jump to navigation

2006 – das war das Vitamin D-Jahr! 7. Dezember 2006

Posted by lbmedien in Forschung, sun exposure, Vitamin D.
add a comment

2006 könnte als das Jahr in die „Gesundheitsgeschichte“ eingehen, in der das Vitamin D „wiederentdeckt“ wurde.

Der Gesundheits-Brief der berühmten Harvard Univestität (Harvard Health Letter) ernannte die vielen neuen Erkenntnisse über die krebsverhindernde Wirkung von Vitamin D zu einem der „10 wichitgsten Gesundheits-Ergeignisse im Jahr 2006„.

Nachdem Vitamin D-Mangel vor mehr als hundert Jahren als Grund für die weit verbreitete Rachitis erkannt und erfolgreich bekämpft worden war, galt das Thema als „abgehakt“.

Noch heute verbreiten Gesundheits-Medien und -Organisationen (typisches Beispiel die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention) die inzwischen als definitiv falsch erkannte Mär, dass in unseren wohlhabenden Gesellschaften ein Vitamin D-Mangel die Ausnahme und nur bei Risikogruppen vorhanden sei.

Tatsächlich aber wurde in den vergangenen Jahren und insbesondere in 2006 in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen, dass

  • die Minimum-Anforderungen an einen „gesunden“ Vitamin-D-Spiegel im Blut zu niedrig angesetzt sind,
  • weite Teile (Studien sprechen von der Hälfte) der Bevölkerung in unseren Breiten nicht einmal diese zu niedrigen Standards erreichen, weil sich die Lebensgewohnheiten innerhalb nur einer Generation radikal geändert haben,
  • das Vitamin D für viel mehr Prozesse im Körper lebenswichtig sind, als das bisher bekannt gewesen war.

Vitamin D-Synthese im Körper braucht – zu etwa 90 % – die Sonne. Davon bekommen aber die Menschen in modernen Gesellschaften (Büroarbeit, Kleidung, Sonnenschutz) zu wenig und nicht – wie manche Dermatologen gern behaupten – zu viel, und das wenige dann oft in falscher, geballter Form mit Sonnenbränden im Urlaub und am Baggersee.

Fazit der „Vitamin D-Jahres“ müsste folglich lauten: „Mehr Sonne mit Vernunft“ – im Freien wie im Solarium.

In einer eindrucksvollen Zusammenfassung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Sonne, Besonnung, Vitamin D und Krebs allein für das Jahr 2006 kommen die renommierten Epidemiologen und Krebsforscher Profs. Gary G. Schwartz und Halcyon G. Skinner von der Wake Forest University School of Medicine, North Carolina, USA, zu dem Ergebnis:

Sonnen-Exposition und ein hoher Vitamin D-Status konnten positiv mit Vorbeugung und Heilung vieler Krebsarten in Verbindung gebracht werden.
„Die Studien des vergangenen Jahres 2006 belegen die bedeutende Rolle, die Vitamin D bei der Vorbeugung, Behandlung von Krebs und bei den Überlebenschancen für Krebskranke spielt“.

Quelle: G.G. Schwartz GG, H.G. Skinner, Vitamin D status and cancer: new insights. Current Opinion on Clinical Nutritional and Metabolic Care. 2007 Jan;10(1):6-11

Alles, was Sie schon immer über Vitamin D, Sonne und Gesundheit wissen wollten, finden Sie kompakt in diesem
Fact-Sheet Vitamin D

Werbeanzeigen

Wo die jugendliche Haut wirklich Schaden nimmt 7. Dezember 2006

Posted by lbmedien in Forschung, Solarium, Sonnen-News, Sonnenstudio.
3 comments

Sonnenbrand häufg im Freien, selten im SolariumWährend die Forderung nach einem Solarien-Verbot für Jugendliche unter 18 Jahren in den Medien einen breiten Raum einnimmt, werden zum Teil erschreckende Umfrageergebnisse zum leichtfertigen Verhalten von Jugendlichen am sommerlichen Strand in der Öffentlichkeit garnicht wahrgenommen.

Regelmäßige (mindestens einmal monatlich) Nutzer von Solarien spielen unter den 13-16jährigen Jugendlichen in Deutschland so gut wie keine Rolle (2,9 % der Befragten überwiegend aus Mittel- und Großstädten in dieser Altergruppe in einer Umfrage des Instituts für Jugendforschung). Nennenswert erst der Anteil bei den 17-18jährigen (15,7%).

Dagegen setzten sich 70% der Jugendlichen (14-18 Jahre) im Hochsommer in den Ferien für mindestens 3 Stunden täglich der prallen Sonne aus – so wieder eine soeben erschienene Studie aus Belgien mit über 600 teilnehmenden Jugendlichen.

Rund 60 % der Befragten zogen sich dabei mindestens einen Sonnenbrand im abgelaufenen Jahr zu, 26,5% sogar zwei und mehr Sonnenbrände.

Statistiken über Verbrennungen im Sonnenstudio gibt es leider nicht, die Zahl dürfte allerdings – nach vorsichtigen Schätzungen – deutlich unterhalb der 1-Prozent-Grenze und in ausgewiesenen Qualitäts-Studios im kaum noch messbaren Bereich liegen.

Die Umfrage des IJF Instituts für Jugendforschung (11/2005) wurde in Auftrag gegeben von der Gruner und Jahr-Zeitschrift „Healthy Living“. Übersicht zu den Ergebnissen hier.

Die belgische Studie: H. De Vries et al., Skin cancer prevention behaviours during summer holidays in 14 and 18-year-old Belgian adolescents, Eur J Cancer Prev. 2006 Oct;15(5):431-8.

Vor dem heissen Date auf die Sonnenbank 7. Dezember 2006

Posted by lbmedien in Sonnen-News, Sonnenbank.
add a comment

Date und SonnenbankAuf der Prioritätenliste der Vorbereitungen für ein erstes Date steht der Solarien-Besuch nicht an oberster Stelle. Aber immerhin 13 Prozent der Befragten in einer Umfrage des „Playboy“ gaben an, dass die künstliche Sonne im Vorfeld des Rendez-Vous die Chancen auf gutes Gelingen erhöht.

Wichtiger waren allerdings – in dieser Reihenfolge: Aufräumen der Wohnung, Friseurbesuch, Kleiderkauf (inklusive Unterwäsche!) und „Sekt und Erdbeeren kalt stellen“.

Quelle: ORF.de

Intellektuelle Elite rettet sich ins Solarium 7. Dezember 2006

Posted by lbmedien in Sonnen-News, Sonnenstrahlen, UV-Strahlen - Wirkungen.
add a comment

In keiner Stadt der Schweiz scheint die Sonne weniger als in Luzern. Das schlägt aufs Gemüt,“ behautpet der Schreiber einer witzigen Glosse mit wahrem Kern. Das treffe besonders auf Studenten, Assistenen und Dozenten der Uni Luzern zu.

Die satirische Lösung des Problems der kollektiven Intellektuellen-Depression im luzerner Winter: „Seit letzter Woche verteilen Assistenten auf dem Campus Solarium-Gutscheine. Denn der Mensch braucht eine gewisse Dosis an UV-Strahlen, damit er sich wohl fühlt. …. In einem Crashkurs lernen die bleichen Innerschweizer, ihren Hauttyp zu bestimmen, damit sie sich ja nicht verbrennen. “

Quelle: Z!sch – Zentralschweiz online