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Gebräunt und relaxed ins Konzert – Kreative Marketing-Idee vom Intendanten 30. November 2006

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Musik und SolariumDa musste erst der Generalintendant der Hamburger Elbphilharmonie, Christoph Lieben-Seutter, kommen, bevor eine so naheliegende Marketing-Idee das Licht der kultivierten Öffentlichkeit erblicken konnte.

In einem Interview mit der taz regte Seutter eine Art „strategische Allianz“ von Philharmonie und Sonnenstudios, von Musik- und Sonnen-Freaks an. Hier der Originaltext:

taz: Die Elbphilharmonie hat 2.200 Plätze und soll möglichst täglich bespielt werden. Dafür brauchen Sie viele neue Hörer. Wie wollen Sie Menschen, die noch nie einen Konzertsaal von innen sahen, in die Elbphilharmonie holen?

Seutter: …. Außerdem werden wir …. das Programm sukzessive ausweiten und an Schulen und in Stadtteile gehen, … wollen wir Pop, Jazz, Weltmusik auf der gleichen Plattform anbieten wie die Klassik. Das erfordert natürlich ein Marketingkonzept.

taz: Können Sie ein paar Tricks dieses Konzepts nennen?

Seutter: Einer ist, an Kundengruppen, die an eine andere Institution angedockt sind, heranzukommen. Das können Abonnenten einer Zeitung oder einer Radiostation, vielleicht auch die Kunden der Hamburger Solarien sein, denen man ein spezifisches Angebot zu einem günstigen Preis macht.“

Und umgekehrt wird natürlich auch ein Schuh draus: Das Kombi-Abo der Studios für Sonnenbank plus Philharmonie. In Zeiten, wo die Solarien-Branche dringend Verbündete braucht, sollte keine Allianz-Idee ungehört in den Kulturteilen unserer Zeitungen verhallen.

Quelle: taz

Vorsorge gegen Knochenbrüche im Vitamin D-Winter 30. November 2006

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frau-osteoporose-logo.jpgIn Mitteleuropa wird in den Herbst- und Wintermonaten praktisch nie eine ausreichende Vitamin D-Versorgung erzielt. So so der Leiter der Klinik „Der Fürstenhof“ in Bad Pyrmont, Prof.  Helmut Minne gestern auf einer Kongressveranstaltung.

Auch durch regelmäßige Aufenthalte im Freien wird dieses Problem nicht gelöst: „Dem Sonnenlicht werden auf seinem im Winterhalbjahr längeren Weg durch die Atmosphäre praktisch alle für die Vitamin D-Bildung wichtigen Lichtkomponenten geraubt“, so Minne. Gerade im Winter sei daher die Vitamin-D-Substitution bei Osteoporose-Patienten deswegen unverzichtbar.

Über die „natürliche“ Alternative, die sich auch älteren Menschen mit einem Besuch des Solariums bietet,  wird von den Medizinern derzeit noch nicht gesprochen.

In einer Studie mit 148 Frauen im Alter von über 70 Jahren, die einen reduzierten Vitamin-D-Gehalt im Serum aufwiesen, konnte Prof. Minne nachweisen, dass sich durch  eine Vitamin D-Therapie das Riskio von Knochenbrüchen um 20 Prozent verringerte.

Quelle:  ÄrzteZeitung 

Cui Bono? Vitamin D, die Wissenschaft und das Geld 28. November 2006

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Vor einigen Wochen hatten wir über einen wissenschaftlichen Beitrag einiger der weltweit führenden Vitamin D-Forscher berichtet: „Die Grippe kommt, wenn die Sonne geht„.

Der Artikel hat weltweit Aufsehen erregt. In populärwissenschaftlichen Zeitschriften wie der Science-News wird bereits darüber spekuliert, ob und in welchem Umfang Vitamin D die Grippe-Impfung (und auch andere Impfungen) ersetzen oder zumindest ergänzen kann.

Heftige Kritik, zum Teil unterhalb der Gürtellinie, kam aus einer Ecke, die von solchen Schlussfolgerungen erhebliche wirtschaftliche Nachteile befürchten muss: Die Pharmaindustrie und hier die Hersteller von Vaccinen.

Ein Professor an die University of California (UCLA) liess sich sogar zu diffamierenden Äusserungen über die intellektuelle Redlichkeit der Autoren hinreissen. Bei näherem Hinsehen erwies sich, dass der Mann seit 20 Jahren auf der Honorarliste einiger Impfstoff-Produzenten steht.

