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„Vitamin D ist im Moment das wichtigste, spannendste Thema …“ 27. Mai 2009

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Fetter Fisch - hilfreich aber nicht ausreichend

Fetter Fisch - hilfreich aber nicht ausreichend

Vitamin D. Das ist im Moment das wichtigste, spannendste Thema innerhalb der Ernährungsforschung, der Ernährungsmedizin.“ So zitiert Deutschland Radio den  Experten vom Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, Dr. Bernhard Watzl, bei einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zur jüngsten Ausgabe des „Ernährungsberichts“.

Dr. Watzl wies dabei auf das doppelte Dilemma bei der Versorgung mit Vitamin D hin:  Einerseits sei Vitamin D nur in ganz wenigen Nahrungsmitteln enthalten, andererseits stehe aber die Hauptquelle, die UV-Strahlen der Sonne, „nur ungefähr sechs Monate (zur Verfügung), weil auf der Position, wo Deutschland auf der Weltkugel liegt haben wir nur sechs Monate genügend UV-Strahlung da, damit die Prozesse in der Haut dann auch wirklich induziert werden können. Und die anderen sechs Monate fehlt die Sonnenstrahlung. Wenn Sie ihre Haut eincremen mit einem Hautschutzfaktor 8 oder mehr, verhindern sie auch im Sommer die Vitamin-D-Bildung in der Haut. Und wenn ich mich sehe, komme morgens hier her, gehe abends nach Hause auch im Sommer – keine Vitamin D Bildung.

Wie wir heute zunehmen wüssten, stünden „verschiedenen Krankheiten, also Kreislauferkrankungen oder Dickdarmkrebs aber vor allem auch Autoimmunkrankheiten, in einem engen Zusammenhang …. mit der Versorgung des Körpers an Vitamin D.“  Als  Beispiele nannte er die Multiple Sklerose und die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, aber auch Krebs,  Herzkreislauferkrankungen und Tuberkulose.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt derzeit noch, täglich fünf Mikrogramm Vitamin D über die Nahrung aufzunehmen. Bernhard Watzl und seine Kollegen diskutieren zurzeit, ob diese empfohlene Tagesmenge verfünffacht werden sollte. Ein Menge, die über Ernährung kaum zu erreichen ist, sondern lediglich durch Nahrungsergänzung oder auf natürliche Weise durch regel-mäßige Besonnung im Freien (von April bis September) oder im Solarium.

Quelle:  Deutschland-Radio

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Mädchen werden dicker und kürzer ohne genügend Sonnenschein-Vitamin 12. Dezember 2008

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flickr/circo de invierno)

Zu dick, zu klein, zu wenig Sonnenschein (Foto: flickr/circo de invierno)

Dass ein Mangel an Vitamin D Erwachsene für viele „Volkskrankheiten“ wie Osteoporose, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs  empfänglich macht,  ist hinreichend bekannt. Auch über den besonders großen Mangel an „Sonnenschein-Vitamin“ bei Jugendlichen haben wir berichtet (z.B. hier und hier).

Neu ist aber die Erkenntnis, dass Vitamin D-Mangel bei Jugendlichen zu Übergewicht und Wachstumsstörungen führen kann.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus dem Sonnenstaat Kalifornien (McGill University und University of Southern California). Die Wissenschaftler untersuchten den Vitamin D-Status (25-hydroxy vitamin D), das Körperfett und das Längenwachstum bei 90 Mädchen und jungen Frauen im Alter zwischen 16 und 22 Jahren. 59 Prozent der Teilnehmer an der Studie litten unter einem Vitamin D-Mangel.

Wir waren erstaunt über das Ausmaß des Vitamin D-Mangels bei den jungen Leuten aus einem so sonnenreichen Staat,“ so einer der Co-Autoren der Studie, Prof. Richard Kremer. „Wir fanden heraus, dass Mädchen und junge Frauen mit einem Vitamin D-Defizit erheblich schwerer waren, einen höheren Body Mass Index und erheblich mehr Bauchfett aufwiesen als Mächen mit normalem Vitamin D-Spiegel.

Unerwartet auch die Verbindung von Vitamin D-Mangel und Körpergrösse. Gerade in Zeiten des beschleunigten Wachstums, so die Autoren, sei ein Vitamin D-Defizit verantwortlich für eine Verzögerung und Reduzierung des Wachstums.

Da ein Vitamin D-Mangel zu Fett-Ansammlung im Körper und einem erhöhten Risiko führt, an chronischen Leiden zu erkranken, sollte unbedingt die richtige Dosis, der optimale Stand an Vitamin D-Serum im Blut,  für die Gesundheit der jungen Menschen erforscht werden,“ fügte Prof. Vicente Gilsanz, vom Children’s Hospital Los Angeles of the University of Southern California, in einem Interview mit Science Daily hinzu.

Quelle:  Science Daily

Studie:  Kremer et al., Vitamin D Status and its Relationship to Body Fat, Final Height, and Peak Bone Mass in Young Women. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism,  November 2008 (online vorab publiziert, PDF kostenlos)

Grippe, Sonne und Vitamin D – Neun Fragen und eine Antwort 9. März 2008

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Vitamin D und GrippeAls vor 18 Monaten eine Gruppe international renommierter Forscher einen Zusammenhang von periodisch auftretenden Grippe-Epidemien und dem gleichzeitig auftretenden Vitamin D-Mangel am Ende des „Vitamin D-Winters“ behaupteten und belegten (wir haben darüber berichtet), ging ein Sturm durch den Blätterwald wissenschaftlicher Journale und Publikums-Magazine.

In diesen Tagen nun veröffentlicht die Gruppe in ähnlich prominenter Besetzung einen Folgebeitrag, der noch umfassender die Frage nach den Ursachen der Grippe-Epidemien stellt und die Folgerungen ausführlicher begründet. Auf neun detaillierte und schon vor Jahrzehnten von Epidemologen gestellte Fragen gibt es danach nur eine alle Aspekte abdeckende Antwort:

Die Auswirkungen des saisonalen und darüber hinaus in bestimmten Bevölkerungsteilen vorherrschenden Vitamin D-Mangels auf das Immunsystem ….“

Quelle: Vitamin D Council

Studien:
John J Cannell, Michael Zasloff, Cedric F Garland, Robert Scragg, Edward Giovannucci, On the epidemiology of influenza, Virology Journal 2008, 5:29, März 2008 (PDF kostenlos)

J. J. Cannell, R. Vieth, J. C. Umhau, M. F. Holick, W. B. Grant, S. Madronich, C. F. Garland and E. Giovanucci, Epidemic influenza and vitamin D, Epidemiology and Infection, Volume 134, Issue 06, December 2006, pp 1129-1140

Schon unsere Urahnen erkrankten durch Mangel an „Sonnenschein-Vitamin“ 10. Dezember 2007

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Homo erectus Tuberkulose durch Vitamin d-MangelSchon vor 500.000 Jahren scheinen die ersten Einwanderer aus Afrika nach Europa, der sog. Homo erectus, unter Infektionskrankheiten wie etwa der Tuberkulose gelitten zu haben.

Der Grund, so vermuten Wissenschaftler einer multinationalen Forschergruppe um den Anthropologen John Kappelmann von der Universität Texas:
Die Urmenschen jener Zeit waren noch auf ihrem Wanderzug von Afrika in den Norden. Aus dem sonnigen Süden kommend war der Homo erectus noch dunkelhäutig und konnte dadurch nur wenig Vitamin D produzieren, da das dunkle Hautpigment Melanin die ultravioletten Strahlen der Sonne blockiert. Die UV-Strahlung ist zu etwa 90 Prozent verantwortlich
für die Produktion von Vitamin D in der menschlichen Haut, das dem Immunsystem bei der Abwehr von Infektionen hilft. Auf den Weg in den Norden, wo die Intensität der UV-Strahlen geringer ist, fiel dieser Mangel besonders stark ins Gewicht.

Die Forscher hatten Spuren einer Tuberkulose-Erkrankung bei einem Schädel eines Urmenschen, eines jungen Mannes, der Art Homo erectus aus einer Fundstätte in der westlichen Türkei entdeckt.

Auch eine soeben vorab erschienene Studie mit Enwanderern nach Australien unterstreicht die vorbeugende Wirkung von Vitamin D bei Tuberkulose.

Auf Studien über den Zusammenhang von Tuberkulose (hier und hier) und Atemwegserkrankungen (hier und hier), mit Vitamin D- und Besonnungs-Defiziten hatten wir in diesem Weblog bereits hingewiesen.

Quelle: wissenschaft.de

Studien:
John Kappelman et al., First Homo erectus from Turkey and implications for migrations into temperate Eurasia, American Journal of Physical Anthropology, online vorab publiziert, 7. Dezember 2007

K.B. Gibney et al, Vitamin D Deficiency Is Associated with Tuberculosis and Latent Tuberculosis Infection in Immigrants from Sub-Saharan Africa, Clinical Infectious Diseases, Januar 2008, online vorab publiziert

Mehr Sonne! Australische Wissenschaftler drängen auf veränderte Richtlinien 24. November 2007

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Im „Vitamin D-Winter“ leiden auch die Menschen im fernen Australien mehrheitlich unter akutem Vitamin D-Mangel. Mit dieser Warnung wandte sich eine Forschergruppe um Dr. Ingrid van der Mei in Tasmanien an die australische Öffentlichkeit.

