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Das Buch im Buch – Die Diskussion um staatliche Regulierung der Solarien hat begonnen 10. März 2008

Posted by lbmedien in Sonnen-News.
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US-Gesetzgebung SolarienDer Gesetzgebungsprozess um die Regulierung von Solarien und Solariennutzung begann gleich mit einer Innovation. Schon der Referentenentwurf – noch nicht einmal zwischen den Ressorts abgestimmt – konnte im Internet besichtigt und heruntergeladen werden.

Allerdings, für die Solarien allein hätte man dieses Experiment in Transparenz sicher nicht gewagt. Die Regelungen für die Sonnenbänke sind ein kleiner Teil der umfassenden Umweltgesetzgebung in einem sogenannten „Umweltgesetzbuch“ (Umweltgesetzbuch, IV. Buch: Nichtionisierende Strahlung), das nach Vorstellung der Bundesregierung noch in diesem Jahr verabschiedet und ab Anfang 2009 gelten soll.

Die Diskussion um das Gesetz und die darauf basierendenGesetzliche Regelungen Solarium USA Verordnungen hat begonnen. Da ist ein Blick nicht nur über den Tellerrand sondern auch über den Großen Teich nach USA nützlich. Hier ist in den letzten Jahren und Monaten in vielen der 50 Staaten eine Fülle von sehr unterschiedlichen Gesetzen erlassen worden – oder befinden sich noch im Gesetzgebungsprozess.

Wie auch in Deutschland spielt dabei die Frage nach der Altersregelung eine wichtige Rolle. Aber auch Beratung, Beschilderung, Bestrahlungsstärken, Hygiene etc. werden in einzelnen Fälle geregelt.

Eine sehr handliche Übersicht – gedacht für die Abgeordneten der Parlamente, aber hilfreich für jedermann – findet sich jetzt hier auf den Seiten der „National Conference of State Legislature„.

Quelle: NCSL

Lange Beine ein Hautkrebs-Risiko! 10. März 2008

Posted by lbmedien in Forschung, Hautkrebs, Vitamin D.
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langbein1.jpgAuch wenn die Solarien-Gegner das nicht gern hören: Es gibt sehr viele Ursachen für die Entwicklung eines Melanoms („schwarzer Hautkrebs“) jenseits der UV-Strahlen. Eine eher kurios erscheinende Entdeckung machten jetzt einige Forscher am Queensland Institute of Medical Research, Australien.

Größere Frauen haben ein 30 Prozent höheres Melanom-Risiko als ihre kleineren Geschlechstgenossinnen.

Dramatischer noch fällt der Unterschied aus im Vergleich von schlanken zu dicken Frauen: Schon eine Gewichtszunahme von zwei Kilogramm und mehr erhöht das Hautkrebsrisiko um ca. 50 Prozent. Untersucht wurden knapp 5.000 australische Frauen.

Wir haben diese erhöhten Risiken vor allem bei Frauen unter 50 Jahren gefunden,“ so die Studienleiterin Dr. Catherine Olsen, die bei ihrer Forschung mit Wissenschaftlern aus den USA, Grossbritannien, Kanada and Italien zusammenarbeitete.

Ähnliche Beobachtungen wurden schon früher bei Brust- und Darmkrebs gemacht. Die Wissenschaftler rätseln, was hinter diesem merkwürdigen Phänomen stecken könnte. Vermutet wird, dass Wachstumshormone als Krebsauslöser wirken oder dass bestimmte wachstumsfördernde Bestandteile der Ernährung in der Kindheit und Jugend dafür verantwortlich sind.

Die erhöhte Hautkrebsgefahr bei dickeren Frauen (wie auch bei Männern) konnte in anderen Studien auf den für dicke Menschen typischen Vitamin D-Mangel zurückgefüht werden. Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen bzw. Hormonen und lagert sich im Fettgewebe des Körpers ab.

Quelle: New Zealand Herald

Studie: C.M. Olsen et al., Anthropometric factors and risk of melanoma in women: a pooled analysis. Int J Cancer. 2008 Mar 1;122(5):1100-8.