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Mit ausreichendem Vitamin D-Spiegel den Brustkrebs überleben 8. August 2009

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Die schützende Wirkung des Vitamin D vor dem Brustkrebs und der Einfluss einer optimalen Versorgung mit dem „Sonnenschein-Vitamin“ auf die Chancen, diesen Krebs zu überleben, sind in der wissenschaftlichen Diskussion kaum noch umstritten  – vor allem mit der Entdeckung der Vitamin D-Rezeptoren in den  Brustkrebs-Zellen.

In einer Lanzeitstudie über 12 Jahre mit 513 an Brustkrebs erkrankten Frauen berichtete jetzt ein kanadisches Forscher-Team über seine Untersuchung des Zusammenhangs zwischen einem Vitamin D-Defizit, dem Auftauchen von Metastasen im Körper und der Chance, den Brustkrebs zu überleben.

Nur ein Viertel der Frauen hatte zu Beginn der Studie einen ausreichenden Vitamin D-Spiegel.  Jeweils deutlich mehr als ein Drittel litten unter einem leichten oder erheblichen Vitamin D-Mangel.

In der Gruppe der Frauen mit Vitamin D-Defizit traten im Laufe der Jahre neue Tumore dopplet so häufig auf wie bei den Frauenmit ausreichender Vitamin D-Versorgung. Die Überlebensrate der Frauen mit einem normalen Vitamin D-Spiegel im Blut  lag um 73 Prozent höher als die der Frauen mit einem Vitamin D-Defizit.

Quelle: PubCrawler

Studie:  Pamela J. Goodwin et al.,  Prognostic Effects of 25-Hydroxyvitamin D Levels in Early Breast Cancer, Journal of Clinical Oncology, Vol 27, No 23 (10. August ), 2009: pp. 3757-3763

Mit dem Sonnenschein-Vitamin überlebt man länger (6) – zum Beispiel den Brustkrebs 19. Mai 2009

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Mit der Sonne lebt man länger

Mit der Sonne lebt man länger

Bei Frauen mit einem Vitamin D-Mangel (< 50 nmol/L) haben ein fast doppelt so hohes Risiko, dass bei Ihnen ein erfolgreich behandelter Brustkrebs langfristig zurückkommt, als Frauen mit einem angemessenen (> 72 nmol/L) Vitamin D-Spiegel im Blut. Das Risiko, daran schliesslich zu sterben, ist sogar um fast das Dreifaches höher!

Forscher an der Universität von Toronto, Kanada,  untersuchten die Daten von 512 Frauen, bei denen in den Jahren 1989 bis 1996 in Kanada ein Brustkrebs diagnostiziert wurden.  Rund ein Dutzend Jahre später war bei 116 Frauen der Krebs wieder aufgetreten und 106 Frauen starben daran.

„Damit könnte ein Vitamin D-Defizit auf eine schlechte Heilungsprognose bei Bruskrebs hinweisen“,  fassen die Forscher ihre Untersuchungen zusammen.

Nachtrag 30.05.2009:

Eine weitere Studie an der renommierten Columbia University in New York mit mehr als 2.000 Patientinnen , die Hälfte davon an Brustkrebs erkrankt,  kommt zu dem Ergebnis, dass das Risiko für Frauen, an Brustkrebs zu erkranken umso höher ist, je niedriger der Vitamin D-Spiegel im Blut gemessen wird.

Bei 40 ng/mL – d.h. um mehr als 10 ng/mL höher als der Durchschnitt der Teilnehmerinnen – lag der Risiko-Wert um 44 Prozent niedriger gegenüber den Vitamin D-Werten des Durchschnitts. Die Forscher halten daher eine Serum-Spiegel von 40 ng/mL für die optimale Versorgung zu Brustkrebs-Vorbeugung.

Über ähnliche Ergebnisse von Studie zu anderen Erkrankungen oder generell zur Verbindung von Überlebensraten und Vitamin D haben wir hier, hier, hier, hier und hier berichtet.

