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Hautkrebs eher durch Gene als durch Sonnenbrand? 25. März 2009

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Aussagen von interessierter Seite, dass der Hautkrebs, und vor allem der „schwarze“ Hautkrebs (Melanom), zu 90 oder gar 95 Prozent auf das Konto der Sonnenstrahlen gehe, war immer schon eher abwegig und gehörte zum Repertoire der Angst-Kampagnen gegen Sonne und Solarien.  Vor allem Muttermale und Hautkrebs in der Familie zählten auch bisher schon neben Sonnenbränden vor allem in jungen Jahren zu den wichtigsten bekannten Risikofaktoren.

Jetzt entdeckten Forscher an der New York University einen Zusammenhang zwischen einer bestimmten Anordnung von Erbfaktoren, dem Östrogenspiegel von Frauen und dem Hautkrebsrisiko. Die Studie wird Anfang April  in der Fachzeitschrift Clinical Cancer Research veröffentlicht.

Die New Yorker Wissenschaftler um Prof. David Polsky untersuchten 227 Melanompatienten in den Jahren 2002 bis 2006 und fanden bei Frauen unter 50 Jahren eine Genvariante,  MDM2,  die für ein  fast  um das Vierfache erhöhtes Melanom-Risiko verantwortlich zu sein scheint. Dieses Gen wird offensichtlich durch das Andocken von  Östrogenen aktiviert und liefert damit eine plausible Erklärung dafür, dass bei Frauen vor der Menopause deutlich mehr Melanome auftreten als bei Männern. Im späteren Alter gleichen sich beide Geschlechter dann an.

Wenn sich unsere Daten bestätigen, ist das Gen wesentlich gefährlicher als eine Reihe anderer klinischer Risikofaktoren, die wir bisher kennen,  wie etwa schwere Sonnenbrände, Leberflecken oder Hautkrebs in der Familie,“ so Prof. Polsky gegenüber der Presseagentur Newswise.

Die Forscher hoffen mit Ihren Ergebnissen in Zukunft Frauen frühzeitig identifizieren zu können, die ein besonders hohes Hautkrebs-Risiko tragen.

Quelle: Newswise

Studie: David Polsky et al., Association of MDM2 SNP309, Age of Onset, and Gender in Cutaneous Melanoma, Clinical Cancer Research 15, 2573, April 1, 2009

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Am Strand brennen alle Sicherungen durch! – Im „Geprüften Sonnenstudio“ sind sie eingebaut 20. November 2008

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sonnenbrand-karikaturZwei einigermaßen haarsträubende aktuelle Meldungen lassen dieser Tage wieder ahnen, wo die Probleme mit Bräunungs-Freaks wirklich liegen – und das zu einem Zeitpunkt, da mal wieder Solariengegner ihre Pferde satteln zum nächsten Kreuzzug gegen die Sonnenbank.

Am Sonnenstrand von Honolulu, Hawaii, beobachteten Wissenschaftler vom Cancer Research Center of Hawaii 90 Sonnensucher beiderlei Geschlechts und befragten sie nach ihren Gründen und Motiven für ihr Verhalten am Strand, ihr Wissen über UV-Strahlen und Sonnenschutz jeweils vor und nach dem Strandbesuch.

Die Ergebnisse liessen die Forscher in der Sonne Hawaiis erbleichen:

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in der Sonne (die Zeit im Schatten und vollständig bekleidet wurde abgezogen) lag bei drei Stunden. Bei der Intensität der südlichen Sonne entsprach das der fünffachen (5x) Dosis, die bei ungeschützter weisser Haut ein Erythem (Hautrötung) verursacht.

Unglaubliche 40 Prozent der Probanden hatten sich erst kürzlich – innerhalb der vorangegangenen 48 Studen – einen Sonnenbrand zugezogen und zeigten sich wild entschlossen, das auch künftig zu tun, wenn es denn dem knackig-braunen Hautton dienen sollte. Und tatsächlich hatten sich 44 Prozent der derart Verbrannten am Tag der Untersuchung wieder einen Sonnenbrand geholt. Fast ein Viertel der Befragten hatte sich zusätzlich noch in den vergangenen 30 Tagen auf eine Sonnenbank gelegt.

Der schwarze Markt mit der Bräune

Die zweite, nicht weniger frappierende Meldung, hatte sich auch in diesem Weblog schon wiedergefunden: Die auf seine Nebenwirkungen noch nicht abschließend untersuchte, nur für einen engen Indikationsbereich (schwere Formen der Lichtdermatose) gedachte Bräunungs-Droge „Melanotan“ wird massenhaft und ohne große Behinderungen – einige Dutzend Abmahnungen – im Internet gehandelt und die Nachfrage nach der Bräune aus der Spritze (oder dem Implantat) explodiert. In Frauenzeitschriften wird das Verfahren als „ungefährliche“ Alternative zu Sonne und Solarium gepriesen, sozusagen als Fortsetzung der Empfehlungen einiger Dermatologen und ihrer Organisationen für die Bräune aus der Kosmetik-Industrie.

Dabei wird in Kauf genommen, dass Melanotan, wie jede sehr dunkle Hautpigmentierung, die Bildung von Vitamin D über die Haut be- oder sogar verhindert und dass die kosmetische Bräune – anders als die „echte“ – den Sonnenbrand nicht verhindert und dem Hautkrebs Vorschub leistet durch die Illusion von Sonnenschutz.

Unkontrollierte Verbrennungen am tropischen Strand (oder am Baggersee), unvorhersehbare Nebenwirkungen von Drogen und Kosmetika und die Verstärkung eines ohnehin schon epidemischen Vitamin D-Defizits mit den inzwischen bekannten desaströsen Gesundheitsfolgen sind den Zeloten unter den Besonnungsgegnern allemal weniger wichtig als der Kampf gegen ein kontrolliertes, moderates und entspanntes Sonnen (zumindest in „Geprüften Sonnenstudios“) in der Kombination von sanftem Bräunen und biopositiven Wirkungen der UV-Strahlen – weit unter der Sonnenbrand-Grenze.

Quelle: ScienceDaily

Studie: David L. O’Riordan et al,  A Day at the Beach While on Tropical Vacation -Sun Protection Practices in a High-Risk Setting for UV Radiation Exposure, Arch Dermatol. 2008;144[11]:1449-1455 (PDF kostenlos)

Der Deutschen häufigstes Urlaubsleid: Der Sonnenbrand 13. August 2008

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Sonne genießen - sanft vorgebräunt

Sonne genießen - sanft vorgebräunt

44 Prozent (der deutschen Urlauber) litten schon unter den Folgen eines zu intensiven Sonnenbades.“ Deutschlands meistgelesene Tageszeitung fasst auf ihrer Website (bild.de) mit diesen Worten eine aktuelle Umfrage zusammen, die von Forsa im Auftrag der DAK und der Zeitschrift Healthy Living gegen Ende der diesjährigen Sommerferien erhoben wurde.

Die Hitliste der deutschen Urlaubsleiden laut Forsa und bild.de:
Sonnenbrand (44%), Schnupfen oder Erkältung (38%), Magen-Darm-Erkrankungen (30%) etc.

In den Sommerferien scheinen die Deutschen Jahr für Jahr die Mahnungen von Gesundheitsberatern und Ärzten vor den Spätfolgen des Sonnenbrands ebenso auszublenden wie die schmerzhaften Erfahrungen vom jeweiligen Vorjahr. (Über frühere Umfragen mit ähnlichen und schlimmeren Ergebnissen auch in anderen Ländern hatten wir hier, hier, hier, hier und hier berichtet)

Eine gute Gelegenheit für Sonnenstudios mit dem Qualitätssiegel „Geprüftes Sonnenstudio“ sich als unverzichtbarer Teil der Reiseapotheke zu profilieren.

Verantwortungsvolles Vorbräunen vermeidet den Sonnenbrand!“ Ein Fazit, das gern und oft gegen alle Fakten und wissenschaftlichen Belege von Dermatologen und/in den Medien bestritten wird.
Im Gegenteil: Da sich mit dieser Urlaubsgewohnheit etwa 99,97 Prozent der schädlichen Sonnenbrände offensichtlich dem „Zugriff“ der Mahner entziehen, wird die Verteufelung der Besonnnung im Solarium – und damit die restlichen 0,03 Prozent Sonnenbrände – um so verbissener verfolgt.

