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Herz-liche Grüße vom „Sonnenschein-Vitamin“ 7. Dezember 2008

Posted by lbmedien in Forschung, Sonnen-News, Vitamin D-Mangel.
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Ein Mangel an Vitamin D schadet Herz und Gefäßen. Darüber haben wir in diesem Weblog allein im Jahr 2008  (z.B. hier, hier, hierhier, hier, hier und hier) häufiger berichtet. Niedrige Vitamin-D-Werte im Blut bedeuten ein doppelt so hohes Risiko für eine Herzattacke, einen Schlaganfall oder ähnliche Störungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Einen umfassenden Überlick über die Forschungen zum Zusammenhang von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck etc. und dem „Sonnenschein-Vitamin D3“ liefert jetzt eine Review-Studie der University of Missouri unter Mitarbeit des bekannten Vitamin D-Forschers Michael F. Holick.

Die Vitamin-D-Werte wieder auf ein normales Maß zu bringen, ist wichtig, um die Gesundheit von Skelett- und Muskelapparat zu erhalten, aber könnte ebenso die Herzgesundheit verbessern„,  so wird der Leiter der Forschungsgruppe, James H. O’Keefe, im „Wissenschaft aktuell„-Blog zitiert.

Vitamin D entsteht zu etwa 90 Prozent über die UVB-Bestrahlung der Haut durch Umwandlung von Cholesterol in Cholecalciferol (Vitamin D3, 25 (OH) D). Im „Vitamin D-Winter“ von Oktober bis März reichen die Strahlen der Sonne dafür nicht aus. Nahrungsergänzung oder das Solarium (dazu hier und hier) können den Mangel ausgleichen.

Fast gleichzeitig erscheint eine Studie mit ähnlichen Ergebnissen: Wissenschaftler am University of Colorado Health Sciences Center in Denver, USA, hatten Daten aus dem für die USA repräsentativen Third National Health and Nutrition Examination Survey (1988-1994) mit 16,603 Teilnehmern auf einen Zusammenhang von Herz- und Gefäßerkrankungen mit einem Vitamin D-Mangel analysiert – mit eindeutigem Resultat:

Probanden mit einem Vitamin D-Defizit hatten ein um 20 Prozent erhöhtes Risiko, an Herz- und Gefäßleiden zu erkranken.

Quelle: PubCrawler

Studien:
John H. Lee et al., Vitamin D Deficiency – An Important, Common, and Easily Treatable Cardiovascular Risk Factor? Journal of the American College of Cardiology, 2008; 52:1949-1956

J. Kendrick et al.,  25-Hydroxyvitamin D deficiency is independently associated with cardiovascular disease in the Third National Health and Nutrition Examination Survey. Atherosclerosis, November 2008, vorab online

Tödlicher Mangel an Vitamin D – vor allem bei Herz-Kreislauf-Kranken 25. Juni 2008

Posted by lbmedien in Forschung, Vitamin D-Mangel.
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Mangel an Vitamin D verdoppelt das Sterberisiko – allgemein, vor allem aber bei Herz- und Kreislauferkrankungen. So das Ergebnis einer Forschungsgruppe an der Medizinischen Universität Graz, das jetzt in den „Archives of Internal Medicine“ veröffentlicht wurde.

Für die Studie untersuchten die österreichischen Forscher den Vitamin-D-Gehalt im Blut von 3.258 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 62 Jahren, die zwischen 1997 und 2000 im Krankenhaus waren und verfolgten ihre Fälle über mehr als sieben Jahre.

Während der Untersuchung starben beinahe doppelt so viele Patienten aus der Gruppe mit dem niedrigsten wie Patienten aus der Gruppe mit dem höchsten Vitamin-D-Wert im Blut. Besonders auffällig sei zudem der Zusammenhang zwischen dem Vitamin-Wert und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gewesen, hieß es in dem Beitrag für das Wissenschaftsmagazin.

In den vergangenen Wochen hatten wir schon mehrfach über Studien mit ähnlichen Ergebnissen berichtet, zum Beispiel hier, hier und hier.

Das lebenswichtige Vitamin D wird zu etwa 90 Prozent mit Hilfe der UV-Strahlen der Sonne oder im Solarium aus Grundstoffen wie Cholesterol im menschlichen Körper gebildet.

Eine internationale Konferenz (Konsensus-Konferenz) hatte vor Kurzem kalkuliert, dass bis zu 60 Prozent vor allem der älteren Menschen und der Jugendlichen in USA und Europa an einem Vitamin D-Mangel leiden.

Quelle: PubMed

Studien:

Harald Dobnig et al.,  Independent Association of Low Serum 25-Hydroxyvitamin D and 1,25-Dihydroxyvitamin D Levels With All-Cause and Cardiovascular Mortality, Archives of Internal Medicine, 2008;168(12):1340-1349,  23. Juni 2008

S. Pilz , H.Dobnig et al., Vitamin D and mortality in older men and women, Clin Endocrinol (Oxf), 18. Februar 2009   (vorab online)

Sonnenschein-Vitamin geht zu Herzen 12. Juni 2007

Posted by lbmedien in Besonnung, Sonnenstrahlen, UV-Strahlen - Wirkungen, Vitamin D-Mangel.
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Vitamin D3 (Serum 25(OH)D) Pegel im Blut steht in Verbindung mit Risiko-Faktoren für bedeutende Herz- und Gefäßerkrankungen.“ Kurz: Ein ausreichender Spiegel des Vitamin D3-Serums im Blut senkt die Risiken von Herz-Kreislauferkrankungen.

In einer umfassenden Sekundäranalyse von knapp 15.000 Probanden der „Third National Health and Nutrition Examination Survey“ in den USA kommen Forscher verschiedener Kliniken und Institute in Los Angeles zu diesem zusammenfassenden Ergebnis.

Prof. Keith Norris, Leiter der Forschungsgruppe in einem Interview mit heart.orgEs gibt immer mehr Belege dafür, dass Vitamin D eine bedeutende Rolle spielt bei den verschiedensten Funktionen des Körpers – einschließlich der Gesundheit von Herz und Keislauf.“

Vitamin D3 wird zu etwa 90% durch die UV-Bestrahlung der Haut im Körper gebildet.

Quelle: PubMed

Studie: David Martin et al., Prevalence of Cardiovascular Risk Factors and the Serum Levels of 25-Hydroxyvitamin D. Data From the Third National Health and Nutrition Examination Survey in the United States,
Archives of Internal Medicine. Vol. 167 No. 11, June 11, 2007