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Noch einmal: Jugendliche leiden unter Sonnenmangel 21. März 2009

Posted by lbmedien in Forschung, Jugendliche, Sonnenschein-Vitamin, Vitamin D-Mangel.
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Sonne nur noch am Strand?

Sonne nur noch am Strand? dann aber im Übermaß!

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage erscheint eine Studie, die belegt, dass ausgerechnet moderne Jugendliche in westlichen und nördlichen Ländern mehr als andere Altersgruppen unter einem akuten Mangel an Vitamin D und damit vor allem an Sonnenmangel leiden.

Am gleichen Tag, da der Deutsche Bundestag in 1. Lesung das „Solareingesetz“ mit dem Sonnenbankverbot für Jugendliche debattierte, errgegte bei der internationalen “Conference on Cardiovascular Disease Epidemiology and Prevention” in Palm Harbor, Florida, ein Vortrag Aufsehen, in dem zum wiederholten Male unterstrichen wurde, dass die Gesundheit Jugendlicher stärker bedroht ist durch ein „zu wenig“ an – vernünftig genossener – Sonne als an einem „zu viel“.

Die Untersuchung von 3.577 Jugendlichen im Alter von 12-19 Jahren kommt zu dem Ergebnis, dass der niedrige Vitamin D-Spiegel bei vielen Teenagern das Risiko einer Erkrankung an einigen der typischen Volkskrankheiten drastisch erhöht, und zwar um

  • 236 Prozent beim Bluthochdruck,
  • 254 Prozent bei überhöhtem Blutzuckerspiegel  und
  • 399 Prozent bei  Stoffwechselstörungen.

Die Daten entstammen dem National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) in den USA.

Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Jugendlichen später an Herz- und Gefäßkrankheiten oder Diabetes leiden erhöht sich damatisch durch diesen Befund.

Je dunkler die Haut der Jugendlichen, desto größer der Vitamin D-Mangel. Afro-amerikanische Jugendliche wiesen nur gut die Hälfte an Vitamin D-Serum im Blut auf wie weisse Teenager.  Die dunklen Hautpigmente, die die Hautzellen gegen Schäden durch UV-Strahlen schützen, verhindern gleichzeitig die Vitamin D-Synthese in der Haut.

Wir erleben eine aufregende und faszinierende Zeit, denn wir haben erst angefangen zu bergreifen, eine wie wichtige Rolle Vitamin D spielt für die Gesundheit des Herzens und der Blutgefäße,“ so der Leiter der Forschungsgruppe an der  Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore, Dr. Jared P. Reis.

Prof. Robert H. Eckel,  der scheidende Präsident der American Heart Association: „Diese Daten über den gravierenden Vitamin D-Mangel Jugendlicher macht uns sehr besorgt um die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten unserer jungen Menschen und darüber, dass sie zu wenig Zeit an der Sonne verbringen.”

Quelle:  Science Daily Das Manuskript wurde von der American Heart Association vorab zur Verfügung gestellt.

Sonnen ist Gesundheitsvorsorge 10. September 2008

Posted by lbmedien in Sonnen-News, Vitamin D-Mangel.
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Osteoporose ähnelt der Rente – sie ist weit weg! Junge Menschen beschäftigen sich nur selten mit dem einen wie mit dem anderen. In beiden Fällen kann das fatal sein!

Die beste Methode, der Volkskrankheit Osteoporose im Alter vorzubeugen, ist nämlich die Festigung der Knochen in jungen Jahren. Wer im Kindes- und Jugendalter ausreichend Sonne und damit Vitamin D bekommt für die Einlagerung von Kalzium in die Knochen, hat später im Leben ein bei weitem geringeres Risiko, an Osteoporose, Osteomalzie und ähnlichen Leiden zu erkranken.

