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Die Sonne kann noch mehr 30. Juni 2006

Posted by lbmedien in Sonnen-News, sonnenlicht, Sonnenstrahlen, UV-Strahlen, UV-Strahlen - Wirkungen, UVA.
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Sonnenstrahlen reinigen Wasser (SODIS)Sonnenstrahlen und eine PET-Flasche genügen – mit dieser einfachen und kostengünstigen Methode lassen sich in Entwicklungsländern Infektionskrankheiten aufgrund von Keimen im Wasser bekämpfen.

Dem Erfinder dieser Methode, Martin Wegelin, Leiter des Fachbereiches Wasser an der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag), wurde jetzt vom Schweizerischen Roten Kreuz den erstmals vergebenen Preis für humanitäre Leistungen verliehen.

Wegelins Methode ist einfach: Wasser wird in einer Pet-Flasche während mindestens sechs Stunden in die Sonne gelegt. Durch die Sonneneinwirkung werden die Keime abgetötet.

SODIS (Solar Water Disinfection) – so wird die Methode genannt – wenden heute rund zwei Millionen Menschen in zwanzig Ländern an.

Tatsächlich ist das Verfahren so einfach, dass Forscher, Politiker und die betroffenen Menschen in den Entwicklungsländern zunächst skeptisch waren. Das Schwierige an Sodis ist nicht die Handhabung, sondern den Menschen zu vermitteln, wie wichtig sauberes Trinkwasser ist und wie einfach sie es erhalten können.

Doch so simpel, wie das Prinzip Sodis auf den ersten Blick wirkt, ist die Wasserdesinfektion durch das Sonnenlicht nicht. «Auch einfache Verfahren brauchen oft Spitzenforschung», sagte Alexander Zehnder, Präsident des ETH-Rats und ehemaliger Leiter der Eawag.

Dazu mussten sie genauer untersuchen, wieso die Keime absterben. Ist das Sonnenlicht der entscheidende Faktor oder die Wärme? Zwar sind die Abläufe noch nicht im Detail verstanden. Aber die Forscher wissen, dass der Anteil des Sonnenlichts, der auch die Haut bräunt, eine entscheidende Rolle spielt. Schon bei 20 Grad Celsius richten die UVA-Strahlen erste Schäden bei den Organismen im Wasser an. «Wir haben dazu Versuche im Labor mit Sonnenlicht und künstlichem Licht gemacht», erklärt Thomas Egli von der Eawag.

Vermutlich schädigt der UVA-Anteil im Sonnenlicht die Hülle der Bakterien, ihre Membranen. Diese sind für den Nährstofftransport in der Zelle nötig. Die Erreger werden dadurch geschwächt und sterben bei hoher Bestrahlung ab.

Die unscheinbaren, billigen Wasserflaschen können Menschenleben retten. Das zeigen epidemiologische Studien. Seitdem ganze Dörfer ihre Wasserdesinfektion mit Pet-Flaschen im Alltag durchführen, nahmen Durchfallerkrankungen bei Kindern unter fünf Jahren um 30 bis 70 Prozent ab.

Quelle: NZZOnline

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Wie die Alten sungen… Vitamin D-Mangel auch bei Frauen jenseits der Wechseljahre 29. Juni 2006

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64 Prozent aller Frauen weltweit  in und nach den Wechseljahren leiden an akutem Vitamin D-Mangel. So eine Studie mit 2.600 Teilnehmerinnen in Europa, Mittleren Osten Asien und an den Pazifik-Küsten, die in diesen Tagen auf dem 34. European Symposium on Calcified Tissues vorgetragen wurde.

In einigen Regionen stieg dieser Anteil auf bis zu 90 Prozent.

Quelle: 34th European Symposium on Calcified Tissues

Zu wenig Sonne für Kinder: „Sonnenschein-Vitamin“ kostenlos für alle 29. Juni 2006

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In der SonneAls erster Bezirk in England hat die Stadt Bradford ein flächendeckendes Vitamin D-Programm für Kinder aufgelegt.

Ausgelöst wurde diese Maßnahme durch eine Studie, die eine dramatische Zunahme von Knochenerkrankungen bei Kindern der Region ausgemacht hatte. Verantwortlich sei Vitamin D-Mangel durch die veränderten Lebensgewohnheiten. Kinder bekommen zu wenig Sonne. Rund 90 Prozent des Vitamin D-Bedarfs wird in der Haut durch UVB-Strahlen (Sonnenschein oder Solarium) gebildet.
Auffällig zum Beispiel der Vitamin D-Mangel bei muslimischen Mädchen, den die Forscher auf das Tragen des Kopftuchs oder gar der Verschleierung zurückführen.

Künftig erhalten alle Kinder unter 2 Jahren kostenlose Vitamin D-Tropfen.

Quelle: BBC

Die Schokoladenseite des Sonnenschutzes 26. Juni 2006

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Schokolade SonnenschutzSonnenschutz kann man auch essen. Diese zwar nicht ganz neue aber immer wieder überraschende Erkenntnis wird jetzt von einer Forschergruppe um Prof. Tronnier an der Uni Witten-Herdecke bestätigt:

Der Genuss von Schokolade/Kakao mit hohem Gehalt an Flavonoiden (Flavonol) schützt die Haut vor UV-Strahlen. Das Risiko eines Sonnenbrands wird deutlich geringer bei Menschen mit regelmäßigem Konsum von Kakao.

Quelle: Journal of Nutrition, Juni 2006

Test: Sonnenschutzmittel für`s Gesicht – Die Falten bleiben 26. Juni 2006

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oekotest.jpgSonnenschutzmittel speziell für das Gesicht, die in der Werbung unter anderem mit Anti-Aging-Power propagiert werden, schneiden im Test der Zeitschrift Öko-Test vom Juli 06 zum Teil miserabel ab – darunter auch einige teure Luxusprodukte.

Mehr als die Häfte der speziellen Gesichtssonnencremes belasten die Haut mit problematischen Stoffen. Sie erhielten ein "mangelhaft" oder "ungenügend". Sechs Produkte bekamen ein "sehr gut", darunter auch zwei sehr günstige Cremes.

Hälfte der Sonnencremes enthalten bedenkliche chemische Lichtschutzfilter, wie 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw. MBC), Octyl-Methoxycinnamate (OMC) und Benzophenone-3 (Oxybenzon), die wie Hormone wirken und allergische Reaktionen hervorrufen können.

Nur drei Cremes kamen ohne Parfümierung aus, etliche enthielten problematische Parfümierungs-Substanzen.

Elf Hersteller verwenden als Emulgatoren die umstrittenen PEG/PEG-Derivate.

Quelle: Öko-Test

Wellness oder Wellstress? Öko-Test kennt (angeblich) den Unterschied 23. Juni 2006

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Mit dem schier unüberschaubaren Angebot an "Wellness"-Dienstleistungen und -Produkten beschäftigt sich das soeben erschienene "Öko-Test-Kompakt Wellness".

Wie man zwischen Well-ness und Well-nepp unterscheidet und welche Wohlfühlangebote wirklich Erholung vom stressigen Alltag bieten versucht das Kompendium auseinanderzuposamentieren.

Quelle: pressrelations

Irland will Altersgrenze für Solarium einführen 20. Juni 2006

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Jetzt hat auch die Regierung Irlands angekündigt, den Zugang zu Sonnenbänken in Sonnenstudios von Jugendlichen unter 16 Jahren zu verbieten.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Irlands, Mary Harney, verglich bei ihrer Ankündigung die geplanten Maßnahmen mit den Regularien gegen das Rauchen.

Quelle: CBCNews 

Vitamin D beugt Herzmuskelschwäche vor 19. Juni 2006

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In Deutschland sterben jährlich 33.000 Frauen und 15.000 Männer an Herzschwäche.

Bereits Anfang 2003 fanden Wissenschaftler des Herz- und Diabeteszentrums NRW in Bad Oeynhausen, Dr. Armin Zittermann und Stefanie Schulze Schleithoff (Bild rechts), erstmals deutliche Hinweise, dass eine Unterversorgung mit Vitamin D an der Entstehung der Herzmuskelschwäche beteiligt ist. In einer Studie mit 93 schwer herzkranken Patienten konnte Stefanie Schulze Schleithoff jetzt nachweisen, dass Vitamin D das Entzündungsprofil bei Patienten mit Herzmuskelschwäche verbessern kann.

Zukünftig könnte Vitamin D als entzündungshemmende Substanz bei der Behandlung der Herzinsuffizienz von Bedeutung sein.

Wichtiger aber, so die Forscherin, sei die vorbeugende Wirkung einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung in jüngeren Jahren.

75 bis 90 Prozent des Bedarfs entstehe durch die UVB-Strahlung im Sonnenlicht. Allerdings reiche zwischen Oktober und April die UVB-Strahlung nicht aus, um genügend Vitamin D zu bilden. Der Körper speichere zwar in den Sommermonaten das „Sonnenschein-Vitamin“. Wer aber seinen Beruf im Büro ausübt und seine Freizeit hauptsächlich vor dem Fernseher oder dem Computer verbringt, bildet zu wenig Vitamin D.

Quelle: idw Foto: Armin Kühn
Veröffentlichung in „American Journal of Clinical Nutrition„, Vol.83, Nr.4, 2006, S.754-759

Neue Übersichtsstudie (Februar 2007): Zittermann A, Schleithoff SS, Koerfer R., Vitamin D and vascular calcification. Curr Opin Lipidol. 2007 Feb;18(1):41-6 

Selbstbräuner Lotions – Explosion am Markt 17. Juni 2006

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Der Markt der selbstbräunenden Lotions "explodiert". Laut AC Nielsen hat er sich in diesem Jahr schon versechsfacht.

Ausgelöst hatte den Boom im vergangenen Jahr Johnson & Johnson mit seiner bebe-Lotion Holiday Ski. Beiersdorf, Dove und andere waren schnell auf den Zug aufgesprungen. Im Frühjahr waren die Selbstbräuner-Plakate vor allem an Bushaltestellen in ganz Deutschland zu besichtigen. Die Hersteller meldeten zeitweise "Ausverkauft!"

Als Grund für den überraschenden Boom der Lotions, die nur allmählich bräunen und die Fehler früherer Selbstbräuner: Flecken, Ränder, ungleichmäßige Bräune, damit weitgehend vermeiden, wird von den Herstellern in der erfolgreichen Propaganda gegen die UV-Strahlen und das Vorbräunen in Solarien gesehen.

"Immer mehr Menschen erkennen, daß ein Sonnenbad oder das Sonnenstudio nicht gesund sind und suchen nach Alternativen", so Britta Klebon, Wissenschaftliche Direktion L'Oréal Deutschland. Dies bestätigt auch der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel.

Neue Anbeiter steigen in den Markt ein. Die Solarienbranche hat das Nachsehen!

Quelle: Hamburger Abendblatt

Sonne macht sexy 16. Juni 2006

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Viel Sonne – im Sommer draussen oder immer auf der Sonnenbank – fördert den Appetit auf Sex.

"Wegen des Sonnenlichts wird in den Körpern jetzt verstärkt das Hormon Serotonin ausgeschüttet, das uns insgesamt wacher und vitaler werden lässt", sagte der Biopsychologe Peter Walschburger von der Freien Universität Berlin.

"Dadurch werden zahlreiche Körperfunktionen angeregt, zu denen auch der Wunsch nach Sex gehört."

Das Hormon Serotonin regelt den menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus.

Quelle: Express