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Nicht nur die Politik, auch die Wissenschaft streitet über die „gute“ und die „böse“ Sonne 26. Juni 2009

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Fast gleichzeitig mit der Verabschiedung des „Solariengesetzes“ debattierten in Düsseldorf mehr als 500  Wissenschaftler aus aller Herren Länder beim Jahreskongress ICP der Photobiologen auch über die schützende und heilende Wirkung von Sonne und Solarien einerseits und die Gefahren übermäßiger UV-Bestrahlung andererseits.

Hier eine Zusammenfassung der Diskussion und drei der Kontrahenten im Interview:

Eine ausführliche Version der Interviews mit Profs.  Michael F. Holick, Boston, und Johan Moan, Oslo, sowie Dr. Rüdiger Greinert, Hamburg, werden wir in den nächsten Tagen hier online stellen.

Vitamin D-Mangel weltweit – der IOF-Report

Gerade rechtzeitig zum Kongress und sozusagen als Kontrapunkt zur laufenden Diskussion über das „Solariengesetz“ veröffentlicht die International Osteoporosis Foundation spektakuläre Daten über einen weltweiten Mangel an Vitamin D in Form einer Review-Studie mit sechs regionalen Einzelstudien.

Die Defizite an „Sonnenschein-Vitamin“ sind sehr unterschiedlich in unterschiedlichen Regionen und sozialen Gruppen. Eine deutliche Unterversorgung aber wurde für alle Regionen festgestellt.

Als Risikofaktoren für Vitmian D-Defizite nennen die Autoren:
Höheres Alter, weibliches Geschlecht, höhere Breitengrade, Winter, dunkle Haut, geringere Sonnenexposition, Ernährungsgewohnheiten und eine Mangel an Nahrungsergänzungen mit Vitamin D, Wohnen in der Stadt und Arbeiten in geschlossenen Räumen sowie gesellschaftliche Normen, die das Vermeiden von Sonne und Besonnung und die Bedeckung der Haut verlangen.

Quelle: IOF-Website (mit Verweisen zu Zusammenfassungen der sechs Regional-Studien)

Studie:  A. Mithal, D.A. Wahl, J-P. Bonjour et al. on behalf of the IOF Committee of Scientific Advisors (CSA) Nutrition Working Group,  Global vitamin D status and determinants of hypovitaminosis D Osteoporosis International (2009) , online vorab publiziert.

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Experten einig: Unterversorgung beim Sonnenschein-Vitamin D 5. April 2009

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Über die Diagnose gab es keine Meinungsverschiedenheiten beim 1. Hohenheimer Ernährungsgespräch, bei der richtigen Reaktion auf den epidemischen Vitamin D-Mangel allerdings schwankten die Diskutanten zwischen Appell und Skepsis.

Prof. Dr. Hans K. Biesalski

Prof. Dr. Hans K. Biesalski

Geladen hatte das Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaften der Universität Hohenheim. Als Gastgeber setzte ihr Direktor, Prof. Hans K. Biesalski, den Ton mit einer Tour d`Horizon der neuesten Forschungen über Vitamin D und seine weitreichenden Gesundheitswirkungen. Vor allem die Älteren, aber auch die Jugendlichen, und da vor allem die Kinder aus „Hartz IV-Elternhäusern“ seien besonders gefährdet. Der moderne Lebensstil mit überwiegenden Tätigkeiten in geschlossenen Räumen, Fehlernährung und Übergewicht verschärften das Problem. Die Deutschen nähmen, laut der jüngsten Verzehrstudie, nur etwa ein Drittel der notwendigen Vitamin D-Menge mit der Nahrung auf.

Die Werte (beim Vitamn D-Spiegel) in der deutschen Bevölkerung sind generell zu gering, vor allem im Winter,“ so Dr. Birte Hintzpeter vom Robert-Koch-Institut in Berlin (Berichte über die RKI-Studie zu Vitamin D in Deutschland hier und hier).

57 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen wiesen einenVitamin-D-Spiegel unter 50 nmol/l auf, als Grenze zur Unterversorgung inzwischen allgemein akzeptiert.  Bei den über 65-jährigen Frauen waren es 75 Prozent. Von den 3- bis 17-jährigen Teilnehmern des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys hatten 62 Prozent der Jungen und 64 Prozent der Mädchen einen Vitamin-D-Spiegel unter 50 nmol/l.