Auch wissenschaftlicher Streit kann und ist oft genug „interessengeleitet“.

Quelle: Vitamin D Council

Frierend auf der Heim-Sonnenbank – eingeklemmt 25. November 2006

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SonnenbankIn der „Klemme“ steckte gestern in Kaldenkrichen, NRW, eine 32-jährige Frau im eigenen Solarium in ihrem Haus.

Gegen 10 Uhr wollte sie auf ihrer Sonnenbank wärmende Strahlen genießen. Kurz nachdem sie sich hingelegt hatte, fiel aber der Strom im Haus aus und der Himmel der Sonnenbank liess sich von innen nicht mehr öffnen. Die junge Frau saß in der Falle.

Gegen 12 Uhr wollte ein Mitarbeiter eines Paket-Dienstes eine Sendung im Haus abliefern. Er bemerkte die offen stehende Haustür und einen Hund, der vor der Tür lag. Außerdem hörte er Hilferufe. Der Kurierfahrer alarmierte die Polizei.

Kurze Zeit später stürmten die Beamten ins Haus und fanden die junge Frau im Obergeschoss. Durch einfaches Umlegen des Sicherungsschalters konnten die Polizisten die mittlerweile frierende Sonnen-Anbeterin befreien.

Quelle: Westdeutsche Zeitung

Der EU-Berg kreisst – Maus oder Hammer? 23. November 2006

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Euronorm - ein Vulkan?Mit ungewöhnlicher Geschwindigkeit nimmt in Brüssel die Entscheidung in Sachen Euronorm Gestalt an.

Hinter den Kulissen hatte es den Sommer über ein zähes Tauziehen mit informellen Gesprächen u.a. der europäischen Branchenverbände mit der Kommission (Gesundheit und Industrie) gegeben. Thema vor allem die überraschend radikalen Folgerungen der wissenschaftlichen Kommission (SCCP) aus den zunächst anscheinend moderaten und ausgewogenen wissenschaftlichen Darstellungen im Gutachten der Kommission.
(Photomed hatte regelmäßig darüber berichtet:
Blitze aus Brüssel
Wissenschaftliche Kommission nimmt Stellung…“
und kommentiert:
http://www.photomed.de/euronorm-etappehtml.html
http://www.photomed.de/euronorm-esa.html)

Damals schien die Sache noch „in der Schwebe“. Jetzt gibt es Anzeichen dafür, dass eine Vorentscheidung intern bereits gefallen ist, die die restriktiven Forderungen der SCCP umsetzen soll.

Genaueres werden wir Ihnen erst in einigen Wochen sagen können. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Der Marathon-Mann lebt gefährlich 21. November 2006

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Marathon HautkrebsExtremsport schwächt das Immunsystem und verstärkt die Wirkungen zum Beispiel der UV-Strahlen auf die Haut. Für Marathonläufer gilt das in besonderem Maße.

So das Ergebnis einer Studie von Dermatologen von der Medizinischen Universität Graz, die 210 Marathonläufer im Alter von 19 bis 71 Jahren einer Vergleichsgruppe mit 210 Nicht-Läufern desselben Alters und Geschlechts gegenüberstellten. Im Vergleich zur Kontrollgruppe wiesen die Läufer die größere Anzahl von atypischen Hautveränderungen, wie z.B. Leberflecken (Nävi) auf, die auf ein erhöhtes Hautkrebsrisiko hindeuteten.

Diejenigen, die am härtesten trainierten, seien am meisten gefährdet, so die Forscher. 19 Prozent von ihnen müssten aufgrund ihrer Hautsymptome ärztlich behandelt werden. Tatsächlich sind Sonnenbrände bei Lang- und Marathonläufern häufig. Nur nur 56 Prozent von ihnen verwendeten regelmäßig Sonnenschutzmittel, stellt die Studie fest.

Quelle: AP Foto: AP

Die Studie: Archives of Dermatology, Vol. 142 No. 11, November 2006

Yahoo macht Werbung mit (für?) Sonnenstudios 20. November 2006

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Yahoo! Sonnenstudio-SpotBei Yahoo! Video (http://video.yahoo.com/) gibt es einen Yahoo! Werbespot zu besichtigen, der das Bräunen im Sonnenstudio zum Gegenstand einer recht witzigen Darstellung hat.

Könnte auch als Anregung für Sonnenstudio-Werbung im Kino oder im lokalen TV gentutz werden.

