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Frauen in der Sonne mit geringerem Krebsrisiko 17. November 2006

Posted by lbmedien in Forschung, Sonnen-News.
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Frauen in sonnigen Weltgegenden haben ein geringeres Risiko an Eierstock-Krebs zu erkranken, als Frauen in nördlicheren Zonen. Der Grund: Ein höherer Vitamin D-Spiegel im Blut aufgrund stärkerer Sonnen-Einstrahlung.

Mit einer umfassenden epidemiologischen Studie, die im Dezember im American Journal of Preventive Medicine erscheinen wird, belegen Forscher um Prof. Cedric F. Garland von der University of California San Diego den bereits in früheren Studien vermuteten Zusammenhang von Besonnung und Krebsrisiko auch für den Eierstock-Krebs.

Damit wolle man, so Prof. Garland, zwar den Frauen nicht nahelegen, sich ständig in die Sonne zu legen oder nach Florida umzuziehen, um den Eierstock-Krebs zu vermeiden, aber eine moderate Besonnung und (im Winter) zusätzliche Vitamin D-Gaben senke das Riskio erheblich.

Als mittleres Maß für ausreichende Besonnung nannte Garland 15 Minuten tägliche Sonne auf 50 Prozent des Körpers.

Quelle: Reuters Health

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Vorsorgeuntersuchung auf Krankenschein – mit einer Rückseite der Medaille für Sonnenstudios 17. November 2006

Posted by lbmedien in Sonnen-News.
1 comment so far

frau-sonne-ruecken.jpgGerade kündigt die DAK an, wie vor ihr schon einige andere Kassen, die Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung per Chipkarte zu übernehmen. Eine sehr gute Nachricht für alle – denn Hautkrebs, selbst das gefährliche Melanom, ist sehr gut heilbar, wenn rechtzeitig erkannt.

Die gute Nachricht für alle – ausser für die Sonnenstudio-Betreiber? Kaum zu glauben aber wahr:

Das flächendeckende Hautkrebs-Screening wird die Statistik der Hautkrebs-Fälle (inklusive der 10% Melanom) weiter kontinuierlich nach oben treiben (ein rein statistischer Effekt, der mit einer wachsenden Zahl von Neuerkrankungen nichts zu tun hat). Mit diesen Zahlen wird, wie in der Vegangenheit schon, von den Solarien-Gegnern Schindluder getrieben.

Trotz stabiler bzw. sogar sinkender Melanom-Todesfälle malen diese Kritiker mit Hilfe der statistisch angeschwollenen Daten ein Horrorszenarium und versuchen, Menschen mit dieser Panikmache vom vernünftigen Solarien-Gebrauch mit seinen völlig unbestrittenen positiven Gesundheitswirkungen abzuhalten. Erfolgreich, wie die Branche zu ihrem Leidwesen erfahren musste.

Quelle: Ratgeberbox , Foto: dak