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Mehr Sonne! Australische Wissenschaftler drängen auf veränderte Richtlinien 24. November 2007

Posted by lbmedien in Forschung, Sonnen-News, Sonnenschein-Vitamin, Vitamin D-Mangel, Vitamin D-Winter.
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Im „Vitamin D-Winter“ leiden auch die Menschen im fernen Australien mehrheitlich unter akutem Vitamin D-Mangel. Mit dieser Warnung wandte sich eine Forschergruppe um Dr. Ingrid van der Mei in Tasmanien an die australische Öffentlichkeit.

Wir haben drei Kommunen auf unterschiedlichen Breitengraden untersucht und fanden heraus, dass selbst im typischerweise sehr sonnigen Queenland im Winter und Frühjahr mehr als 40 Prozent der Bevölkerung unter Vitamin D-Mangel litt„, so Dr. van der Mei. Als Grund nannte sie neben falscher Ernährung vor allem unzureichende Sonnenexposition.

Die derzeitig gültigen Richtlinien für den Aufenthalt an der Sonne sind nicht geeignet, Vitamin D-Mangel völlig zu verhindern. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass diese Richtlinien geändert werden sollten...“.

Die Canadian Cancer Society hatte bereits vor einiger Zeit ihre Empfehlungen entsprechend geändert und die „Schwester-Organisation“ American Cancer Society, die noch immer zögert, aufgefordert, eine umfassende klinische Studie mit zu veranlassen, um jeden Zweifel zu beseitigen.

Dass auch die US-Krebsgesellschaft in Kürze reagieren wird zeigt ein Statement vor wenigen Tagen: „Nahrungsergänzung und vernünftiger Aufenthalt an der Sonne sind die empfohlenen Methoden für die ausreichende Vitamin D-Versorgung.“

Deutsche Gesundheitsorganisationen wie die Deutsche Krebshilfe oder der Dermatologenverband weigern sich nach wie vor beharrlich, die internationale Forschung – nicht nur die inzwischen hunderte epidemologischer sondern auch die fallkontrollierten Studien auf der Basis von Zufallsauswahl – zur Kenntnis zu nehmen, um ihre jahrelange Polemik gegen Sonne und Solarium nicht zu diskreditieren. Dass aufgrund dieser Haltung unter Umständen tausende von Krebstoten in Kauf genommen werden, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Quelle: ScienceAlert

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