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Zu früh gefreut – GEZ erhält jetzt doch Gebühren für jede Kabine 31. August 2007

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Musik auf der SonnenbankSonnenstudios müssen künftig doch bei zentral empfangener und dann auf die Kabinen verteilter Musik für jede Kabine gesondert Gebühren an die GEZ bezahlen. So entschied jetzt in einem Revisionsverfahren das Oberverwaltungsgericht Koblenz (Az: 7 A 10471/07.OVG).

In vielen Sonnenstudios wird die Radio-Musik zentral empfangen und dann auf die einzelnen Kabinen geschaltet. Als die GEZ jedoch für alle Kabinen separat Gebühren kassieren wollt, klagte ein Studiobetreiber in Rheinland-Pfalz – und bekam vor dem Mannheimer Verwaltungsgericht recht (wir berichteten).

Der Südwestrundfunk allerdings ging in die Revision und die GEZ bekam jetzt die Vielfach-Gebühren zugesprochen. Begründung: Die in den Kabinen installierten Lautsprecher seien „gesonderte Hörstellen“, da der Kunde die Lautstärke des Lautsprechers in den Kabinen regeln und den Lautsprecher auch ausstellen könne.

Bereits am 24.11.2005  hatte das Verwaltungsgericht Minden in einem ähnlichen Fall genauso entschieden ( Verwaltungsgericht Minden, 9 K 5844/03).

350.000 Brustkrebs-Fälle könnten vermieden werden 31. August 2007

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Mehr als die Hälfte aller Deutschen leiden unter einem Vitamin D-Mangel, so jüngst das Robert-Koch-Institut. In der Folge steigt das Risiko einer Krebs- oder Autoimmunerkrankung dramatisch an.

In einer weit gespannten Untersuchung in 15 Ländern aller Erdteile, die dann auf die Bevölkerungen von 177 Ländern hochgerechnet wurde, haben Forscher der Universität von Kalifornien in San Diego berechnet, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D weltweit pro Jahr 250.000 Darmkrebs- und 350.000 Brustkrebserkrankungen verhindern könnte. Davon würden die Menschen in Deutschland und anderen Ländern der nördlichen Halbkugel überproportional profitieren.

Quelle: Associated Press (AP)

Mehrere Studien in: Nutrition Reviews, Supplement 1, Volume 65, August 2007

Studie: B Hintzpeter, G B M Mensink, W Thierfelder, M J Müller and C Scheidt-Nave, Vitamin D status and health correlates among German adults, European Journal of Clinical Nutrition, Vol. 65, September 2007,

Sonnen-Ersatz mit Nebenwirkungen: Kleinere Babies 30. August 2007

Posted by lbmedien in Besonnung, Forschung, Schwangerschaft, Vitamin D-Mangel.
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embryo.jpgfetter-fisch.jpgJe deutlicher die epidemischen Ausmaße des Vitamin D-Mangels wird und die lebensnotwendigen und vorbeugenden Wirkungen des „Sonnenschein-Vitamins“ in einer wahren Flut immer neuer wissenschaftlicher Studien ständig neue bestätigt werden, desto hektischer die Versuche einiger Sonnen- und Solarien-Gegner, Ersatz für die UV-Strahlen bei der „Beschaffung“ des Vitamins und seiner Synthese im Körper anzubieten.

In der Regel wird etwa 90% des VitaminD-Bedarf im Körper selbst durch Sonneneinstrahlung (UV-B-Strahlen) auf der Haut produziert.

Nun ist die Vorstellung schon wenig realistisch, die Menschen könnten ihr Sonnen-Defizit durch Nahrung und Nahrungsergänzung ausgleichen, also täglich viele Becher Milch, reichlich fetten Fisch und Vitamin-Pillen zu sich nehmen.

Hinzu kommt aber, dass diese Sonnen-Ersatz-Mittel ihrerseits erhebliche gesundheitliche Risiken bergen. Schon die US-Gesundheitsbehörde hatte vor gefährlichen Ablagerungen zum Beispiel in fettem Fisch gewarnt.

