jump to navigation

Wieviel Sonne? Annäherung an das rechte Maß 22. Juni 2007

Posted by lbmedien in Sonnen-News.
trackback

Cancer Council AustraliaÜberall auf der Welt schreiben, wie schon kürzlich berichtet, die Gesundheitsorganisationen und Krebsgesellschaften ihre Richtlinie für den Umgang mit Sonne und UV-Strahlen um.

Vor welchem Dilemma sie dabei stehen – abgesehen von der Notwendigkeit, frühere radikale Anti-Sonnen-Empfehlungen zurückzunehmen – zeigen jetzt die neuen Richtlinien der australischen Gesundheitsorganisationen: Cancer Council, Osteoporosis Australia, The Australasian College of Dermatologists, Australian and New Zealand Bone and Mineral Society.

Einerseits vernachlässige eine wachsende Zahl von Australiern den Sonnenschutz aus Angst vor einem gefährlichen Vitamin D-Defizit, so der Vorsitzende des Cancer Council Australia, Professor Ian Olver, während andere zu wenig Sonne bekämen und unter den „ernsten Konsequenzen“ unzureichender Vitamin D-Versorgung litten, vor allem im (australischen) Winter und in der südlichen (näher dem Südpol) Provinzen.

Es gibt Zeiten, da ist es nicht immer notwenig, Sonnenschutzmittel zu verwenden und man sollte auch den Hut weglassen.

Bei Umfragen, so das Cancer Coucil, habe sich gezeigt, dass oft genau die falschen Leute, nämlich die ohnehin „Sonnen- und Bräunungs-Bewussten“, über Vitamin D-Defizite besorgt seien. Konsequenz: Wer ohnehin genug Sonne abgekomme, würde zu Übertreibungen ermuntert, während die „unterversorgten“ Gruppen – vor allem im Winter und in den sonnen-ärmeren Gegenden – durch die Sonnen-Warnungen eher noch weniger gesunde Sonnenstrahlen aufnähmen.
Die Richtlinien empfehlen nun:

  • Sehr hellhäutige Menschen brauchen im Sommer (an sonnigen Tagen) für die Vitamin D-Produktion über die Haut nur einige, wenige Minuten Sonne auf Gesicht, Hände, Arme etc.
  • Im Winter und in den südlichen Teilen Australiens sind dagegen 2-3 Stunden Sonne notwendig.

Vitamin D-Defizite darüber hinaus sollten durch Medikamente und Nahrungsergänzung ausgeglichen werden.

Quelle: Medical News Today

Kommentare»

1. Dr. med. Norbert Schmid-Keiner - 26. Juni 2007

Jetzt bestätigt sich offiziel, was die australischen Aufklärer schon vor zwei Jahren in Deustchland berichtet anläßlich eines Kongreßes berichtet haben.Nur da wollte es natürlich niemand hören. Paßt ja auch nicht ins Konzept. Unsere Eiferer täten gut daran, wenn man im Ausland nicht nur nach Kampagnenideen suchen würde sondern auch nach Aufklärung.

2. “Gute Sonne”, “böse Sonne” und ein alter Code - EUROSKIN-Konferenz in Hamburg « Sonne-ist-Leben - 18. Oktober 2007

[…] und australischer Richtliniern und Empfehlungen verschiedentlich berichtet, z.B. hier, hier, hier, hier und […]

3. Die Sonne kann`s besser « Sonne-ist-Leben - 27. November 2007

[…] lobte die kanadische Krebsgesellschaft (Canadian Cancer Society) für die Revision ihrer Richtlinien. Danach sollten Menschen mit heller Haut im Herbst und Winter mindestens 1.000 IU (Internationale […]


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: