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Solariengesetz – regulieren oder ersticken? 13. März 2009

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Kaum war das Umweltgesetzbuch am Widerstand vor allem der CSU gescheitert, schon legte das Bundesumweltministerium ein gesondertes „Solariengesetz“ vor, das praktisch wortgleich dem IV. Buch des Umweltgesetzbuchs formuliert war („Gesetz zur Regelung des Schutzes vor nichtionisierender Strahlung, NISG“). Der Entwurf ist auf der Website des BMU einzusehen.

Wie im gescheiterten Umweltgesetzbuch – IV. Buch – sind alle substantiellen Regelungen, ausser dem Solarienverbot für Jugendliche unter 18 Jahren, späteren Verordnungen vorbehalten.  Aber schon im wenig später tagenden Koalitionsausschuss wurde man sich nicht wirklich über die Eckpunkte, wie etwa das Solarienverbot Jugendlicher, einig. Das sollten die Fraktionen im Bundestag untereinander ausfechten, so hieß es.

Dennoch winkte das Kabinett die Vorlage in seiner Sitzung am 11. März durch. Das Parlament und seine Ausschüsse sind jetzt am Zug. Das müsste nun schon eine Art ICE sein, wenn das Gesetz noch vor Ende der Legislaturperiode am Ziel sein sollte. Ein „Fahrplan“ sieht die Verabschiedung des Gesetzes spätestens im Juli vor:

  • 1. Lesung Bundestag 07.05.2009
  • Erste Lesung Bundesrat 15.05.2009
  • 2. und 3. Lesung -Verabschiedung Bundestag 19.06.2009
  • Verabschiedung Bundesrat 10.07. 2009
  • Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten und Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt

6 Monate nach Unterzeichnung und Veröffentlichung tritt das Gesetz in Kraft – sprich:  Ende 2009/Anfang 2010

Ob und wann die Ausführungsverordnungen dann folgen – und damit die eigentlichen Inhalte – ist offen.

Anders als das Bundesnaturschutzgesetz und das Bundeswassergesetz könnte das „Solariengesetz“ (das Gesetz und die inhaltlich entscheidenden Ausführungsverordnungen) bei seiner Vorgeschichte den Wettlauf mit dem Ende der Legislaturperiode also dennoch verlieren und erst im nächsten Bundestag neu verhandelt werden. Im Interesse der „Planungssicherheit“ für alle Teilnehmer im Besonnungsmarkt wäre das bedauerlich.

zerti-neuFreiwillige gegen staatliche Regelung – wirklich ein Gegensatz?

Eng verbunden mit dem Schicksal des „Solariengesetzes“ ist die weitere Entwicklung des Gütesiegels „Geprüftes Sonnenstudio„.

Hier entwickelte sich ein merkwürdiges Zusammenspiel von Solariengegnern und Teilen der Solarienbranche:  Während das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die zweifellos negativen – wenn auch nicht annähernd im behaupteten Umfang-  Ergebnisse der Kontrollen bei den zertifizierten Studios dankbar zum Anlass nahm, mit der groben Keule die „Geprüften Sonnenstudios“ zu prügeln, um die unbedingte Notwendigkeit eines umfassenden Gesetzes zur Detailregelung des Besonnungsmarktes zu „beweisen“, verfielen Vertreter der Solarienbranche in eine trotzige „dann-eben-nicht“-Haltung und erklärten die Zertifizierung für gescheitert. Eigene Anstrengungen und Initiativen seien da nun nicht mehr nötig und sinnvoll. Wo alle Studios gleich gemacht seien, wäre eine Differenzierung durch Qualität nicht mehr möglich und vor allem nicht mehr wirtschaftlich. Ein Qualitätssiegel hätte damit seinen Sinn verloren.

Denkblockaden lösen!

Nicht zuletzt diese wechselseitige Denk-Blockade scheint mitverantwortlich zu sein für den fatalen Schwebezustand, in dem alle Initiativen und Anstrengungen für eine notwendige Fortentwicklung der Besonnungs-Dienstleistungen zu ersticken drohen.