Eine neue Studie aus Island, Norwegen und Dänemark, Ländern mit hohem Fischkonsum, kommt zu dem Ergebnis, dass der Verzehr durch Schwangere von fettem Fisch, dem wichtigsten Vitamin D-Spender, zu Wachstumsstörungen beim Fötus führt. Die Forscher führen das auf die organischen Schadstoffe, die sich durch die zunehmend belasteten Meeresgewässer vor allem im Fett der Fische ablagert. Bei mageren Fischen wurde diese Wirkung nicht beobachtet.

Wir hatten in den vergangenen Monaten bereits häufiger über Studie berichtet, die auf die besondere Bedeutung von Vitamin D und die Risiken des Vitamin D-Mangels in der Schwangerschaft hinwiesen (hier, hier, hier, hier, hier und hier).

Quelle: PubMed

Studie: Th. I. Halldorsson et al., Pregnancy a Risk Factor for Fetal Growth Retardation? A Study of 44,824 Danish Pregnant Women, American Journal of Epidemiology 2007 166(6):687-696

Wunschbraun vom Bioingenieur? 27. August 2007

Posted by lbmedien in Forschung, Hautfarbe.
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Melanin und MelanozytenWerden wir uns in Zukunft den Farbton unserer Haut aussuchen und beim Bioingenieur bestellen können?

Bis dahin ist es sicher noch ein weiter Weg, aber mit den Methoden, die derzeit in den Labors der University of Cincinnati und an der Tokyo Medical University entwickelt werden, ist offensichtlich ein großer Schritt in diese Richtung getan.

Die Forscher um Raymond E. Boissy beschreiben in der September-Ausgabe der Fachzeitschrift The FASEB Journal (Federation of American Societies for Experimental Biology) Experimente an Mäusen mit künstlicher Haut aus menschlichen Zellen (Keratinocyten und Melanocyten). Ziel ist die Steuerung der Farbvarianten in der menschlichen Haut.

Boissy und seinen Mitstreitern ist es gelungen, verkürzt gesagt, mit Hilfe implantierter Keratinocyten, aus denen die Haut überwiegend besteht und die keine eigenen Pigmente bilden können, die Bildung des „Hautfarbstoffs“ Melanin in den Melanozyten zu beeinflussen. Die unterschiedlich einfärbten Keratinocyten steuerten über chemische Signale die Melanin-Produktion in den Melanocyten und damit den Farbton der gesamten Hautoberfläche. Helle Keratinozyten „produzierten“ eine Aufhellung der Haut, dunkle Keratinozyten sorgten für eine Dunkelfärbung der Haut.

Die Entdeckung dieser „Steuerungsfähigkeit“ von ausgesuchten Keratinozyten könnte künftig für die Erzeugung einer „Wunschfarbe“ der Haut eingesetzt werden. Vorerst aber gibt diese Forschung allen Menschen mit Hautverletzungen, Verbrennungen, Pigmentverschiebungen oder Altersflecken neue Hoffnung auf eine „Hautreparatur“ in den natürlichen Farben der eigenen Haut.

Quelle: MedicalNewsToday

Graphik: SEER (U.S. National Cancer Institute’s Surveillance, Epidemiology and End Results)

Studie: R.E. Boissy et al., Functional analysis of keratinocytes in skin color using a human skin substitute model composed of cells derived from different skin pigmentation types, FASEB J. 2007, vorab online veröffentlicht

Knochenbrüchen vorbeugen 26. August 2007

Posted by lbmedien in Forschung, Osteoporose, Sonnen-News, Vitamin D.
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Vitaiin D gegen Knochenschwund in Hüfte und WirbelsäuleMenschen über 50 haben öfter als Jüngere einen akuten Vitamin D-Mangel, da sie weniger Sonnenstrahlen abbekommen und der Prozess der Vitamin D-Bildung im Körper „träger“ abläuft. Vitamin D aber ist notwendig für die Versorgung der Knochen mit Kalzium und die Vermeidung von Knochenbrüchen vor allem im Alter.

