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Trotz Warnung: Turbo-Bräune aus der Spritze boomt 21. Februar 2009

Posted by lbmedien in Sonnen-News.
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spritze2maedchen-herausforderndTurbo-Bräune ist immer noch gefragt.* Viele Menschen, die sich durch die   millionenschweren Angstkampagnen  einiger Dermatologen-Verbände und Institutionen vom “sanften” und kontrollierten Sonnen auf qualitätsgesicherten Sonnenbänken in “Geprüften Sonnenstudios” abschrecken lassen, greifen stattdessen zu illegalen Drogen, wie der Bräunungs-Spritze Melanotan.

In England schlägt jetzt die Gesundheitsbehörde Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA) Alarm. Trotz einer monatelangen Kampagne mit Warnungen vor Schäden am menschlichen Immun- und Herz-Kreislaufsystem durch diese nicht zugelassene Droge boomt der illegale Handel mit der sogenannten “Barbie-Droge”, wie das medizinische Fachorgan British Medical Journal jetzt berichtet.  Die Droge macht, daher der Name, angeblich nicht nur braun, sondern auch schlank und sogar noch potent.

In den klinischen Studien der vergangenen Jahre hatten sich darüber hinaus Übelkeit und Erbrechen, Bluthochdruck und “fliegende Hitze” bei Testpersonen gezeigt.

(Wir hatten in den letzten Monaten bereits hier und hier über dieses Phänomen berichtet. Nähere Informationen hier).

In Deutschland dürfte die Situation kaum anders aussehen. Entsprechende Untersuchungen gibt es allerdings noch nicht.

Quelle: BBC

*Das bestätigt auch eine aktuelle Repräsentativumfrage des mind`s research Instituts. Danach finden 81 Prozent der Deutschen eine braune Haut „gut“ oder „sehr gut“ – unverändert gegenüber den gleichen Umfragen in 2002 und 2005.

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Warnung vor der illegalen Barbie-Droge Melanotan 17. November 2008

Posted by lbmedien in Sonnen-News.
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Gefährliche Bräune aus der Spritze

Gefährliche Bräune aus der Spritze

Bräunung auf Teufel komm raus!? Die Droge Melanotan II, über die wir in der Vergangenheit verschiedentlich ausführlich berichtet haben (hier, hier und hier zum Beispiel), wird seit einger Zeit aggressiv über das Internet illegal verbreitet. Nach den US-Gesundheitsbehörden und der britischen Arzneibehörde Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHPR) warnen jetzt auch die ärztlichen Fachorgane in Deutschland dringend vor diesem als „Barbie-Droge“ (macht angeblich schlank, braun und potent) bezeichneten Medikament.  Strafverfahren gegen die Online-Händler sind eingeleitet.

Die nicht berechenbare Gefahr für die Anwender hat gleich drei verschiedene Gründe:

  1. Die Droge ist als spezialisiertes Medikament mit sehr begrenztem Anwendungsbereich erst in der klinischen Erprobung und Nebenwirkungen, auch gefährliche, sind nicht auszuschließen.
  2. Im Internet wird die Droge in einer Form vermarktet, die die Anwendung über eine regelmäßige Injektion erfordert. Unsachgemäße Handhabung kann dabei zu Infektionen und schweren gesundheitlichen Schäden führen.
  3. Außerdem muss die Substanz mit Wasser verdünnt werden. Es wir nicht jedem und immer gelingen, dies völlig steril zu gestalten mit den bekannten gefährlichen Folgen.

Nachdem in jährlichen Angstkampagnen viele Menschen vom Sonnen und sanften Bräunen in der kontrollierten Umgebung zertifizierter Sonnenstudios (Qualitätssiegel „Geprüftes Sonnenstudio“) abgeschreckt und auf kosmetische Mittel verwiesen wurden, dürfte es jetzt um so schwerer fallen, die um so viel gefährlichere Nutzung dieser „Lifesyle-Droge“ einzudämmen.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Hautbräunung – statt Sonne so tun als ob? 17. September 2008

Posted by lbmedien in Sonnen-News.
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Gibt es eine Bräunung ohne UV-Strahlen und ohne streifige, abfärbende, orangenfarbige Selbstbräuner? Möglicherweise bald!

Wissenschaftler an der Universität von Kentucky, USA, basteln an einer Methode, der eigenen Haut vorzugaukeln, sie werde von der Sonne beschienen und damit die Produktion von Melanin anzuregen. Der Trick hat einen Namen: Forskolin, ein Derivat der Buntnessel Pletranthus barbatus.

Eine Lotion mit dem Extrakt dieser Pflanze auf die Haut gerieben, hat auf die Hautpigmente die gleiche Wirkung wie die Sonne: es bildet sich mehr Melanin und wandert an die Hautoberfläche.  Hier wirkt es dann, wieder ebenso wie die Sonnenbräune, als Schutz gegen Sonnenbrand und DNA-Schäden durch die UV-Strahlen.

Wir wissen, dass Forskolin die Melanin-Produktion in der Haut anregt. Jetzt testen wir nur noch, ob das auch ohne Nebenwirkungen abgeht. Im Moment sieht es sehr vielversprechend aus,“ behautpet im Interview der Leiter der Forschungsgruppe Dr. John D’Orazio am Markey Cancer Center und Graduate Center for Toxicology der Universität von Kentucky.

Die Wissenschaftler glauben, auf diese Weise zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können: „Natürliche“, zumindest hauteigene Bräunung verbunden mit dem natürlichen Sonnenschutz durch das Melanin.

Quelle: Eurekalert