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Bessere Vitamin D-Versorgung stärkt die Muskeln und verhindert Knochenbrüche 28. März 2009

Posted by lbmedien in Forschung, Jugendliche, Osteoporose, Vitamin D.
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72302893Eine höhere Dosis an Vitamin D – mehr als 400 Internationale Einheiten (IE) – als Supplement senkt das Risiko eines Knochenbruchs bei älteren Menschen um 20-29  Prozent.

Eine Meta-Studie von Autoren verschiedener Universitäten der Schweiz und der Harvard School of Public Health kommt zu diesem Schluss nach Sichtung von 20 Studien zu Hüft- und anderen Brüchen mit mehr als 80.000 Teilnehmern im Alter über 65 Jahren. In diesen Studien war die Wirkung von Vitamin D- und Kalzium-Gaben gemeinsam und/oder separat untersucht worden.

Die Wirkung bei Knochenbrüchen (ausser Wirbelsäule) lag mit 29 Prozent Risikominderung höher als bei Hüftbrüchen. Diese Wirkung wurde erzielt durch die Gabe von Vitamin D als Supplement gleichgültig ob zusätzlich Kalzium verordnet wurde oder nicht.

Am anderen Ende der Alters-Skala ein ähnliches Ergebnis:

Junge Mädchen mit einem ausreichenden Vitamin D-Spiegel im Blut (über 50 nmol/L) verfügten über eine deutlich höhere Knochenmasse und Knochendichte und über kräftigere Muskeln als Mädchen mit unzureichendem Vitamin D-Status.

So das Ergebnis einer chinesisch-australischen Studie mit 301 weiblichen Jugendlichen. 57.8% der Teilnehmerinnen zeigten einen Vitamin D-Mangel. 31.2% waren stark defizitär (weniger als 25 nmol/L).

Fazit der Autoren: „Ausreichender Vitamin D-Status im Jugendalter ist wichtig für die optimale Knochenbildung – auch im späteren Alter –  und Vitamin D-Mangel führt zu Muskelschwäche.“

Quelle: PubCrawler

Studien:
Heike A. Bischoff-Ferrari et al.,  Prevention of Nonvertebral Fractures With Oral Vitamin D and Dose Dependency. A Meta-analysis of Randomized Controlled Trials Archives of Internal Medicine, 2009;169(6):551-561

Leng Huat Foo et al., Low Vitamin D Status Has an Adverse Influence on Bone Mass, Bone Turnover, and Muscle Strength in Chinese Adolescent Girls, Journal of  Nutrition (online vorab March 25, 2009)

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Ohne Vitamin D bewegt sich nichts 21. Januar 2009

Posted by lbmedien in Forschung, Osteoporose, Sonnenschein-Vitamin.
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Mit Sonnenschein gegen Osteoporose

Osteoporose ist eine der am dramatischsten zunehmenden Volkskrankheiten in westlichen Ländern. Schätzungsweise 30% aller Frauen nach der Menopause erkranken an Knochenschwund. Fast jede zweite Frau und jeder siebte Mann über 50 Jahre hat statistisch das Risiko eines osteoporosebedingten Knochenbruchs.

Traditionell wird für Prävention und Therapie der Osteoporose und anderer Knochenerkrankungen wie Rachitis die Aufnahme zusätzlichen Kalziums durch Änderung der Ernährung oder durch Nahrungsergänzung empfohlen.

Tatsächlich aber bleibt diese Maßnahme wirkungslos, wenn der Körper nicht über ausreichend Vitamin D verfügt, um die Einlagerung des Kalzium in die Knochen zu „organisieren“. Das „Sonnenschein-Vitamin“ ist notwendig für den Knochenstoffwechsel. Nur wer genügend Vitamin D hat, kann das Kalzium optimal verwerten.

Mit dem „Sonnenschein“ aber hapert es bei immer mehr Menschen durch Lifestyle, Büroberufe, Alter oder Krankheit.

Eine breit angelegte Studie an der Harvard Medical School, Boston,  mit 4.958 Frauen und 5003 Männern über 20 Jahren (Daten des US NHANES III-Surveys)  verglich jetzt die relative Bedeutung von Kalzium- und Vitamin D-Therapien für die Entwicklung der Knochendichte.

Dabei stellten die Forscher fest, dass die Aufnahme von zusätzlichem Kalzium keine Wirkung auf die Knochendichte zeigte, wohl aber die zusätzliche Gabe von Vitamin D – und zwar je deutlicher desto höher die Vitamin D-Dosierung war. Lediglich bei Frauen – nicht aber bei Männern – mit einem sehr niedrigen Vitamin D-Spiegel im Blut (<50 nmol/l) erhöhte sich die Knochendichte nach Einnahme von Kalzium.

Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler:  Bei Männern und Frauen gleichermaßen ist der Vitamin D-Status der entscheidende Faktor für die Entwicklung der Knochendichte und damit für die Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose.

Eine heute online vorab veröffenltichte holländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen.

Quelle: PubMed

Studien:
Heike A Bischoff-Ferrari et al.,  Dietary Calcium and Serum 25-hydroxyvitamin D Status in Relation to Bone Mineral Density Among U.S. AdultsJournal of Bone and Mineral Research, December 29, 2008

Paul Lips et.al., Relationships of serum 25-hydroxyvitamin D to bone mineral density and serum parathyroid hormone and markers of bone turnover in older persons, Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, online vorab publiziert 21.01.2009

Mehr ist manchmal doch – mehr! Kalzium und Vitamin D gegen Knochenbrüche 5. Oktober 2007

Posted by lbmedien in Forschung, Osteoporose, Vitamin D.
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Osteoporose, Knochenbrüche und Vitamin DUm Muskelschwäche, Fallen und Knochenbrüche bei älteren Menschen zu vermeiden, muss Vitamin D und Kalzium in ausreichender Menge zugeführt werden. In der Vergangenheit wurde bei vielen „offiziellen“ Empfehlungen von viel zu niedriger Dosierung ausgegangen.

Diese Einsicht unterstreicht eine neue Meta-Studie (Zusammenfassung von Daten aus 17 früheren Untersuchungen) der University of Western Sydney in Australien. Damit liesse sich das Risiko von Knochenbrüchen vor allem bei Osteoporose um bis zu 24% verringern.

Die Analyse der Daten von 52 625 Personen über 50 Jahren und einer mittleren Behandlungsdauer von 3,5 Jahren zeigten, dass erst eine Dosierung von über 1.200 Milligramm Kalzium und über 800 IU (Internationalen Einheiten) an Vitamin D zu optimalen Ergebnissen führte.

Die Autoren weisen allerdings auch auf die Schwierigkeiten hin, die viele ältere Menschen mit der regelmäßigen Einnahme einer entsprechende Dosis hätten.

Nicht Gegenstand der Untersuchung war die Frage, ob nicht eine ausreichende Vitamin D-Versorgung auch, besser, verläßlicher und ggf. billiger durch (künstliche) Besonnung erreicht werden könnte.

Quelle: Ärztezeitung

Studie: B Tang et al., Use of calcium or calcium in combination with vitamin D supplementation to prevent fractures and bone loss in people aged 50 years and older: a meta-analysis. Lancet 2007; 370: 657-666