Wenn die Sonne nicht ausreicht, vor allem also im „Vitamin D-Winter“, kann die Zufuhr von Kalzium und Vitamin D auch über Nahrungsergänzungsmittel Abhilfe schaffen. Allerdings sind dabei – anders als bei der Sonne – hohe Dosen notwendig, wenn spürbare Wirkung erzielt werden soll.

Eine australische Forschergruppe um Benjamin Tang von der University of Western Sydney hat in einer sogenannte Meta-Studie (Zusammenführung der Ergebnisse aus 17 anderen Studien der vergangenen Jahre) ermittelt, dass sich auf diese Weise das Knochenbruchrisiko unter günstigen Voraussetzungen um ca. 24 Prozent reduzieren lässt.

Diese Kombination wirkt auch gegen Knochenschwund in Hüfte und Wirbelsäule.

Unsere Metaanalyse zeigte, dass die Nahrungsergänzung mit Kalzium alleine oder in Kombination mit Vitamin D bei der präventiven Behandlung von osteoporotischen Brüchen wirksam ist „, so die Autoren.

Quelle: Wissenschaft-Online

Studie: B Tang et al., Use of calcium or calcium in combination with vitamin D supplementation to prevent fractures and bone loss in people aged 50 years and older: a meta-analysis. Lancet 2007; 370: 657-666

Sorgenkind „Sonnenschein-Vitamin“ 24. August 2007

Posted by lbmedien in Besonnung, Sonnen-News, Sonnenschein-Vitamin, UV-Strahlen - Wirkungen, Vitamin D-Mangel.
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Vitamin D-Mangel bei Schwangeren und BabiesImmer häufiger beschäftigt die medizinische Forschung ein Dilemma: Gerade die Gruppen, für die besondere Sorgfalt beim Umgang mit Sonne und UV-Strahlen angeraten wird, leiden oft an einem Mangel an Vitamin D, dem „Sonnenschein-Vitamin“, weil sie aus verschiedenen Gründen sich nicht ausreichend der Sonne aussetzen.

Das gilt in besonderem Maße für Schwangere mit gravierenden Konsequenzen für die neugeborenen Babies. (Wir hatten verschiedentlich darüber berichtet: hier, hier, hier, hier und hier).

Jetzt fasst eine der renommiertesten pädiatrischen Fachzeitschriften „Archives of Disease in Childhood“ dieses Dilemma zwischen „zu wenig Sonnenschein“ und „Vorsicht vor UV-Strahlung in der Schwargerschaft“ in einem eigenen Themenschwerpunkt zusammen.

Vor allem der Wandel in den Lebensgewohnheiten im Westen und die Verschleierung der Frauen im Nahen Osten seien – neben Hautpigmentierung, übertriebenem Sonnenschutz, Smog u.a. – verantwortlich für das wachsende Defizit in der Vitamin D-Versorgung Schwangerer. Dieser Mangel zeige sich dann auch in den Neugeborenen und führe zu einer Reihe von gesundheitlichen Gefährdungen weit über die traditionell zitierte Rachitis hinaus.

„Die für das 21. Jahrhundert typische `Sonnen-Scheu` in den Industrieländern ist kein Zeichen für gesunde Lebensführung.“ so in einem Kommentar Prof. A F Williams vom St George’s Hospital Medical School, London,. „Tatsächlich übertraf die Serum 25-HD Koncentration von Frauen mit häufiger Sonnen-Exposition die unterste`normalen` Vitamin D-Serum Konzentration von 25 nmol/l um das 5-10fache.“

Da die Vitamin D-Produktion zu 90% über die UV-Bestrahlung der Haut im Körper selbst stattfindet, sei es schwierig, diesen Mangel durch hohe Gaben von Vitamin D in Form von Nahrungsergänzung oder als Medikament auszugleichen.

Zu einer Empfehlung, wie dieses Dilemma zu lösen sei, konnten sich die Autoren und Kommentatoren allerdings nicht durchringen.