Quelle:  HighWire

Studien:
Pamela J. Goodwin et al., Prognostic Effects of 25-Hydroxyvitamin D Levels in Early Breast Cancer, Journal of Clinical Oncology,  vorab online veröffentlicht 18, Mai 2009

Katherine D. Crew et al.,  Association between Plasma 25-Hydroxyvitamin D and Breast Cancer Risk,  Cancer Prevention Research, 10.1158/1940-6207 (online vorab)

Sonnenschein-Vitamin gegen Krebs – eine Meta-Studie 8. Mai 2009

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Der Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Krebsrisiko wird für unterschiedliche Krebsarten sehr unterschiedlich kontrovers diskutiert.

Eine Meta-Studie mit Daten aus 67 Studien bis einschliesslich Januar 2009 kommt zu dem Schluss, dass die beiden wichtigsten Formen von Vitamin D-Rezeptoren, FokI and BsmI,  eindeutig das Risiko von Brust-, Prostata- und Hautkrebs beeinflussen – und augenscheinlich auch alle übrigen Krebsrisiken.

Die Forscher am Europäischen Krebsforschungsinstitut in Mailand hatten sich auf diese beiden Erscheinungsformen von Vitamin D-Rezeptoren –  eine Art „Türhüter“ und „Platzanweiser“ unserer DNA für das im Blut vorhandene Vitamin D-Serum bei seiner Einwirkung auf die hunderte von unterschiedlichen Zellfunktionen im Körper – in der bisherigen Forschung zu Vitamin D und Krebs konzentriert.

Die Ergebnisse bestätigen auch die Wirksamkeit der Vitamin D-Rezeptoren beim Hautkrebs (Melanom).  In anderen Worten: Besonnung, ob natürlich oder künstlich, hat sowohl krebserzeugende als auch krebsverhindernde Wirkung, entscheidend ist die kontrollierte Dosis.

Quelle:  ScienceDaily

Studie: S. Raimondi et al., Review and meta-analysis on Vitamin D Receptor polymorphisms and cancer risk. Carcinogenesis. 2009, 29. April (vorab online)

…und noch eine Bestätigung: Sonnenlicht gegen Brustkrebs 7. Februar 2009

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Wie schon im vorigen Posting noch einmal eine Studie, die eine bedeutende Rolle der Sonne und ihrer UV-Strahlen für die Vorbeugung von Brustkrebs unterstreicht:

Frauen, die sich weniger als 30 Minuten täglich in Freien aufhalten haben ein um 20 Prozent erhöhtes Risiko, an Bruskrebs zu erkranken, im Vergleich zu Frauen mit mehr als zwei Stunden Tätigkeit bei Tageslicht und an der Sonne.

Mit den Daten von 71,662 gesunden Teilnehmerinnen der Women’s Health Initiative Observational Study (WHIOS) aus den Jahren 1993-1998 verfolgten die Forscher aus unterschiedlichen Regionen der USA die Brustkrebs-Diagnosen im Verlauf von knapp neun Folgejahren. Die Zahl der Brustkrebsfälle waren – anders als erwartet –  in den nördlichen Staaten der USA nur geringfügig höher als in den südlichen Staaten. Tatsächlich erwies sich das Nord-Süd-Gefälle nicht als verlässlicher Anhaltspunkt für die Bildung  von, und die Versorgung mit Vitamin D.

Die Frage nach dem Aufenthalt an der Sonne dagegen zeigte sich als ein wichtiger Hinweis auf die unterschiedlichen Risiken einer Brustkrebserkrankung.  Je länger der tägliche Aufenthalt im Freien, desto geringer das Risiko an diesem Krebs zu erkranken.

