hatte der britische Wissenschaftler R. Edgar Hope-Simpson die Vermutung geäußert, dass es da einen „saisonalen Auslöser“ gäbe und hatte ihn bereits in Sonnenstrahlen, oder besser dem Mangel daran, vermutet.

Die in Kürze erscheinende (online vorpublizierte) Review-Studie von Vieth und anderen gehen jetzt einen Schritt weiter. Aus früheren Studien ist der Einfluss des Vitamin D (genauer des Hormons 1,25(OH)2D) auf das Immunsystem bekannt. Einerseits hilft das Vitamin bei der Produktion der antimikrobiotischen Peptide, die die Viren bekämpfen, andererseits sorgt es aber auch dafür, dass der Kampf nicht aus dem Ruder läuft und z.B. Lunge und Atemwege zerstört.

Da in unseren Breiten bereits im Oktober der „Vitamin D-Winter“ beginnt, wo die Produktion von Vitamin D im Körper durch die Sonneneinstrahlung immer geringer wird und schliesslich ganz aufhört, und da der moderne Mensch ohnehin durch seine Lebens- und Arbeitsweise mit Sonne „unterversorgt“ wird, können die Grippeviren in dieser Zeit die natürlichen Verteidigungsbarrieren des menschlichen Körpers durchbrechen und sich massenhaft ausbreiten.

Video und Interview mit Dr. Cannell und anderen Wissenschaftlern zu den Wirkungen von Vitamin D:

Mehr Sonne (egal ob natürliche oder künstliche) gegen die Grippe? Ganz so weit gehen die Forscher in ihren Aussagen (noch) nicht. Eine begründete Vermutung aber führt die Wissenschaft oft genug auf die Spur einer wirkungsvollen Therapie. Und die Sonne hat sich als heilende Kraft bereits an vielen Fronten bewährt – in den letzten Jahren zunehmend auch von der Wissenschaft (wieder-)entdeckt.

Quelle: Epidemiology and Infection, 2006
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Chef-Mediziner der US Krebsgesellschaft: „Ich war skeptisch, aber die Studien haben mich umgestimmt“ 15. September 2006

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Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist eine der gefährlichsten Krebsarten überhaupt. Vitamin D, das sogenannte Sonnenschein-Vitamin, spielt bei Vorbeugung und Therapie eine entscheidende Rolle.

Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Harvard und Northwestern Universitäten in einer jetzt veröffentlichten Studie mit mehr als 120.000 Männern und Frauen, die in den Jahren 1986 bis 2000 untersucht wurden.

Probanden mit einem hohen Vitamin D-Spiegel hatten ein 41 Prozent geringeres Risiko, an Bauchspeichedrüsenkrebs zu erkranken.

Wir haben genügend Daten, die beweisen, dass Vitamin D Einfluss auf viele Krebsarten hat„, so der Deputy Chief Officer der American Cancer Society in einem Agentur-Interview zu diesen Ergebnissen. „Ich war am Anfang sehr skeptisch, aber die zahlreichen Studien haben meine Meinung verändert„.

Quelle: AACR, abc News Health

Die Studie: Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention