jump to navigation

Mehr Sonne für Ältere! (1) 20. Mai 2009

Posted by lbmedien in Diabetes, Sonnen-News, Vitamin D-Mangel.
Tags:
5 comments
Sonnenschein-Vitamin gegen metabolisches Syndrom. Foto: fotolia

Sonnenschein-Vitamin gegen metabolisches Syndrom. Foto: fotolia

Die Haut älterer Menschen hat es schwerer, die UV-Strahlen der Sonne und des Solariums für die Vitamin D-Synthese in der Haut zu nutzen. Gleichzeitig aber halten sich die Menschen, je älter desto weniger an der Sonne auf.

Mehr Sonne aber könnte gerade bei älteren Menschen das Risiko verringern, an Herzerkrankungen oder Diabetes zu erkranken oder an einer Kombination verschiedener Krankheiten, einem sogenannten metabolischen Syndrom.

Eine Forschergruppe unter Leitung von Dr. Oscar Franco an der Warwick Medical School, England, in Kooperation mit der Chinese Academy of Sciences, Shanghai, untersuchten mehr als 3.000 Bewohner von Peking und Schanghai im Alter von 50 bis 70 Jahren und fanden bei 94 Prozent von ihnen eine Unterversorgung mit dem Sonnenschein-Vitamin D3.

Knapp die Hälfte der Untersuchten litten unter einem metabolischen Syndrom – je niedriger die Vitamin D-Werte waren, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines metabolischen Syndroms und Diabetes.

Dr. Oscar Franco: „Vitamin D-Mangel ist inzwischen eine weltweite Sorge und das metabolische Syndrom artet zu einer globalen Epidemie aus,“  und fügt hinzu: „Weil die Vitamin D-Synthese in der Haut abnimmt wenn wir älter werden, sollten wir mehr Zeit im Freien verbringen, um die Vitamin D-Werte zu bessern.“

Die eingeschränkte Beweglichkeit vieler älterer Menschen aber verhindert den regelmäßigen Gang an die Sonne.  Der Vorschlag, möglichst allen Älteren den Zugang zu einer Sonnenbank mit ausreichendem Anteil an UV-B im Strahlenspektrum zu ermöglichen, scheint bisher noch in keinem Therapie- und Präventions-Plan eine Rolle zu spielen.

Quelle: ScienceDaily

Studie: L. Lu et al., Plasma 25-hydroxyvitamin D Concentration and Metabolic Syndrome among Middle-aged and Elderly Chinese. Diabetes Care, vorab online 14. April 2009

Werbeanzeigen

Mangel an Sonnenschein-Vitamin bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes 1 10. Februar 2009

Posted by lbmedien in Diabetes, Forschung, Sonnenschein-Vitamin.
add a comment

75 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Diabetes 1 leiden unter einem Mangel an Vitamin D.
Da ist das Ergebnis einer Studie mit 130 Jugendlichen am Joslin Diabetes Center der Harvard Universität in Boston, USA.

Darüber hinaus warnen die Forscher davor, dass der ohnehin durch die Krankheit belastete Knochenstoffwechsel bei anhaltendem Vitamin D-Defizit zu Knochenbrüchen und Osteoporse führen könnte.

Quelle: PubCrawler

Studie:  B.M. Svoren et al., Significant vitamin D deficiency in youth with type 1 diabetes mellitus, Journal of Pediatrics, Jan 2009;154(1):132-4

„Sonnenschein-Vitamin“ schützt vor Diabetes 9. Oktober 2008

Posted by lbmedien in Diabetes, Forschung, UV-Strahlen, Vitamin D-Mangel.
Tags: , ,
1 comment so far
Sinkender Vitamin D-Spiegel, steigendes Diabetes-Risiko im Vitamin D-Winter

Sinkender Vitamin D-Spiegel, steigendes Diabetes-Risiko im Vitamin D-Winter

Vitamin D-Mangel führt zu zu einem deutlich erhöhten Risiko, an der Volkskrankheit Diabetes zu erkranken. Gleich mehrere, in den letzten Wochen erschienene Studien bestätigen diese seit längerem gehegte Vermutung.

Vor Beginn des „Vitamin D-Winters“ (in unseren Breiten zwischen Ende Oktober und März) bekommen diese Studien eine durchaus aktuelle Bedeutung: Im Winter, wenn die Sonne nicht mehr in der Lage ist, die Vitamin D-Synthese in der Haut anzustoßen, steigt der Anteil der Menschen mit einem deutlichen Vitamin D-Defizit in Deutschland drastisch an – in einigen Bevölkerungsgrupen auf über 80 Prozent (s. die RKI-Studie dazu).

Vitamin D-Mangel bremst die Insulin-Versorgung und senkt die Glukose-Toleranz.

Finnische Forscher von National Public Health Institute in Helsinki beobachteten 1.400 Frauen und Männer über einen Zeitraum von 22 Jahren.  In dieser Zeit entwickelten 412 Teilnehmer der Studie eine Diabetes 2. Bei einem Vergleich der Vitamin D-Spiegel zwischen den Erkrankten und den gesunden Gruppen stellte sich heraus, dass die Männer mit zu niedrigem Vitamin D-Spiegel im Blut ein um volle 72 Prozent erhöhtes Diabetes-Risiko aufwiesen gegenüber den Männern in der ausreichend mit Vitamin D versorgten Gruppe.