Quelle: HighWire

Studie:  Amy E. Millen et al., Incident Invasive Breast Cancer, Geographic Location of Residence, and Reported Average Time Spent Outside, Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention, vorab online publiziert, 3. Februar 2009

…und noch ein „Missing Link“: Vitamin D und Brustkrebs 6. Februar 2009

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Obwohl in vielen Studien eine Verbindung von Vitamin D und Brustkrebs nachgewiesen wurde, war auch hier der Zusammenhang unklar und die Debatte wurde sehr kontrovers geführt. Jetzt könnte diese Verbindung und eine Antwort gefunden sein auf die Frage, wie Vitamin D gegen den Brustkrebs wirkt.

Vitamin D3 mobilisiert ein Protein, das den Tumor bekämpft.  “Unsere Ergebnisse belegt einen wichtigen Prozess bei dem das aktive Vitamin D das Wachstum der Krebszellen in der Brust zurückdrängt“, so die Studienleiterin Prof. Sylvia Chistakos von der UMDNJ-New Jersey Medical School, wir haben damit eine Basis für unser Bemühen um eine Brustkrebs-Therapie.

Quelle: ScienceDaily/Newswise

Gleichzeitig in Print erschienen eine ähnliche Studie aus Italien, über die wir bereits berichtet haben:
M. Rossi, J.K. McLaughlin et al., Vitamin D intake and breast cancer risk: a case-control study in Italy, Annals of Oncology. August 2008, online vorab veröffentlicht,
Print: Annals of Oncology 2009 20(2):374-378

Hilft – hilft nicht – hilft – hilft nicht – hilft … Der Streit um Sonne, Vitamin D und Brustkrebs 24. November 2008

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Nachdem in den vergangenen Jahren eine Reihe von Studien renommierter Institute einen deutlichen Zusammenhang von Vitamin D-Mangel und Brustkrebs-Risiko belegt hatten, kommt jetzt eine methodisch sehr solide Studie von Wissenschaftlern unterschiedlicher US-Forschungseinrichtungen zum gegenteiligen Ergebnis.

Die Forscher um Rowan T. Chlebowski von der University of California Los Angeles werteten die Daten der Women’s Health Initiative (WHI) aus, Daten von über 36.000 Frauen, die ursprünglich für ein anderes Forschungsinteresse erhoben worden waren: Der Wirksamkeit von Kalzium- und Vitamin D-Gaben für die Vorbeugung von Knochenbrüchen. Die Hälfte der Frauen hatten täglich 1.000 mg Kalzium und 400 IU (Internationele Einheiten) Vitamin D bekommen, die andere Hälfte, die Kontrollgruppe,  nicht.  Die Frauen waren über 7 Jahre beobachtet worden. Nach dieser Zeit hatten fast ebensoviele Frauen in der Gruppe mit denKalzium und Vitamin D-Gaben einen Brustkrebs entwickelt (528) wie die in der Kontrollgruppe (546).

Das „Aus“ für die Hoffnungen, ein wirkungsvolles Mittel gegen die „Volkskrankeit Brustkrebs“ gefunden zu haben? Sicher nicht!

Schon in früheren Studien, die sich auf diese Daten stützten, war darauf hngewiesen worden, dass die Dosis von 400 IU Vitamin D als Nahrungsergänzung bestenfalls für die Vorbeugung von Rachitis ausreichen könne, niemals aber wirksam genug sei für die Prävention von anderen Erkrankungen, insbesondere Krebs. Im Verlauf der studie hatte sich denn auch gezeigt, dass bei den vergleichsweise gut mit Vitamin D versorgten Studienteilnehmerinnen die 400 IU so gut wie keinen Einfluss hatten auf den Gehalt des Serum Vitamin D3 – 25(OH)D – im Blut .

In der Tat war zu Beginn der Studie im Jahr 1993 noch wenig bekannt über die Gesundheitswirkungen des Vitamin D jenseits der Rachitis-Bekämpfung. Heute gehen die Experten davon aus, dass eine tägliche Gabe von 1.000 – 2.000 IU Vitamin D notwendig ist, um den Serum-Spiegel im Blut anzuheben und die gewünschte Schutzwirkung zu erreichen.

