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Hausärzte: Defizit an UV-Strahlen zum Frühjahrsbeginn 29. März 2007

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Sonne und Solarium im FrühlingDer Körper hat nach den langen Wintermonaten ein Defizit an Tageslicht und den darin enthaltenen UV-Strahlen», so laut Presseagentur (ddp) das Vorstandsmitglied des Deutschen Hausärzteverbandes, Heinz Jarmatz.

Als Mittel gegen diese weit verbreitete „Frühjahrsmüdigkeit“ empfehlen die Hauärzte viel Aufenthalt im Freien (Mittagspause und Wochenenden), ausgewogene Ernährung und „ein Besuch im Sonnenstudio„.

Und das Organ des krankenkassennetz.de, der Krankenkassen-Ratgeber, rät vorsichtig: „Wer besonders stark unter Frühjahrsmüdigkeit leidet, kann einen Besuch im Sonnenstudio wagen.

Quelle: ddp

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Sonnenschein-Vitamin, Kalzium und Diabetes 27. März 2007

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Vitamin D- und Kalzium-Mangel können zu fehlerhafte Regulierung des Blutzuckers führen, eine ausreichende Versorgung dagegen schützt vor Diabetes 2.

Das ist das Ergebnis einer umfassenden Review-Studie und Meta-Analyse einer Forschergruppe an den Tufts und Harvard Universitäten in Boston, USA.

Die Studie: M.D. Pittas et al., The Role of Vitamin D and Calcium in type 2 diabetes. A systematic Review and Meta-Analysis, Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, vorab online veröffentlicht am 27. März 07. Download PDF.

Ich sehe was, was Du nicht siehst 27. März 2007

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UV-SpektrumUV-Licht ist für das menschliche Auge unsichtbar.  Damit entgeht dem Menschen eine bunte  Welt schillernder Farben – den Vögeln aber nicht.

In Vogelaugen finden sich spezielle Zellen, mit denen sie  auch die ultravioletten Wellenlängen des Lichtes wahrnehmen und darauf reagieren können.  So erscheint ein schwarzer Papagei wie der Schwarzlori  im UV-Spektrum gar nicht schwarz, sondern leuchtend bunt. Der Vogel tarnt sich damit also nicht, wie die Menschen bisher glaubten, sondern schmückt sich vielmehr, um aufzufallen. Nahrungssuche und Sex sind in der Regel dabei im Spiel.

Quelle: Berliner Zeitung, 27.03.2007

BfS On Tour 26. März 2007

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Seit etwa 10 Tagen haben BfS und SSK ihre unangemeldeten Kontrollbesuche bei zertifizierten Sonnenstudios drastisch ausgeweitet. Offensichtlich wurden dafür auch zusätzlich Mitarbeiter mobilisiert, die ansonsten mit Solarien nichts oder wenig zu tun haben.

Ob diese plötzliche Verstärkung der Kontrolltätigkeiten etwas mit der geplanten gemeinsamen Werbeaktion für die Zertifizierung von Sonnenstudios zu tun hat, bleibt Spekulation.

Auf Nachfrage bezeichnet das BfS die Aktion als „normale Kontrollen im Rahmen des Üblichen“.

Sonnenschein hilft Prostata 25. März 2007

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Mann in der SonneVor allem im Winter und Frühjahr, wenn die Sonne nicht kräftig genug scheint, mangelt es amerikanischen Männern an ausreichendem Vitamin D im Blut (25(OH)D bzw. 1,25(OH)2D). Dieser Mangel erhöht ihr Risiko, an Prostata-Krebs zu erkranken, um bis zu 70 Prozent.

US-Forscher an der Harvard Medical und Public Health School analysierten die Daten von 14.916 Männern über einen Zeitraum von 18 Jahren und kamen zu dem Ergebnis, dass Männer mit einen Vitamin D-Mangel und insbesondere Männer mit einem besonders hohen genetischen Risiko wesentlich stärker gefährdet sind als Männer mit normalem oder gar optimalem Vitamin D-Spiegel im Blut.

