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Sonne macht schlank (2) 12. Juni 2009

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Sonne hilft beim SchlankwerdenWer abnehmen und schlank werden will, sollte – neben vernünftiger Diät – auf die Sonne setzen. Je besser die Versorgung mit dem „Sonnenschein Vitamin“ D3, umso größer ist die Chance, tatsächlich die überflüssigen Pfunde zu verlieren.

Das zumindest berichteten jetzt Forscher der University of Minnesota beim 91. Jahreskongress der Endocrine Society in Washington, D.C., USA.

Es ist bekannt, dass Vitamin D-Mangel mit Übergewicht in Verbindung steht, aber bisher war nicht klar, ob der Mangel das Übergesicht verursacht oder umgekehrt„, so die Forschungsleiterin,  Prof. Shalamar Sibley.

In der Studie untersuchten die Wissenschaftler, ob der Vitamin D-Spiegel im Blut bei Beginn und am Ende einer Diät einen Einfluss hat auf den Erfolg. 38 übergewichtige Frauen und Männer wurden bei ihrer Diät über 11 Wochen beobachtet und sowohl der Vitamin D-Spiegel im Blut als auch die Fettverteilung im Körper gemessen.

Und in der Tat:  Es zeigte sich eine direkte Verbindung von Vitamin D und Gewichtsabnahme. Jedes zusätzliche Nanogramm pro Milliliter Vitamin D-Serum im Blut führte zu einem zusätzlichen Gewichtsverlust von knapp 200 Gramm. Darüber hinaus hatte das zusätzliche Vitamin D auch wesentlichen Einfluss auf die Verteilung der Fettposlster am Körper:  Das Bauchfett, gemeinhin als das gesundheitsgefährdenste Körperfett gilt, nahm überproportional ab.

Diese Pilotstudie, so Shalamar Sibley, müsse natürlich durch umfassendere Untersuchungen bestätigt werden, bevor hier Konsequenzen für die Diät-Praxis gezogen werden könne.

Während das Sonnenschein-Vitamin als Figur-Helfer auf diese Weise bestätigt wird, hat sich die gleiche Vermutung für Kalzium nicht bewahrheitet, wie eine heute erschienene Studie in den Annals of Internal Medicine belegt.

Quelle:  ScienceDaily

Studie:  Jack A. Yanovski et al., Effects of Calcium Supplementation on Body Weight and Adiposity in Overweight and Obese Adults – A Randomized Trial
Annals of Internal Medicine, 16 June 2009, 150/12, Pages 821-829

Die Dicken und die Alten bekommen zu wenig Sonne 6. Mai 2009

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Mehr Sonne für die Dicken

Mehr Sonne für die Dicken

Dass Übergewichtige oft unter einem Vitamin D-Magel leiden ist bekannt. Die Erklärung bisher: Das fettlösliche Vitamin lagert sich im Fettgewebe ab und wird bei Übergewichtigen nicht ausreichend wieder freigesetzt.

Jetzt ist eine Studie mit einer sehr viel einfachere Erklärung erschienen:  Dicke gehen – genau wie ältere Menschen – weniger an die Sonne, bilden also auch weniger Vitamin D über die Haut. Das führt zu vielen der chronischen Krankheiten, die sowohl für übergewichtige wie für alte Menschen typisch sind.

Nachtrag: 17.05.09

Nicht nur schwankt der Vitamin D-Spiegel – 25 (OH)D –  im Blut dicker Menschen stärker als die Norm sondern auch die unmittelbar wirksame Form des Vitamins oder hier besser: Hormons, 1,25-dihydroxyvitamin D, das im Körper normalerweise „nach Bedarf“ in der Niere produziert und daher auch über die Jahreszeiten hinweg eher konstant gehalten wird, schwankt bei Übergewichtigen zusammen mit der Vorform des im Körper verfügbaren Vitamin D, 25 (OH)D.

Diese Entdeckung des bekannten norwegischen Vitamin D-Forschers Johan Moan und Kollegen am Rikshospitalet-Radiumhospitalet Medical Centre, Oslo, unterstreicht die besondere Gefährdung übergewichtiger Menschen durch Vitamin D-Mangel vor allem in den sonnenarmen Jahreszeiten.