Außerdem hatten viele Frauen in der Kontrollgruppe tatsächlich Vitamin D als Nahrungergänzung gegen drohende Osteoporse erhalten und ein größerer Anteil an schlanken und körperlich besonder fitten Frauen deutete auf mehr köperliche Bewegung im Freien hin – und damit auf die Sonne als Vitamin D-Spender.

Entsprechend vorsichtig fielen denn auch die Schlussfolgerungen der beteiligten Wissenschaftler und der Kommentatoren im gleichen Heft des renommierten Journal of the National Cancer Institute aus. Weitere Untersuchungen auf der Basis neuerer Erkenntnisse seien notwendig.

Im neuen Jahr eröffnet den Reigen von Untersuchungen zu diesem Thema ausgerechnet eine deutsche Studie vom Krebssforschungszentrum Heidelberg, auf die wir in einer früheren Fassung bereits hingewiesen hatten.

Gleichzeitig erscheint eine Metastudie, die wiederum bei der Untersuchung der Rolle der Vitamin D Rezeptoren zu im wesentlichen positiven aber nach wie vor widersprüchlichen Ergebnissen kommt.

(Fast) alle Fragen nach wie vor offen?

Manifest („Call to Action“)  der internationalen Experten

Ein Panel von mehr als 30 der bekanntesten Vitamin D-Forscher sind da anderer Meinung: In diesen Tagen veröffentlichten sie einen dringenden Appell („Call to Action„) vor allem an alle Gesundheitsinstitutionen, eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D zu gewährleisten. Damit seien oft bis zur Hälfte der Krankheits- und Todesfälle bei vielen „Volkskrankheiten“ zu verhindern. Allein in den USA verursache der derzeitige, „epidemische“ Vitamin D-Mangel Kosten von 100-200 Milliarden Dollar für das Gesundheitssystem.

Quelle: ScienceDaily

Studie: Chlebowski RT, Johnson KC, Kooperberg C, Pettinger M, Wactawski-Wende J, et al. Calcium Plus Vitamin D Supplementation and the Risk of Breast Cancer. J Natl Cancer Inst, 2008; 100:1581-1591

Editorial: Speers C, Brown P., Editorial: Breast Cancer Prevention Using Calcium and Vitamin D: A Bright Future? J Natl Cancer Inst, 100:1562-1565

Abbas, S. et al., Plasma 25-hydroxyvitamin D and premenopausal breast cancer risk in a German case-control study. Int J Cancer 2009;124:250-5

James D. McKay et al., Vitamin D Receptor Polymorphisms and Breast Cancer Risk: Results from the National Cancer Institute Breast and Prostate Cancer Cohort Consortium, Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention 18, 297-305, January 1, 2009

Die Unterzeichner des „Vitamin D-Manifests“:
Sunlight, Nutrition and Health Research Center
William B. Grant, Ph.D.
Creighton University
Robert P. Heaney, M.D., Joan M. Lappe, Ph.D., R.N.
Boston University School of Medicine
Michael F. Holick, Ph.D., M.D.
Medical University of South Carolina
Bruce W. Hollis, Ph.D.
Harvard School of Public Health
Edward Giovannucci, M.D., ScD., Walter C. Willett, Dr. P.H., M.D.
University of Toronto, Mt Sinai Hospital
Reinhold Vieth, Ph.D.
University of California Davis

Bruce D. Hammock, Ph.D., Hari A. Reddy, Ph.D., Ray Rodriguez, Ph.D.
University of California Los Angeles
John Adams, M.D., Martin Hewison, Ph.D., H. Phillip Koeffler, M.D, Keith C. Norris, M.D.
University of California Riverside
Mathew Mizwicki, Ph.D., Anthony W. Norman, Ph.D., Laura P. Zanello, Ph.D.
University of California San Diego
Richard L. Gallo, M.D., Ph.D., Cedric F. Garland, Dr. P.H., Frank C. Garland, Ph.D., Edward D. Gorham, Ph.D., Tissa Hata, M.D.
University of California San Francisco
David Gardner, M.S., M.D., Bernard P. Halloran, Ph.D., National Scientists Panel
Atascadero State Hospital
John J. Cannell, M.D.
Council for Responsible Nutrition
John Hathcock, PhD.
Roswell Park Cancer Institute
Candace Johnson, Ph.D., Donald L. Trump, M.D.