Studien und Kommentare (alle als PDF kostenlos downloadbar):

  • Adekunle Dawodu, Carol L Wagner, Mother-child vitamin D deficiency: an international perspective, Archives of Disease in Childhood 2007;92:737-740
  • E L T van den Akker et al. (Universität Rotterdam), High prevalence of vitamin D deficiency in newborn infants of high-risk mothers, Arch Dis Child 2007;92:750–753.
  • A F Williams, Vitamin D in pregnancy: an old problem
    still to be solved?
    Arch Dis Child 2007;92:740–741

„Lies, damn lies…“ US-Krebsgesellschaft mit gesponserter Kampagne in der Kritik 21. August 2007

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cancer-society-ad.jpgSelbstmord per Sonnenstrahlen!?

Meine Schwester tötete sich aus Versehen. Sie starb an Hautkrebs!“ (“My sister accidentally killed herself. She died of skin cancer“ – Abbildung vergrößern durch Klick auf das Bild)

Eine junge Frau trauert um ihre tote Schwester und drückt ihr Bild verzweifelt an die Brust. Mit diesem Foto als Aufmacher startete jüngst die US-Krebsgesellschaft American Cancer Society eine gigantische Anzeigen-Kampagne gegen Solarien und für Rundum-Sonnenschutz.

Das Foto war eine Lüge, die junge Frau ein Model. Schlimmer noch, die Kampagne wurde finanziert von der Kosmetik-Industrie, genauer: vom Sonnencreme-Produzenten Neutrogena, Tochtergesellschaft des Kosmetik-Multis Johnson & Johnson, der sich von der Panikmache in Sachen UV-Strahlung ein gutes Sommer-Geschäft versprach. Das „Wall Street Journal“ titelte dazu: „Sun Shines On Funding of Cancer-Prevention Ad“ („Die Sonne scheint auf die Finanzierung der Anzeigen zur Krebs-Vorsorge“).

Als der Schwindel aufflog, ging eine Welle der Empörung durch den US-Blätterwald. Vor allem amerikanische Dermatologen und Wissenschaftler protestierten und sahen ihre Bemühungen um eine ausgewogene Aufklärung der Bevölkerung über Nutzen und Gefahren der Sonnen- und UV-Strahlen für die menschliche Gesundheit diskreditiert.

Prof. Marianne Berwick von der University of New Mexico, eine der international renommiertesten Epidemologen auf dem Forschungsgebiet UV-Strahlen und Hautkrebs, kritisierte die unsinnige Gleichsetzung von „weissem“ und „schwarzem“ (Melanom) Hautkrebs. Schon 2005 hatte ihre Forschergruppe herausgefunden, dass mehr Besonnungszeit bei einer Melanom-Diagnose die Überlebenschancen erhöht und nicht senkt.

Dr. Barry Kramer, stellvertretender Direktor für Gesundheit und Prävention am National Institutes of Health dazu in der New York Times:

Es gibt recht sichere Hinweise darauf, dass Sonnenschutzmitttel gegen den `weisse´ Hautkrebs schützt – aber nicht gegen das Melanom. Darauf aber zielt die Botschaft in der Werbung. In Wahrheit gibt es keinerlei verläßliche Belege dafür, dass Sonnenschutz-Cremes Todesfälle (durch „schwarzen“ Hautkrebs) verhindern„.

Tatsächlich haben Studien nachgewiesen, dass der Gebrauch von Sonnenschutzmitteln das Melanom-Risiko sogar erhöhen können, da sich die Anwender in falscher Sicherheit wiegen.

Quelle: New York Times

Bericht über die Kampagne der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) hier

Kampf um den Platz an der (künstlichen) Sonne 18. August 2007

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Bei schlechtem Wetter zieht es die Sonnenhungrigen ins Sonnenstudio. Dass es dabei aber sogar zu Prügeleien um die Plätze auf der Sonnenbank kommt, ist doch eher die Ausnahme.