Dabei wird dann übersehen, dass eine langsame Gewöhnung der Haut an die UV-Strahlen der Sonne, vor allem nach einem langen Winter, nicht nur einen Lichtschutzfaktor (LSF) 4 sondern auch die viel zitierte „Lichtschwiele“ aufbaut.

Im „Geprüften Sonnenstudio“ geschieht das „sanft“ und mit der gebotenen Sorgfalt und individueller Anpassung.

Quelle: BILD.de

Sonne, Kinder, Sonnenschutz – Betrübliche Bilanz 4. Juli 2008

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Sonnenschutz für Kinder

Sonnenschutz für Kinder

Nur zwei von 21 Sonnenschutzmitteln für Kinder konnten in einer  Untersuchung des Test-Magazins ÖKO-TEST (Juli-Ausgabe) Bestnoten verbuchen.

Dagegen wurde sechs Marken das schlechteste Testurteil „ungenügend“ attestiert. Der Rest der Sonnenschutzmittel bewegte sich in einem breiten Mittelfeld.

Häufigster Kritikpunkt: Die enthaltenen UV-Filter. Diese Substanzen sollen vor einem Sonnenbrand schützen, aber viele Filterstoffe machen selbst Probleme. So stecken in 16 Mitteln UV-Filter, die in den Verdacht geraten sind, wie Hormone zu wirken (s. auch den Bericht über verbreitet Gifte in Sonnenschutzmitteln).

Ein relativ neues Problem ist die unzureichende Deklaration einiger Produkte. Hier hat die EU kürzlich neue Empfehlungen auf den Weg gebracht, die insbesondere dafür sorgen sollen, dass der Verbraucher etwa die  ausgelobten Lichtschutzfilter besser einordnen kann. Trotzdem schreiben die Produzenten häufig immer noch ihre alten Werbebotschaften auf die
Verpackungen.

Allerdings wiederholt Öko-Test ungeprüft die von Medien und Sonnen-Kritikern gern eingesetzte aber falsche Behauptung, dass Kinder bis zum 18 Lebensjahr bereits 80 Prozent ihrer „Lebens-UV-Dosis“ abbekommen haben. Dass Kinder und Jugendliche heute aufgrund der radikal veränderten Lebensstile nicht mehr sondern weniger Sonne abbekommen als Erwachsene, wird zwar in allen wissenschafltichen Untersuchungen der letzten Jahre nachgewiesen, hat sich in den Medien aber noch nicht herumgesprochen.

Über Probleme mit Sonnenschutzmitteln und dem richtigen Sonnenschutz für Kinder hatten wir bereits hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier berichtet.

Quelle: Öko-Test

Deutsche sind sonnenhungrig und – unvorsichtig! Angst ist keine Hilfe 23. Mai 2008

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Vernünftiger Umgang mit Sonnen- udn UV-Strahlen

Noch hat der Sommer garnicht angefangen, schon hat sich jeder fünfte Deutsche 2008 mindestens einen Sonnenbrand zugezogen.

Eine Umfrage im YouGov Panel Deutschland unter 1.000 Bundesbürgern ab 16 Jahren bestätigt einmal mehr die kuriose Beobachtung (über ähnliche Studien aus verschiedenen Ländern haben wir berichtet: hier, hier, hier, hier und hier), dass die Menschen – auch verursacht durch die Angst-Kampagnen einiger Gesundheitsorganisationen – sich einerseits vor den Sonnenstrahlen fürchten, sich gleichzeitig aber im Umgang mit Sonne und UV-Strahlen eher verwirrt als aufgeklärt zeigen.

Über 70 Prozent der Befragten geben an, sich im Sommer pro Woche mehr als zehn Stunden im Freien aufzuhalten, knapp 20 Prozent sogar mehr als 30 Stunden. Dabei geben aber nur 42 Prozent an, konsequent auf Sonnenschutz zu achten. Gleichzeitig aber sorgen sich nach eigenen Angaben 85 Prozent, dass durch die Sonnenstrahlen Hautkrebs entstehen könnte.