In Wirklichkeit aber verhindern die „Extremisten“ auf beiden Seiten die nahe liegende und sowohl in anderen Branchen als auch für die Solarienbranche in anderen Ländern längst funktionierende Lösung des Problems im Konsens:
Eine gesetzliche „Basisregelung“, die eine gesunde Grundlage für gleiche Wettbewerbsbedingungen unter den Sonnenstudios, Herstellern und Dienstleistern schafft, aber ausreichend Raum lässt für die kreative Fortentwicklung der Besonnungsleistungen und für Angebote überlegener Qualität zu angemessenen Preisen.

Zum Wohle keineswegs nur der Solarienbranche und der gut geführten Sonnenstudios, sondern viel mehr noch im Interesse des mündigen Verbrauchers, der sehr wohl beurteilen kann, wo er die Wohlfühleffekte der Sonnenbank gekoppelt mit den zahllosen positiven Wirkungen für die physische und psychische Gesundheit im Vertrauen auf ein professionelles und leidenschaftlich interessiertes Studio-Management entspannt genießen kann – und wo eben nicht.

Und wenn ihm dabei ein strikt kontrolliertes, freiwilliges Gütesiegel die Wahl erleichtert, um so besser! Der Bürokraten-Traum von der totalen Regulierung schliesst jeden Qualitäts-Wettbewerb um den kritischen Verbraucher aus und hinterlässt: Gleichgültigkeit! Wer will das schon!

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Europas Frauen haben Stress vor dem Urlaub 20. Januar 2009

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frau-bikini-sonnend1

Vorbgebräunt?

Was macht die typische Europäerin, um sich für den Urlaub vorzubereiten? Die Antwort ist einfach: Das volle Programm! Und das Nachdenken darüber hat mitten im Winter längst begonnen.

Wenn der Bikini angesagt ist,  darf die gezeigte Haut nicht käsig sein und einen Sonnenbrand möchte Frau auch nicht riskieren. Also: Vorbräunen im Sonnenstudio!

Wer nun glaubt, die Frauen aus den nördlichen Ländern seien Europameisterinnen im Vorbräunen, erlebt bei der Umfrage des Reiseportals TripAdvisor mit über 3.210 reisenden Europäerinnen eine Überraschung:

Künstliche Bräune vor dem Urlaub ist ausgerechnet in sonnigen Regionen am stärksten gefragt: 12 % der Spanierinnen und 11 % der Italienerinnen legen sich vor dem Urlaub zum Vorbräunen auf die Sonnenbank, dicht gefolgt allerdings dann von hellhäutigen Engländerinnen und Deutschen.  Schlusslicht sind die Französinnen: Nur 8 % bräunen vor.

Diätstress vor der Urlaubserholung spüren vor allem die Britinnen (23%), die vor der Reise für die Bikinifigur fasten. Die anderen Nationen sehen dem Bikiniauftritt gelassener entgegen:  Nur 15 % der Spanierinnen und 12 % der Französinnen wollen noch ein paar Kilos vor dem Urlaub verlieren. Hier bilden die Deutschen mit 9 % und die Italienerinnen mit 8 % die Nachhut.

Haarschnitt vor dem Reiseantritt ist der Renner! Für überraschende 73 % der Britinnen ist der Frisörtermin fester Bestandteil der Urlaubsvorbereitungen.  Immerhin die Hälfte der spanischen Frauen lässt sich vor der Reise die Frisur stylen, gefolgt von 46 % der Deutschen, 45 % der Französinnen und 44 % der Italienerinnen.

Quelle:  TripAdvisor

Das Sonne-und-Vitamin D-Paradox 9. Dezember 2008

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freioel

Abkehr von der Sonne - Vitamin D-Defizit Foto: freioel

Die Versorgung mit dem lebenswichtigen „Sonnenschein-Vitamin D“ wird immer schlechter. Das hat jetzt – zumindest für die USA – eine Studie des National Center for Health Statistics belegt. Der Grund vor allem:  Weniger Sonne auf der Haut des modernen Menschen mit überwiegend „sonnenarmem“ Lebensstil.

Die Studie vergleicht auf breiter Basis den durchschnittlichen Stand des Vitamin D-Serums im Blut von 18 158 Menschen in den Jahren 1988–1994 mit den zehn Jahre später erhobenen Daten von 20 289 Teilnehmern. Die Werte sanken in diesen 10 Jahren um durchschnittlich 5–20 nmol/L. Auch nach Berücksichtigung von methodischen Unterschieden der Erhebungen blieb eine besorgniserregende Differenz.

Durchaus auch ein „Verdienst“ der rabiaten Kampagnen gegen Sonne und Solarien durch Dermatologenverbände und Kosmetikindustrie. Die Studie weist in einer separaten Untersuchung nach, dass der Sonnenschutz wesentlich zu den Vitamin D-Defiziten beiträgt.

Dagegen haben Studien in jüngster Zeit nachgewiesen, dass diese Kampagnen ihr eigentliches Ziel, die Bekämpfung des Hautkrebs, insbesondere des Melanoms, nicht erreichen, dass Sonnenschutzmittel nicht vor dem Melanom schützen.

Paradoxes Resultat:  Angst-Kampagnen gegen die UV-Strahlen von Sonne und Solarium helfen nicht im Kampf gegen den Krebs sondern unterdrücken einen wichtigen Faktor in der Krebsvorbeugung, das Vitamin D.

In anderen Worten, die Kampagnen erweisen sich als hilflos gegen die „böse“, die krank machende Sonne, als wirkungsvoll aber gegen die „gute“, heilbringende Sonne. Statt den irrationalen, besinnungslosen Sonnenwahn von Millionen Strandurlaubern zu bremsen, verhindern sie erfolgreich die gezielte, dosierte Nutzung der UV-Strahlen beim sanften Sonnen in der kontrollierten Umgebung qualitätsgeprüfter Sonnenstudios für die fast unüberschaubarer Fülle präventiver und heilender Gesundheitswirkungen.

Quelle: PubMed

Studie:  Anne C. Looker et al., Serum 25-hydroxyvitamin D status of the US population: 1988–1994 compared with 2000–2004American Journal of Clinical Nutrition, 2008, 88: 1519

Editorial der Ausgabe: Anthony W Norman,  A vitamin D nutritional cornucopia: new insights concerning the serum 25-hydroxyvitamin D status of the US population, AJCN 2008, 88: 1455-1456.

Sonnenstrahlen gegen das Lymphom 6. Dezember 2008

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Sonnenstrahlen schützen

Sonnenstrahlen schützen (Foto: fvs)

Häufigeres und regelmäßigeres Sonnen scheint das Risiko deutlich zu senken, an Lymphknotenkrebs zu erkranken.

Mit diesem Bericht über eine mehrjährige Studie erregten Forscher von der University of Rochester aus dem US-Staat New York Aufsehen beim laufenden Kongress der American Society of Hematology.

In der Studie hatten die Wissenschaftler von 2005 bis 2007 140 neu mit Lymphom diagnostizierte Patienten und ebenso viele Kontrollpersonen  untersucht auf ihren aktuellen und früheren (5-10 Jahre) Vitamin D-Spiegel und ihr Verhalten im Freien und an der Sonne.

Aufenthalt an der Sonne (Sonnenbaden) und Tätigkeit im Freien in der Vergangenheit reduzierte das Lymphom-Risiko um deutlich mehr als die Hälfte. Beim Vergleich der Vitamin D-Spiegel zwischen den an Lymphom Erkrankten und den Teilnehmern der Kontrollgruppe dagegen zeigte sich kein statistisch relevanter Unterschied. Daraus schliessen die Forscher, dass es eine schützende Wirkung der Sonnenstrahlen vor einer Tumorbildung in den Lympknoten auch ohne den „Umweg“ über das „Sonnenschein-Vitamin“ D3 geben müsste.

