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Sonnenschein-Vitamin macht Baby`s Atemwege frei 27. November 2007

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baby-schreit.jpgNeugeborene mit einem deutlichen Vitamin D-Mangel leiden sehr viel häufger an einer Entzündung der oberen Atemwege. Einer der Gründe dafür ist die mangelnde Versorgung der Mütter während der Schwangerschaft mit Vitamin D in seiner wirksamen Form als Serum 25(OH)D.

In einer Studie am Sisli Etfal Teaching and Research Hospital in Istanbul zeigte sich bei 87.5% der erkrankten Kinder und 67.5% ihrer Mütter eine 25(OH)D Konzentration von unter 20 ng/ml.

Über ähnliche Ergebnisse verschiedener Studien aus anderen Ländern haben wir bereits früher (hier, hier, hier, hier, hier und hier) berichtet.

Quelle: HighWire

Studie: G. Karatekin et al., Association of subclinical vitamin D deficiency in newborns with acute lower respiratory infection and their mothers, European Journal of Clinical Nutrition, vorab online publiziert, 21 November 2007

Wenn die Sonne sinkt droht Leukämie 26. November 2007

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Wenn die Sonne sinkt - PolarlichtDas Risiko, an Leukämie zu erkranken, ist in Finnland in der dunklen Jahreszeit um 58 Prozent höher als im Sommer. Wesentlicher Grund dafür ist das verbreitete Vitamin D-Defizit in der sonnenarmen Saison.

Finnische Wissenschaftler von der Universität Oulu stiessen auf diesen Zusammenhang bei der Untersuchung von 7,423 Leukämie-Fällen in Finnland in den Jahren 1964-2003.

Studie: T. Timonen et al., Are sunlight deprivation and influenza epidemics associated with the onset of acute leukemia? Haematologica, 2007 Nov;92(11):1553-6.

Kein Zweifel mehr: Sonnenschein-Vitamin schützt und hilft bei vielen Krebserkrankungen 26. November 2007

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In einem der bisher wohl umfassendsten Versuche, die wissenschaftliche Literatur zum Thema UV-Strahlen, Vitamin D und Krebsprävention auszuwerten, kommen drei US-Wissenschaftler in der internationalen Fachzeitschrift „Current Medical Research and Opinion“ zu einem eindeutigen Ergebnis:
Anstrengungen, die Versorgung mit Vitamin D zu verbessern, würde eine stark schützende Wirkung gegen die Entwicklung von Krebs zur Folge haben. Die medizinische Forschung ist derzeit dabei, neue Empfehlungen für einen vernünftigen Umgang mit Sonnen-Exposition (UV-Bestrahlung) zu entwickeln, die weit höher liegen als bisher gedacht.

Die Autoren werteten die einschlägige Literatur zwischen 1970 und 2007 vollständig aus, zogen aber für ihr Urteil nur methodisch hochwertige und verläßliche Studien heran.

Schon Anfang des Jahres hatten die US-Forscher Gary. G. Schwartz und H.G. Skinner in einer Übersichtsarbeit zu neuen Studien zu Vitamin D und Krebs die Bedeutung der Sonne und des „Sonnenschein-Vitamins“ für Vorbeugung und Therapie der unterschiedlichsten Krebsarten hervorgehoben. Besonders bei Prostata-Krebs erhärte sich die Vermutung einer therapeutischen Wirkung von Vitamin D.

Quelle: PubCrawler

Studie: B.A. Ingraham , B. Bragdon, A. Nohe, Molecular basis of the potential of vitamin D to prevent cancer, Current Medical Research and Opinion, vorab online veröffentlicht, Nov. 2007

G.G. Schwartz , H.G. Skinner , Vitamin D status and cancer: new insights, Current Opinion in Clinical Nutrition & Metabolic Care. 10(1):6-11, January 2007

Mehr Sonne! Australische Wissenschaftler drängen auf veränderte Richtlinien 24. November 2007

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Im „Vitamin D-Winter“ leiden auch die Menschen im fernen Australien mehrheitlich unter akutem Vitamin D-Mangel. Mit dieser Warnung wandte sich eine Forschergruppe um Dr. Ingrid van der Mei in Tasmanien an die australische Öffentlichkeit.

Wir haben drei Kommunen auf unterschiedlichen Breitengraden untersucht und fanden heraus, dass selbst im typischerweise sehr sonnigen Queenland im Winter und Frühjahr mehr als 40 Prozent der Bevölkerung unter Vitamin D-Mangel litt„, so Dr. van der Mei. Als Grund nannte sie neben falscher Ernährung vor allem unzureichende Sonnenexposition.

Die derzeitig gültigen Richtlinien für den Aufenthalt an der Sonne sind nicht geeignet, Vitamin D-Mangel völlig zu verhindern. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass diese Richtlinien geändert werden sollten...“.

Die Canadian Cancer Society hatte bereits vor einiger Zeit ihre Empfehlungen entsprechend geändert und die „Schwester-Organisation“ American Cancer Society, die noch immer zögert, aufgefordert, eine umfassende klinische Studie mit zu veranlassen, um jeden Zweifel zu beseitigen.

Dass auch die US-Krebsgesellschaft in Kürze reagieren wird zeigt ein Statement vor wenigen Tagen: „Nahrungsergänzung und vernünftiger Aufenthalt an der Sonne sind die empfohlenen Methoden für die ausreichende Vitamin D-Versorgung.“

Deutsche Gesundheitsorganisationen wie die Deutsche Krebshilfe oder der Dermatologenverband weigern sich nach wie vor beharrlich, die internationale Forschung – nicht nur die inzwischen hunderte epidemologischer sondern auch die fallkontrollierten Studien auf der Basis von Zufallsauswahl – zur Kenntnis zu nehmen, um ihre jahrelange Polemik gegen Sonne und Solarium nicht zu diskreditieren. Dass aufgrund dieser Haltung unter Umständen tausende von Krebstoten in Kauf genommen werden, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Quelle: ScienceAlert

Mutter auf der Sonnenbank – Auto und Baby verschwunden 23. November 2007

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Ein Autodieb klaute versehentlich ein 18 Monate altes Baby, das auf dem Rücksitz des Wagens schlief, während die Mutter auf der Sonnenbank bräunte und der Vater auf einen Sprung in der Sparkasse war. Diese ungewöhnliche Geschichte berichtete heute die Aachener Zeitung.

Zehn Streifenwagen, die Einsatzhundertschaft und Polizeihubschrauber beteiligten sich an der  Jagd nach dem unfreiwilligen Entführer. Der war allerdings offensichtlich selbst so erschrocken von seiner „Beute“, dass er das Auto bereits nach wenigen Metern stehenliess und  flüchtete.

Als die Polizisten aufgrund eines aufmerksamen Passanten den Wagen entdeckt hatte und durchs Autofenster lugten, schlief das Baby, ungerührt von all der Aufregung ringsum, friedlich.

Quelle: az-web.de

Sonnenlicht schützt vor Gebärmutterhalskrebs 23. November 2007

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SonneSonnenlicht schützt vor Gebärmutterhalskrebs. Ein weltweiter Vergleich nationaler Erkrankungszahlen in 107 Ländern zeigt, dass diese Tumorart in sonnigen Ländern näher dem Äquator wesentlich seltener auftritt als in höheren Breitengraden.

Das Forscherteam um die Professoren Cedric F. Garland und William B. Grant von der Universität von Kalifornien in San Diego machen dafür die im Süden stärkere UVB-Strahlung verantwortlich, die die Bildung von Vitamin D3 im Körper ermöglicht. Die Forscher hatten in früheren Studien schon den Schutzeffekt von Sonnenlicht für Darm-, Nieren-, Brust- und Eierstockkrebs mit ähnlichen Ergebnissen untersucht.

In der neuen Studie verglichen sie die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs in bestimmten Ländern mit deren Entfernung vom Äquator. Resultat: Mit zunehmender Distanz vom Äquator steigt die Wahrscheinlichkeit für solche Tumoren. Neben dem Vitamin D-Mangel aufgrund fehlender Sonneneinstrahlung steigern, nach dieser Studie, auch Übergewicht und ein hoher Anteil tierischer Fette an der Ernährung der Bevölkerung das Krebsrisiko.

Quelle: AP

Studie: Cedric F. Garland et al., Is ultraviolet B irradiance inversely associated with incidence rates of endometrial cancer: an ecological study of 107 countries, Preventive Medicine, Volume 45, Issue 5, November 2007, Pages 327-331

Foto: Flickr/burmeister

Sonne macht Frauen jünger 21. November 2007

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Sonne hält jungDas hatte man bisher immer anders vernommen: Frauen, die mehr Zeit an der Sonne verbringen, bleiben – biologisch gesehen – jünger und gesünder. Der Grund: das „Sonnenschein-Vitamin“ D3, das zu etwa 90% im Körper selbst durch die UV-Strahlen der Sonne (oder im Solarium) in der Haut gebildet wird, führt zur Bildung von längeren Telomeren der Leukozyten , was wiederum ein Zeichen für langsamere Alterung ist. (Telomere sind die einzelnen Stränge am Ende der Chromosomen. Die Länge der Telomere nimmt mit dem Alter ab und weist auf Erkrankungen des Herzens und chronische Entzündungen hin)

Frauen mit einem hohen Vitamin D3-Spiegel im Blut könnten bis zu fünf Jahre älter werden als ihre Geschlechtsgenossinnen mit einem Vitamin D-Defizit. So das Ergebnis einer Studie mit 2.160 Frauen im Alter von 18- 79 Jahren am renommierten King`s College in London in Zusammenarbeit mit dem Center of Human Development and Aging an der medizinischen Universität von New Jersey, USA.

Der Leiter der Forschungsgruppe, Prof. Brent Richards: „Unsere Ergebnisse sind wirklich aufregend, weil es hier zum ersten Mal gelungen ist nachzuweisen, dass Menschen mit einer höheren Vitamin D-Konzentration im Blut langsamer altern als Menschen mit geringerem Vitamin D-Spiegel“.

Einer der Co-Autoren, Prof. Tim Spector, beeilte sich nach Erscheinen der Studie darauf hinzuweisen, dass diese Erkenntnis nun keineswegs eine Lizenz zum unbegrenzten Sonnengenuß sei. Aber mehr als bisher müsse die Bedeutung der Sonnenstrahlen für die gesunde Entwicklung in den Vordergrund gerückt werden.

Es mag absurd klingen, aber der gleiche Sonnenschein, der möglicherweise das Hautkrebs-Risiko erhöht, kann einen positiven Einfluss auf einen gesunden Alterungsprozess ausüben,“ so Spector.

Quellen: UPI, news.com.au

Studie: J. Brent Richards et al., Higher serum vitamin D concentrations are associated with longer leukocyte telomere length in women, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 86, No. 5, 1420-1425, November 2007

„Sonnenschein-Vitamin“ reduziert Darmkrebs-Risiko um 72% 20. November 2007

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Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D – 25(OH)D Serum im Blut von mindestens 80 nmol/L – reduziert die Gefahr, an Darmkrebs zu sterben um erstaunliche 72%. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt US-Forscher aus Maryland bei der Auswertung von 16.818 Patienten-Daten aus dem Third National Health and Nutrition Examination Survey (1988-2000).

Die Studie, die online soeben vorab im Journal of the National Cancer Institute veröffentlicht wurde, untersuchte alle Krebs-Todesfälle, insgesamt 536, aus dieser Patientengruppe und fand für alle übrigen Krebsarten keine vergleichbar spektakuläre Verbindung von Vitamin D und Sterblichkeitsrate. In der Vergangenheit hatten etliche Studien ähnliche Werte bei der Risikominderung durch Vitamin D auch für ein Reihe andere Krebsarten, insbesondere Prostata- und Brustkrebs (einige Studien der jüngsten Zeit hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier), dokumentiert.

Aktuelles Beispiel für ähnliche Ergebnisse zu Vitamin D und Darmkrebs aus europäischen Regionen ist die Studie von Prof. Johan Moan und einem Team am Institute for Cancer Research in Oslo, Norwegen. Danach sind die Überlebenschancen bei der Diagnose Darmkrebs signifikant höher, wenn sie im Sommer oder Herbst erfolgt im Gegensatz zur Diagnose im und unmittelbar nach dem „Vitamin D-Winter“, wenn die „eingelagerten“ Vitamin D-Reserven aufgebraucht oder stark vermindert sind. (Parallele Ergebnisse für Prostata Krebs in Norwegen).

Anders als die Studien aus USA betont Prof. Moan die Bedeutung ausreichender Besonnung – durchaus auch im Solarium – für die Vitamin D-Versorgung und damit für die Krebs-Vorbeugung.

In einem ausführlichen Editorial zur gleichen Ausgabe des Journal of the National Cancer Institute führen die Autoren als Erklärung für diese ungewöhnlichen Unterschiede unter anderen methodischen Schwächen die geringe Fallzahl der Todesfälle durch andere Krebsarten als den vergleichsweise häufigen Darmkrebs in den ausgewerteten Daten der Freedman-Studie an.

Quelle: PubCrawler

Studie:
Freedman et al., Prospective study of serum vitamin and cancer mortality in the United States, Journal of the National Cancer Institute 2007 99(21):1594-1602.
Cindy D. Davis, Johanna T. Dwyer, The „Sunshine Vitamin“: Benefits Beyond Bone?, Journal of the National Cancer Institute 2007 99(21):1563-1565.

Johan Moan et al., Colon Cancer: Prognosis für different latitudes, age groups and seasons in Norway, Journal of Photochemistry and Photobiology, 89, 2007, 148-155 (online vorab veröffentlicht)

Winterferien in südlichen Ländern – für Schweden ein probates Rezept gegen den Vitamin D-Mangel!? 13. November 2007

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Südliche Sonne für Vitamin DSchon in unseren Breiten sinkt der Vitamin D-Spiegel im Blut im sog. „Vitamin D-Winter“ (Okotober bis März) oft weit unter das für die Gesundheit notwendige Maß, da die UV-Strahlen der Sonne in dieser Zeit nicht ausreichen, um die Vitamin D-Bildung über die Haut anzustoßen.

Das gilt mehr noch für die Menschen in Mittelschweden (60. Breitengrad) mit einem noch längeren „Vitamin D-Winter“.

Forscher vom Karolinska Institute, Stockholm, untersuchten jetzt die besten Möglichkeiten, eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D im „Vitamin D-Winter“ zu erreichen. Mit 116 Testpersonen, Frauen im Alter über 61 Jahren, identifizierten die Wissenschaftler als „Mittel der Wahl“:

  • 2-3 Mahlzeiten mit fettem Fisch pro Woche,
  • 300 Gramm mit Vitamin D angereicherte Milch oder Milchprodukte täglich,
  • mit geringerer Wirkung: Vitamin D-Pillen – und mit Abstand am effektivsten:
  • Reisen in die südliche Sonne (!)

Die weit weniger aufwändige Alternative: künstliche Besonnung im Solarium mit vergleichbarer Wirkung, wurde leider in die Studie erst garnicht einbezogen.

Quelle: PubMed

Studie: A. Burgaz et al., Associations of diet, supplement use, and ultraviolet B radiation exposure with vitamin D status in Swedish women during winter, American Journal of Clinical Nutrition, November 2007 ; 86(5):1399-1404

Foto: Flickr/Aikira

Mit dem „Sonnenschein-Vitamin“ lebt man besser – und länger (2) 13. November 2007

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Vitamin D-Mangel verkürzt erheblich die Lebenszeit quer durch alle Bevölkerungsschichten, Altergruppen und Krankheiten. Mit diesem Ergebnis einer epidemologischen Studie an der bekannten Johns Hopkins University, Baltimore, USA, wird einmal mehr bestätigt, was auch für Europa in einer umfassenden Studie erst kürzlich festgestellt wurde: Eine ausreichende Versorgung mit dem „Sonnenschein-Vitamin“ durch natürliche und künstliche Besonnung und/oder Nahrungsergänzung mindert das Risiko um bis zu 22%, an Krankheiten wie – in diesem Fall – Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben.

Die Forschungsgruppe um Erin D Michos hatte zuvor als die wesentlichen Risiko-Faktoren für einen Vitamin D-Mangel: höheres Alter, weibliches Geschlecht, dunkle Haut, Rauchen, Diabetes und Übergewicht identifiziert.

Die Studie untersuchte die Daten von mehr als 12.000 Erwachsenen aus dem „Third National Health and Nutrition Examination Survey„.

Quelle: ScienceDirect

Studie: Erin D Michos et al., 25-OH Vitamin D Deficiency and the Risk of All-Cause Mortality in the General Population: Results from the Third National Health and Nutrition Examination Survey Linked Mortality Data, Circulation, 2007;116:II_826