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Kinder leiden unter Sonnenmangel: Rachitis 17. Juli 2007

Posted by lbmedien in Besonnung, Forschung, Rachitis, Schwangerschaft, Sonnenschein-Vitamin, Vitamin D-Mangel.
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Rachitis durch SonnenmangelKinder in den nördlichen Provizen Kanadas, Kinder in Städten und Kinder mit dunkler Hautfarbe leiden überproportional häufig – auch heute noch! – an Rachitis.

Ein weiterer Grund: Die Mütter hatten während der Schwangerschaft nicht genügend Sonne und/oder Vitamin D in der Nahrung oder als Nahrungsergänzung bekommen. In diesen Fällen war auch ein nachträgliches Standardprogramm mit der Verabreichung von 400 IU (Internationalen Einheiten) Vitamin D an die Babies nicht ausreichend, um die Rachitis in Schach zu halten.

Das ist das Ergebnis einer Befragung von 2325 kanadischen Kinderärzten von 2002 bis 2004 im Rahmen des Canadian Paediatric Surveillance Programs, die Rachitis bei Kindern diagnostiziert hatten.

Quelle: PubMed

Studie: Leanne M. Ward et al., Vitamin D–deficiency rickets among children in Canada, CMAJ , 17. Juli 2007; 177 (2).

Foto: CMAJ/Autorenphoto

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Angst (vor Hautkrebs) macht nicht klüger 17. Juli 2007

Posted by lbmedien in Jugendliche, Krebsgesellschaft, Sonnen-News, Sonnenschutz, Sonnenstudio.
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SonnenbrandDie Angstkampagnen in Sachen Sonne und Solarium der Gesundheitsorganisationen verfehlen ihr Ziel und treffen die Falschen (Dazu auch in früheren Postings hier und hier). Diese noch nicht überall angekommene Botschaft wird wieder einmal belegt durch eine Studie des Institute of Cancer Research, UK.

Danach haben heute 60 Prozent der Befragten mehr Angst vor Hautkrebs als noch vor zehn Jahren. Trotz der gestiegenen Angst verwenden aber 35 Prozent keinen Sonnenschutz beim Sonnen im Freien. Einer von zehn Teilnehmern meinte, dass die Menschen mehr informiert werden sollten.

Immer noch beschäftigen sich die Aufklärungskampagenen der Gesundheits- und Krebs-Organisationen überwiegend mit den angeblichen Gefahren der Solarien-Nutzung, wo die Gefahren – zumindest in Qualitäts-Studios – für die Haut so gut wie ausgeschlossen werden können und verursachen so – ungewollt – eine Abstumpfung gegenüber den durchaus notwenigen Warnungen vor missbräuchlichem Freitzeitverhalten.

Jüngstes Beispiel: eine Pressemeldung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, abgedruckt in der Medical Tribune, wo die wichtigsten Verhaltenregeln des Sonnenschutzes für die Krebsvorbeugung aufgezählt werden – in der Reihenfolge der Wichtigkeit.

Punkt Nr. 1:
Meiden künstlicher UV-Quellen wie Solarien.

Quelle: pte und Medical Tribune online

Foto: dermis.net