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Probleme mit dem Präventionsgesetz auch in der Schweiz 27. Juni 2008

Posted by lbmedien in Sonnen-News, Sonnenschein-Vitamin, Vitamin D-Mangel.
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Schweiz PräventionsgesetzDeutschland hat es vorgemacht: Ein umfassendes Gesetz zur gesundheitlichen Vorbeugung (Prävention) befindet sich hier schon seit 2005 auf dem dornenreichen Weg über die politischen Entscheidungshürden.  Ein Ende ist nicht abzusehen. („Der Gesetzentwurf befindet sich in einem Wachkoma-Zustand, das ist mehr als bedauerlich„, hatte der Leiter der Forschungsgruppe Public Health am Berliner Wissenschaftszentrum (WZB), Prof. Rolf Rosenbrock , erst kürzlich auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2008 erklärt).

Die Schweizer Bundesregierung nimmt nun ebenfalls einen Anlauf zu einem Präventionsgesetz – und schon formieren sich die Widerstände auf allen Seiten. So drohte etwa die „Allianz der Wirtschaft für eine massvolle Präventionspolitik“ „kritische Sichtung“ an und – ähnlich wie in Deutschland – sind die Länder/Kantone auf ihren Einfluß bedacht. Und dass das Vorhaben keine Mehrkosten verursachen soll, setzt die Regierung als selbstverständlich voraus.

Ob und inwieweit die mit Abstand kostengünstigtste Vorbeugung gegen viele Leiden, die Sonnenstrahlen und das von ihnen erzeugte Vitamin D, in das geplante Gesetz eingehen wird, bleibt abzuwarten. Bisher scheint beim Bundesamt für Gesundheit nut die „böse“ Sonne bekannt zu sein. Salome von Greyerz vom Bundesgesundheitsamt: „Denkbar wäre etwa die bessere Aufklärung über den Zusammenhang zwischen Sonnenbrand und Hautkrebs„.

Die Aufklärung über das „Sonnenschein-Vitamin“ und über die verheerenden Wirkungen eines verbreiteten Vitamin D-Mangels auf die Gesundheit der Bevölkerung muss offenbar erst noch „denkbar“ gemacht werden.

Quelle: Tagesanzeiger (Schweiz)

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83 Prozent aller Jugendlichen „leisten“ sich einen Sonnenbrand – oder mehrere 27. Juni 2008

Posted by lbmedien in Sonnen-News.
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Jugendliche mit SonnensbrandWährend in Berlin und in den Medien über ein Verbot von Solarium-Nutzung für Jugendliche unter 18 Jahren wortreich diskutiert und reguliert wird, verbrennen sich Jugendliche massenhaft die Haut im Freibad, am Baggersee oder am südlichen Ferienstrand.

Unglaubliche 83 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren hatten in den letzten drei Jahren einen Sonnenbrand, 63 Prozent sogar mehrere. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Beiersdorf zum Sonnenschutzverhalten in Deutschland.

Wenn plötzlich und ohne Vorbereitung eine Überdosis an UV-Strahlen auf die Haut trifft, führt das nicht nur zum schmerzenden Sonnenbrand sondern hat vor allem bei Jugendlichen erhebliche Lanzeitfolgen bis hin möglicherweise zum Hautkrebs.

Eine allmähliche Gewöhnung der Haut an die Sommersonne oder mehr noch: der regelmäßige Genuss der UV-Strahlen in der Natur oder im Solarium hat dagegen eine eher schützende Wirkung. Studien kommen immer wieder zu dem Ergebnis, dass kontinuierliches Sonnen unterhalb der Erythem-Schwelle (erste Hautrötung) zum Beispiel entscheidend dazu beiträgt, eine Krebskrankheit – auch den gefährlichen „schwarzen“ Hautkrebs (Melanom) – zu verhindern oder zu überleben.

Quelle: newsaktuell/Beiersdorf (SUN Care Monitor, telefonische Repräsentativbefragung von 1.000 Personen über 14 Jahren in Deutschland im Auftrag der Beiersdorf AG, Befragungszeitraum 05/2008 )

Foto: Flickr/Byron Bay

Wenn der Rücken schmerzt: Sonnenschein-Vitamin 27. Juni 2008

Posted by lbmedien in Sonnenschein-Vitamin, Vitamin D, Vitamin D-Mangel.
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Sonnenschein-Vitamin D gegen RückenschmerzenMenschen mit chronischen Schmerzen, die oft auf keine klare Ursache zurückzuführen sind, leiden fast immer an Vitamin D-Mangel. Mit ausreichend Sonne oder Vitamin D-Medikamentierung verschwinden die Schmerzen oder werden zumindest gelindert.

Die Vermutung seit langem, dass hier ein Zusammenhang besteht, wird jetzt durch eine Übersichts-Studie in bestätigt.

Der Autor, Stewart B. Leavitt, Herausgeber der „Pain Treatment Topics : „In unserer Aufarbeitung de aktuellen Forschung mit 22 klinischen Untersuchungsreihen mit Schmerzpatienten zeigt, dass vor allem bei chronischen Rückenschmerzen fast immer eine Vitamin D-Defizit vorliegt. Mit der Beseitung des Defizits ist in der Regel der Schmerz verschwunden oder reduziert.“

Quelle: Pain Topics