Das aber passierte jüngst in einem Studio in Kehl, wo sich zwei Französinnen, 21 und 39 Jahre, in die Haare gerieten. Beim Vordrängeln zum Geldeinwurf stiess die jüngere der Frauen auf erbitterten Widerstand, wurde am Hals zurückgerissen und revanchierte sich mit zwei herzhaften Faustschlägen an den Kopf der 39jährigen.

Ein Mann auf dem Weg zur Solarien-Sonne trennte die Streitenden und verhinderte Schlimmeres. Beide Frauen verletzten sich bei der Rauferei leicht und klagten über Schmerzen. Die Polizei ermittelt nun wegen wechselseitig begangenen Körperverletzungen.

Quelle: www.ka-news.de

Fast 60 Prozent der Deutschen leiden unter Vitamin D-Mangel 11. August 2007

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Mehr als die Hälfte der Menschen in der Bundesrepublik Deutschland weisen ein z.T. erhebliches Defizit an Vitamin D3 auf. Das ergab eine Studie des Robert Koch Instituts gemeinsam mit der Universität Kiel, die in diesen Tagen in der internationalen Fachzeitschrift European Journal of Clinical Nutrition erschienen ist.

Vitamin D3 (als Serum 25-hydroxyvitamin D (25OHD) im Blut gemessen) wird zu ca. 90 Prozent durch UV-Bestrahlung der Haut im Körper selbst gebildet und wird daher auch als „Sonnenschein-Vitamin“ bezeichnet.

Die repräsentative Studie mit mehr als 4.000 Teilnehmern ergab einen Vitamin D-Spiegel im Blut unterhalb der kritischen Grenze von 50 nmol/l bei 57% der untersuchten Männer und 58% der Frauen aller Altersstufen. Bei den über 65jaehrigen Frauen stieg dieser Anteil auf 75%.

In den Wintermonaten war das Vitamin D-Defizit besonders deutlich. In den Monaten Oktober bis März sind die Strahlen der Sonne in Deutschland nicht in der Lage, die Produktion von Vitamin D im Körper anzustossen.

Schlussfolgerung der Wissenschaftler: „Der Vitamin D-Mangel ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit in Deutschland„.

Die Ergebnisse dieser Studie bestätigen frühere Studien aus allen Teilen der Welt, auch aus euroäischen Laendern, über die wir in der Vergangenheit berichtet haben, stehen aber im krassen Widerspruch zu Veröffentlichungen von Dermatologen-Organisationen und etwa der Deutschen Krebshilfe noch aus allerjüngster Zeit (s. auch den Bericht von der Sommerkampagne dieser Organisationen) die einen Vitamin D-Mangel fuer Deutschland kategorisch ausgeschliessen.

Quelle: Nature

Studie: B Hintzpeter et al., Vitamin D status and health correlates among German adults, European Journal of Clinical Nutrition, online vorab veröffentlicht.

Vitamin D-Mangel und Herzmuskelschwäche bei Neugeborenen 9. August 2007

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Einen gravierenden Kalzium- und Vitamin D-Mangel stellten britische Forscher bei schwer herzkranken Neugeborenen indischer und afrikanischer Einwanderer fest. Die meisten von ihnen waren am Ende des Winters im Südosten Englands geboren worden.

Drei der Kinder starben. Keine der Mütter hatte während der Schwangerschaft die empfohlene Menge an zusätzlichem Vitamin D bekommen.

Menschen mit dunklerer Haut sind in unseren Breiten besonders von Vitamin D-Mangel bedroht, zumal die UV-Strahlung der Sonne im Herbst und Winter hier für eine Vitamin D-Synthese in der Haut ohnehin nicht ausreicht.

(Über ähnliche Forschungsergebnisse haben wir schon in der Vergangenheit berichtet: hier, hier, hier und hier)

Quelle: PubMed

Studie: Michael Burch et al., Hypocalcaemia and Vitamin D deficiency: an important, but preventable cause of life threatening infant heart failure, Heart, vorab veröffenlticht online 9 August 2007.