Quelle: Eurekalert

Studie: H. Li , M.J. Stampfer , J.B.W. Hollis , et al., A prospective study of plasma vitamin D metabolites, vitamin D receptor polymorphisms, and prostate cancer. (2007) PLoS Med 4(3): e103

Hautkrebs bei Jugendlichen nimmt ab 25. März 2007

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Während in den Medien-Äusserungen der Solariengegner immer noch das Gespenst einer dramatisch ansteigenden Zahl von Melanom-Erkrankungen auch und gerade bei Jugendlichen Karriere macht, marschiert die Wirklichkeit längst in die andere Richtung:

Tatsächlich war die Zahl der Erkrankungen von 1973 bis 1993 erheblich gestiegen. Seither aber ist sie ebenso deutlich – gefallen.

Das belegt ein Studie aus Schweden. Die Zahlen fielen von 5,0 Fällen pro einer Million in den Jahren 1983-92 steil ab auf 3,6/Million nur 10 Jahre später im Jahre 2002.

Die Überlebensrate bei den Jugendlichen (nach 5 Jahren) bei dieser gefährlichsten Hautkrebs-Art liegt inzwischen bei 90%.

Gerade in den Jahren, in denen sich der Boom am Solarienmarkt in Schweden nach den Vorhersagen der Solarien-Kritiker in einer ständig steigenden Kurve der Melanom-Erkrankungen zeigen müsste, bringen diese Daten die Propheten in erhebliche Argumentationsnot.

Quelle: Interscience

Studie: P.M. Karlsson , M. Fredrikson, Cutaneous malignant melanoma in children and adolescents in Sweden, 1993-2002: The increasing trend is broken, International Journal of Cancer, 2007 Mar 19, Vorabveröffentlichung im Internet

Sonnenstrahlen gegen Bluthochdruck 22. März 2007

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Einen deutlichen Zusammenhang zwischen Sonnen-Exposition und vermindertem Hochdruck-Risikio bestätigt eine Studie der Harvard Medizin-Fakultät, die jetzt auf der Website der Fachzeitschrift „Hypertension“ (Hochdruck) vorab online veröffentlicht wurde.

Die Forschergruppe um John P. Forman, Edward Giovannucci und Heike A. Bischoff-Ferrari untersuchte die Daten über den Vitamin D-Spiegel (25-hydroxyvitamin D [25(OH)D]) im Blut von 613 Männern und 1.198 Frauen aus zwei verschiedenen Projekten über 4 bis 8 Jahre hinweg und darüber hinaus Daten von 38.388 Männern und 77.531 Frauen aus zwei weiteren Forschungs-Datenbanken über einen Zeitraum von 16 bis 18 Jahren.

Die Wahrscheinlichkeit, an Bluthochdruck zu erkranken, war bei Männern mit einem Vitamin D-Defizit (weniger als 15 ng/ml)mehr als sechs (6) Mal höher als in der Gruppe der am besten mit Vitamin D Versorgten (mehr als 30 ng/mL). Bei Frauen war der Unterschied nicht ganz so groß, betrug aber immer noch das 2,67fache.

Studie: John P. Forman et al., Plasma 25-Hydroxyvitamin D Levels and Risk of Incident Hypertension, Hypertension 2007, vorab online March 19, 2007

Vitamin D verringert das Brustkrebs-Risiko – insbesondere bei jungen Frauen 22. März 2007

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maedchen-sonne.jpgDass das „Sonnenschein“-Vitamin D das Brustkrebsrisiko senkt, ist inzwischen unbestritten (s. unseren Bericht über die Review-Studie hier). Einen neuen Aspekt aber fand jetzt eine Gruppe von Forschern am Mount Sinai Hospital, Toronto, Canada:

Am stärksten war die Verbindung von Vitamin D-Gehalt im Blut und geringerem Brustkrebs-Risiko bei der jüngsten Altersgruppe der untersuchten Frauen und schwächte sich ab, je höher die Altersklasse.

