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Sonne oder Solarium statt Coca Cola!? 24. Mai 2009

Posted by lbmedien in Forschung, Sonnen-News, Vitamin D-Mangel.
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Ohne Zucker aber mit.....

Ohne Zucker aber mit.....

Übermäßiger Genuss von Coca Cola und anderen Softdrinks mit Inhaltsstoffen wie Fructose, Glukose und  vor allem Coffein kann Muskelschwäche verursachen. Das behauptet eine Studie in der aktuellen Ausgabe des internationalen Fachmagazins „International Journal of Clinical Practice“.

Der Konsum von Softdrinks stieg 2007 weltweit auf 552 Milliarden Liter und wird bis 2012 voraussichtlich noch einmal um etwa 15 Prozent ansteigen. In den USA konsumiert jeder Einwohner im Durchschnitt 212 Liter pro Jahr – Tendenz steigend.

Der Leiter der Forschungsgruppe, Prof. Moses Elisaf, von der Universität Ioannina, Griechenland: „Zusätzlich zu den bekannten Folgen von übermäßigem Softdrink-Verbrauch wie Zahnproblemen, Verlust von Knochenmineralien, metabolischem Syndrom und Diabetes führt übermäßiger Cola-Genuss offensichtlich zu Hypokalämie (Kalium-Mangel) , einer Verminderung der Muskel-Funktion durch sinkenden Potassium-Spiegel im Blut.“

Die Symptome reichen von leichter Muskelschwäche bis zur totalen Paralyse.

Allerdings müssen die Cola-Mengen erheblich sein – mehrere Liter pro Tag – bevor diese Folgen eintreten und die Symptome verschwinden in der Regel, wenn der Cola-Mißbrauch aufhört.

Da in den vergangenen Monaten eine Reihe Studien mit unterschiedlichen Ansätzen die Bedeutung des „Sonnenschein-Vitamins“ für Muskelleistung und Knochenstärke unterstrichen haben (z.B. hier und hier), könnte man etwas salopp die Folgerungen aus den Erkenntnissen von Prof. Elisaf ziehen:
Wer sich seine Beweglichkeit und Muskelstärke erhalten will, tankt statt Coke in Zukunft „Sonnenschein-Vitamin“ durch mäßiges Sonnen im Freien oder kontrolliert im Sonnenstudio.

Koffeinhaltige Getränke wirken vor allem bei Kindern direkt auf den Knochenstoffwechsel.

Aus den Daten einer „Donald“-Studie – Abkürzung für „Dortmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed Study“ – schliessen Wissenschaftler,   dass zu viel Limo und Cola schlecht für Kinderknochen sind. „Donald“ ist einer Langzeitstudie des Instituts für Kinderernährung in Dortmund.

Die Wissenschaftler untersuchten bei 228 der Studienteilnehmer mittels Computertomographie den Auf- und Umbau der Knochen auf einen Zusammenhang mit dem Konsum von Softdrinks. Ergebnis: Der Mineralgehalt lag umso niedriger  je mehr Limo und Cola die Kinder regelmäßig zu sich nahmen.

Da Kinder darüber hinaus – entgegen den Behauptungen einiger Dermatologen –  sich immer weniger im Freien an der Sonne aufhalten und daher oft nicht genug Vitamin D für den Knochenstoffwechsel bilden, besteht die Gefahr, dass die bis zum etwa 30. Lebensjahr angesammelte maximale Knochenmasse zu gering ist, um den dann allmählich einsetzenden  Knochenabbau problemlos zu überstehen. Die Folge:  Osteoporose!

Zum Forschungsinstitut für Kinderernährung:  www.fke-do.de

Quelle: ScienceDaily

Mehr ist manchmal doch – mehr! Kalzium und Vitamin D gegen Knochenbrüche 5. Oktober 2007

Posted by lbmedien in Forschung, Osteoporose, Vitamin D.
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Osteoporose, Knochenbrüche und Vitamin DUm Muskelschwäche, Fallen und Knochenbrüche bei älteren Menschen zu vermeiden, muss Vitamin D und Kalzium in ausreichender Menge zugeführt werden. In der Vergangenheit wurde bei vielen „offiziellen“ Empfehlungen von viel zu niedriger Dosierung ausgegangen.

Diese Einsicht unterstreicht eine neue Meta-Studie (Zusammenfassung von Daten aus 17 früheren Untersuchungen) der University of Western Sydney in Australien. Damit liesse sich das Risiko von Knochenbrüchen vor allem bei Osteoporose um bis zu 24% verringern.

Die Analyse der Daten von 52 625 Personen über 50 Jahren und einer mittleren Behandlungsdauer von 3,5 Jahren zeigten, dass erst eine Dosierung von über 1.200 Milligramm Kalzium und über 800 IU (Internationalen Einheiten) an Vitamin D zu optimalen Ergebnissen führte.

Die Autoren weisen allerdings auch auf die Schwierigkeiten hin, die viele ältere Menschen mit der regelmäßigen Einnahme einer entsprechende Dosis hätten.

Nicht Gegenstand der Untersuchung war die Frage, ob nicht eine ausreichende Vitamin D-Versorgung auch, besser, verläßlicher und ggf. billiger durch (künstliche) Besonnung erreicht werden könnte.

Quelle: Ärztezeitung

Studie: B Tang et al., Use of calcium or calcium in combination with vitamin D supplementation to prevent fractures and bone loss in people aged 50 years and older: a meta-analysis. Lancet 2007; 370: 657-666