Auch hier wieder zeigt sich, dass Kampagnen zur „Verteufelung“ der Sonne bestenfalls wirkungslos, vermutlich aber eher konterproduktiv sind. Sachliche Aufklärung über die vernünftige Balance und die für physische und sychische Gesundheit richtige Dosis an UV-Strahlen in der Natur oder im Solarium wäre dagegen dringend geboten. Angstmache und halbierte Wahrheiten führen lediglich zu irrationalem Verhalten, wie sich in dieser Untersuchung wieder einmal bestätigt.

Quelle: presseportal

Anti-Ageing mit Tomate? 29. April 2008

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Tomaten gegen Sonnenbrand und als Anti-Ageing-MittelMan nehme: Spaghetti Bolognese für straffe Haut und gegen Sonnenbrand. So oder so ähnlich könnte ein Fazit aus einer neuen Studie lauten, die jetzt von der British Society for Investigative Dermatology veröffentlicht wurde.

Zehn Teilnehmer der Studie bekamen täglich fünf Teelöffel Tomatenpaste in ihr Essen gemischt. Das erstaunliche Ergebnis: Die Haut der Probanden war um 33 Prozent besser vor Sonnenbränden geschützt als die der tomatenlosen Kontrollgruppe und hatte einen deutlich höheren Anteil an sogenannten Prokollagenen in der Haut. Diese Moleküle geben der Haut Struktur und Festigkeit, wirken also auch gegen Falten.

Diese Steigerung der Prokollagen-Bildung könnte sehr wohl den Alterungsprozess der Haut ein Stück weit rückgängig machen,“ so Prof. Lesley Rhodes, Dermatologe und Mitautor der Studie an der Universität Manchester und Newcastle.

Verantwortlich für diese Wirkung der Tomate – insbesondere übrigens in gekochter Form – ist das Antioxydanz Lycopin, ein Carotinoid, das in früheren Studien bereits mit einem verminderten Risiko für Prostata-Krebs in Verbindung gebracht worden war.

Die Forscher warnen allerdings, dass der Tomaten-Konsum kein vollwertiger Ersatz sondern eher eine Ergänzung für Sonnencremes sein könne.

Quelle: BBC-Online

UV-Messung hilft nicht gegen Sonnenbrand 6. Januar 2008

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UV-Wissen und SonnenverhaltenDer Unterschied von „guter Sonne“ und „böser Sonne“ liegt in der Dosis. Zu wenig Sonne (im Freien oder im Solarium) schadet erheblich der körperlichen und psychischen Gesundheit – zu viel Sonne auch.

Mit dem UV-Index, der jederzeit über öffentliche Medien weltweit aktuell abgerufen oder mit kleinen Meßgeräten am Körper direkt gemessen werden kann, sollten alle Menschen in die Lage versetzt werden, die Intensität der UV-Strahlung jederzeit zu kennen und sich damit die optimale „Dosis Sonne“ selbst verordnen zu können. Durch Wissen zur „Sonnen-Gesundheit“, sozusagen.

Diese Hoffnung scheint sich nicht zu erfüllen. Mehr Wissen über UV-Strahlung hier und jetzt führt nicht zu richtigem Verhalten und vernünftiger Nutzung der „guten Sonne“ – eher im Gegenteil!

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung italienischer Wissenschaftler mit 91 Teilnehmern im Alter von 21-23 Jahren. Einer Gruppe wurden UV-Messgeräte zur Verfügung gestellt, der anderen Kontrollgruppe dagegen keinerlei Informationen über den jeweils aktuellen UV-Index.

Zur Überraschung der Wissenschaftler verhielt sich die Gruppe mit den UV-Geräten unvernünftiger als die Kontrollgruppe: Die Teilnehmer in dieser Gruppe hielten sich länger in der Mittagssonne auf, nutzten weniger Sonnenschutzmittel und holten sich sehr viel häufiger einen Sonnenbrand – genau das Verhalten, das durch die UV-Informationen verhindert werden sollte.

Die Forscher vermuten unter anderem, dass sich die Nutzer von UV-Messgeräten unbewusst „auf der sicheren Seite“ wähnten und daher die Intensität der Sonnenstrahlen unterschätzten.