Quelle: HighWire

Studie:  Laura M. Calvi et al., Vitamin D, Sun Exposure, and Lymphoma Risk, Blood (ASH Annual Meeting Abstracts) 2008 112: Abstract 1783

Ähnlich allerdings mit einer vermuteten kurzfristigen Schutzwirkung von Vitamin D:
Unhee Lim et al., A prospective investigation of serum 25-hydroxyvitamin D and risk of lymphoid cancers, Internatinal  Journal of Cancer,  September 9, 2008

Sonne macht Männer – und ihre Spermien – munter 29. Oktober 2008

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Sonne macht Spermien munter

Sonne macht Spermien munter

Mann o Mann! Sonne macht Männer nicht nur sexy sondern auch fruchtbar! Gesunde Spermien brauchen das Sonnenschein-Vitamin D3.

Mit dieser Botschaft überrascht das Männer-Journal „Men`s Health“ seine potenzbewusste Leserschaft – just in dem Moment, da die Sonne (im Gegensatz zu den Lesern) ihre Kraft immer mehr verliert und schon bald im „Vitamin D-Winter“ das begehrte Vitamin, besser: Hormon, nicht mehr in der männlichen Haut produzieren kann.  Ein Mangel an Vitamin D aber, so Men`s Health, könne zu Unfruchtbarkeit führen.

Die Zeitschrift beruft sich auf eine australische Studie: „Die Wissenschaftler einer auf Reproduktion spezialisierten Klinik in Sydney zeigten, dass Vitamin-D-Mangel ein wichtiger Faktor bei männlicher Unfruchtbarkeit ist. Von den knapp 800 untersuchten unfruchtbaren Männern wurde bei über einem Drittel ein Vitamin-D-Mangel festgestellt…

Von den 100 unfruchtbaren Teilnehmern an der Studie erlangten 40 ihre Zeugungsfähigkeit zurück, nachdem sie den Bürosessel häufiger mit dem Strand tauschten, das Rauchen aufgaben und sich vernünftiger ernährten. Der Vitamin D-Spiegel im Blut stieg und so auch die Qualität der Spermien.

Der dringende Rat der Forscher, sich täglich um die Mittagszeit mindestens 15 Minuten im Freien aufzuhalten um UV-Strahlen für die Vitamin D-Produktion zu tanken mag auf den Antipoden wirken – dort beginnt der Sommer! Der deutsche Mann aber hat im „Vitamin D-Winter“ keine andere Wahl: Ein- zweimal die Woche ins Sonnenstudio (mit Gütesiegel „Geprüftes Sonnenstudio„) reicht völlig, um den Vitamin D-Hormon-Haushalt zu optimieren.

Eine andere aktuelle Studie, die der Frage mit Hilfe von Reagenzglas und Mikrspkop nachgeht, kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Vitamin D und der Vitamin D-Rezeptor spielen eine entscheidende Rolle bei der Überlebens- und Zeugungsfähigkeit der Spermien.

Quelle: Men`s Health

Studie: S. Aquilaet al., Human sperm anatomy: ultrastructural localization of 1alpha,25-dihydroxyvitamin D receptor and its possible role in the human male gamete., J Anat. 2008 Nov;213(5):555-64.

„Solariengesetz“ in der Anhörung – Verbände zum IV. Buch des Umweltgesetzbuchs 20. Juni 2008

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Umweltgesetzbuch - IV.Buch mit \Im November 2007 hatte die Bundesregierung den 1. Entwurf für ein Umweltgesetzbuch veröffentlicht – gleich auch im Internet – und nach intensiven Diskussionen im März in abgeänderter Fassung vorgestellt.

