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Noch einmal: Vitamin D und Schwangerschaft 31. Mai 2007

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Werdene Mütter und Babies mit Vitamin D-MangelDie Liste der Studien wird immer länger, die die große Bedeutung von Vitamin D in der Schwangerschaft für die Gesundheit der Mutter und die gesunde Entwicklung des Fötus und des Kleinkinds. (In den vergangenen Monaten hatten wir mehrfach berichtet: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier).

Eine Gruppe von US-Froschern darunter der bekannte Prof. Michael F. Holick, hat in einer „Fall-Kontroll-„Studie festgstellt, dass schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck (Präeklampsie) häufig be Frauen mit einem niedrigen Vitamin D-Spiegel im Blut auftritt. Die Krankheit tritt – neben dem stark erhöhten Blutdruck – mit Schwindel und Kopfschmerzen, Benommenheit, Sehstörungen und Übelkeit auf und muss stationär behandelt werden.

Studie: Lisa M. Bodnar et al., Maternal vitamin D deficiency increases the risk of preeclampsia, Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, vorab online veröffentlicht 29. Mai, 2007

Immer mehr Mediziner nennen den Vitamin D-Mangel von (werdenden) Müttern und Kleinkindern „alarmierend“ und fordern einen sinnvolleren Umgang mit der Sonne. So die Wissenschaftler am St George Hospital, Sydney, in einer Studie, die im Medical Observer veröffentlicht wurde und knapp 1.000 Frauen und ihre Babies untersuchte.
Danach wurden 11 Prozent der Kinder mit teilweise schwerem Vitamin D-Mangel geboren, 28 Prozent litten unter einem leichten Vitamin D-Mangel.

Kinder von Müttern, die selbst einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel aufwiesen, hatten ein 11fach größeres Risiko, an einem Vitamin D-Mangel zu leiden als Kinder von ausreichend versorgten Müttern und damit eine deutlich erhöhte Anfälligkeit für Erkrankungen der Knochen, der Nerven und des Stoffwechsels.

Das lebenswichtige Vitamin D3 wird zu 90 Prozent im Körper selbst durch UV-Strahlung auf die Haut gebildet (daher der Begriff „Sonnenschein-Vitamin“). Aufgrund der Lebens- und Arbeitssituation, vor allem in den Städten, und durch die übertriebenen Warnungen vor den Sonnenstrahlen und dem Solarium, kommen Schwangere immer weniger an die Sonne, so die Warnung der Ärzte.

Quelle: Daily Telegraph

Foto: Justin Lloyd / The Daily Telegraph

Sündiges Solarium? 31. Mai 2007

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Kirchen in Deutschland werden zunehmend geschlossen, verkauft, „profanisiert“. Und was dann?

Bischöfe machen sich Gedanken über die Zeit nach der „Profanisierung“. Laut „Tagespost – Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur„, Würzburg,  lassen sich die Richtlinien in den „drei S“ zusammenfassen:  „Kein Sonnenstudio, kein Sexshop, kein Supermarkt“, kurz: Keinerlei fleischliche Genüsse.

Überschrieben ist der Artikel:  „Eine Frage der Identität

Quelle: Tagespost 

Man(n) zeigt wieder Bein – gebräunt! 30. Mai 2007

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Sonnenstudio für Bermuda Shorts?Die WELT versichert: Man(n) trägt wieder Shorts. Überall und überall hin, auch ins Büro in der Frankfurter City.