Wir haben drei Kommunen auf unterschiedlichen Breitengraden untersucht und fanden heraus, dass selbst im typischerweise sehr sonnigen Queenland im Winter und Frühjahr mehr als 40 Prozent der Bevölkerung unter Vitamin D-Mangel litt„, so Dr. van der Mei. Als Grund nannte sie neben falscher Ernährung vor allem unzureichende Sonnenexposition.

Die derzeitig gültigen Richtlinien für den Aufenthalt an der Sonne sind nicht geeignet, Vitamin D-Mangel völlig zu verhindern. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass diese Richtlinien geändert werden sollten...“.

Die Canadian Cancer Society hatte bereits vor einiger Zeit ihre Empfehlungen entsprechend geändert und die „Schwester-Organisation“ American Cancer Society, die noch immer zögert, aufgefordert, eine umfassende klinische Studie mit zu veranlassen, um jeden Zweifel zu beseitigen.

Dass auch die US-Krebsgesellschaft in Kürze reagieren wird zeigt ein Statement vor wenigen Tagen: „Nahrungsergänzung und vernünftiger Aufenthalt an der Sonne sind die empfohlenen Methoden für die ausreichende Vitamin D-Versorgung.“

Deutsche Gesundheitsorganisationen wie die Deutsche Krebshilfe oder der Dermatologenverband weigern sich nach wie vor beharrlich, die internationale Forschung – nicht nur die inzwischen hunderte epidemologischer sondern auch die fallkontrollierten Studien auf der Basis von Zufallsauswahl – zur Kenntnis zu nehmen, um ihre jahrelange Polemik gegen Sonne und Solarium nicht zu diskreditieren. Dass aufgrund dieser Haltung unter Umständen tausende von Krebstoten in Kauf genommen werden, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Quelle: ScienceAlert

Winterferien in südlichen Ländern – für Schweden ein probates Rezept gegen den Vitamin D-Mangel!? 13. November 2007

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Südliche Sonne für Vitamin DSchon in unseren Breiten sinkt der Vitamin D-Spiegel im Blut im sog. „Vitamin D-Winter“ (Okotober bis März) oft weit unter das für die Gesundheit notwendige Maß, da die UV-Strahlen der Sonne in dieser Zeit nicht ausreichen, um die Vitamin D-Bildung über die Haut anzustoßen.

Das gilt mehr noch für die Menschen in Mittelschweden (60. Breitengrad) mit einem noch längeren „Vitamin D-Winter“.

Forscher vom Karolinska Institute, Stockholm, untersuchten jetzt die besten Möglichkeiten, eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D im „Vitamin D-Winter“ zu erreichen. Mit 116 Testpersonen, Frauen im Alter über 61 Jahren, identifizierten die Wissenschaftler als „Mittel der Wahl“:

  • 2-3 Mahlzeiten mit fettem Fisch pro Woche,
  • 300 Gramm mit Vitamin D angereicherte Milch oder Milchprodukte täglich,
  • mit geringerer Wirkung: Vitamin D-Pillen – und mit Abstand am effektivsten:
  • Reisen in die südliche Sonne (!)

Die weit weniger aufwändige Alternative: künstliche Besonnung im Solarium mit vergleichbarer Wirkung, wurde leider in die Studie erst garnicht einbezogen.

Quelle: PubMed

Studie: A. Burgaz et al., Associations of diet, supplement use, and ultraviolet B radiation exposure with vitamin D status in Swedish women during winter, American Journal of Clinical Nutrition, November 2007 ; 86(5):1399-1404

Foto: Flickr/Aikira

Mit dem „Sonnenschein-Vitamin“ lebt man besser – und länger (2) 13. November 2007

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Vitamin D-Mangel verkürzt erheblich die Lebenszeit quer durch alle Bevölkerungsschichten, Altergruppen und Krankheiten. Mit diesem Ergebnis einer epidemologischen Studie an der bekannten Johns Hopkins University, Baltimore, USA, wird einmal mehr bestätigt, was auch für Europa in einer umfassenden Studie erst kürzlich festgestellt wurde: Eine ausreichende Versorgung mit dem „Sonnenschein-Vitamin“ durch natürliche und künstliche Besonnung und/oder Nahrungsergänzung mindert das Risiko um bis zu 22%, an Krankheiten wie – in diesem Fall – Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben.

Die Forschungsgruppe um Erin D Michos hatte zuvor als die wesentlichen Risiko-Faktoren für einen Vitamin D-Mangel: höheres Alter, weibliches Geschlecht, dunkle Haut, Rauchen, Diabetes und Übergewicht identifiziert.

Die Studie untersuchte die Daten von mehr als 12.000 Erwachsenen aus dem „Third National Health and Nutrition Examination Survey„.