Zunächst sorgte weniger der Gesetzentwurf selbst als die einseitige Begründung für Konflikte. Das Gesetz selbst enthält nur wenige praktisch relevante Bestimmungen, im wesentlichen lediglich die Altersgrenze von 18 Jahren für die Solarien-Nutzung, und dient vor allem der Ermächtigung der zuständigen politischen Instanzen in Bund und Ländern, Verordnungen mit konkreten Bestimmungen und Regularien zu erlassen.

Am 19. Juni 2008 fand nun im Bundesumweltministerium in Berlin eine Anhörung zum IV. Buch des Umweltgesetzbuchs und damit auch zum „Solariengesetz“ statt. Da zu diesem Zeitpunkt die Verordnungsentwürfe noch nicht vorlagen, blieb die Anhörung eher im „Prinzipiellen“ stecken.

Vor allem die Spitzenverbände der Wirtschaft bestritten, dass das „Solareingesetz“ überhaupt etwas unter dem „Dach“ des Umweltgesetzbuchs zu suchen habe. Auch der scharfe Gegenwind der vorangegangenen Tage mit den Anhörungen zu den übrigen „Büchern“ des Umweltgesetzbuchs lassen ahnen, dass ein „Solariengesetz“ im weiten Mantel einer integrierten Umweltgesetzgebung wenig Chancen hat, den vorgezeichneten Terminplan (s. Bericht vom Photomed-Kongress in Rust) einzuhalten.

Der Photomed-Verband hatte im Vorfeld seine Positionen zu verschiedenen Problemfeldern in Thesen zusammengefasst und mit Beschreibungen wissenschaftlicher Belege ausführlich untermauerte.

Geprüftes SonnenstudioDie Initiative Geprüftes Sonnenstudio, eine Arbeitsgruppe zertifizierter Qualitätsstudios, hatte sich im Vorfeld mit einem Beitrag zur Diskussion an die Öffentlichkeit gewandt:

Ihr Fazit: Staatliche Regulierung ist gut, freiwillige Regulierung (durch Qualitätssiegel und Konsumentenentscheidung) ist besser.

Ihr Argument: Nirgendwo kann eine positive Balance zwischen der „guten“, lebensnotwendigen, gesundheitsspendenden Sonne und der „bösen“, zerstörenden, gesundheitsschädlichen Sonne garantiert werden, außer in einem verantwortungsbewusst betriebenen Studio mit qualifizierter Führung und geschulten Mitarbeitern.

Da dem „Sonnen-Mißbrauch“ am Strand und auf dem Balkon gesetzgeberisch nicht beizukommen sei, konzentriere sich die Aufmerksamkeit auf das vergleichsweise winzige Problem der missbräuchlichen Anwendung von UV-Strahlen durch Sonnenbänke.

Wenn Ende 2008 etwa 15 Prozent aller Sonnenstudios das Gütesiegel „Geprüftes Sonnenstudio“ erworben habe – so die Prognose der zertifizierenden Institutionen – und die Geschwindigkeit der Zertifizierungen anhalte, könne schon bald von einer „flächendeckenden“ Verbreitung zertifizierter Studios gesprochen werden.

Dann aber könne sich der Verbraucher selbst entscheiden, ob er mit garantierter Sicherheit die künstliche Sonne entspannt genießen, Gesundheit tanken, die Haut schonend an die Sommersonne gewöhnen und – sozusagen ganz nebenbei – sich schrittweise die gewünschte Bikini-Bräune zulegen – oder sich ohne Netz und doppeltes Siegel auf eine beliebige Sonnenbank legen wolle.

Quelle: Pressemitteilung der Initiative Geprüftes Sonnenstudio

Hunde, wollt ihre ewig sonnen? 17. Mai 2008

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Solarium für Hunde (und Katzen)Dass Rennpferde regelmäßig auf ins Solarium traben, hat sich ja herumgesprochen und wir haben auch darüber berichtet.