Generelle Empfehlungen aber wollte sie, im Gegensatz zu den Kollegen auf dem Podium (noch) nicht geben, dazu sei es noch zu früh, der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang noch zu unklar. Eine extremer Vitamin D-Mangel (< 12,5nmol/L) sei in Deutschland drüber hinaus eher selten und Mangel bzw. Unterversorgung führe halt nicht zwangsläufig zu Krankheiten.

spitz

Prof. Dr. Jörg Spitz

Ganz anders Prof. Dr. Jörg Spitz von der Gesellschaft für Medizinische Information und Prävention, der mit aktuellen Forschungsergebnissen seine Position untermauerte: Bei den immer wahrscheinlicher werdenden  präventiven und therapeutischen Wirkungen des Vitamin D könne eine verantwortungsvolle Präventionspolitik nicht auf noch die letzte Sicherheit warten.

Vitamin D bewirke eine Unterdrückung des Tumorwachstums und eine Stärkung des Immunsystems, das  schon im Mutterleib geprägt werde. Ein Vitamin D Mangel zu dieser Zeit führe in späteren Jahren zu überschießenden Abwehrreaktionen und vermehrten Allergien.Andererseits rege Vitamin D die Produktion von körpereigenen Antibiotika an zur Abwehr von Tuberkulosebakterien wie auch gegen Grippeviren.
Schliesslich schütze Vitamin D die Nervenzellen vor Erkrankungen.  Ein Mangel werde mit der Entstehung der Multiplen Sklerose (MS), der Schizophrenie, dem Morbus Parkinson und der Depression in Verbindung gebracht.
Vernünftiges Sonnen und Nahrungsergänzung, beides sei daher das Gebot der Stunde.

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Dr. Armin Zittermann

Dem schloss sich Prof. Dr. Armin Zittermann an und forderte Politik, Fachgesellschaften und Ärzte gleichermaßen auf, Handlungskonsequenzen aus den vorliegenden Forschungen zu ziehen und – vor allem gewendet an die Dermatologen – die Einseitigkeit bei der Bekämpfung der UV-Bestrahlung durch Sonne und Solarium aufzugeben und die weit größere Bedeutung der „guten“ Sonne für viele „Volkskrankheiten“ zu berücksichtigen. Negative Folgen der Supplementierung mit Vitamin D sei darüber hinaus nur bei massiven Überdosierungen zu befürchten.

„Sonnenschein-Vitamin“ – der Mangel wird größer 21. März 2009

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In knapp 10 Jahren hat die Versorgung mit dem lebenswichtigen Vitamin D in den USA – trotz Vitamin D-Zusätzen in Nahrungsmitteln wie Milch – um 20 Prozent abgenommen. Inzwischen leiden dort drei von vier Erwachsenen an Vitamin D-Mangel.

Zu diesem Ergebnis kommt eine  Studie an der University of Colorado Denver School of Medicine unter Leitung von Prof. Adit A. Ginde. Die Forscher verglichen den Vitamin D-Spiegel im Blut (25(OH)D) von 18,883 Teilnehmern an der 3. National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES III) von 1988 bis1994 mit dem der 13,369 Teilnehmer von 2001-2004.

Vitamin D, darauf weisen die Autoren besonders hin, wirkt regulierend auf tausende von menschlichen Zellen und ein Vitamin D-Mangel erhöht, ja verdoppelt in vielen Fällen das Risiko für Osteoporose, Infektions- und Autoimmunkrankheiten, Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Krebs und psychische Erkrankungen – und verkürzt das Leben ganz allgemein.

Die von den medizinischen Fachgesellschaften empfohlene Vitamin D-Dosis in Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungen seien nicht annähernd ausreichend.
Daneben ist vor allem die Abnahme der Tätigkeiten im Freien und die Kampagnen gegen das Sonnenbaden ein wichtiger Grund für die Vitamin D-Insuffizienz. Denn der Aufenthalt an der Sonne ist für die Menschen der wichtigste Garant für einen angemessenen Vitamin D-Status,“ so Prof. Glinde.Vitamin D-Ergänzungen im Winter und eine gesteigert, vernünftige Besonnung würde den Vitamin D-Status der Bevölkerung anheben und den Gesundheitszustand der US-Bevölkerung insgesamt verbessern.“

Quelle:  JamaMedia

Studie: A.A. Ginde et al.,  Demographic Differences and Trends of Vitamin D Insufficiency in the US Population, 1988-2004, Archives of  Internal Medicine, April 2009;169[6]:626-632

Mehr Sonne, weniger Hautkrebs – kann das sein? 15. März 2009

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Er hat`s besser: Mehr Sonne, weniger Hautkrebs

Er hat`s besser: Mehr Sonne, weniger Hautkrebs

Gängige Ansichten, die auch als  Basis für die Vorschläge zum „Solariengesetz“ und seinen Ausführungsverordnungen dienen, lassen sich in zwei Punkten zusammenfassen:

  1. Der „schwarze“ Hautkrebs, das Melanom, wird hauptsächlich und immer durch die Bestrahlung der Haut mit UVB-Strahlen (290–320 nm) verursacht.
  2. Dabei spielen die Solarien in jeder Form eine wesentliche, verstärkende Rolle.