Der Yahoo!-Sonnenstudio-Spot

Frauen in der Sonne mit geringerem Krebsrisiko 17. November 2006

Posted by lbmedien in Forschung, Sonnen-News.
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Frauen in sonnigen Weltgegenden haben ein geringeres Risiko an Eierstock-Krebs zu erkranken, als Frauen in nördlicheren Zonen. Der Grund: Ein höherer Vitamin D-Spiegel im Blut aufgrund stärkerer Sonnen-Einstrahlung.

Mit einer umfassenden epidemiologischen Studie, die im Dezember im American Journal of Preventive Medicine erscheinen wird, belegen Forscher um Prof. Cedric F. Garland von der University of California San Diego den bereits in früheren Studien vermuteten Zusammenhang von Besonnung und Krebsrisiko auch für den Eierstock-Krebs.

Damit wolle man, so Prof. Garland, zwar den Frauen nicht nahelegen, sich ständig in die Sonne zu legen oder nach Florida umzuziehen, um den Eierstock-Krebs zu vermeiden, aber eine moderate Besonnung und (im Winter) zusätzliche Vitamin D-Gaben senke das Riskio erheblich.

Als mittleres Maß für ausreichende Besonnung nannte Garland 15 Minuten tägliche Sonne auf 50 Prozent des Körpers.

Quelle: Reuters Health

Vorsorgeuntersuchung auf Krankenschein – mit einer Rückseite der Medaille für Sonnenstudios 17. November 2006

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frau-sonne-ruecken.jpgGerade kündigt die DAK an, wie vor ihr schon einige andere Kassen, die Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung per Chipkarte zu übernehmen. Eine sehr gute Nachricht für alle – denn Hautkrebs, selbst das gefährliche Melanom, ist sehr gut heilbar, wenn rechtzeitig erkannt.

Die gute Nachricht für alle – ausser für die Sonnenstudio-Betreiber? Kaum zu glauben aber wahr:

Das flächendeckende Hautkrebs-Screening wird die Statistik der Hautkrebs-Fälle (inklusive der 10% Melanom) weiter kontinuierlich nach oben treiben (ein rein statistischer Effekt, der mit einer wachsenden Zahl von Neuerkrankungen nichts zu tun hat). Mit diesen Zahlen wird, wie in der Vegangenheit schon, von den Solarien-Gegnern Schindluder getrieben.

Trotz stabiler bzw. sogar sinkender Melanom-Todesfälle malen diese Kritiker mit Hilfe der statistisch angeschwollenen Daten ein Horrorszenarium und versuchen, Menschen mit dieser Panikmache vom vernünftigen Solarien-Gebrauch mit seinen völlig unbestrittenen positiven Gesundheitswirkungen abzuhalten. Erfolgreich, wie die Branche zu ihrem Leidwesen erfahren musste.

Quelle: Ratgeberbox , Foto: dak

Solariengegner unter sich – Gesetz angekündigt 16. November 2006

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Beim Kongress „Krebs und Strahlung – Schützen wir (uns) richtig?“ in Hamburg waren die Solariengegner – wie so oft – unter sich und die versammelte Presse konnte auf Zweifel und relativierende Nebensätze verzichten.

Der Vertreter des Bundesumweltministeriums, Dr. Karl Eugen Huthmacher, Leiter der Strahlenschutzabteilung im BMU, liess kaum einen Zweifel aufkommen, dass die angekündigte Gesetzesvorlage gegen Solariennutzung für Jugendliche unter 18 Jahren nach Abstimmung mit dem Familienministerium in 2007 kommen wird.

Und Prof. Breitbart von der „Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention“ versuchte mit den bekannten Argumenten, die Notwenigkeit einer gesetzlichen Regelung für die – in Wirklichkeit nur „administrativ“ begründbare – Altergrenze 18 zu belegen.

Tatsächlich hat ja die Solarien-Industrie am „Runden Tisch Solarien“ einer Altersbegrenzung bei 18 Jahren – auch ohne klare wissenschaftliche Begründung – bereits vor Jahren zugestimmt.

Auch die in jüngster Zeit ständig wachsende Mahnung in wissenschaftlichen Studien aus aller Welt vor einer besorgniserregenden „Unterversorgung“ mit Sonnenstrahlen und den schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen daraus gerade bei Jugendlichen spielte in der Diskussion begreiflicherweise keine Rolle.