Mit der Wiederentdeckung der Sonnen- und UV-Strahlen als Quelle von Gesundheit und guter Laune durch die Wissenschaft ist jetzt auch das Solarium auf den Hund gekommen. Was dem Menschen recht ist, ist dem besten Freund des Menschen allemal billig:

Das Sonnenstudio für den Hund (und Katzen sind auch zugelassen).

Der populäre Spiegel-Blog „Ehrensenf“ schreibt dazu:

Bevor Sie sich das folgende Produkt zulegen, sollten Sie sich zwei Fragen stellen: 1. Haben Sie einen Hund oder Katze? 2. Muß das wirklich sein? Jetzt gibt es nämlich eine … Sonnenbank für Vierbeiner. Sunspa, so der Name der Sonnenbank, simuliert Sonnenlicht, das durch ein Fenster strahlt. Angeblich soll das beruhigend und entspannend auf die Tiere wirken.

In Abwandlung der liebevollen Anprache des preußischen Grossen Kurfürsten an seine Soldaten („Hund, wollt ihr ewig leben“) könnte es hier heissen: „Hunde wollt ihr ewig sonnen!“

Keine Verbindung zwischen Sonnenbank und Melanom 18. Februar 2008

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Sonnenbank-Nutzung führt nicht zu MelanomDie Höhensonne seligen Angedenkens mag ja eine etwas gefährliche Angelegenheit gewesen sein in den Jahren vor 1980. Das Sonnen auf den modernen Sonnenbänken aber führt nicht zu einem erhöhten Hautkrebsrisiko.

Eine Studie am renommierten Boston University Medical Center mit 1.000 Teilnehmern ergab keinerlei Zusammenhang zwischen dem Auftreten des „Schwarzen Hautkrebs“ und der Nutzung von Sonnenbänken. Auch häufigere oder regelmäßige Nutzung erhöhte das Krebsrisiko nicht.

HöhensonneDagegen konnten bei den Nutzern von Sonnenlampen vor 1980 („Höhensonne“) eine leichte Tendenz zu einem erhöhten Krebsrisiko festgestellt werden.

Damit bestätigen die US-Forscher die Ergebnisse ihrer dänischen Kollegen, die vor einigen Monaten mit einem völlig anderen Forschungsansatz zu dem gleichen Ergebnis gekommen waren: Eine Verbindung von Sonnenbank-Nutzung zu Melanom gibt es nicht!

Quelle: HighWire

Studie: Kerri M Clough-Gorr et al., Exposure to sunlamps, tanning beds, and melanoma risk, Cancer Causes Control, 14. February 2008 (online vorab veröffentlicht).

Sanftes Sonnen – den Trend organisieren 29. Januar 2008

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Geprüftes SonnenstudioWährend alle Welt von den wiederentdeckten Gesundheitswirkungen der Sonne spricht, die Medien fast täglich über das „Sonnenschein-Vitamin„D3 schreiben und selbst die „sonnenskeptischen“ Dermatologen- und Krebsverbände ihre Empfehlungen zugunsten von „mehr Sonne“ ändern, ist der neue Sonnen-Trend bisher an den Sonnenstudios vorbeigegangen. Negative Presse und zum Teil selbstverschuldete Versäumnisse machen der Branche zu schaffen.

Das will jetzt eine Initiative zertifizierter Studios (Gütesiegel „Geprüftes Sonnenstudio„) ändern. Die Branche soll „trendfähig“ und damit „zukunftsfest“ werden – und sich und ihre unbestreitbaren Leistungen in der Öffentlichkeit auch entsprechend darstellen.

Bei der Gründungsversammlung der „Initiative Sanftes Sonnen“ heute im hessischen Seligenstadt (nomen est omen!?) beschlossen Repräsentanten der gesamten Solarienbranche ein ehrgeiziges Programm:

  • Das risikolose und gesunde Sonnen im Solarium soll durch Qualitätsverbesserung und -kontrolle aller Dienstleistungen gesichert und durch verstärkte Anstrengungen zur Qualifizierung der Betreiber und Mitarbeiter gewährleistet werden,
  • und dort, wo durch die Anstrengungen der vergangenen Jahre beides bereits durchsetzt ist – vor allem bei den „Geprüften Sonnenstudios“ – soll die Öffentlichkeit besser über den wichtigen Beitrag informiert werden, den die Solarien für Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen zu leisten imstande sind.