Beide Behauptungen sind falsch, wie jetzt eine Meta-Studie der offiziellen US Food and Drug Administration nachweist.

Ohnehin hatte sich als wissenschaftlicher Konsens aus Studien der vergangenen Jahre und Monate herausgebildet, dass nicht etwa die Bestrahlung mit UVB-Strahlen an sich krebsauslösend sind, sondern nur die unvorbereitete, abrupte, oft mit einem Sonnenbrand verbundene Besonnung die Bildung eines Melanoms unter bestimmten Voraussetzungen fördere – die regelmäßige und maßvolle Besonnung dagegen habe  eine eher schützende Wirkung .  (Wir hatten verschiedentlich über diese Studien berichtet).

Die neue Untersuchung der Food and Drug Administration unter Leitung der renommierten Dermatologin und Radiologin Dianne Godar aber kommt darüber hinaus zu bemerkenswerten Ergebnissen:

  1. Die Zahl der Melanom-Neuerkrankungen (in den USA, aber ebenso in allen anderen Ländern mit überwiegend hellhäutiger Bevölkerung) nimmt seit den 40ger Jahren des vorigen Jahrhundert ständig zu. Dabei ändert sich die Steigung der Wachstumskurve über die Jahrzehnte kaum. Mit der Einführung der Sonnenbank und der massenhaften Verbreitung in den 90ger Jahren ist keine zusätzliche Steigerung verbunden.  Der Einfluss der Solarien auf die Hautkrebsrate ist also gleich oder nahe Null. (Im übrigen zeigen sich ähnliche Steigerungen auch in Ländern, in denen Solarien keine oder nur eine geringe Rolle spielen.)
  2. Die Zuwächse bei den Melanom-Erkrankungen treffen nur auf Büroarbeiter und andere Berufe zu, die in geschlossenen Räumen, nicht aber auf Berufe wie Gärtner oder Landwirte, die ständig im Freien ausgeübt werden. Die Studie weist nach, dass regelmäßige UV-B-Bestrahlung die Gefahr einer Melanom-Erkrankung sogar senkt.

Die Autoren führen dieses Phänomen auf die unterschiedliche Versorgung mit Vitamin D3 zurück, das zum weit überwiegenden Teil durch die kontinuiertliche und maßvolle Bestrahlung der Haut mit UVB gebildet wird. Vitamin D3, umgeformt in das Serum Calcitriol (1,25-dihydroxyvitamin D), bremst das Wachstum der Krebszellen und beschleunigt ihren Zelltod.

Tatsächlich ist  der Vitamin D-Spiegel etwa eines durchschnittlichen Büroarbeiters um ein Vielfaches niedriger als der eines Gärtners. Darüber hinaus ist die Vitamin D-Bildung bei diesen gleichmäßig und konstant, während die Büroarbeiter unter der Woche so gut wie keine UVB-Strahlung aufnehmen und kein Vitamin D bilden können. Lediglich am Wochenende und vor allem – mit negativen Konsequenzen – in den Ferien steigt ihr Vitamin D-Spiegel an. Einzige Möglichkeit: Regelmäßiges Sonnen im Solarium – auch als Hautkrebs-Prävention!

Ist UVA und nicht UVB der Schuldige?

Warum aber der so krasse Unterschied zwischen Büroarbeitern und Arbeitern unter freiem Himmel?

Die Antwort der Forscher:  UVA-Strahlen!
Anders als die UVB-Strahlung wird das UVA nicht durch die Fensterscheiben des Büros absorbiert. UVA-Bestrahlung in den Räumen hat damit immerhin noch 25% der Bestrahlungstärke draußen.

Folge:
Einerseits erhalten die Bürarbeiter zu wenig Sonne (UVB) für eine ausreichende Vitamin D-Synthese, andererseits aber sorgt die UVA-Strahlung nicht nur für Schädigungen der Hautzellen sondern wichtiger noch für die Unterdrückung des bereits gebildeten Vitamin D, das auf diese Weise seine Funktion als „Hautkrebs-Bremse“ nicht mehr ausreichend ausüben kann.