Quelle: NewsWise

Studien:
M. Kull et al., Body mass index determines sunbathing habits: implications on vitamin D levels. Intern Med J. 2009 Apr;39(4):256-8

J. Moan et al., Seasonal variation of 1,25-dihydroxyvitamin D and its association with body mass index and age. J Steroid Biochem Mol Biol. 2009 Feb;113(3-5):217-21

Dicke: Vorsicht vor dem Vitamin D-Winter! 3. August 2008

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Dicke brauchen mehr Sonne

Dicke brauchen mehr Sonne

Stärker als Nomalgewichtige leiden dicke Menschen vor allem im sogenannten Vitamin D-Winter (bei uns zwischen Mitte Oktober und März) an einem akuten Vitamin D-Defizit mit seinen möglicherweise gravierenden gesundheitlichen Folgen.

Forscher am Kantonsspital St. Gallen untersuchten 248 Übergewichtige beiderlei Geschlechts (Body Mass Index: 30.1- 68.9) und überprüften die Schwankungen des Vitamin D-Serums im Blut (25-hydroxyvitamin D3) im Wechsel der Jahreszeiten.

Wie auch frühere Studien schon gezeigt hatten,  war der Vitamin D-Spiegel je niedriger desto höher der BMI und die gemessene Fettmasse war.  Erstaunlicher schon die Schwankungen zwischen Sommer und Winter.  Im Winter wiesen 91,2 Prozent der Studienteilnehmer ein Vitamin D-Defizit (kleiner als 50 nmol/L) auf im Gegensatz zu nur 24,3 Prozent im Sommer, eine Steigerung immerhin um das 3,8fache.

Ohnehin eine Risikogruppe für Vitamin D-Mangel sollten Übergewichtige sich vor allem im „Vitamin D-Winter“ durch Vitamin D-reiche Ernährung (Milch, fetter Fisch, Pilze), Besonnung im Solarium oder Nahrungsergänzungsmittel vor den gefährlichen Folgen eines extremen Vitamin D-Defizits schützen.

Studie: Barbara Ernst et al., Seasonal Variation in the Deficiency of 25-Hydroxyvitamin D(3) in Mildly to Extremely Obese Subjects, Obesity Surgery, 2008 Jul 29. vorab online

Foto: flickr/schurkehans

Sonne macht schlank ;-) 24. Juli 2008

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Schlank durch "Sonnenschein-Vitamin"

Schlank durch "Sonnenschein-Vitamin"

Für alle Frauen, die heroisch mit ihrer Sommer-Traum-Figur-Diät gerungen und verloren haben,  gibt es jetzt eine tröstende Erklärung: Nicht unkontrolliertes Naschen sondern zu wenig Sonne ist der Grund für die hartnäckigen Fettpölsterchen. Mit dem neuen Sommer-Hoch oder dem regelmäßigen Sonnenbad auf der Sonnenbank steigt also die Chance, die letzten überschüssigen Pfunde loszuwerden.

So in etwa könnte man das Ergebnis einer Studie aus Großbritannien deuten, die einen deutlichen Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem „Sonnenschein-Vitamin“ D herstellt. Frauen mit deutlichem Übergewicht in und nach den Wechseljahren  litten danach sehr viel häufiger als Normalgewichtige an einem eklatanten Vitamin D-Mangel mit stark erhöhtem Osteoporose-Risiko.

Die Forscher untersuchten mehr als 3.000 Frauen in Großbritannien nach ihrem Vitamin D-Spiegel im Blut, ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, ihrem Aufenthalt an der Sonne oder im Solarium („selten“, „gelegentlich“, „oft“) und Aufenthalten in südlichen Ländern und Regionen.  Die Gruppe der Frauen mit dem häufigsten und intensivsten Aufenthalt an der Sonne oder im Solarium hatten den höchsten Vitamin D-Spiegel im Blut und die gesundeste Knochenstruktur (geringstes Osteoporose-Risiko).

Die Probandinnen mit dem höchsten Übergewicht (BMI) wiesen den niedrigsten Vitamin D-Spiegel auf – auch dann noch, wenn viele andere Faktoren wie Rauchen, körperliche Bewegung, sozio-ökonomischer Status etc. berücksichtigt wurden.