Aber ganz so einfach ist das nicht. Die Lifestyle-WELT liefert eine umfassene (sehr witzige) Gebrauchsanweisung mit. Wichtiger Punkt darin:

Muss ich vor dem ersten Tragen ins Sonnenstudio?
Von Männer getragene Bermudas haben das gleiche Schicksal wie bauchfreie Tops bei Frauen. Meistens werden sie von den Falschen getragen. Daher sollten Ihre Beine nicht mit Knusperstangen vom Steh-Italiener verwechselt werden können. Eine leichte Bräune ist ratsam. Auf das Rasieren der Beine können Sie aber verzichten. Schließlich sind Sie ein Kerl – und nicht Jan Ullrich. „

Quelle: WELT-ONLINE

Foto: Welt/dpa

After-Sun Kosmetik im Öko-Test 30. Mai 2007

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After Sun Kosmetik Öko TestRechtzeitig vor Ausbruch der Ferienzeit hat sich die Zeitschrift Öko-Test der After-Sun-Kosmetik angenommen.

Von den 16 getesteten Produkten erhielten immerhin zehn Produkte dei Note „sehr gut„, darunter alle drei zertifizierten Naturkosmetikprodukte. Zwei weitere sind immerhin „gut„. Vier „mangelhafte“ oder „ungenügende“ Marken bilden das Schlusslicht des Testfeldes.

Quelle: Öko-Test

Sonnenschein in die Welt „hinter Mauern“ 28. Mai 2007

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Autismus und Vitamin DAutismus ist eine Störung in der Wahrnehmung der Außenwelt, angeboren und unheilbar. Menschen mit Autismus leben sozusagen hinter einer hohen Mauern, die sie von ihrer Umwelt, anderen Menschen und menschlicher Kommunikation abschottet. Die Zahl der autistischen Kinder hat in den letzten 20 Jahren ständig und teilweise dramatisch zugenommen – parallel zum steigenden Mangel an „Sonnenschein-Vitamin“ D3.

In einer umfangreichen Übersicht legt jetzt das Vitamin D-Council in den USA eine Dokumentation über den Zusammenhang von Autismus und Vitamin D vor.

Die Autoren machen nicht zuletzt die übertriebenen Warnungen vor UV-Strahlen vor allem für Schwangere und Kinder und die veränderten Lebensumstände (Aufenthalt in geschlossenen Räumen) für diese Entwicklung verantwortlich und empfehlen einen genau dosierten, regelmäßigen Aufenthalt an der Sonne oder im Solarium vor allem während der Schwangerschaft.

Die Bedeutung des Vitamin D für die gesunde Entwicklung des Gehirns und der Nerven im Mutterleib ist in etlichen Studien der letzten Jahre gut dokumentiert. Ein Beispiel aus jüngster Zeit:

Studie: A.V.Kalueff, P.Tuohimaa, Neurosteroid hormone vitamin D and its utility in clinical nutrition, Current Opininion on Clinical Nutrition and Metabolic Care. 2007 Jan;10(1):12-9

Quelle: Vitamin D Council 

Brüsseler Beschlüsse bestätigt – Überraschungen bleiben aus 25. Mai 2007

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Wie erwartet hat der länderübergreifende „Arbeitsausschuss Marktüberwachung AAMü“ aus Fachbeamten der Länderministerien heute bei einer Sitzung in München die bindenden Empfehlungen der Brüsseler Arbeitsgruppe (ADCO) zur Niederspannungsrichtlinie (Low Voltage Directive, LVD) bestätigt, mit der die Bestrahlungsstärke neuer Besonnungsgeräte auf höchstens 0,3W/m² gesenkt werden.

Zuletzt ging es hier nur noch um die mögliche Verlängerung der Übergangsfrist für die Neugeräte (vom 23.07. auf Ende 2007), die von den Solarienherstellern gewünscht worden war. Diesem Wunsch wurde nicht entsprochen.

Eine Regelung für die Altgeräte ist mit diesem Beschluss des AAMü nicht verbunden. Hier bleibt alles offen.

Eine abschliessende Regelung wird erst nach Abschluss der Arbeit in der CENELEC und der Verabschiedung der neuen „Euronorm“ EN 60335-2-27 voraussichtlich in 2009 erfolgen.
(Infos zur Funktion und Entwicklung der „Euronorm“ hier: www.photomed.de/solarien-normen.html)

Damit ist endgültig klar: Die im November 2006 beschlossene Änderung der LVD betrifft nur Geräte, die zum erst Mal in Verkehr gebracht werden.