Als die Menschheit sich von der Evolution abkoppelte durch ein Arbeitsleben tagsüber in geschlossenen Räumen und durch künstliche Barrieren, Fensterglas, UVB von UVA trennte, erhöhte sie gleichzeitig damit Ihre Hautkrebsrate,“ so die Forscher in ihrem Resume.

Quelle: PubCrawler

Studie:  D.E. Godar et al.,  Increased UVA exposures and decreased cutaneous Vitamin D(3) levels may be responsible for the increasing incidence of melanoma, Medical Hypotheses. April 2009 ;72(4):434-43 (online vorab veröffentlicht.

Sonnen-Sucht oder Therapie – Süchtig nach Sonnen-Therapie gegen den Schmerz? 24. Januar 2009

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UV-Strahlen lindern Schmerzen und heben die Stimmung

Als Prof.  Steven R. Feldman, Direktor des Dermatologischen Forschungszentrums an der Wake Forest University in Noth Carolina, USA, vor einigen Jahren die „Sonnenbank- oder Bräunungs-Sucht“ (Tanerexie s. hier) entdeckte,  kam er nachträglich ins Grübeln:

Wir erkannten,“ so Prof. Feldman,“bei der Tanerexie-Studie, dass das UV-Licht irgendetwas Gutes für die Teilnehmer tat, das über das Augenscheinliche (Bräunung, d. Red.) hinausging.

Das war der erste Schritt zur Entdeckung einer Therapie für ein weit verbreitetes und bisher nur schwer zu behandelndes Leiden, einer chronischen Schmerzkrankheit, die den gesamten Körper, Knochen und Muskel befallen kann:  Fibromyalgie.

UV-Licht, zum Beispiel in einem handelsüblichen Solarium, lindert die Schmerzen bei einem Fibromyalgie-Syndrom.
Dieses Ergebnis einer Pilotstudie an der Wake Forest University wurde jetzt auf der Internet-Seite der Fachzeitschrift „The Journal of Alternative and Complementary Medicine“ vorab veröffentlicht.

Die Forscher experimentierten mit zwei Gruppen von Schmerz-Kranken. Beide Gruppen wurden regelmäßig über einen Zeitraum von vier Wochen auf Sonnenbänken bestrahlt – mit dem Unterschied, dass für die erste Gruppe dabei UV-Strahlen verwendet, für die zweite Gruppe aber die UV-Strahlen ausgefiltert wurden. Damit die Gruppe ohne UV-Bestrahlung den Unterschied nicht an der unterschiedlichen Hautfarbe entdecken konnte, wurden beide Gruppen gleichermaßen mit Bräunungs-Sprays „eingefärbt“.

Beide Gruppen mussten in regelmäßigen Abständen über den Zustand ihrer Schmerzen und ihre Stimmungslage berichten.  Dabei stellte sich im Verlauf des Expriments ein immer größerer Unterschied in den Befindlichkeiten der beiden Gruppen heraus. Die „UV-Gruppe“ zeigte eine relevante Verbesserung der Schmerzen und des Gesamtbefindens, die Kontrollgruppe dagegen nicht.

Noch größer war die Wirkung auf die Stimmung der Patienten. Die UV-Strahlen verbesserten die Gemütslage nach dem Einsatz der normalen Sonnenbänke sehr viel deutlicher als die nur wärmenden Strahlen in den Bänken der Kontrollgruppe.

Die Forscher möchten allerdings ihre Ergebnisse der Pilotstudie nicht überbewerten.  Eine Studie mit weit mehr Teilnehmern sei nötig, um die Wirkung von UV-Strahlen der Sonnenbank auf Fibromyalgie-Schmerzen zu untersuchen.

Quelle: Newsletter „Wake Forest University Baptist“, 19.01.09

Studie:  Sarah L. Taylor et al., Pilot Study of the Effect of Ultraviolet Light on Pain and Mood in Fibromyalgia Syndrome, The Journal of Alternative and Complementary Medicine, Volume 15, Number 1, 2009.

Das Sonne-und-Vitamin D-Paradox 9. Dezember 2008

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freioel

Abkehr von der Sonne - Vitamin D-Defizit Foto: freioel

Die Versorgung mit dem lebenswichtigen „Sonnenschein-Vitamin D“ wird immer schlechter. Das hat jetzt – zumindest für die USA – eine Studie des National Center for Health Statistics belegt. Der Grund vor allem:  Weniger Sonne auf der Haut des modernen Menschen mit überwiegend „sonnenarmem“ Lebensstil.

Die Studie vergleicht auf breiter Basis den durchschnittlichen Stand des Vitamin D-Serums im Blut von 18 158 Menschen in den Jahren 1988–1994 mit den zehn Jahre später erhobenen Daten von 20 289 Teilnehmern. Die Werte sanken in diesen 10 Jahren um durchschnittlich 5–20 nmol/L. Auch nach Berücksichtigung von methodischen Unterschieden der Erhebungen blieb eine besorgniserregende Differenz.

Durchaus auch ein „Verdienst“ der rabiaten Kampagnen gegen Sonne und Solarien durch Dermatologenverbände und Kosmetikindustrie. Die Studie weist in einer separaten Untersuchung nach, dass der Sonnenschutz wesentlich zu den Vitamin D-Defiziten beiträgt.

Dagegen haben Studien in jüngster Zeit nachgewiesen, dass diese Kampagnen ihr eigentliches Ziel, die Bekämpfung des Hautkrebs, insbesondere des Melanoms, nicht erreichen, dass Sonnenschutzmittel nicht vor dem Melanom schützen.

Paradoxes Resultat:  Angst-Kampagnen gegen die UV-Strahlen von Sonne und Solarium helfen nicht im Kampf gegen den Krebs sondern unterdrücken einen wichtigen Faktor in der Krebsvorbeugung, das Vitamin D.

In anderen Worten, die Kampagnen erweisen sich als hilflos gegen die „böse“, die krank machende Sonne, als wirkungsvoll aber gegen die „gute“, heilbringende Sonne. Statt den irrationalen, besinnungslosen Sonnenwahn von Millionen Strandurlaubern zu bremsen, verhindern sie erfolgreich die gezielte, dosierte Nutzung der UV-Strahlen beim sanften Sonnen in der kontrollierten Umgebung qualitätsgeprüfter Sonnenstudios für die fast unüberschaubarer Fülle präventiver und heilender Gesundheitswirkungen.

Quelle: PubMed

Studie:  Anne C. Looker et al., Serum 25-hydroxyvitamin D status of the US population: 1988–1994 compared with 2000–2004American Journal of Clinical Nutrition, 2008, 88: 1519

Editorial der Ausgabe: Anthony W Norman,  A vitamin D nutritional cornucopia: new insights concerning the serum 25-hydroxyvitamin D status of the US population, AJCN 2008, 88: 1455-1456.

Interessante Informationspolitik – Pressekonferenz der Deutschen Krebshilfe 26. November 2008

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Kinder auf der Sonnenbank - ein ADP-Wintermärchen!

Kinder auf der Sonnenbank? Ein ADP-Wintermärchen!

Die Gelegenheit war günstig. Gestern erst hatte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine schmetternde Presse-Fanfare gegen die Sonnenstudios mit dem Qualitätssiegel „Geprüftes Sonnenstudio“ geblasen – ohne vorherige Information der öffentlich kritisierten, betroffenen Zertifizierer und bisher ohne Möglichkeit, die teilweise eher merkwürdig anmutenden Behauptungen im einzelnen nachzuprüfen.
(Hier die ad-hoc-Stellungnahmen des Photomed-Verbands und der Arbeitsgruppe der zertifizierten Studios „Initiative Geprüftes Sonnenstudio“ )

Heute nun nutzten Deutsche Krebshilfe (DKH) und die „Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP)“ diese Kerbe für weitere Schnitzarbeiten mir grobem Hackmesser am ohnehin ziemlich ramponierte Image der Besonnungsbranche.

Vorgestellt wurde eine Studie mit dem werbewirksamen Namen „SUN-Study 2008„, die von DKH und ADP beim Mannheimer Institut für Public Health, Sozial- und Präventionsmedizin (MIPH) in Auftrag gegeben und deren Ergebnis so zitiert wurde:

Von den rund 14 Millionen Solariennutzern zwischen 18 und 45 Jahren hat mehr als ein Viertel bereits im Alter von 10 bis 17 Jahren mit dem künstlichen Bräunen begonnen.

Übersetzt heisst das in etwa:
Hochgerechnete 22 Prozent der deutschen Bevölkerung haben schon irgendwann einmal in ihrem Leben ein Solarium benutzt (egal wo). Von diesen 22 Prozent glauben sich ein Viertel, also 5,5 Prozent, erinnern zu können, vor dem 18 Lebensjahr schon einmal ein Solarium genutzt zu haben.

Verraten wird nicht, ob das mit 10, 14 oder 17 Jahren geschehen ist.

Aus gutem Grund: Aus früheren repräsentativen Studien ist bekannt, dass in der Alterngruppe 10-14 Jahre praktisch überhaupt keine statistisch erfassbare regelmäßige Solariennutzung vorkommt und erst die 16-17jährigen mit bis zu 15 Prozent als regelmäßige Solariennutzer auftreten. Erst in dieser Altersgruppe kommt dann bei der Fragen „schon mal probiert?“ ein Ergebnis wie das jetzt zitierte heraus. (Ein Grund vermutlich auch, warum die Daten einer Studie des Forschungszentrums Jülich vom Auftraggeber BfS noch nicht veröffentlicht wurden, die angeblich seit Januar dieses Jahres vorliegen und, wie schon im März von der ADP erwähnt, eher noch niedrigere Werte aufweisen.)

Wichtig ist diese feine Unterscheidung, weil die Daten benutzt wurden, um eine Kampagne gegen den Missbrauch von Sonne und vor allem Solarien durch Kinder zu begründen. Eine solche Kampagne ist absolut notwendig, weil die Haut von Kindern noch nicht ausreichend Eigenschutz zur Abwehr und Reparatur von UV-Schäden gebildet hat.

Darauf verwies auch der Berliner Kinderarzt Dr. Grundhewer vom Ausschuß für Prävention und Frühtherapie beim Berufsverband der Kinderärzte. Heute gingen viele Kinder zwei- dreimal im Jahr in den Sonnenurlaub. Hier werde bereits die Grundlage für das lebenslange Krebsrisiko gelegt.

Da Kinder aber überhaupt nicht – oder nur in absoluten Einzelfällen bei geistig nicht ganz präsenten Eltern – in Sonnenstudios auftauchen und – wieder von verwerflichen Einzelfällen abgesehen – auch garnicht zugelassen werden,  ist der Mißbrauch der Umfragedaten für eine Anti-Solarien-Kampagne schlicht unseriös.

Auch Prof. Dr. Eckhard. W. Breitbart nahm es nicht so genau beim Zitieren sorfältig ausgewählter Studien, wenn es darum ging, das düstere Bild mit wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit zu unterfüttern.

Wie schon in früheren Pressekonferenzen der beiden Veranstalter soll der Eindruck erzeugt werden, die künstliche Besonnung sei ein wesentliches, ja das eigentlich entscheidende Problem bei der mißbräuchlichen Nutzung von UV-Strahlen. Dass es diese missbräuchliche Nutzung auch in Sonnenstudios gibt, ist unstreitig. In der Bekämpfung dieser Praktiken sind sich alle, auch die Solarienverbände und die Vertreter der Qualitäts-Studios einig.

Aber der im Vergleich verschwindend geringe Anteil etwa der Sonnenbrände in Solarien – deutlich unter  einem (1) Prozent – rechtfertigt wohl kaum die Verbissenheit und die Kosten der Anti-Solarien-Kampagnen, die an relvanteren Stellen im Konsens aller an Gesundheit und Prävention Interessierten unendlich viel mehr an Gesundheitsschutz und vernünftiger Nutzung der lebenswichtigen Sonnenstrahlen bringen könnten.
(Drastisch unterstreicht diese Meldung, wo hier wirklich die Probleme liegen)

Blindes Einprügeln mit zweifelhaften Argumenten auf selbst die qualifiziertesten Sonnenstudios versperrt einen vernünften Weg zur sicheren Nutzung gesunder Sonnenstrahlen und kostet – wie jetzt gerade mehr als 30 international renommierte Wissenschaftler in einem Appell unterstreichen – unser Gesundheitssystem am Ende dreistellige Milliardenbeträge.

Gemeinsame Qualitätskampagnen im Rahmen gesetzlicher Mindestanforderungen und darüber hinaus zur optimalen Nutzung der unendlich vielen Gesundheits- und Präventionswirkungen von UV-Strahlen sollte das Gebot der Stunde sein. Noch scheint das auf beiden Seiten des überflüssigen Zauns nicht wirklich begriffen zu sein.

Sonne schützt vor Hautkrebs – aber in welcher Dosis? 14. November 2008

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Wieviel Sonne ist genug gegen den Hautkrebs

Wieviel Sonne ist genug gegen den Hautkrebs

Was früher absurd erschien, wird jetzt durch immer neue wissenschaftliche Studienergebnisse zur Gewissheit: Die UV-Strahlen der Sonne spielen nicht nur bei der Entstehung von (vor allem „weißem“) Hautkrebs eine Rolle sondern auch bei der Verhinderung des gefährlichen „schwarzen“ Hautkrebses, des Melanoms. (Über eine erst kürzlich erschienene Studien mit diesem Ergebnis haben wir bereits berichtet)

