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Sonnenschein-Vitamin gegen Krebs – eine Meta-Studie 8. Mai 2009

Posted by lbmedien in Besonnung, Brustkrebs, Darmkrebs, Forschung, Hautkrebs, Melanom, Vitamin D.
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Der Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Krebsrisiko wird für unterschiedliche Krebsarten sehr unterschiedlich kontrovers diskutiert.

Eine Meta-Studie mit Daten aus 67 Studien bis einschliesslich Januar 2009 kommt zu dem Schluss, dass die beiden wichtigsten Formen von Vitamin D-Rezeptoren, FokI and BsmI,  eindeutig das Risiko von Brust-, Prostata- und Hautkrebs beeinflussen – und augenscheinlich auch alle übrigen Krebsrisiken.

Die Forscher am Europäischen Krebsforschungsinstitut in Mailand hatten sich auf diese beiden Erscheinungsformen von Vitamin D-Rezeptoren –  eine Art „Türhüter“ und „Platzanweiser“ unserer DNA für das im Blut vorhandene Vitamin D-Serum bei seiner Einwirkung auf die hunderte von unterschiedlichen Zellfunktionen im Körper – in der bisherigen Forschung zu Vitamin D und Krebs konzentriert.

Die Ergebnisse bestätigen auch die Wirksamkeit der Vitamin D-Rezeptoren beim Hautkrebs (Melanom).  In anderen Worten: Besonnung, ob natürlich oder künstlich, hat sowohl krebserzeugende als auch krebsverhindernde Wirkung, entscheidend ist die kontrollierte Dosis.

Quelle:  ScienceDaily

Studie: S. Raimondi et al., Review and meta-analysis on Vitamin D Receptor polymorphisms and cancer risk. Carcinogenesis. 2009, 29. April (vorab online)

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Mit dem Sonnenschein-Vitamin hört man besser! 10. Februar 2008

Posted by lbmedien in Forschung, Vitamin D, Vitamin D-Mangel.
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Ohr Hörschaden Vitamin DMit zunehmendem Alter nimmt auch das Hörvermögen ab. Dass dieser Verlust auch mit dem „Sonnenschein-Vitamin“ D3 und mit der Fähigkeit der „Verarbeitung“ von Vitamin D im Ohr zusammenhängen könnte, hat jetzt eine finnische Forschergruppe bei Maus-Experimenten nachgewiesen.

Mäuse (sog. Knock-Out Mäuse) mit einem defekten Vitamin D-Rezeptor verloren ihre Hörfähigkeit wesentlich schneller als „normale“ Mäuse, derKO-Maus Alterungsprozess bestimmter, für das Hören wichtiger Zellen verlief rascher.

Ob und in welchem Umfang dieser Prozess, das heißt die schnellere Abnahme der Hörfähigkeit bei Vitamin D-Mangel, auf Menschen übertragbar ist, bleibt natürlich eine offene Frage.

J. Zou et al., Progressive Hearing Loss in Mice with a Mutated Vitamin D Receptor Gene, Audiology & Neurotology, 7. Februar 2008 ;13(4):219-230