„Sonnenschein-Vitamin“ senkt Brustkrebs-Risiko um die Hälfte 12. Oktober 2008

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Frauen mit einem optimalen Vitamin D-Spiegel im Blut senken ihr Brustkrebs-Risiko um mehr als 50 Prozent gegenüber Frauen mit unzureichendem Vitamin D-Spiegel.

Eine Studie am Heidelberger Krebsforschungszentrum, gefördert durch die Deutsche Krebshilfe, legte in diesen Tagen die erste Studie dieser Art vor, die sich ausschliesslich auf Frauen vor der Menopause konzentriert. Mit ca. 880 Teilnehmerinnen untersuchte die Forschergruppe um Dr. Jenny Chang-Claude nicht nur, wie sonst üblich, die Vitamin D-Zufuhr über die Ernährung sondern auch die sehr viel bedeutendere Bildung des Serums im Körper selbst durch Sonneneinstrahlung.

Wie schon bei früheren Studien stellten auch die Heidelberger Forscher fest, dass es so etwas wie eine „Sättigungsgrenze“ für Vitamin D-Serum im Blut zu geben scheint. Dass bedeutet, dass die Einnahme etwa von Nahrungsergänzungsmitteln nach dem Motto: „mehr hilft mehr“, keinen Sinn macht und lediglich die Gefahr einer Vitamin D-Vergiftung heraufbeschwört – eine Gefahr, die bei der Vitamin D-Bildung durch Sonnenstrahlen oder im Solarium nicht besteht.

Erst vor wenigen Wochen hatten wir über mehrere Studien zum Thema Vitamin D und Brustkrebs berichtet.

Quelle: PubCrawler

Studie: Jenny Chang-Claude et al., Plasma 25-hydroxyvitamin D and premenopausal breast cancer risk in a German case-control study, International  Journal of Cancer,  Oktober 2008 (online vorab publiziert)

Bestätigt: Sonnenschein-Vitamin schützt vor Brustkrebs 2. September 2008

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Zwei neue Studien aus Europa und USA bestätigen frühere Untersuchungen zu einer Verbindung von Vitamin D mit reduziertem Brustkrebs-Risiko.

Die italienische Studie ergab ein vermindertes Risiko von über 20 Prozent für das Drittel der Untersuchten mit der höchsten Vitamin D-Aufnahme gegenüber dem untersten Drittel. Die Wirkung stellte sich erst bei einer Vitamin D-Aufnahme über die Nahrung ein von täglich mehr als 143 IU (International Units). Internationale Experten empfehlen inzwischen eine tägliche Vitamin D-Dosis über Sonnen-Bestrahlung, Ernährung und Nahrungsergänzung von 1.000 IU.

Die US-Forschungen, an denen auch der bekannte kanadische Vitamin D-Forscher Reinhold Vieth beteiligt war, widmeten sich spezifischen Formen des Bruskrebses – mit im wesentlichen den gleichen Ergebnissen wie ihre italienischen Kollegen.

Quelle: PubMed

Studien:
M. Rossi, J.K. McLaughlin et al., Vitamin D intake and breast cancer risk: a case-control study in Italy, Annals of Oncology. August 2008, online vorab veröffentlicht,
Print: Annals of Oncology 2009 20(2):374-378

K.M. Blackmore et a., Vitamin D From Dietary Intake and Sunlight Exposure and the Risk of Hormone-Receptor-Defined Breast Cancer, American Journal of Epidemiology, 27. August 2008

Sonne, Vitamin D schützt vor Brustkrebs 2. Juni 2008

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Seit längerer Zeit hatten sich die Hinweise gehäuft, jetzt eine weitere Bestätigung: Ein ausreichender, besser: optimaler Vitamin D (25 OH D) Spiegel im Blut schützt vor Brustkrebs, der häufgsten Krebsart bei Frauen, so das Ergebnis einer Studie an der Universität Toronto, das jetzt auf der Konferenz der American Society of Clinical Oncology vorgestellt wurde.