Zwei wissenschaftliche Präsentationen beim diesjährigen Kongress des American Institute for Cancer Research (AICR) mit dem Thema Ernährung, Bewegung und Krebs (Food, Nutrition, Physical Activity and Cancer) in Wahington D.C. behandelten dieses augenscheinliche Paradox mit neuen bahnbrechenden Erkenntnissen:

Zwar ist seit langem die vorbeugende und heilende Wirkung des „Sonnenschein-Vitamins“ D3 bei vielen Krebsarten bekannt, aber im wesentlich unbekannt geblieben ist die Art und Weise, wie dieses Vitamin – oder besser: Hormon – seine schützende Wirkung erreicht.  Auf dem Kongress nun berichtete Prof. John White von der  McGill University über Versuche, die zeigen, dass der Vitamin-Rezeptor bestimmte Proteine anregt, die den Zell-Zyklus zwischen Entstehung und Absterben regulieren und Gene aktivieren, die die Ausbreitung von Tumor-Zellen unterdrücken.

Dass Vitamin D diese schützende und krebsverhindernde Wirkung auch beim Hautkrebs ausübt, belegt die Forschung einer Gruppe von Wissenschaftlern an der University of California, San Francisco unter Leitung von Prof. Daniel Bikle.  Bei Labor-Experimente zeigte sich, dass Mäuse, denen das Vitamin D-Rezeptoren-Gen fehlt, die also Vitamin D nicht im Körper „verarbeiten“ und für die Zellregulierung nutzen können, sehr viel häufiger unter  starker UV-Bestrahlung an einem Melanom erkrankten als „normale“ Mäuse.

Es habe sich gezeigt, so Prof. Bikle, dass eine relativ kurze Besonnung von 10-15 Minuten den Vitamin D-Rezeptor anregte, zwei unterschiedliche Prozesse in Gang zu setzten, die offensichtlich einen wirksamen Schutz gegen den Hautkrebs bildeten.

Kontrovers diskutiert wurde also nicht mehr die Frage: Schützt die Sonne vor Hautkrebs, ja oder nein! sondern lediglich die Frage nach der richtigen Dosierung zwischen krebsverhindernder und krebserzeugender Wirkung der Sonnenstrahlen. Dr. Mary Frances Picciano vom regierungsoffiziellen National Institutes of Health forderte daher weitere Forschungen zu den Grenzen „sicherer“ Besonnung für eine ausreichende Vitamin D-Versorgung. Andererseits aber kündigte Sie eine Anpassung nach oben der Empfehlungen öffentlicher US-Gesundheitsorganisationen für die optimale Vitamin D-Zufuhr an.

Quelle: AICR-Presseinfo

„Sonnenschein-Vitamin“ schützt vor Diabetes 9. Oktober 2008

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Sinkender Vitamin D-Spiegel, steigendes Diabetes-Risiko im Vitamin D-Winter

Sinkender Vitamin D-Spiegel, steigendes Diabetes-Risiko im Vitamin D-Winter

Vitamin D-Mangel führt zu zu einem deutlich erhöhten Risiko, an der Volkskrankheit Diabetes zu erkranken. Gleich mehrere, in den letzten Wochen erschienene Studien bestätigen diese seit längerem gehegte Vermutung.

Vor Beginn des „Vitamin D-Winters“ (in unseren Breiten zwischen Ende Oktober und März) bekommen diese Studien eine durchaus aktuelle Bedeutung: Im Winter, wenn die Sonne nicht mehr in der Lage ist, die Vitamin D-Synthese in der Haut anzustoßen, steigt der Anteil der Menschen mit einem deutlichen Vitamin D-Defizit in Deutschland drastisch an – in einigen Bevölkerungsgrupen auf über 80 Prozent (s. die RKI-Studie dazu).

Vitamin D-Mangel bremst die Insulin-Versorgung und senkt die Glukose-Toleranz.

Finnische Forscher von National Public Health Institute in Helsinki beobachteten 1.400 Frauen und Männer über einen Zeitraum von 22 Jahren.  In dieser Zeit entwickelten 412 Teilnehmer der Studie eine Diabetes 2. Bei einem Vergleich der Vitamin D-Spiegel zwischen den Erkrankten und den gesunden Gruppen stellte sich heraus, dass die Männer mit zu niedrigem Vitamin D-Spiegel im Blut ein um volle 72 Prozent erhöhtes Diabetes-Risiko aufwiesen gegenüber den Männern in der ausreichend mit Vitamin D versorgten Gruppe.

Bei Frauen war das Ergebnis weit weniger dramatisch.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine repräsentative britische Studie mit 524 Teilnehmern zwischen 40 und 69 Jahren über eine Zeitspanne von 10 Jahren.