Quelle: ScienceDirect

Studie: Erin D Michos et al., 25-OH Vitamin D Deficiency and the Risk of All-Cause Mortality in the General Population: Results from the Third National Health and Nutrition Examination Survey Linked Mortality Data, Circulation, 2007;116:II_826

Im „Vitamin D-Winter“ vervierfacht sich die Zahl der Männer mit Vitamin D-Mangel 6. Oktober 2007

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Im „Vitamin D-Winter“ steigt der Anteil der Menschen mit einem deutlichen Mangel an Vitamin D-Serum (25-hydroxyvitamin D [25(OH)D]) im Blut und den daraus folgenden gesundheitlichen Problemen (so u.a. auch eine größere Grippe-Anfälligkeit) steil an.

Eine Forschergruppe an der Universität Auckland, Neuseeland, untersuchte jetzt rund 2.000 Frauen und Männer über 50 Jahren im Jahresverlauf. Dabei stellten Sie einen Anstieg der Anteile weiblcher Studienteilnehmer mit einem Vitamin D-Mangel (<50 nmol/L) von 49% auf 73% bei den männlichen Teilnehmern gar von 9% auf 39% fest, ein Anstieg um 333% .

Im „Vitamin D-Winter“, der in Deutschland in diesen Oktobertagen beginnt und erst im März endet, ist die Kraft der Sonnenstrahlen auf der menschlichen Haut nicht ausreichend für die Produktion von Vitamin D im Körper. Auf diesem Wege aber – durch die UV-Einstrahlung auf die Haut im Freien oder im Solarium – entstehen rund 90% des Vitamin D-Serums.

Die Anfälligkeit der Menschen für viele Krankheiten wie Infektions- und Autoimmunerkrankungen, Knochen- und Muskelschwäche und sogar viele Krebsarten nimmt bei einem Vitamin D-Mangel sprunghaft zu. „Ersatz“ durch Nahrungsergänzung und Vitaminpillen ist nur unzureichend möglich.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Dicke Menschen haben es schwerer, dem Mangel im Vitamin D-Winter zu entgehen (s. auch hier und hier).

Quelle: PubMed

Studie: Mark J Bolland et al., The effects of seasonal variation of 25-hydroxyvitamin D and fat mass on a diagnosis of vitamin D sufficiency, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 86, No. 4, 959-964, October 2007

Mit dem interaktiven „Vitamin D3-Rechner“ können Sie Ihre individuelle Vitamin D-Produktion an einem bestimmten Ort des Globus zu einer bestimmen Zeit im Jahr, bei bestimmter Höhe, Ozon-Dichte etc. selbst errechnen.
Noch einfacher zu bedienen:
http://zardoz.nilu.no/~olaeng/fastrt/VitD-ez.html

Mit dem „Sonnenschein-Vitamin“ lebt man länger 11. September 2007

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Schon mit einer „normalen“ Dosis an Vitamin D (zwischen 300 und 2.000 IU) als Nahrungsergänzung konsumiert verlängert sich die Lebenszeit eines Menschen um eine beträchliche Spanne.

In einer umfassenden Meta-Studie untersuchten zwei der bekanntesten europäischen Krebsforscher, Philippe Autier aus Frankreich und Sara Gandini aus Italien, die „Überlebensraten“ von 57 311 Teilnehmern unterschiedlicher Studien in den westlichen Industrieländern über einen Zeitraum von 5,7 Jahren und berücksichtigten dabei alle Todesursachen, d.h. nicht nur solche Krankheiten, für die bisher schon eine oft mehr als 50prozentige Risikominderung durch ausreichende Vitamin D-Versorgung festgestellt worden war.

Selbst in dieser Breite ergab sich ein um 7 Prozentpunkte niedrigeres Risiko für die Menschen, die Vitamin D-Zusätze erhalten hatten im Vergleich zu den Gruppe ohne solche Nahrungsergänzungen.

Die Meta-Studie bezieht sich nur auf den relativ kleinen Teil der Vitamin D-Aufnahme durch die Nahrung. Wesentlich größer dürfte der Unterschied sein, wenn man die ca. 90 Prozent der Vitamin D-Bildung im Körper durch UV-Bestrahlung der Haut in die Untersuchung einbeziehen würde.

Harvard Professor Edward Giovanucci, selbst Autor etlicher Studien zum Thema trägt den „Sonnenschein-Vitamin“-Aspekt in einem längeren Editorial in der gleichen Ausgabe der Zeitschrift nach.

Quelle: PubMed

Studie: Philippe Autier, Sara Gandini, Vitamin D Supplementation and Total Mortality – Meta-analysis of Randomized Controlled Trials, Archives of Internal Medicine. Vol. 167 No. 16, September 10, 2007, 1730-1737.

Editorial: Edward Giovanucci, Can Vitamin D Reduce Total Mortality?, Arch Intern Med. 2007;167:1709-1710