„Global Dimming“ – Wird die Sonne immer schwächer? 25. Mai 2007

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Global DimmingDie Sonneneinstrahlung auf die Erde nimmt seit Jahrzehnten erschreckend stark ab. Das behaupten seit kurzem Klimaforscher wie etwa die Deutsche Beate Liepert von der Columbia Universität in New York. In einer Sendung auf 3sat am vergangenen Mittwoch wurde diesem Phänomen, „Global Dimming“ genannt, nachgegangen.

Danach entsteht Global Dimming aus den gleichen Ursachen wie die globale Erwärmung (Treibhauseffekt). Die Verbrennung fossiler Energien schleudert kleinste Partikel aus Asche, Russ und Schwefeldioxid in die Atmosphäre und führt zu einer vermehrten Tröpfchenbildung in den Wolken. Dadurch wirken die Wolken wie ein riesiger Spiegel und die Sonnenstrahlen werden stärker reflektiert.

Welche Auswirkungen diese „Verdunkelung“ auf die „Versorgung“ der Menschen und der menschlichen Haut mit Sonnen- und vor allem UV-Strahlen haben könnte, bleibt vorerst offen.

Quelle: 3sat-online

Foto: Computeranimiertes Zukunftsszenario einer Überschwemmung am Trafalgar Squre in London
© ORF/BBC/Clearcut Graphics

1. European tanningAward 22. Mai 2007

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Eine Pressemeldung von SOLARIA und KBL (unkommentiert):

1. European tanningAward wird während der SOLARIA 2007 verliehen

Als 2005 der branchenbeste Solarienbetreiber auf nationaler Ebene gesucht wurde, war die Resonanz mit 470 eingereichten Bewerbungen überwältigend. Grund genug, um die weltweit einzigartige Qualitätsinitiative dieses Jahr nicht nur an Sonnenstudiobetreiber in Deutschland zu richten, sondern europaweit an alle Beauty-Salons, Hotels, Fitness-, Wellness- oder Spa-Einrichtungen – also an Solarienbetriebe, in deren Angebot die Besonnung einen vorzeigbaren Stellenwert einnimmt.

Wer zum ersten Mal als Sieger des European tanningAward gekürt wird, entscheidet sich im Rahmen der SOLARIA 2007. Denn die Preisverleihung findet am Abend des zweiten Messetages, dem 2. November, anlässlich der awardNight 2007 in den Rheinterrassen in Köln statt. Der Wettbewerb steht unter Schirmherrschaft der ESA und ist offizieller Bestandteil des Gesamtprogramms der SOLARIA.

Seit dem Start der Kampagne am 1. Mai stehen unter www.tanningaward.com alle Informationen und die Ausschreibungsunterlagen zum Download bereit. Darüber hinaus haben die Initiatoren megaSun, UltraSun, LightTech, FIJI Blend und UV-Power ein europaweites Partner-Netzwerk ins Leben gerufen. Insgesamt rund 100 nationale Partner helfen mit, Informationsunterlagen und Fragebögen in 35 europäischen Ländern an potenzielle Teilnehmer des Wettbewerbs auszuhändigen.

Alle Solarienbetriebe mit mindestens zwei Solarien können sich für den European tanningAward 2007 bewerben, unabhängig von der Größe des Betriebs.

Ausschlaggebend für die Bewertung sind diverse Kriterien wie etwa Wartung, Hygiene, Beratung oder Marketing – also Aspekte, die für den Vertrauensaufbau gegenüber den Kunden relevant sind.