Vitamin D-Defizite und Sonnenmangel in früher Kindheit können zu Diabetes 1 – oft auch noch in späteren Jahren – führen. Diese in mehreren Untersuchungen der letzten Jahre nahegelegte Vermutung wird in diesen Tagen durch eine Studie aus dem arabischen Raum (Qatar) bestätigt.  Erstaunlich daran ist die Feststellung, dass in einem so sonnenreichen Land ein weit verbreiteter Sonnen- und Vitamin D-Mangel bei Kindern diagnostiziert wurde.

Diesen Zusammenhang von Sonnen-Mangel (UVB-Strahlung), daraus folgendem Vitamin D-Mangel und Diabetes 1 belegt eine epidemologische Kinderstudie von der University of California San Diego, über die wir bereits früher berichtet haben.

Die Behandlung von Diabetes mit allen Folgen kostet das deutsche Gesundheitssystem derzeit etwa 60 Milliarden Euro. Experten rechnen mit einem steilen Anstieg der Kosten. Prävention durch ausreichend „Sonnenschein-Vitamin“ ist kostenlos.

Quellen: Reuters Health,  Science Daily

Studien:
N.G. Forouhi et al., Baseline serum 25-hydroxy vitamin d is predictive of future glycemic status and insulin resistance: the Medical Research Council Ely Prospective Study 1990-2000,  Diabetes. 2008 Oct;57(10):2619-25.

Paul Knekt et al., Serum Vitamin D and Subsequent Occurrence of Type 2 Diabetes, Epidemiology. 19(5):666-671

A.Bener et al., High prevalence of vitamin D deficiency in type 1 diabetes mellitus and healthy children. Acta Diabetologica, 10. Okober 2008 (online vorab)

Bestätigt: Deutsche leiden an Vitamin D-Mangel 1. Oktober 2008

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Ernährung und ...

Ernährung

Sonne reichen nicht aus!

... und Sonne reichen nicht aus!

Fast 90 Prozent aller Frauen in Deutschland und 81Prozent der Männer erhalten nicht einmal das Tagesminimum an Vitamin D durch die Nahrung.  Und da die weitaus meisten von ihnen dieses Defizit auch nicht durch ausreichend Sonne und UV-Strahlen („verantwortlich“ für 80-90% der Vitamin D-Bildung im Körper) ausgleichen, kommt es zu einem „epidemischen“ Vitamin D-Mangel in Deutschland.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Robert-Koch-Instituts, Berlin, im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums, mit 4.000 Probanden im Alter von 18-79 Jahren, die jetzt im internationalen Fachorgan „European Journal of Clinical Nutrition erschienen ist.

Fast 60 Prozent der erwachsenen deutschen Bevölkerung weist einen Vitamin D-Spiegel im Blut auf, der unterhalb der für notwendig gehaltenen Grenze von 50 nmol/l liegt. Tatsächlich wird in der internationalen Forschung die Grenze überwiegend sogar noch deutlich höher, bei 75 nmol/l, gesehen.

In einigen Altersgruppen erreicht dieser Anteil selbst im Sommer 75 Prozent und liegt im „Vitamin D-Winter“ (Oktober bis März), wenn die Sonne nicht stark genug ist, die Vitamin D-Synthese in der Haut anzustoßen, noch weit darüber.

Die Folgen für die Gesundheit der Betroffenen sind gravierend. Vitamin D ist wesentlich beteiligt an tausenden von Regulierugsvorgängen in den menschlichen Körperzellen und ein Mangel erhöht das Risiko, an vielen Leiden wie Osteoporose, Diabetes, Multipler Sklerose, Bluthochdruck und sogar an etlichen Krebsformen zu erkranken.

Gefahren wie diese werden in den Attacken der Dermatologen gegen UV-Strahlen der Sonne und im Solarium schlicht ignoriert, wie etwa bei dem eben zu Ende gegangenen Kongress in der Berliner Charité.  Aber selbst internationale Gesundheitsorganisationen sind inzwischen überzeugt, dass die Dermatologen-Warnungen vor der Sonne eher zu weit gegangen sind und nun für die Gesundheit der Bevölkerung das Gegenteil dessen bewirken, was beabsichtigt war.

(Über eine online vorab veröffentlichte Version der Studie hatten wir 2007 bereits berichtet)

Quelle: Nature

Studie: B Hintzpeter et al., Vitamin D status and health correlates among German adults, European Journal of Clinical Nutrition, September 2008, 62 (9(:1079-89