Weite Teile der Bevölkerung – Studien beziffern den Anteil in unseren Breiten auf 50-70% – bewegen sich zu wenig an der Sonne oder, schlimmer noch, konzentrieren ihren Sonnenhunger auf die Ferientage mit oft schmerzhaften und gefährlichen Folgen. Licht- und Vitamin D-Mangel führen zu einer langen Liste von körperlichen und psychischen Störungen.

Anders als im Sonnenstrand oder auf dem Gletscherschnee lässt sich dieser Mangel im Sonnenstudio gezielt, kontrolliert und individuell angepasst beheben – vorausgesetzt das Studio verfügt über die notwendigen Qualitäts- und Qualifikations-Voraussetzungen. Und ein angenehmer Hautton (Turbo-Bräune ist längst out!) ist dabei ebenfalls garantiert.

Als treibende Kraft bei den notwendigen Anpassungen der Branche an diese Anforderungen versteht sich die neu gegründete Initiative Sanftes Sonnen der Qualitäts-Studios (Mitglieder sind ausschliesslich Studios mit dem offiziellen Gütesiegel „Geprüftes Sonnenstudio“ und Studios im Prozess der Zertifizierung. Etliche Hersteller, Händler und Branchen-Dienstleister unterstützen als „Förderer“ diese Initiative).

Spätestens beim Branchen-Kongress am 27. April 2008 im Europapark Rust sollen die konkreten Programme für die Umsetzung dieser Ziele vorgestellt werden.

Hier anmelden:
Aufnahmeantrag (PDF)

Informationen:
Peter Lischka (Sprecher der Initiative)
Hof Güll 5 , 35423 Lich, info@sanftes-sonnen.de

„Wellness-Visionen – Das Sonnenstudio der Zukunft“ 19. Oktober 2007

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Sonnenstudio der ZukunftWellness-Visionen – Das Sonnenstudio der Zukunft“ will ein Wettbewerb unter Design-Studenten zur Solaria 2007 gestalten helfen. Die Sieger wurden heute gewählt: Heinrich Kopp von der Technischen Universität Darmstadt und Pedro Perpetuo von der FernUniversität Hagen für ihr Konzept „sun & stars“ (Klicken Sie bitte auf den nebenstehenden Siegerentwurf für eine Vergrößerung). Die Solaria 2007, vom 01.-03. November in Köln, ist die europäische Leitmesse für die Besonnungsbranche.

Die illustre Jury aus Architekten und Marketing-Experten hatte drei Entwürfe prämiert. Die Aufgabenstellung: eine moderne und elegante Wellness-Umgebung für das Sonnenstudio der Zukunft zu entwerfen.

Das Konzept „sun & stars“ verbindet nach Auffassung der Jury die künstliche Besonnung mit der Kraft der natürlichen Sonne. Solarkollektoren auf dem Dach liefern die nötige Energie für die künstliche Besonnung. Im Inneren wird eine Atmosphäre geschaffen, die an einen mediterranen Strand erinnert: Die Besucher werden von oben mit „offenen“ Systemen besonnt, während auf die Kuppel im 360°-Modus ein Horizont aus Sonne, Strand und Meer projiziert wird. Alle Besucher werden mit einem Ring ausgestattet, der mittels RFID-Technik die jeweiligen persönlichen Daten speichert. Dadurch kann überall automatisch ein individuelles Besonnungsprogramm gestartet werden, das auf die Bedürfnisse des jeweiligen Nutzers – etwa dessen Hauttyp – abgestimmt ist.

Quelle: Kölnmesse