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Bestätigt: Sonnenschein-Vitamin schützt vor Brustkrebs 2. September 2008

Posted by lbmedien in Brustkrebs, Forschung, Vitamin D.
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Zwei neue Studien aus Europa und USA bestätigen frühere Untersuchungen zu einer Verbindung von Vitamin D mit reduziertem Brustkrebs-Risiko.

Die italienische Studie ergab ein vermindertes Risiko von über 20 Prozent für das Drittel der Untersuchten mit der höchsten Vitamin D-Aufnahme gegenüber dem untersten Drittel. Die Wirkung stellte sich erst bei einer Vitamin D-Aufnahme über die Nahrung ein von täglich mehr als 143 IU (International Units). Internationale Experten empfehlen inzwischen eine tägliche Vitamin D-Dosis über Sonnen-Bestrahlung, Ernährung und Nahrungsergänzung von 1.000 IU.

Die US-Forschungen, an denen auch der bekannte kanadische Vitamin D-Forscher Reinhold Vieth beteiligt war, widmeten sich spezifischen Formen des Bruskrebses – mit im wesentlichen den gleichen Ergebnissen wie ihre italienischen Kollegen.

Quelle: PubMed

Studien:
M. Rossi, J.K. McLaughlin et al., Vitamin D intake and breast cancer risk: a case-control study in Italy, Annals of Oncology. August 2008, online vorab veröffentlicht,
Print: Annals of Oncology 2009 20(2):374-378

K.M. Blackmore et a., Vitamin D From Dietary Intake and Sunlight Exposure and the Risk of Hormone-Receptor-Defined Breast Cancer, American Journal of Epidemiology, 27. August 2008

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Sonne, Vitamin D schützt vor Brustkrebs 2. Juni 2008

Posted by lbmedien in Brustkrebs, Forschung, UV-Strahlen, Vitamin D-Mangel.
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Seit längerer Zeit hatten sich die Hinweise gehäuft, jetzt eine weitere Bestätigung: Ein ausreichender, besser: optimaler Vitamin D (25 OH D) Spiegel im Blut schützt vor Brustkrebs, der häufgsten Krebsart bei Frauen, so das Ergebnis einer Studie an der Universität Toronto, das jetzt auf der Konferenz der American Society of Clinical Oncology vorgestellt wurde.

Mehr als drei Viertel der untersuchten Frauen mit Brustkrebsdiagnose wiesen ein Defizit beim „Sonnenschein-Vitamin“ auf. Im Gegensatz zu Frauen mit normalem oder optimalem Vitamin D-Spiegel vergrößert sich das Risiko von Metastasen bei Vitamin D-Defiziten um 94 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, an diesem Tumor zu sterben, erhöht sich bei Vitamin D-defizitären Frauen um 73 Prozent.

Da Vitamin D ganz überwiegend durch Sonnenstrahlen (UV-B Strahlen) auf der Haut im Körper selbst gebildet wird, ist das Ergebnis dieser Studie ein weiterer Beleg für die These, dass ein „zu wenig“ an Sonne sehr viel gefährlicher für die Gesundheit ist als ein „zu viel“.

Die von der Breast Cancer Research Foundation finanzierte Studie mit 512 Teilnehmerinnen und einem Durchschnittsalter von 50 Jahren verfolgte die Krankheitsverläufe über mehr als 10 Jahre nach der Diagnose.

In dieser Periode starben 26 Prozent der Frauen mit Vitamin D-Defizit an der Krankheit und bei 31 Prozent entwickelten sich Metastasen, aber nur 15 Prozent der Patientinnen mit ausreichender Vitamin D-Versorgung starben und nur bei 17 Prozent kam es zu Metastasen.

Dies ist die erste Studie, die wirklich die Verbindung von Vitmian D-Defiziten mit der Entwicklung nach der Brustkrebs-Diagnose nachweist, “ so die Leiterin der Forschungsgruppe, Pamela Goodwin.

(Auf frühere Studien zu Vitamin D und Brustkrebs aus den letzten Monaten haben wir hier, hier, hier, hier, hier und hier hingewiesen)

Quelle: Bloomberg

Mehr Sonne, mehr Vitamin D, weniger Brustkrebs 28. April 2008

Posted by lbmedien in Forschung, UV-Strahlen - Wirkungen, Vitamin D.
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Sonne gegen Krebs – die Hinweise häufen sich. Fast gleichzeitig sind in diesen Tagen zwei Studien renommierter internationaler Institute erschienen, die einen direkten Zusammenhang herstellen zwischen der Höhe des – zu etwa 90 Prozent durch UV-Bestrahlung im Körper selbst erzeugten – Vitamin D-Spiegels im Blut und dem Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.

In einer epidemologischen Studie über 107 Länder der Erde weisen Forscher von der University of California in San Diego, USA, nach, dass das Brustkrebs-Risiko im gleichen Maße abnimmt wie die Häufigkeit und Intensitat der UV-Bestrahlung durch Natur- und künstliche Sonne zunimmt. Dabei wurden andere Riskiofaktoren wie Alter, Übergewicht, Zahl der Geburten, Alkoholkonsum, Rauchen, Kalorienaufnahme etc. ausgeschlossen. Berücksichtigt wurden auch die Bewölkung und die Veränderungen der Ozonschicht.

Eine Studie vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und der Universitätklinik Hamburg-Eppendorf kommt auf völlig anderem Wege zum gleichen Ergebnis: Frauen mit einem sehr niedrigen Vitamin D-Spiegel (25-hydroxyvitamin D, 25(OH)D) im Blut haben ein deutlich erhöhtes Brustkrebs-Risiko.

Die Wissenschaftler um Dr. Jenny Chang-Claude am DKFZ verglichen die Vitamin D-Werte von 1,394 Brustkrebspatientinnen und ebenso vielen gesunden Frauen und waren selbst überrascht von der Eindeutigkeit der Ergebnisse, auch wenn ein zeitweiser Sonnenmangel durch den Klinikaufenthalt der krebskranken Frauen berücksichtigt werden muss.

Außerdem scheint das Vitamin D auch die Risiken einer Östrogen-Behandlung in den Wechseljahren zu senken.

Quellen: ScienceDaily und EurekAlert

Studien:
S.B. Mohr , C.F. Garland , E.D. Gorham , W.B. Grant, F.C. Garland, Relationship between Low Ultraviolet B Irradiance and Higher Breast Cancer Risk in 107 Countries, Breast Journal, März 2008, vorab online publiziert

J. Chang-Claude et al., Vitamin D receptor gene polymorphisms and haplotypes and postmenopausal breast cancer risk, Breast Cancer Res. 2008 Apr 17;10(2):R31 (vorab online veröffentlicht)