Darauf verweist die kanadische Osteoporose-Gesellschaft bei der Vorstellung einer Studie, die die Sorglosigkeit der jüngeren Generation bei der Vorsorge vor Osteoporose belegt. Danach betrachten junge Leute die Osteoporose als eine typische „Altfrauenkrankheit“, mit der man sich jetzt nicht beschäftigen müsse. Mit zunehmendem Alter wächst dann die Furcht vor der Krankheit und damit die Bereitschaft, Gegenmaßnahmen zu ergreifen – oft zu spät.

Das äusserst geringe Problembewusstsein der jungen Leute macht Sorge, weil es der Vorbote einer riesigen Epidemie sein könnte„. So der Studienleiter Prof. Dr. Shanthi Johnson von der University of Regina.

Quelle: ScienceDaily

Studie: Erscheint in der Oktober Ausgabe von Health, Education & Behavior

83 Prozent aller Jugendlichen „leisten“ sich einen Sonnenbrand – oder mehrere 27. Juni 2008

Posted by lbmedien in Sonnen-News.
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Jugendliche mit SonnensbrandWährend in Berlin und in den Medien über ein Verbot von Solarium-Nutzung für Jugendliche unter 18 Jahren wortreich diskutiert und reguliert wird, verbrennen sich Jugendliche massenhaft die Haut im Freibad, am Baggersee oder am südlichen Ferienstrand.

Unglaubliche 83 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren hatten in den letzten drei Jahren einen Sonnenbrand, 63 Prozent sogar mehrere. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Beiersdorf zum Sonnenschutzverhalten in Deutschland.

Wenn plötzlich und ohne Vorbereitung eine Überdosis an UV-Strahlen auf die Haut trifft, führt das nicht nur zum schmerzenden Sonnenbrand sondern hat vor allem bei Jugendlichen erhebliche Lanzeitfolgen bis hin möglicherweise zum Hautkrebs.

Eine allmähliche Gewöhnung der Haut an die Sommersonne oder mehr noch: der regelmäßige Genuss der UV-Strahlen in der Natur oder im Solarium hat dagegen eine eher schützende Wirkung. Studien kommen immer wieder zu dem Ergebnis, dass kontinuierliches Sonnen unterhalb der Erythem-Schwelle (erste Hautrötung) zum Beispiel entscheidend dazu beiträgt, eine Krebskrankheit – auch den gefährlichen „schwarzen“ Hautkrebs (Melanom) – zu verhindern oder zu überleben.

Quelle: newsaktuell/Beiersdorf (SUN Care Monitor, telefonische Repräsentativbefragung von 1.000 Personen über 14 Jahren in Deutschland im Auftrag der Beiersdorf AG, Befragungszeitraum 05/2008 )

Foto: Flickr/Byron Bay

Sonne macht das Herz frei 17. Februar 2008

Posted by lbmedien in Forschung, Sonnenstrahlen, Vitamin D.
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Sonne, Vitamin D und HerzinsuffizienzNach einem sonnenreichen Lebenswandel in jüngeren Jahren stellt sich später sehr viel seltener eine Herzinsuffizienz ein.

Ein Forscherteam um Dr. Armin Zittermann an der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie in Bad Oeynhausen hatte 150 Herz-Patienten und ebenso vielen Gesunden einen Fragebogen vorgelegt, in dem alle Verhaltensweisen abgefragt wurden, die zur Vitamin D-Versorgung beitragen können – vor allem also der Aufenthalt an der Sonne in Kindheit und Jugendjahren.

Die Patienten mit Herzinsuffizienz lebten häufiger in Großstädten, gehörten seltener einem Sportverein an, machten seltener Urlaub im Süden und kamen generell seltener an die Sonne als die Mitglieder der gesunden Kontrollgruppe.

Erst vor wenigen Wochen hatte eine Studie an der Harvard Universität zur vorbeugenden Wirkung von Vitamin D für Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit Aufsehen erregt.

Quelle: PubMed

Studie: A. Zittermann et al., Patients with congestive heart failure and healthy controls differ in vitamin D-associated lifestyle factors, Internationale Zeitschrift für Vitamin- und Ernährungsforschung, 77(4):280-8