Je länger und häufiger sich die Mädchen und Frauen im Alter von 10-19 Jahren an der Sonne aufgehalten hatten, um so geringer ihr Risiko, später an Brustkrebs zu erkranken. Bei Frauen ab 45 Jahren liess sich dieser Zusammenhang nicht mehr nachweisen.

Eine positive, wenn auch schwächere Wirkung als die Sonne hatte der reichliche Konsum von Lebertran und viel Milch (mindestens 10 Glas pro Woche).

Die Forscher interviewten jeweils rund 1.000 an Brustkrebs erkankte und gesunde kanadische Frauen.

Quelle: PubMed

Studie: Julia A. Knight et al., Vitamin D and Reduced Risk of Breast Cancer: A Population-Based Case-Control Study, Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention 16, 422-429, March 1, 2007

Jetzt sagen es auch die Frauenärzte: Mehr Sonne für Schwangere 14. März 2007

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schwangere1.jpgVitamin D-Mangel während der Schwangerschaft kann zu gesundheitlichen Schäden beim Neugeborenen führen, von Knochenschwäche über Diabetes bis zu Schizophrenie, mit Wirkung über viele Jahre (Berichte darüber im Weblog: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier). Dabei ist die Gefahr einer Unterversorgung in der Schwangerschaft besonders groß.

Darauf weist jetzt auch der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) hin und rät den werden Müttern neben einer Diät mit viel fettem Fisch, Milch und Eiern häufigeres Sonnenbaden.

Schwangere sollten daher ruhig in die Sonne gehen, um ihre Vitamin D-Produktion anzukurbeln”, sagt Dr. Armin Malter vom BVF.
Zurückhaltung sei dabei aber geboten, da die Haut der Schwangeren empfindlicher sei.

Während es bei der Einnahme von Vitamin D in Pillenform durch Überdosierung zu Vergiftungserscheinungen mit Erbrechen und Kopfschmerzen kommen kann, ist das bei der natürlichen Vitamn D-Aufnahme durch Sonne oder Lebensmittel nicht möglich.

Quelle: dpa, ÖkoTest

Fünf Stunden nackt in der Mittagssonne reichen dem Ungarn nicht 13. März 2007

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Sonne im Vitamin D-WinterObwohl deutlich südlicher gelegen als selbst das sonnenreiche Freiburg im Breisgau reicht die Kraft der Sonne während des „Vitamin D-Winters“ (Oktober bis März) auch in Budpest nicht aus, um selbst unter optimalen Bedingungen genügend Vitamin D in der Haut der Bewohner zu produzieren – nicht einmal dann, wenn sich der Budapester bereit finden sollte, mehr als fünf Stunden völlig nackt um die Mittagszeit in der Wintersonne auszuharren.

Mit dieser Einsicht fassen die ungarischen Forscher vom Institut Frédéric Joliot-Curie in Budapest ihre Untersuchungen der Strahlenintensität der Wintersonne in de ungarischen Hautpstadt zusammen. Noch absurder würde das Ergebnis, wenn man die Empfehlung der Deutschen Krebshilfe zugrunde legen wollte: 10-15 Minuten täglich nur Gesicht und Hände der Wintersonne aussetzen. Die Strahlenintensität für eine ausreichende Vitmin D-Produktion führte zu extremen Verbrennungen der Haut. Glücklicherweise ist die Wintersonne dazu selbst in südlichen Breiten nicht in der Lage.

Quelle: MedicalNews, HighWire

Studie: J Bakos and P Miko, Vitamin D forming effectiveness of ultraviolet radiation from sunlight in different months in Budapest, Hungary, Orv Hetil, February 18, 2007; 148(7): 319-25