Bei Frauen war das Ergebnis weit weniger dramatisch.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine repräsentative britische Studie mit 524 Teilnehmern zwischen 40 und 69 Jahren über eine Zeitspanne von 10 Jahren.

Vitamin D-Defizite und Sonnenmangel in früher Kindheit können zu Diabetes 1 – oft auch noch in späteren Jahren – führen. Diese in mehreren Untersuchungen der letzten Jahre nahegelegte Vermutung wird in diesen Tagen durch eine Studie aus dem arabischen Raum (Qatar) bestätigt.  Erstaunlich daran ist die Feststellung, dass in einem so sonnenreichen Land ein weit verbreiteter Sonnen- und Vitamin D-Mangel bei Kindern diagnostiziert wurde.

Diesen Zusammenhang von Sonnen-Mangel (UVB-Strahlung), daraus folgendem Vitamin D-Mangel und Diabetes 1 belegt eine epidemologische Kinderstudie von der University of California San Diego, über die wir bereits früher berichtet haben.

Die Behandlung von Diabetes mit allen Folgen kostet das deutsche Gesundheitssystem derzeit etwa 60 Milliarden Euro. Experten rechnen mit einem steilen Anstieg der Kosten. Prävention durch ausreichend „Sonnenschein-Vitamin“ ist kostenlos.

Quellen: Reuters Health,  Science Daily

Studien:
N.G. Forouhi et al., Baseline serum 25-hydroxy vitamin d is predictive of future glycemic status and insulin resistance: the Medical Research Council Ely Prospective Study 1990-2000,  Diabetes. 2008 Oct;57(10):2619-25.

Paul Knekt et al., Serum Vitamin D and Subsequent Occurrence of Type 2 Diabetes, Epidemiology. 19(5):666-671

A.Bener et al., High prevalence of vitamin D deficiency in type 1 diabetes mellitus and healthy children. Acta Diabetologica, 10. Okober 2008 (online vorab)

Vitamin D – „Zu gut um wahr zu sein!“ 6. Mai 2008

Posted by lbmedien in Brustkrebs, Darmkrebs, Diabetes, Krebsgesellschaft, Prostata-Krebs, Sonnen-News, Sonnenschein-Vitamin, Sonnenstrahlen.
Tags: , , ,
add a comment


Stellen Sie sich ein Nahrungsmittel vor, das hilft bei der Vorsorge vor Krebskrankheiten, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tuberkulose, das Knochen stabil macht und vor Autoimmun-Krankheiten wie Multipler Sklerose , rheumatischer Arthritis und Diabetes im Jugendalter schützt.“ So beginnt ein Artikel in der berühmten Washington Post über die Wirkungen des „Sonnenschein-Vitamins“ D.

Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Vertretern der US-Gesundheitsorganisationen wie den National Institutes of Health und dem National Cancer Institute referiert die Zeitung die wichtigsten Effekte einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung und zitiert Studien und internationalen Konferenzen aus jüngster Zeit (die auch in unserem Weblog vorgestellt wurden – ein Beispiel) bei denen vor allem die erstaunlichen Effekte des Vitamins – das eigentlich ein Hormon ist – bei der Bekämpfung von Brust- Darm-, Prostata- und Lungen-Krebs vorgestellt wurden – neben der zentralen Rolle für die Knochenbildung und -stabilität in allen Altersgruppen.

20 Minuten Sonnenstrahlen oder 400 Glas Milch?

Der einfachste Weg zum Vitamin D, so meint auch die Washington Post, ist der Aufenthalte an der Sonne (oder auf der Sonnenbank). Nur 20 Minuten an der Sommer-Sonne ohne Sonnencreme „produziert“ 20.000 IU (Internationale Einheiten) Vitamin D. Das Entspricht etwa 400 Gläsern mit Milch.

Und während eine zu hohe Dosis des Vitamins in Pillenform zu Vergiftungen führen könne, sei das bei der UV-Bestrahlung nicht möglich.

Quelle: Washington Post

Sonnenschein-Vitamin gegen Diabetes in der Schwangerschaft 9. Juli 2007

Posted by lbmedien in Diabetes, Forschung, Schwangerschaft, Sonnen-News, Sonnenschein-Vitamin, Vitamin D-Mangel.
3 comments

Mehr als 70% der schwangeren Frauen mit Diabetes leiden unter einem Mangel an Vitamin D (25-hydroxyvitamin D), so das Ergebnis einer Studie am Medizinischen Institut der Universität Teheran mit 741 Frauen aus fünf verschiedenen Klinken des Landes.

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Insulin-Ausschüttung im Körper. Sein Mangel kann zu gravierenden gesundheitlichen Schäden bei Mutter und Kind führen.

Die Bedeutung des „Sonnenschein-Vitamins“ besonders in der Schwangerschaft wird von einer Reihe von Studien der letzten Jahre unterstrichen. Über eingie hatten wir berichtet (hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) .

Quelle: ScieneDirect

Studie: Z. Maghbooli et al., Correlation between vitamin D(3) deficiency and insulin resistance in pregnancy. Diabetes Metab Res Rev. 2. Juli 200. vorab online