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Winterschmerz 13. November 2008

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Winterschmerz

Winterschmerz

Im „Vitamin D-Winter“ wird die Sonne oft schmerzhaft vermisst – im wahrsten Sinne des Wortes!

Wenn die Tage kürzer werden und die Sonne tiefer steht, steigt die Gefahr eines Vitamin D-Defizits sprunghaft an. Dieser Mangel an „Sonnenschein Vitamin“ aber verursacht vor allem bei Frauen oft Muskel-, Knochen- und Gelenk- und rheumatische Schmerzen, Osteoarthritis und andere schmerzhafte Leiden.

In „Pain Treatment Topics“ (http://Pain-Topics.org) veröffentlichten in diesen Tagen einige der führenden internationalen Forscher unter Federführung von Prof. Stewart B. Leavitt eine zusammenfassende Übersicht über den Stand der Forschung und entwickeln daraus eine Reihe von Empfehlungen gegen den „Winterschmerz“.

Prof. Leavitt dazu: „In unserer Review-Studie über 22 wissenschaftliche Arbeiten zum Thema fanden wir, dass Menschen mit verschiedenartigen Schmerz- und Erschöpfungs-Syndromen praktisch immer an einem Vitamin D-Mangel litten, besonders in den Winter-Monaten. Sobald ausreichende Vitamin D-Versorgung gewährleistet war, verschwanden die Schmerzen und Schwächegefühle entweder vollständig oder wurden zumindest deutlich gelindert.“

Allerdings, so Prof. Leavitt, seien damit nicht andere Schmerztherapien überflüssig und weitere Forschung über den Zusammenhang von Vitamin D und schmerzhaften Erkrankungen notwenig.

Der 50seitige Report („Vitamin D – A Neglected ‘Analgesic’ for Chronic Musculoskeletal Pain„) und ein 7seitiger Praxis-Brief können ebenso wie ein Patientenbroschüre heruntergeladen werden.
http://pain-topics.org/vitamind

Besonnung während der Schwangerschaft – gesunde Knochen beim Baby bis ins hohe Alter 7. Mai 2008

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Künstliche Besonnung in der Schwangerschaft verhindert Osteoporose beim Kind

Frauen, deren letzte Schwangerschaftsmonate in den Winter oder das Frühjahr fallen, sollten regelmäßig künstliches Sonnenlicht nutzen, um Ihre Babies vor Osteoporose zu schützen.

Das raten Mediziner am englischen Royal Lancaster Infirmary nachdem sie in einer Studie mit 17.000 Frauen festgestellt hatten, dass Kinder von Müttern, die in den letzten drei Monaten ihrer Schwangerschaft – vor allem im Sommer – ausreichend Sonnenstrahlen abbekommen hatten, als Erwachsene zu 40 Prozent weniger an Osteoporose, Knochenschwund, erkrankten.

Dr Marwan Bukhari, einer der Autoren der Studie: „In unserem Land bekommt man nur zwischen Mai und September genügend Sonnenlicht für ausreichend Vitamin D. Schwangere Frauen sollten daher neben nahrungsergänzendem Vitamin D in dieser Zeit viel „gute“ Sonne bekommen – am besten in Nordafrika oder am südlichen Mittelmeer.“

Da die meisten Frauen aber nun einmal nicht in der Lage seien, für drei Monate ans Mittelmeer zu reisen, wenn der Geburtstermin zwischen Ende September und Anfang Mai liege, sei das künstliche Sonnenlicht eben der sinnvollste Ersatz.

Selbst ältere Patienten jenseits von 50 Jahren litten zu 20-40 Prozent seltener an Osteoporose, wenn die letzten Schwangerschaftsmonate ihrer Mütter in den Sommer fielen, so die bei der British Society for Rheumatology eingereichte Studie.

(Allein im letzten halben Jahr sind mehrere Studien zu diesem Thema zum gleichen Ergebnis gekommen – wir berichteten hier und hier)

Quelle: The Sunday Times („Sun lamps help unborn babies beat osteoporosis“)

Eine weitere Studie, dieses Mal aus Australien, bestätigt den weit verbreiteten Mangel an Vitamin D bei schwangeren Frauen mit den negativen Folgen für die Neugeborenen:
Studie: L. Bowyer et al., Vitamin D, parathyroid hormone and calcium levels in pregnant women and their neonates. Clinical Endocrinology (Oxf). 20. Juni 2008 (vorab online)

Ein umfassender Überblick zu diesem Thema:

Studie: Reinhold Vieth et al., Vitamin D: A Growing Perspective, Critical Reviews in Clinical Laboratory Sciences,Volume 45, 4. July 2008 , 339 – 414

Mehr Sonne! Australische Wissenschaftler drängen auf veränderte Richtlinien 24. November 2007

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Im „Vitamin D-Winter“ leiden auch die Menschen im fernen Australien mehrheitlich unter akutem Vitamin D-Mangel. Mit dieser Warnung wandte sich eine Forschergruppe um Dr. Ingrid van der Mei in Tasmanien an die australische Öffentlichkeit.

Wir haben drei Kommunen auf unterschiedlichen Breitengraden untersucht und fanden heraus, dass selbst im typischerweise sehr sonnigen Queenland im Winter und Frühjahr mehr als 40 Prozent der Bevölkerung unter Vitamin D-Mangel litt„, so Dr. van der Mei. Als Grund nannte sie neben falscher Ernährung vor allem unzureichende Sonnenexposition.