Dr. Helen Macdonald, Leiterin der Forschungsgruppe an der University of Aberdeen und dem Royal Liverpool University Hospital, warnt allerdings vor voreiligen Ratschläge. Ob das Überwicht tatsächlich durch den Vitamin D-Mangel bedingt ist oder ob umgekehrt die Fettpolster den Vitamin D-Mangel verursachen (das Vitamin D lagert sich im Fettgewebe ab, wird dort also sozusagen für schlechte Zeiten gespeichert), ist ungewiss.

Quelle: Daily Telegraph, NHS Knowledge Service

Studie: H.M. Macdonald,  A. Mavroeidia , R.J. Barr , et al. Vitamin D status in postmenopausal women living at higher latitudes in the UK in relation to bone health, overweight, sunlight exposure and dietary vitamin D. Bone 2008; 42:996–1003

Doppeltes Risiko: Schwangerschaft und Übergewicht 20. Oktober 2007

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Vitamin D-Mangel bei Schwangeren und NeugeborenenSchwangere und Übergewichtige gehören zu den „Riskiogruppen“ für ein Vitamin D-Defizit mit oft gravierenden gesundheitlichen Folgen vor allem auch für die Neugeborernen. Eine US-Studie untersuchte jetzt die Wirkungen beider Risikofaktoren im Zusammenhang und versuchte Wege zu einer Lösung aufzuzeigen.

Es zeigte sich, dass stark übergewichtige schwangere Frauen (Body Mass Index, BMI, von 34) doppelt so häufig an Vitamin D-Mangel leiden wie Frauen mit einem BMI von 22. Entsprechend unterschied sich der Vitamin D-Spiegel im Blut der Neugeborenen.

Welche Folgen der Vitamin D-Mangel während der Schwangerschaft für die Gesundheit der Kinder haben kann, wurde bereits in verschiedenen Studien der vergangenen Monate und Jahre beschrieben, über die wir u.a. hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier berichtet haben.

Die Forscher mahnen mehr Aufmerksamkeit für dieses „ernste Problem der öffentlichen Gesundheit“ an. Vor einigen Monaten hatten bereits deutsche Frauenärzte und ihr Verband (BVF) schwangeren Frauen zu häufigerem, mäßigen Aufenthalt an der Sonne und Vitamin D reicher Nahrung bzw. Nahrungsergänzungsmitteln geraten.

Vitamin D (Serum 25-hydroxyvitamin D) wird zu etwa 90% in der Haut durch die UVB-Strahlen der Sonne oder durch künstliche Besonnung gebildet.

Quelle: HighWire

Studie: Lisa M. Bodnar et al, Prepregnancy Obesity Predicts Poor Vitamin D Status in Mothers and Their Neonates, Journal of Nutrition, 137:2437-2442, November 2007

Dicke mit höherem Hautkrebs-Risiko 9. Oktober 2007

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Dicke und Hautkrebs-RisikoEs gibt ein Fülle von Risikofaktoren für die Erkrankung an „schwarzem“ Hautkrebs (Melanom). Die übliche Konzentration auf die Rolle der Sonne und der UV-Strahlen führt in die Irre.

Zwei dieser Risikofaktoren, Übergewicht und Ernährung, untersuchten jetzt griechische Forscher an den Universitäten von Athen, Harvard (USA) und Thessaloniki. Sie untersuchten vor allem den Gehalt von Leptin im Blut von 55 Melanom-Patienten und 165 gesunden Personen. Leptin, ein Hormon das u.a. den Appetit regelt, wird vor allem bei Menschen mit Übergewicht verstärkt ausgeschüttet.

Ausserdem stellten die Wissenschaftler Fragen nach den Ernährungs- und Lebensgewohneiten der Probanden.

Dabei zeigte sich ein deutlich (50 Prozentpunkte) höheres Melanom-Risiko bei übergewichtigen Teilnehmern mit hohem Leptin-Spiegel im Blut, während körperliche Betätigung, geringer Alkoholkonsum und die typische Mittelmeerkost mit viel Obst und Gemüse das Risko tendentiell minderte.

Die Sonne war ein Risikofaktor nur bei Menschen mit besonders hoher Sonnen-Empflindlichkeit (Hauttyp 1).

Quelle: PubMed

Studie: E. T. Petridou et al., Melanoma risk in association with serum leptin levels and lifestyle parameters: a case–control study, Annals of Oncology, vorab online veröffentlicht Oktober 2007