Mehr als drei Viertel der untersuchten Frauen mit Brustkrebsdiagnose wiesen ein Defizit beim „Sonnenschein-Vitamin“ auf. Im Gegensatz zu Frauen mit normalem oder optimalem Vitamin D-Spiegel vergrößert sich das Risiko von Metastasen bei Vitamin D-Defiziten um 94 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, an diesem Tumor zu sterben, erhöht sich bei Vitamin D-defizitären Frauen um 73 Prozent.

Da Vitamin D ganz überwiegend durch Sonnenstrahlen (UV-B Strahlen) auf der Haut im Körper selbst gebildet wird, ist das Ergebnis dieser Studie ein weiterer Beleg für die These, dass ein „zu wenig“ an Sonne sehr viel gefährlicher für die Gesundheit ist als ein „zu viel“.

Die von der Breast Cancer Research Foundation finanzierte Studie mit 512 Teilnehmerinnen und einem Durchschnittsalter von 50 Jahren verfolgte die Krankheitsverläufe über mehr als 10 Jahre nach der Diagnose.

In dieser Periode starben 26 Prozent der Frauen mit Vitamin D-Defizit an der Krankheit und bei 31 Prozent entwickelten sich Metastasen, aber nur 15 Prozent der Patientinnen mit ausreichender Vitamin D-Versorgung starben und nur bei 17 Prozent kam es zu Metastasen.

Dies ist die erste Studie, die wirklich die Verbindung von Vitmian D-Defiziten mit der Entwicklung nach der Brustkrebs-Diagnose nachweist, “ so die Leiterin der Forschungsgruppe, Pamela Goodwin.

(Auf frühere Studien zu Vitamin D und Brustkrebs aus den letzten Monaten haben wir hier, hier, hier, hier, hier und hier hingewiesen)

Quelle: Bloomberg

Vitamin D – „Zu gut um wahr zu sein!“ 6. Mai 2008

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Stellen Sie sich ein Nahrungsmittel vor, das hilft bei der Vorsorge vor Krebskrankheiten, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tuberkulose, das Knochen stabil macht und vor Autoimmun-Krankheiten wie Multipler Sklerose , rheumatischer Arthritis und Diabetes im Jugendalter schützt.“ So beginnt ein Artikel in der berühmten Washington Post über die Wirkungen des „Sonnenschein-Vitamins“ D.

Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Vertretern der US-Gesundheitsorganisationen wie den National Institutes of Health und dem National Cancer Institute referiert die Zeitung die wichtigsten Effekte einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung und zitiert Studien und internationalen Konferenzen aus jüngster Zeit (die auch in unserem Weblog vorgestellt wurden – ein Beispiel) bei denen vor allem die erstaunlichen Effekte des Vitamins – das eigentlich ein Hormon ist – bei der Bekämpfung von Brust- Darm-, Prostata- und Lungen-Krebs vorgestellt wurden – neben der zentralen Rolle für die Knochenbildung und -stabilität in allen Altersgruppen.

20 Minuten Sonnenstrahlen oder 400 Glas Milch?

Der einfachste Weg zum Vitamin D, so meint auch die Washington Post, ist der Aufenthalte an der Sonne (oder auf der Sonnenbank). Nur 20 Minuten an der Sommer-Sonne ohne Sonnencreme „produziert“ 20.000 IU (Internationale Einheiten) Vitamin D. Das Entspricht etwa 400 Gläsern mit Milch.

Und während eine zu hohe Dosis des Vitamins in Pillenform zu Vergiftungen führen könne, sei das bei der UV-Bestrahlung nicht möglich.

Quelle: Washington Post