Die derzeitig gültigen Richtlinien für den Aufenthalt an der Sonne sind nicht geeignet, Vitamin D-Mangel völlig zu verhindern. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass diese Richtlinien geändert werden sollten...“.

Die Canadian Cancer Society hatte bereits vor einiger Zeit ihre Empfehlungen entsprechend geändert und die „Schwester-Organisation“ American Cancer Society, die noch immer zögert, aufgefordert, eine umfassende klinische Studie mit zu veranlassen, um jeden Zweifel zu beseitigen.

Dass auch die US-Krebsgesellschaft in Kürze reagieren wird zeigt ein Statement vor wenigen Tagen: „Nahrungsergänzung und vernünftiger Aufenthalt an der Sonne sind die empfohlenen Methoden für die ausreichende Vitamin D-Versorgung.“

Deutsche Gesundheitsorganisationen wie die Deutsche Krebshilfe oder der Dermatologenverband weigern sich nach wie vor beharrlich, die internationale Forschung – nicht nur die inzwischen hunderte epidemologischer sondern auch die fallkontrollierten Studien auf der Basis von Zufallsauswahl – zur Kenntnis zu nehmen, um ihre jahrelange Polemik gegen Sonne und Solarium nicht zu diskreditieren. Dass aufgrund dieser Haltung unter Umständen tausende von Krebstoten in Kauf genommen werden, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Quelle: ScienceAlert

Winterferien in südlichen Ländern – für Schweden ein probates Rezept gegen den Vitamin D-Mangel!? 13. November 2007

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Südliche Sonne für Vitamin DSchon in unseren Breiten sinkt der Vitamin D-Spiegel im Blut im sog. „Vitamin D-Winter“ (Okotober bis März) oft weit unter das für die Gesundheit notwendige Maß, da die UV-Strahlen der Sonne in dieser Zeit nicht ausreichen, um die Vitamin D-Bildung über die Haut anzustoßen.

Das gilt mehr noch für die Menschen in Mittelschweden (60. Breitengrad) mit einem noch längeren „Vitamin D-Winter“.

Forscher vom Karolinska Institute, Stockholm, untersuchten jetzt die besten Möglichkeiten, eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D im „Vitamin D-Winter“ zu erreichen. Mit 116 Testpersonen, Frauen im Alter über 61 Jahren, identifizierten die Wissenschaftler als „Mittel der Wahl“:

  • 2-3 Mahlzeiten mit fettem Fisch pro Woche,
  • 300 Gramm mit Vitamin D angereicherte Milch oder Milchprodukte täglich,
  • mit geringerer Wirkung: Vitamin D-Pillen – und mit Abstand am effektivsten:
  • Reisen in die südliche Sonne (!)

Die weit weniger aufwändige Alternative: künstliche Besonnung im Solarium mit vergleichbarer Wirkung, wurde leider in die Studie erst garnicht einbezogen.

Quelle: PubMed

Studie: A. Burgaz et al., Associations of diet, supplement use, and ultraviolet B radiation exposure with vitamin D status in Swedish women during winter, American Journal of Clinical Nutrition, November 2007 ; 86(5):1399-1404

Foto: Flickr/Aikira

Im „Vitamin D-Winter“ vervierfacht sich die Zahl der Männer mit Vitamin D-Mangel 6. Oktober 2007

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Im „Vitamin D-Winter“ steigt der Anteil der Menschen mit einem deutlichen Mangel an Vitamin D-Serum (25-hydroxyvitamin D [25(OH)D]) im Blut und den daraus folgenden gesundheitlichen Problemen (so u.a. auch eine größere Grippe-Anfälligkeit) steil an.

Eine Forschergruppe an der Universität Auckland, Neuseeland, untersuchte jetzt rund 2.000 Frauen und Männer über 50 Jahren im Jahresverlauf. Dabei stellten Sie einen Anstieg der Anteile weiblcher Studienteilnehmer mit einem Vitamin D-Mangel (<50 nmol/L) von 49% auf 73% bei den männlichen Teilnehmern gar von 9% auf 39% fest, ein Anstieg um 333% .

Im „Vitamin D-Winter“, der in Deutschland in diesen Oktobertagen beginnt und erst im März endet, ist die Kraft der Sonnenstrahlen auf der menschlichen Haut nicht ausreichend für die Produktion von Vitamin D im Körper. Auf diesem Wege aber – durch die UV-Einstrahlung auf die Haut im Freien oder im Solarium – entstehen rund 90% des Vitamin D-Serums.

Die Anfälligkeit der Menschen für viele Krankheiten wie Infektions- und Autoimmunerkrankungen, Knochen- und Muskelschwäche und sogar viele Krebsarten nimmt bei einem Vitamin D-Mangel sprunghaft zu. „Ersatz“ durch Nahrungsergänzung und Vitaminpillen ist nur unzureichend möglich.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Dicke Menschen haben es schwerer, dem Mangel im Vitamin D-Winter zu entgehen (s. auch hier und hier).

Quelle: PubMed

Studie: Mark J Bolland et al., The effects of seasonal variation of 25-hydroxyvitamin D and fat mass on a diagnosis of vitamin D sufficiency, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 86, No. 4, 959-964, October 2007

Mit dem interaktiven „Vitamin D3-Rechner“ können Sie Ihre individuelle Vitamin D-Produktion an einem bestimmten Ort des Globus zu einer bestimmen Zeit im Jahr, bei bestimmter Höhe, Ozon-Dichte etc. selbst errechnen.
Noch einfacher zu bedienen:
http://zardoz.nilu.no/~olaeng/fastrt/VitD-ez.html