Einsendeschluss für die Wettbewerbsunterlagen ist der 31. August. Danach wird eine unabhängige Jury die Bewerbungsunterlagen sichten, ausgewählte Betriebe besuchen und 35 nationale Gewinner bestimmen. Die Jury besteht aus dem Präsidenten der ESA, Raymond Heeren, dem Vorsitzenden des Photomed Bundesfachverbandes Solarien und Besonnung, Dr. Norbert Schmid-Keiner, und Vertretern der Medien.

Einer der 35 Landessieger darf dann am 2. November im
feierlichen Rahmen der
awardNight 2007 vor rund
2.000 Gästen als Gewinner des 1. European tanningAward die Auszeichnung, eine schwere Goldstatue, entgegen nehmen. Auch wenn die Preisverleihung das unbestrittene Highlight des Abends sein wird, tragen darüber hinaus diverse Acts, angesagte Bands, DJs und Special Guests dazu bei, dass sich niemand die awardNight 2007 im Rahmen der
SOLARIA entgehen lassen sollte.“

Sonner aller Länder äußert Euch! 21. Mai 2007

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Mit einer Befragung im Internet soll weltweit nach den Gründen für die Zunahme des Hautkrebs gesucht werden.

Damit sollen Antworten gefunden werden zum Einfluss von Umwelt, Vererbung, persönlichem Verhalten und Lebensstilen.

Die Umfrage ist Teil eines EU-Forschungsprogramms des internationalen Melanom Genetik Konsortiums (GenoMEL), an dem das Deutsche Krebsforschungszentrum maßgeblich beteiligt ist.

Die Fragen etwa zum Hauttyp und zur Häufigkeit von Sonnenbädern können im Internet beantwortet werden. Die Teilnahme dauert etwa 20 bis 30 Minuten und ist freiwillig und anonym. Der Fragebogen ist in acht Sprachen verfügbar.

Das Internet bietet die ideale Plattform für eine solche weltweite Aktion, ist aber natürlich auch mit allerlei methodischen Problemen behaftet, die die Verläßlichkeit der Ergebnisse infrage stellen kann.

Der online auszufüllende Fragebogen steht zur Verfügung unter:
http://www.genomel.org/system/WP2.8_Questionnaire_de/

Sonnenschein Vitamin hilft gegen Tuberkulose 15. Mai 2007

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Lange bevor es Antibiotika gab, galt die Sonne als das wichtigste „Heilmittel“ gegen die Tuberkulose. Jetzt wird es von der Wissenschaft als „Sonnenschein-Vitamin“ D3 wiederentdeckt.

Wissenschaftler der Queen Mary’s School of Medicine and Imperial College in London untersuchten in kontrollierten Versuchen das Blut von 131 Menschen, das mit Mykobakterien, Tuberkulose-Erreger, infiziert wurde.

Bei ausreichend mit Vitamin D versorgtem Blut vermehrten sich die gefährlichen Erreger wesentlich (20 Prozent) langsamer als im Blut der Kontrollgruppe .

Offensichtlich stärkt Vitamin D die körpereigenen Abwehrkräfte gegen das Bakterium.

Vitamin D wird zu etwa 90% durch Sonneneinstrahlung im Körper selbst gebildet.

Zum gleichen Ergebnis kommt die Studie einer Forschergruppe an der Harvard School of Public Health.  Patienten in einem frühen Stadium der Krankheit hatten eine deutlich höhere Heilungs- und Überlebenchance bei einem hohen Vitamin D Serum-Spiegel im Blut.

Studie: A.R.Martineau et al., A Single Dose of Vitamin D Enhances Immunity to Mycobacteria, American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, 26. April 2007 (online vorab veröffentlich)

Wei Zhou, Rebecca S. Heist, Geoffrey Liu, Kofi Asomaning, Donna S. Neuberg, Bruce W. Hollis, John C. Wain,Thomas J. Lynch, Edward Giovannucci, Li Su, and David C. Christiani, Circulating 25-Hydroxyvitamin D Levels Predict Survival in Early-Stage Non–Small-Cell Lung Cancer Patients, Journal of Clinical Oncology, 25:479-485