Über ähnlich paradoxe Ergebnisse hatten wir schon früher berichtet im Zusammenhang mit dem Gebrauch von Sonnenschutzmitteln (führt nicht zu weniger und gelegentlich zu mehr Sonnenbränden) und der Wirkung von Sonnenschutz- und Angst-Kampagnen (ändern nicht das – falsche – Verhalten an der Sonne vor allem bei Jugendlichen).

Quelle: Blackwell

Studie: Paolo Carli et al., The Use of Commercially Available Personal UV-meters Does Cause Less Safe Tanning Habits: A Randomized-controlled Trial, Photochemistry and Photobiology, vorab online veröffentlicht.

Mit Brokkoli gegen Sonnenbrand 13. Dezember 2007

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Brokkoli gegen SonnenbrandSo gesund und lebenswichtig ausreichend Sonne auf der Haut ist, so gefährlich sind wiederholte Sonnenbrände mit der Schädigung der DNA und der Gefahr von Hautkrebs.

Ein natürlicher Schutz der Haut mit einer Reduzierung des Sonnenbrand-Risikos um bis zu 78 Prozent ist ein Gemüse: Brokkoli, bzw. die darin enthaltene Substanz Sulforaphan. Das haben US-Wissenschaftler an der Johns Hopkins Universität in einer Studie mit Brokkoli-Extrakten auf der Haut von Menschen und Mäusen herausgefunden.

Verantwortlich dafür ist der Wirkstoff Sulforaphan, der auf der Haut aufgetragen die Produktion spezieller Enzyme in den Zellen stimuliert, die diese vor UV-Schäden bewahren und die Entzündung der Haut beim Sonnenbrand bremst.

Quelle: hautstadt

Studie: Paul Talalay et al., Sulforaphane mobilizes cellular defenses that protect skin against damage by UV radiation, PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences), vorab online veröffentlicht

Ein ausführlicher Kommentar:
Tracy Hampton, Broccoli Extract May Help Reduce UV Skin Damage, JAMA. 2007;298(23):2731

Mehr Wahrheit und Klarheit beim Sonnenschutz 10. Juli 2007

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eincremen-vitd-nationalreviewofmedicine.jpgEin neues System von Kennzeichnungen für Sonnenschutzmittel soll den Verbraucher schon in diesem Sommer vor falschen Behauptungen und gefährlichen Fehleinschätzugen schützen.

Das System, zu dem sich die europäische Kosmetikindustrie freiwillig verpflichtet hat, basiert auf einer Leitlinie der EU-Kommission und soll für klarere Informationen sorgen. Je nach Schutzwirkung ist auf dem Produkt die Kategorie «geringer Schutz», «mittlerer Schutz», «hoher Schutz» oder «sehr hoher Schutz» angegeben.

Außerdem sollte ein neues «UV-A»-Logo zu sehen sein.

Bis spätestens zum Sommer 2008 soll die neue Etikettierung flächdeckend gültig sein.

Ob dieser zweifellose Fortschritt die in letzter Zeit in verschiedenen Studien nachgewiesenen Gefahren einer eher verstärkten als geminderten Hautkrebsgefahr durch falsche Anwendung und falsches Sicherheitsbewusstsein beim Gebrauch von Sonnenschutzmitteln (wir hatten berichtet) deutlich vermindern kann, bleibt abzuwarten.

Foto: National Review of Medicine

Sonnenschutz für Vorgebräunte im Test 2. Juli 2007

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Sonnenschutz mit niedrigem LichtschutzfaktorWer vorgebräunt in den Sommerurlaub geht, kann Sonnenschutzmittel mit niedrigem Lichtschutzfaktor verwenden.

Bereits mit Faktor 10 filtern sie rund 90 Prozent der sonnenbrandauslösenden UV-B Strahlen heraus. Vorteil: Sonnenschutzmittel mit niedrigem Lichtschutzfilter sind meist billiger als die mit hohem.

TEST hat in der Juli-Ausgabe 2007 die Besten identifiziert.13 Lotionen mit Lichtschutzfaktor 8 und 10. Preise zwischen 60 Cent und 18,50 Euro je 100 Milliliter wurden von der Stiftung Warentest getestet.

Quelle: TEST

Foto: djd